window.dataLayer = window.dataLayer || []; Aktuelle Topfruits-News

Aktuelle Topfruits-News

Wie stark Essen unser Wohlbefinden bestimmt - 27.05.2022


Bisher wurden die Ursachen psychischer Krankheiten vor allem im Gehirn gesucht. Aktuelle Studien zeigen allerdings, dass auch die Darmflora eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Ängsten und Depressionen spielt. Denn Darm und Gehirn tauschen sich gegenseitig aus. Auf diese Weise beeinflusst der Darm Emotionen und Verhalten viel stärker als bisher vermutet. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora kann die Entwicklung zahlreicher psychischer Krankheiten begünstigen.Ume Su - fermentierter Aprikosenessig

Ansätze zur Verbesserung der mentalen Gesundheit sind oft naheliegender als gedacht. In einer Studie der University of South Australia berichteten Menschen mit Depressionen über eine deutliche Verbesserung ihrer Stimmungslage nach der Umstellung ihrer Ernährung auf eine mediterrane Kost. Gekennzeichnet war diese durch den Verzehr von mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn und mit weniger rotem Fleisch. "Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und bestimmte Aminosäuren sind essenziell für eine gesunde Hirnstruktur und Funktion", erklären die Forscher, welche die Studie durchführten.

Unser Topfruits Extra-Tipp: Verzehren Sie mehr fermentierte Lebensmittel für eine gesunde Darmflora. Ein gesunder Darm steht in enger Verbindung nicht nur mit körperlichem, sondern auch psychischem Wohlbefinden. Milchsauer fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch oder pflanzliche Alternativen wie Kanne Brotdrunk sorgen für ein gesundes Darm-Milieu. Milchsaures Gemüse, fermentierte Säfte oder fermentierte Spezialitäten wie Miso, Ume Su oder PhytoProEM (Casa Sana®) tragen ebenfalls dazu bei.

Auch wer nicht unter depressiver Verstimmung leidet, aber häufiger mit Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit zu kämpfen hat, kann von einer vitalen Ernährung profitieren. Eine Ernährung, welche alle Mikronährstoffe, Enzyme und Ballaststoffe liefert und die gleichzeitig weniger Zucker und Weißmehlprodukte enthält, führt insgesamt zu mehr Energie und einem sonnigeren Gemüt. Einer der Hauptgründe dafür ist neben der verbesserten Darmflora eine gleichmäßigere Blutzuckerkurve sowie die optimale Versorgung unserer Mitochondrien mit den notwendigen Vitalstoffen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Infothek-Beitrag „Wie der Darm die Psyche beeinflusst“.

Urgetreide: Das kraftvolle Korn kehrt zurück - 20.05.2022


Urgetreide-Sorten werden immer beliebter. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff „Urgetreide“? Als Urgetreide werden alte und wiederentdeckte Getreidesorten bezeichnet, die für den industriellen Anbau aus unterschiedlichen Gründen nicht interessant waren. Vor allem geringere Erträge und ein höherer Aufwand beim Anbau sprechen aus industrieller Sicht gegen das Urgetreide. Der Anbau alter Getreidesorten wie EmmerEinkornWaldstaudenroggen oder Khorasan Urweizen hat aber durchaus seine Vorteile. So zeigt ein aktueller Forschungsversuch, dass der Anbau von Emmer nur wenig Düngung benötigt. Er eignet sich deshalb für schlechtere Böden oder generell dort, wo auf Dünger verzichtet werden sollte. Eigenschaften, die heutzutage aufgrund ausgelaugter Ackerflächen und steigender Umweltbelastungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Emmer UrgetreideUns bringen die Urgetreide-Sorten zahlreiche Vorteile: Sie liefern im Vergleich zu modernen Getreidesorten deutlich mehr Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe sowie Vitamine (B-Vitamine und Vitamin E) und Mineralien (Magnesium, Eisen und Kalium). Außerdem zeichnet sich Urgetreide durch einen hohen Ballaststoff-Gehalt, ungesättigte Fettsäuren und ein besonderes Aminosäure-Profil aus, vor allem im Hinblick auf essentielle Aminosäuren. Die alten Getreidesorten haben zudem eine bessere Glutenstruktur. Dadurch werden sie von vielen Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten besser vertragen als industriell gezüchtetes Getreide. Eine Studie aus dem Jahr 2016 belegte sogar, dass der Verzehr von Brot aus alten Getreidesorten den Cholesterinspiegel und die Blutzuckerwerte senken kann.

In der Küche lässt sich Urgetreide vielfältig verwenden - als Zutat im Frischkornbrei, als Suppeneinlage oder zur Herstellung von Pasta-Teigen sowie von süßen und herzhaften Backwaren. Die alten Getreidesorten lassen sich fast genauso verarbeiten wie die modernen. Wer ein paar Tipps beachtet, der darf sich auf jeden Fall über gelungene Ergebnisse freuen:

  • Kneten Sie den Teig nur wenig: Teige aus Urgetreide können eine deutlich geringere Teigstabilität zeigen und reagieren bei zu intensivem Kneten empfindlicher. Deshalb sollte der Teig nicht zu intensiv durchgeknetet werden.
  • Bevorzugen Sie die traditionelle Backweise mit Sauerteig und einer langen Teigführung: Durch die Arbeit mit einem Vor- oder Sauerteig sowie durch eine lange Teigführung werden die Backwaren aus Urgetreide noch wertvoller und verträglicher. Etwas Öl im Teig kann zudem hilfreich sein.
  • Passen Sie die Mehl-Mengen individuell an: Die einzelnen Mehlchargen des Urgetreides können wechselnde Backeigenschaften aufweisen. Was in der industriellen Fertigung nachteilig ist, ist für Selberbäcker kein Problem. Passen Sie einfach die Mehlmenge in Ihren Rezepten an, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat.

Entdecken Sie das kraftvolle Korn des Urgetreides für sich und profitieren Sie von den Vorteilen der alten Getreidesorten!

Jetzt NEU: Topfruits Vital Crunch - 13.05.2022


Erleben Sie ab sofort mit Topfruits Vital Crunch die geballte Nährstoffpower von Gemüse in knuspriger Form! Mit unserem Knuspergemüse erhalten Sie eine Auswahl an hochwertigen Bio Naturprodukten in Rohkostqualität als leckere und nährstoffreiche Alternative zu frischem Gemüse. So entsprechen 100 g Vital Crunch durchschnittlich 1,5 Kilogramm Frischgemüse. Die fertigen Crunch Produkte enthalten noch fast alle Vitalstoffe des ursprünglichen Naturprodukts. Die besonders knusprige Textur entsteht ausschließlich über das besondere Vakuum-Trocknungsverfahren, nicht über eine Frittierung, wie es bei anderen Produkten mit ähnlicher Textur der Fall ist. Topfruits Vital Crunch bietet Ihnen eine einfache und interessante Möglichkeit, den empfohlenen täglichen Verzehr von 5 Portionen Gemüse und Obst zu erreichen. Vital Crunch

Das macht die Topfruits Vital Crunch Produkte so besonders:

  • unverwechselbar knusprig
  • voller Vitalstoffe wie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe
  • ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe
  • 100 % Bio
  • Rohkost-Qualität
  • glutenfrei, vegan

Topfruits Vital Crunch Produkte lassen sich vielfältig verwenden. Mit dem knusprigen Snack können Sie sich unterwegs, zuhause oder im Büro einfach und schnell mit Vitalstoffen versorgen. Süßigkeitenliebhaber finden im Obst Crunch eine gesunde Alternative zu industriellen Süßigkeiten. Chips-Freunde können mit dem Knuspergemüse sehr gut herkömmliche Kartoffelchips ersetzen. Beim Dippen sind die Gemüse-Scheiben eine krosse Alternative zu frischen Gemüsesticks. Salaten und Suppen verleihen die Vital Crunch Produkte eine knusprige Komponente. Auch Pizza und Pasta-Gerichte erhalten mit dem Knuspergemüse einen ganz besonderen Biss. Selbst Backwaren lassen sich mit den Crunch Produkten aufwerten - Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Zwiebel-, Oliven- oder Tomatenbrot? Die Vital Crunch Obst Varianten bieten Ihnen eine süß-fruchtige Knusper-Komponente. Joghurt, Obstsalat, Eis, Sorbets, Desserts und Getränke sind damit schnell verfeinert.

Erleben Sie jetzt Naturprodukte auf eine ganz neue Art und entdecken Sie Topfruits Vital Crunch!

Blähungen? 4 Tipps die helfen - 06.05.2022


Blähungen sind zwar „menschlich“, für viele Menschen aber immer noch ein Tabuthema. Selbst wenn die Blähungen ein belastendes Problem darstellen, werden sie beim Arzt nur selten angesprochen. Dies ist sicherlich verständlich, doch der falsche Weg. Blähungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen sind inzwischen davon betroffen. Ihr Auftreten ist längst nichts Außergewöhnliches mehr.

Blähbauch Ex PulvermischungBlähungen entstehen, wenn sich im Magen-Darm-Trakt zu viele Gase ansammeln. Diese Gase können dann freiwillig oder unfreiwillig, nicht selten geruchsintensiv und deutlich hörbar über den Darmausgang abgehen. In den meisten Fällen steckt hinter Blähungen aber nichts Besorgniserregendes. Häufig handelt es sich um ein Ernährungsproblem, das sich gut in den Griff bekommen lässt:

  1. Achten Sie auf Ihre Ernährung: Meiden Sie Fertigprodukte mit vielen Zusatzstoffen. Stark frittierte Produkte und Gezuckertes sollten Sie ebenfalls aus Ihrem Ernährungsplan streichen. Damit tun Sie Ihrem empfindlichen Verdauungssystem etwas Gutes.
  2. Bevorzugen Sie vitalstoffreiche basische Lebensmittel und verwenden Sie blähungswidrige Gewürze und Kräuter: Wenn Sie gesunde Lebensmittel richtig kombinieren, können Sie auch angeblich gasbildende Lebensmittel wie Bohnen, Kohlarten, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte ohne Schwierigkeiten essen. Verschiedene Kräuter und Gewürze, wie Petersilie, Kreuzkümmel, Fenchel, Anis und Koriander, können hierbei hilfreich sein.
  3. Nutzen Sie die Kraft von Gewürztees oder Kräuterpulvern für sich: Teemischungen mit den „klassischen“ Anti-Blähbauch-Gewürzen Anis, Fenchel und Kümmel können gegen Blähungen helfen und wieder Ruhe in die Verdauung bringen. Kräuter- und Bitterpulver, die vor oder nach den Mahlzeiten genommen werden, sorgen auf sanfte Weise für weniger Druckgefühl und wirken einem unangenehmen Blähbauch nach dem Essen entgegen.
  4. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung: Andauernde Bewegungslosigkeit tut unserem Verdauungssystem nicht gut. Je aktiver man ist, desto besser ist die Verdauung und umso seltener treten Flatulenzen auf. Schon ein kleiner Spaziergang nach dem Essen kann für den Anfang hilfreich sein.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem ausführlichen Infothek-Artikel „Die besten Tipps gegen Blähungen“.

Gesundheit schenken zum Muttertag - 28.04.2022


Am 08. Mai ist Muttertag. Bei Topfruits finden Sie viele leckere und gesunde Geschenkideen, die Freude machen. Gesundheit und Genuss müssen sich nicht ausschließen. Vitale Lebensmittel stärken mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen auf natürliche Weise die Gesundheit. Topfruits Naturprodukte sind gesunde und ehrliche Lebensmittel, die diesen Namen auch verdienen. Naturbelassen, ohne fragwürdige Zutaten und schonend verarbeitet.

Rote Herzdose gefüllt mit MacadamiakernenEine Auswahl an leckeren und gesunden Geschenkideen finden Sie hier in unserer Rubrik Geschenkideen. Besonders beliebt bei vielen Kunden ist das rote Topfruits Macadamia Herz, gefüllt mit ganzen, rohen Macadamiakernen. Diese Kerne sind knackig, haben einen besonders feinen Geschmack und sie enthalten, im Gegensatz zu den vielfach angebotenen gerösteten Kernen, noch alle wertvollen und gesunden Vitalstoffe. Auch unsere ROHKOST Riegel Love-Chock eignen sich mit ihrem hohen Kakaogehalt bestens als vitales Muttertagsgeschenk.

Natürliche Antioxidantien wie Carotinoide, wertvolle Fettsäuren und andere Mikronährstoffe unterstützen Herz, Sehkraft und andere Vitalfunktionen. Mehr Energie und Lebensfreude sind die natürliche Folge und wer wünscht sich das nicht für seine Mutter.

Topfruits GeschenkgutscheinWenn Sie auf den letzten Drücker noch ein Geschenk benötigen, oder Sie die Wahl der Mama selbst überlassen möchten, dann empfehlen wir unseren Topfruits Geschenkgutschein zum selbst ausdrucken. Diesen gibt es mit hübschen Motiven im Wert von entweder 30 € oder 50 €.  Wenn Sie etwas Spezielles suchen, bemühen Sie am besten die leistungsfähige Suchfunktion in unserem Shop.

Wir wünschen allen Freunden und Kunden von Topfruits und natürlich allen Müttern einen schönen Muttertag. Nutzen Sie die Möglichkeiten einer vollwertigen, vitalen Ernährung und bleiben Sie gesund und munter.

Wieso Sie bei Topfruits in guten Händen sind ?
- einzigartiges Sortiment vitaler Naturprodukte, schonend verarbeitet
- Beste Qualität durch jahrelange Erfahrung und eigene Produktion
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- Top-Service durch geschulte Mitarbeitet

- wertvolle Informationen für ein gesundes Leben und mehr Energie

Extra-Tipp: Omega 3-Fettsäuren für Blutdruck und Augen. Eine amerikanische Langzeitstudie mit 38 000 Probanden zeigt, dass ein hoher Verzehr der Omega 3-Fettsäuren DHA und EPA das Risiko für eine Makuladegeneration um 35 % verringert. Die Pennsylvania State University bestätigte 2010, dass pflanzliche Omega 3-Fette aus Walnüssen Stress reduzieren und den Blutdruck regulieren. Die positiven Effekte zeigten sich bereits innerhalb weniger Wochen und mit nur 9 Walnüssen und 1 EL Walnussöl pro Tag. Gute pflanzliche Omega 3-Quellen sind neben Wal- und Pekannüssen, Chia/Hanfsamen, Leinsamen und Leinöl, Hanföl sowie Algen- und Krillöl.

Wenn Sie mehr dazu lesen möchten, wie Sie auf natürliche Weise Ihre Gesundheit stärken können, dann besuchen Sie unsere Infothek. Dort finden Sie eine Fülle wertvoller Beiträge und Informationen, wie Sie durch eine vitale und vollwertige Ernährung für Ihr Wohlergehen nutzen.


 

Brennnessel - Heilpflanze des Jahres 2022 - 23.04.2022


Brennnessel

Die Brennnessel (Urtica dioica) wurde vom Naturheilverein "NHV Theophrastus" zur Heilpflanze des Jahres 2022 gewählt. Der Grund hierfür ist laut Jury das vielfältige Anwendungsspektrum der einheimischen Pflanze. Urtica dioica wird nicht nur in der traditionellen Naturheilkunde eingesetzt. Auch als Grundstoff für die Papierherstellung, als Faserpflanze zur Herstellung von Kleidung, zum Färben von Wolle oder als Nahrungsmittel in Form von Suppe oder Brennnesselspinat wird sie verwendet.

Brennnesseln werden naturheilkundlich wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und ihrem besonderen Ballaststoffgehalt geschätzt. Zu den nennenswerten Vitaminen gehören Vitamin A und Vitamin C. Darüber hinaus sind Quercetin, Rutin, Myricetin und Kämpferol als qualitative Inhaltsstoffe zu nennen. Brennnessel-Wurzeln enthalten vor allem Phytosterole (Steroide), in erster Linie das pflanzliche Steroidhormon beta-Sitosterol, sowie Lectine, Cumarine und Lignane. In Brennnesselsamen finden sich unter anderem ätherische Öle, Vitamin E (Tocopherol), Schleimstoffe und Carotinoide.

Brennnesselsamen

Je nach Anwendungsbereich wird von der Brennnessel das gesamte Kraut oder die Wurzel genutzt. Der Heilkundige Paracelsus setzte die Brennnessel bereits vor 500 Jahren bei Gelenkschmerzen ein. Heutzutage ist ihre gute Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen sowie bei Harnwegsinfekten oder Nierengrieß sogar wissenschaftlich erwiesen. Brennnesselblätter haben durch ihren Anteil an Flavonoiden wasser- bzw. harntreibende Eigenschaften. Dies kann eine Erhöhung der Urinmenge und eine Durchspülung von Harnleiter, Blase und Harnröhre mit sich bringen. Deshalb werden Brennnesselblätter als Pulver oder Tee traditionell bei Blasenentzündungen oder anderen Harnwegsinfekten verwendet.

Auszüge oder auch Tee aus Brennnesselwurzel können wegen der enthaltenen Phytosterole das Wasserlassen erleichtern, welches Männer mit einer beginnenden gutartigen Prostatavergrößerung Schwierigkeiten bereiten kann. Der Verzehr von Brennnesselsamen wirkt dank ihrer Phytonährstoffe entwässernd. Sie eignen sich deshalb als Tee oder roh gegessen zum Entgiften bzw. für Detox-Kuren oder auch zur Unterstützung des Säure-Basen-Haushalts des Körpers.

Nutzen Sie die Kraft der Brennnessel für sich und bleiben Sie gesund!

Fit ins Frühjahr - so einfach kann es sein - 16.04.2022


Jetzt ist er endlich da, der Frühling! Genießen Sie ihn in vollen Zügen. Bewegung an der frischen Luft in Verbindung mit einer Vitalstoff- und ballaststoffreichen Ernährung, bringt gerade jetzt nach einem langen Winter, Ihre Verdauung und Ihr Immunsystem in Schwung! Gerade wer oft müde und abgeschlagen ist, starke Stimmungsschwankungen oder depressive Phasen hat, der sollte sich als ersten Schritt seine Vitalstoffversorgung ansehen, statt sich zu plagen oder Medikamente einzunehmen. Hier haben wir auch einige Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie nicht müde, sondern fit ins Frühjahr starten können:

Bärlauch-Koriander -Würzöl

  • Reduzieren Sie die Kalorienmenge, die Sie Ihrer Verdauung zumuten. Legen Sie 2 Saft-, Obst- oder Salattage in der Woche ein. Trinken Sie mal wieder einen leicht verdaulichen und trotzdem vitalstoffreichen Smoothie statt einem schweren gutbürgerlichen Gericht.
  • Bewegen Sie sich mehr, vor allem an der frischen Luft! Fahren Sie mal wieder mit dem Rad statt mit dem Auto. Machen Sie am Wochenende eine Radtour und nehmen Sie sich ein paar Nusskerne und Trockenfrüchte als Wegzehrung mit.
  • Entschlacken Sie Ihren Körper: Eine Entschlackungskur mit Algen, Basenpulver und indem Sie viel reines Wasser trinken oder dünnen Saftschorle, wird Ihnen neue Energie geben und die viel beschworene Frühjahrsmüdigkeit mit Sicherheit vertreiben.
  • Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke. Keinesfalls sollten Sie Cola oder stark zuckerhaltige Limonade trinken. Am besten weder jetzt noch zu anderen Jahreszeiten, denn damit tun Sie Ihrer Gesundheit mit Sicherheit keinen Gefallen. Solche Getränke fördern starke Blutzuckerschwankungen, langfristige eine Ursache für viele moderne Krankheitsbilder. Und sie gehen aufs Gemüt und sorgen für unerklärliche Stimmungsschwankungen.
  • Setzen Sie auf frische Kräuter. Nutzen Sie die kurze Bärlauch-Zeit, die nun beginnt, und verwenden Sie diesen in Salaten, Suppen und Saucen. Machen Sie sich mithilfe eines Mixers einen grünen Vitalstoffcocktail (Smoothie) mit Löwenzahn, Bärlauch, jungen Brennesselblättern, Kresse, Sauerampfer oder was Wald und Wiese sonst noch hergeben. Einfach Wasser, etwas Tomatensaft, die gesammelten Kräuter, bei Bedarf etwas Pfeffer und Salz oder andere Gewürze, wie Kurkuma, nach Belieben 2 Minuten mixen und fertig ist der Energiedrink. Sehr beliebt sind auch grüne Smoothies bei denen man zu den "Greens" noch süßes, reifes Obst, wie Bananen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren etc. kombiniert. Der Vorteil, das Ergebnis schmeckt nicht so grasig.

Eine ideale Unterstützung Ihrer Frühjahrskur finden Sie auch in unseren kaltgepressten Ölen wie Hanf-, Leinsamen- oder Bärlauch-Koriander-Würzöl. Einfach als Abrundung einen Löffel in den vorgenannten Drink. Das alles macht fit, energiegeladen und lässt Sie den Frühling noch besser ohne Frühjahrsmüdigkeit und ohne Erkältung genießen.

Hören Sie auch das Topfruits Gesundheitsradio zu Thema Frühjahrsmüdigkeit. http://www.youtube.com/watch?v=k66v4tWrpNw

Viel Spaß an der Sonne und in der Natur - bleiben Sie gesund!

Sonnenblumenöl, billig aber nicht gesund: bessere Alternativen - 12.04.2022


In vielen Supermärkten fand man zuletzt leere Regale, vor allem der Deutschen liebstes Speiseöl, das Sonnenblumenöl wurde knapp. Der Grund, ein großer Teil unserer Sonnenblumenkerne und des SB Öles kommen aus der Ukraine und Russland. Für Gesundheitsbewusste ist Sonnenblumenöl allerdings leicht verzichtbar, obwohl viele Verbraucher Sonnenblumenöl für besonders gesund halten, weil das Etikett dies suggeriert. Der Hauptvorteil, von Sonnenblumenöl und der den Konsumenten besonders wichtig ist: Es ist billig! Für die meisten Konsumenten in DE das wichtigste Kriterium eines Lebensmittels ;-).

Der große Nachteil von Sonnenblumenöl, es hat einen deutlich zu hohen Anteil an ungesunden Omega-6-Fettsäure. Für unsere Herz- und Gefässgesundheit notwendige Omega-3-Fettsäuren sind dagegen kaum enthalten.  Besonders ungünstig ist bei Sonnenblumenöl das Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fetten, mit unschlagbaren 126:1. Ein gutes Verhältnis liegt nach Studien jedoch bei etwa drei zu eins.

Omega-3-Fettsäuren, wie sie in nennenswerte Menge in Raps-, Hanf-, oder Leinsamenöl zu finden sind, haben dagegen eine Vielzahl von positiven Wirkungen. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung können Omega 3 Öle unter anderem sie zur Produktion von entzündungshemmenden Fetthormonen beitragen. Omega-6-Fettsäuren sind dagegen oft die Vorstufe für die die Synthese von entzündungsfördernden Fetthormonen.Bio Rapsöl

Wer also seiner Gesundheit, vor allem seinem Herz-Kreislauf-System, sowie seinen Gefäßen, etwas Gutes tun möchte, der sollte Sonnenblumenöl sowieso meiden, auch wenn es billig ist!

Zum Wohle Ihrer Gesundheit geben Sie für Öle lieber etwas mehr aus und kaufen Sie gute Öle. Das lohnt sich für Sie auf alle Fälle, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Gesunde Öle sind immer kalt gepresst, niemals raffiniert oder gehärtet (hydriert), da hierbei die als gesundheitsschädlich geltenden Transfette entstehen.

Nehmen Sie Kokosöl, Rapsöl oder Olivenöl für den alltäglichen Bedarf. Gerade kalt gepresstes Rapsöl erweist sich als echter Alleskönner unter den Speiseölen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack. Das Topfruits Rapsöl etwa wird aus geschältem Raps gepresst. Es ist daher besonders mild und in Maßen Hitzestabil. Rapskernöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren von 2:1.

 

Auch Kaltgepresstes Olivenöl (native extra) ist eine Alternative zu Sonnenblumenöl, in der täglichen Küche. Es ist Bestandteil der geschätzten und gesunden Mittelmeerernährung. Auch Olivenöl ist vielfältig verwendbar. Allerdings ist es mit seiner leichten Bitternote, je nach Sorte und Herkunft, etwas markanter als etwa Rapsöl oder Hanföl. Begrenzt kann Olivenöl auch zum Kochen und Backen verwendet werden. Olivenöl enthält vorwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese Fettsäuren gelten als entzündungshemmend und sie senken das schlechte LDL-Cholesterin, welches zu Ablagerungen in den Gefäßen beitragen kann.

Echte "Gesundheitsöle" und eine tolle Ergänzung des täglichen Speiseplanes sind Hanföl, Walnussöl oder Leinöl. Diese empfindlicheren Speiseöle dürfen allerdings nur in der kalten Küche Verwendung finden. Bis zum Verbrauch am besten gekühlt lagen. Kalt gepresstes Bio Hanföl hat ein optimales Fettsäuremuster und ist reich an essentiellen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Der hohe Gehalt an Vitamin E wirkt antioxidativ. Kalt gepresstes Öl aus Walnüssen enthält ebenfalls besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Leinöl ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren (Linol- und Alpha-Linolensäure) und kann das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in der täglichen Ernährung deutlich verbessern. Man verwendet diese Öle entweder als Beigabe in Salatdressings in einem Smoothie oder Gemüsesaft.

Zum Braten mit hohen Temperaturen eignet sich am besten natives Kokosöl oder natives rotes Palmöl. Diese natürlichen unraffinierten und nicht gehärteten Öle enthalten überwiegend gesättigte Fettsäuren, die besonders hitzestabil sind und sie lassen sich lange lagern. Kaltgepresstes Kokosnussöl enthält besondere Fettsäuren wie die Laurinsäure, eine sogenannte mittelkettige Fettsäure, mit großem ernährungsphysiologischen Mehrwert. Topfruits rotes Palmöl von Amanprana ist reine Natur und hat mit dem raffinierten billigen Palmöl, welches in vielen Fertiglebensmitteln verwendet wird, nichts zu tun. Es wird aus biologisch angebauten Palmnüssen gewonnen, aus kleinbäuerlichen Projekten in Kolumbien. Natives, auch rotes Palmöl, ist etwas ganz Besonderes. Es ist hitzestabil, reich an Vitamin E und Carotinen und eignet sich bestens zum Backen und Braten. Industrielles Palmöl ist dagegen aus Umwelt und Gesundheitsgründen abzulehnen.

Wir sehen also, der gesundheitsbewusste Konsument kann auf Sonnenblumenöl aus der Ukraine und Russland gut verzichten. In Panik geraten nur die, welche den Eigenschaften des in der Küche täglich verwendeten Öles keine gesundheitliche Bedeutung beimessen ;-)

Was Kakao so wertvoll macht - 31.03.2022


Kakao gehört zu den wichtigsten Nahrungsmittel-Rohstoffen. Vor allem die mit Kakao hergestellten Süßigkeiten sind sehr beliebt. Allerdings lassen sich die gesundheitlichen Aspekte von Kakao nicht oder nur selten auf Schokolade übertragen. Milch- und Zartbitterschokolade zeichnen sich mehr durch Zucker, Milch und andere Zusatzstoffe aus und nützen der Gesundheit nur wenig. Nur dunkle Schokolade oder Bitterschokolade enthält eine ausreichende Menge an kakaospezifischen Vitalstoffen.

Das Geheimnis des Naturkakaos sind seine vielen wertvollen Inhaltsstoffe. Über 300 verschiedene Substanzen wurden bisher entdeckt. Bereits die Azteken erkannten die Kraft des Kakaos und nannten ihn deshalb „Nahrung der Götter“. Die im Kakao befindlichen Vitalstoffe können sich auf den gesamten menschlichen Organismus positiv auswirken:

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  • Kakao ist gut fürs Gehirn! Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole, sind im Kakao besonders reichlich vorhanden. Neueste Forschungen haben eine positive Wirkung der Kakao-Flavonole auf die Vitalität der Gefäße gezeigt. Im Gehirn sorgten die Eigenschaften und Wirkungen der Kakao-Flavonole für eine Steigerung der kognitiven Leistungen.
  • Roher Kakao bietet eine Fülle an Mineralien und Spurenelementen. Kakao ist eine sehr gute pflanzliche Magnesiumquelle. Magnesium ist ein wichtiger Energielieferant für die Muskeln und unterstützt den Aufbau der Knochen. Außerdem enthält Roh-Kakao Eisen, Zink sowie Kupfer.
  • Kakao macht glücklich! Im rohen Kakao sind einige Aminosäuren enthalten, welche als Neurotransmitter eine besondere Rolle spielen. Phenylethylamin steigert die Stimmung. Anandamid regt die Ausschüttung von „Glückshormonen“ an und trägt zur Entspannung und Ausgeglichenheit bei. Der Verzehr von Kakao kann sowohl Gedanken und Gefühle als auch die Konzentration positiv beeinflussen.
  • Kakao: ein Sirtuin aktivierendes Lebensmittel! Sirtuine sind Enzyme, die unser Körper unter bestimmten Umständen aus Proteinen selbst herstellt. Durch komplexe Mechanismen fördern sie die Regeneration in den Zellen und haben damit einen Einfluss auf den Alterungsprozess. Die „Langlebigkeitsenzyme“ werden nur durch einen hohen Kakaoanteil in Schokolade (mehr als 80 Prozent) angeregt. Wer seine Sirtuine aktivieren möchte, sollte deshalb am besten zur rohen Kakaobohne, Kakaosplitter oder zu Bitterschokolade greifen.
  • Im Kakao finden sich viele Antioxidantien! Vergleiche mit anderen Lebensmitteln des alltäglichen Bedarfs haben gezeigt, dass roher Kakao über eine vergleichsweise hohe antioxidative Wirkungsfähigkeit verfügt. Ein ähnliches Antioxidantien-Potential bieten Traubenkernmehl und Goji-, Aronia- oder Heidelbeeren. Der Antioxidantien-Gehalt im Kakao ist allerdings von seiner Qualität abhängig. Achten Sie deshalb beim Kauf von rohem Kakao auf biologischen Anbau, da hier die beste Qualität gewährleistet wird. Antioxidantien gelten als „Radikal-Fänger“ und schützen die Zellen des Körpers vor Schäden und verfrühter Alterung. Doch Vorsicht: Milch wirkt sich auf die Antioxidantien im Kakao negativ aus und blockiert diese! Möchten Sie die gesunde Wirkung komplett ausschöpfen, sollten Sie den Kakao am besten in roher Form als Bohne oder Kakao-Splitter solo oder in Knabber-Mischungen genießen. Wer auf sein Glas Kakao nicht verzichten möchte, sollte Kakaopulver in Wasser oder Pflanzenmilch einrühren.

Tun Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes und entdecken Sie die ganze Kraft des Roh-Kakaos!

 

Wussten Sie das über Fruchtzucker? - 24.03.2022


Zucker ist nicht gleich Zucker! Immer wieder deklarieren "Ernährungs-Experten" den Genuss naturbelassener Früchte als ungesund. Sie machen sie aufgrund ihres natürlichen Fruktosegehalts verantwortlich für Übergewicht und Fettleber. Diese undifferenzierte Einschätzung ist schlichtweg falsch! Der eigentliche "Feind" ist isolierte Fructose und Glucose wie sie vielen Getränken und Fertignahrungsmitteln zugesetzt wird. Fruchtzucker aus Obst entfaltet jedoch eine völlig andere Wirkung als industrielle Fertigprodukte mit zugesetzter Fructose- oder Glucose.Trockenfrüchte von Topfruits

Ernährungsphysiologisch ist Fruktose in erster Linie ein wichtiger Energielieferant. Unproblematisch ist Fruchtzucker im Verbund und im Kontext der ganzen Frucht oder Pflanze. Das Entscheidende, in Früchten und Beeren liegen neben der Fruktose auch reichlich Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und vor allem auch eine Vielzahl so genannter sekundärer Pflanzenstoffe vor. In dieser Kombination hat der Fruchtzucker einen völlig anderen Charakter und löst weder Blutzuckerspitzen noch Heißhunger aus.

Wenn in den Medien von „Fruktose“ die Rede ist, geht es jedoch meistens um den isolierten Fruchtzucker. Als Geschmacksverstärker ohne Mehrwert wird Fructose Fertigprodukten wie Fruchtgummis, Müsliriegeln, Marmelade, Kuchen, Ketchup oder Limos hinzugefügt. Diese hochkonzentrierte Fruktose liefert uns lediglich leere Kalorien und bietet im Gegensatz zu naturbelassenem, frischem oder getrocknetem Obst keinen gesundheitlichen Mehrwert.

Aktuelle Studien zeigen, dass ein höherer Glukose- und Fruktoseverzehr sogar das Risiko für Diabetes Typ 2 verringert. Zu diesem Ergebnis kam man in der EPIC-Norfolk Studie der Universität Cambridge/UK. Lange war man davon überzeugt, dass ein erhöhter Kohlenhydratverzehr das Diabetesrisiko steigert. Eine differenzierte Betrachtung der verschiedenen Kohlenhydrat-Arten lag jedoch noch nicht vor – bis zur EPIC-Norfolk Studie. Die beteiligten Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von 17 Jahren mehr als 25 000 Erwachsenen zwischen 40 und 79 Jahren. Die Ergebnisse: Wer nur 5 % seiner Energieaufnahme aus gesättigten Fettsäuren mit Fruktose ersetzt, hatte ein 30 % geringeres Risiko, Diabetes Typ 2 zu entwickeln.

Ähnliche Ergebnisse gab es mit Glukose und auch eine höhere Gesamtkohlenhydrataufnahme war mit einem niedrigeren Diabetesrisiko assoziiert. Die Wissenschaftler sind sich nicht sicher, worin genau dieser Effekt begründet liegt. Es könnte an der Reduktion der gesättigten Fettsäuren liegen oder an den in den fruktose- und glukosehaltigen Lebensmitteln vorliegenden Mikro- oder Phytonährstoffen. Die Experten sind sich jedoch einig, dass die Glukose und Fruktose aus ganzen, naturbelassenen und vitalstoffreichen Pflanzen stammen sollten, wie zum Beispiel ursprüngliche Obst und Gemüsesorten – also im Verbund der ganzen Frucht oder Pflanze und keinesfalls isoliert.

Lassen Sie sich von undifferenzierten Berichten in den Medien nicht einschüchtern und genießen Sie Ihre Lieblings-Obstsorten weiterhin nach Herzenslust und mit gutem Gewissen. Diese stehen in völligem Kontrast zu Fertignahrungsmitteln, Süßgetränken oder Snacks, die lediglich mit isolierter Fruktose ergänzt wurden. Wir empfehlen Ihnen, beim Obstverzehr auf möglichst ursprüngliche Sorten zurückzugreifen. Diese haben meist einen deutlich höheren Gehalt an wertvollen Mikronährstoffen wie moderne Sorten. Dazu gehören zum Beispiel blaue Trauben mit Kernen, farbige Beeren, wie Himbeeren, Johannis- oder Heidelbeeren, Aprikosen, Kirschen, Melonen oder Pfirsiche. Achten Sie außerdem darauf, die Früchte immer mit Schale und Kernen zu essen und diese auch gut zu zerkauen, weil sich darin die meisten der wertvollen Pflanzeninhaltsstoffe befinden.

Naturreine Trockenfrüchte, wie Aronia, Aprikosen, Ananas, Mango, Papaya, getrocknete Beeren und viele andere Früchte, sind eine ideale Ergänzung zum Konsum von frischem Obst. Naturbelassene Trockenfrüchte schmecken nicht nur lecker, sondern sie enthalten Ballaststoffe und das ganze Vitalstoffspektrum in konzentrierter Form. Sie sind gut haltbar und einfach mitzunehmen zum Sport, auf die Reise oder zum Wandern. Ungesüßte Trockenfrüchte haben, auch wenn sie viel natürlichen Fruchtzucker enthalten, ganz andere Eigenschaften als eine industriell gefertigte Süßigkeit. Aus dem Grund sind sie der ideale Süßigkeitenersatz, vor allem auch für Kinder.  Bleiben Sie gesund und gut gelaunt :-)

Entgiften UND dabei Abnehmen – So geht's ... - 17.03.2022


Ein permanenter Entgiftungsprozess ist wichtig für unsere Zellgesundheit. Täglich muss unser Körper Giftstoffe entfernen, die sich durch schädliche Umwelteinflüsse, künstliche Zusatzstoffe oder stark verarbeitete Nahrungsmittel ansammeln können. Übersäuerung, Erschöpfung, Allergien, Herz-Kreislauf- oder Gelenkprobleme können die Folgen einer anhaltenden Einwirkung von Giftstoffen auf unseren Organismus sein. Eine gezielte Entgiftung unterstützt den Körper beim Ausscheiden von Giften.

Am allerwichtigsten für diesen Entgiftungs- und Entschlackungseffekt, der auch Detox genannt wird, sind bestimmte Enzyme und ein gewisser Nahrungsmangel. Das gelingt, wenn unterstützende Stoffe und Lebensmittel, wie etwa grüne Smoothies, entwässernde Tees oder die Verdauung verbessernde Bitterkräuter, in ein Konzept des Maßhaltens eingebunden sind. Gerade deshalb sind Detox und Abnehmen die optimale Kombination – so entlasten Sie Ihren Stoffwechsel entlasten und bauen gleichzeitig Pfunde ab!Kapuzinerkresse-Meerrettich-2986

Laut Dr. Hiromi Shinya, welcher den Detoxeffekt in jahrzehntelangen Studien untersuchte, kommt die Reinigung in den Zellen erst richtig zustande, wenn der Organismus auf einen gewissen Notbetrieb schaltet. Dann erst fangen bestimmte Enzyme an, defekte Zellbestandteile und Stoffe abzubauen, die langfristig schädlich sind und zu größeren gesundheitlichen Problemen führen. Diesen Vorgang nennt man Autophagie. Dr. Shinya rät dazu, wenigstens ein- oder zweimal die Woche wieder ein Hungergefühl aufkommen zu lassen, bevor wieder etwas gegessen wird. Mal ehrlich, wann hatten Sie das letzte Mal wirklich Hunger? Vermutlich ist das lange her, weil immer wieder zwischendurch aus Verlangen etwas gegessen wird, ohne dass der Körper wirklich nach Nahrung verlangt.

Untersuchungen auf Zellebene zeigen, dass der Entgiftungsprozess durch bestimmte zelleigene Enzyme erst in Gang kommt, wenn sich ein Hungergefühl einstellt. Diese Enzyme werden durch den beginnenden Notmodus veranlasst, Zellfragmente und unerwünschte Stoffe abzubauen und die Zelle damit zu entschlacken. Solange jedoch immer Nahrung im Überfluss vorhanden ist, geschieht dies nicht, weil unser Organismus dann keine Veranlassung dazu sieht. Die Reduzierung der Kalorienmenge ist der entscheidende Aspekt beim Entgiften, ähnlich wie beim Fasten. Allerdings – und das ist die gute Botschaft – ist striktes Fasten nicht unbedingt nötig, wenn man es macht, wie Shinya empfiehlt.

Dr. Shinyas Rat: Ein- bis zweimal die Woche ab dem Mittagessen nur noch stilles Wasser oder Kräutertee trinken. Am nächsten Morgen dann etwas Obst essen, etwa Banane, Kiwi, Apfel oder was die Jahreszeit gerade hergibt. Ansonsten bis zum Mittagessen am Folgetag wieder nur lauwarmes, stilles Wasser trinken. Dadurch stellt sich wieder ein vielleicht lange nicht gekanntes Hungergefühl ein (das man aber aushalten sollte), sodass die Zellen mit der Entschlackung beginnen. Unterstützen kann man den Prozess, indem man milchsauer fermentierte und andere enzymreiche Lebensmittel sowie Bitterkräuter (z.B. Bärlauch, Löwenzahn, Mariendistel, bittere Salate oder Bitterkräuterpulver) konsumiert. Darüber hinaus sollte man ballaststoffreiche Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, welche die Verdauung und eine gesunde Darmflora fördern. Wenn diese Empfehlungen wenigstens ein bis zweimal die Woche befolgt werden, dann geht‘s ran an die Pfunde und euer Immunsystem wird sich mehr und mehr stabilisieren.

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Peppen Sie Ihre Detox-Kur mit selbst gepflückten Wildkräutern auf! Das potente Wildkraut Bärlauch hat jetzt Saison. Von März bis April liegt bei schattigen Waldspaziergängen ein intensiver, knoblauchähnlicher Geruch in der Luft: Bärlauch. Nutzen Sie die aktuelle Bärlauch-Saison, um Ihre Detox-Kur mit selbst gepflückten Wildkräutern aufzupeppen. Genau wie sein Verwandter, der Knoblauch, enthält Bärlauch die schwefelhaltige Aminosäure Allicin. Allicin ist verantwortlich für den charakteristischen Geruch und Geschmack der Pflanze. In Kombination mit den enthaltenen Bitterstoffen und Enzymen kurbeln Bärlauch-Blätter den Zellstoffwechsel an und erleichtert das Abnehmen. Schmeckt lecker in Salaten & Smoothies, über Suppe gestreut oder als Pesto. Auch von der Verwendung unseres Bärlauch-Koriander-Würzöls können Sie beim Entgiften profitieren.

Menschen, denen das körperliche Konzept des Kalorienmangels bekannt ist und die dieses in ihre Ernährungsgewohnheiten mit einbeziehen, kommen LEICHTER durchs Leben und können nach allen Untersuchungen, die man dazu findet, mit einer um 10 Jahre verlängerten Lebenserwartung rechnen – und das bei besserer Vitalität! Weitere Informationen zum Thema Abnehmen finden Sie auch in unserem Infothek-Beitrag "Abnehmen: So funktioniert's dauerhaft".

 

Diabetes Typ2: Wie eine Ernährungsumstellung helfen kann - 11.03.2022


Immer mehr Menschen sind von Diabetes Typ2 betroffen. Allein in Deutschland gibt es rund zehn Millionen Diabetiker – Tendenz steigend. Meist entsteht ein Typ-2-Diabetes schleichend und bleibt oftmals über Jahre hinweg unbemerkt. Gesteigerter Durst und Abgeschlagenheit können erste Anzeichen für die Zuckerkrankheit sein. Die Neigung zu Diabetes Typ 2 ist erblich. Das Ausbrechen der Krankheit ist jedoch nicht zwangsläufig, sondern die Insulinresistenz wird durch zu viel Essen gepaart mit zu wenig Bewegung begünstigt.

Neueste Forschungen aus England belegen, dass Diabetes Typ2 mit einer Ernährungsumstellung sowie einer Gewichtsreduktion genauso gut behandelt werden kann wie mit Medikamenten. Der Krankheitsverlauf könnte sogar umgekehrt werden – so die Untersuchungen. Die Heilungschancen sind laut Studie umso größer, je kürzer man an Altersdiabetes leidet und je mehr Gewicht abgenommen wird.

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Bei der Ernährungsumstellung steht regelmäßiges Essen mit mehrstündigen Esspausen dazwischen im Vordergrund. Zwischenmahlzeiten und Snacks sollten vermieden werden. Denn nur in diesen kleinen Fastenintervallen kann der Organismus die Fettverbrennung aktivieren. Bei den Hauptmahlzeiten wird auf eine sättigende, ballaststoffreiche Kost mit richtig dosiertem Eiweiß und besonders viel Gemüse gesetzt. Als Eiweißquellen bieten sich mageres Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte sowie Nüsse und Hülsenfrüchte an, wobei Fleisch die Ausnahme sein sollte. Bei den Nüssen sind in erster Linie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne, Macadamianüsse, Pinienkerne, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne zu empfehlen. Pistazien sind außerdem sehr gut für Diabetiker geeignet. Auch hochwertige Öle wie Olivenöl oder Leinöl sollten in den Ernährungsplan aufgenommen werden.

Kohlenhydrate sollten nur in der komplexen Variante gegessen werden, also Vollkornbrot, Vollkornnudeln, ungezuckerte Getreideflocken. Hafer ist besonders empfehlenswert, da in ihm ein Ballaststoff steckt, der hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken. Mehrere Hafertage als Kurzkur sind bei der Veränderung der Ernährungsweise zudem ein guter Einstieg, da diese Kur nachweislich die Zellen des Körpers wieder empfindlicher für Insulin macht. Doch auch während der Ernährungsumstellung können immer wieder ein bzw. mehrere Hafertage eingelegt werden. Beim Thema Zucker ist Vorsicht geboten, denn er ist auch in vielen Fertiggerichten und Getränken versteckt. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes 2 den Zuckerkonsum deutlich reduzieren und lieber auf natürliche Aromen aus frischen Zutaten, wie Kräuter oder Früchte, zurückgreifen. Alternative Süßungsmittel wie zum Beispiel Stevia, Xylitol oder Kokosblütenzucker sind für Diabetiker eine Möglichkeit zum Süßen, da diese eine geringere Wirkung auf den Blutzucker haben als Haushaltszucker. Hilfreich kann zudem die Bittermelone (Mormodia Charantia) in Form von Tee oder Fruchtpulver sein. Vor allem im asiatischen Raum wird diese zur Senkung des Blutzuckers eingesetzt.

Zusätzlich zur Veränderung der Ernährungsweise sollten Menschen mit Altersdiabetes mehr Bewegung in den Tagesablauf einplanen. Denn Bewegung hilft unmittelbar, weil die Muskeln Glukose verbrauchen und somit ihre Energie aus dem Blutzucker entnehmen. Je mehr Muskeln also aufgebaut werden, desto eher und schneller sinkt der Blutzuckerspiegel. Selbst im Ruhezustand verbrauchen Muskeln mehr Energie als Fettgewebe. Menschen mit Diabetes sollten deshalb auf gezielte Kraftübungen zum Muskelaufbau setzen sowie ein regelmäßiges Ausdauertraining durchführen.

Besser hören dank Vitalstoffen - 03.03.2022


Eine pflanzenbasierte Ernährung verbessert das Hörvermögen. Zu diesem Ergebnis kam 2018 eine Studie der Harvard Medical School mit mehr als 80.000 Probanden. Teilnehmer, die sich überwiegend pflanzlich und naturbelassen ernährten, hatten ein 30 % geringeres Risiko für einen Hörverlust als die Kontrollgruppe. Für ähnliche Ergebnisse verzehren Sie hauptsächlich Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten sowie kaltgepresste Öle. Verzichten Sie möglichst auf stark verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte oder Fleisch.

40 % aller über 70-Jährigen haben ein schlechtes Gehör. Gründe für Hörverlust können starke Lärmbelastung, chronische Krankheiten, Medikamente, Stress oder eine vitalstoffarme Ernährung sein. Diese Faktoren schädigen die empfindlichen Haarsinneszellen und die feinen Gefäße des Innenohrs. Schwerhörige Menschen leiden häufiger unter Gebrechlichkeit sowie Demenz und haben ein um 54 % höheres Sterberisiko als Menschen mit gutem Gehör. Das beweist eine Studie der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore/USA aus 2015.

Bestimmte Mikronährstoffe werden mit einem verbesserten Hörvermögen assoziiert. Dazu gehören Vitamin C, Beta-Carotin, Magnesium und B-Vitamine. Diese sind von Natur aus in Obst (z.B. Mango, Erdbeeren), Gemüse (z.B. Brokkoli, Karotten, Paprika) oder Nüssen und Saaten (z.B. Mandeln, Kürbis- und Sonnenblumenkerne) enthalten. Auch schonend getrocknete oder zu naturreinen Fruchtpulvern verarbeitete Früchte enthalten diese Substanzen dank Wasserentzug in erhöhter Konzentration. Um das Gehör im Alter zu stärken, lohnt sich auch eine antioxidantienreiche Ernährung.B-Vitamine-Kombi-Praeparat

B-Vitamine fördern Regeneration von Nerven- und Sinneszellen in den Ohren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität von Seoul in Korea aus dem Jahr 2014. Getestet wurde die Hörfähigkeit von 2000 Probanden zwischen 50 und 80 Jahren. Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin B2-Präparaten war das ermittelte Hörvermögen in allen Frequenzbereichen deutlich besser. Insbesondere Veganer sollten ihre B2-Versorgung im Blick haben und diese mit Mandeln, Brokkoli, Vollkornsaaten oder Hefe decken.

Vitamin B3 ist ebenfalls wichtig fürs Gehör. Das berichten Studien des Weill Cornell Medical College und Gladstone Institute aus 2014. B3 sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen Haarzellen und Synapsen der Nervenzellen stabil bleibt. Dadurch verhindert es durch starken Lärm verursachte Hörprobleme und kann bereits geschehene Schäden reduzieren. Vitamin B3 liefern Datteln und Mangos, Cashewkerne, Hülsenfrüchte oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel.

Leinsaat - Leinsamen

Starker Eisenmangel begünstigt Hörprobleme. Zu diesem Ergebnis kamen Experten des Pennsylvania State University College of Medicine im Jahr 2017. Probanden mit Eisenmangelanämie hatten ein bis zu 82 % höheres Hörverlust-Risiko. Zu wenig Eisen begünstigt eine Blutarmut, sodass die Hörorgane nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Diesem Risiko sind insbesondere Frauen unter 45 Jahren ausgesetzt. Decken Sie Ihren Eisenbedarf am besten über eine pflanzliche und vitalstoffreiche Ernährung. Reich an Eisen sind z.B. Kürbiskerne, getrocknete Feigen und Aprikosen, Quinoa und Amaranth sowie Linsen, Leinsamen oder Pistazien.

Carotinoide schützen vor Hörminderung im Alter. Dies stellte eine Studie der Keio Universität in Tokio fest. Die Probanden mit dem höchsten Vitamin A- und Carotinoidspiegel wiesen eine um fast 50 % geringere Hörminderung auf als diejenigen mit dem niedrigsten Gehalt. Um Ihre Versorgung mit sekundäre Pflanzenstoffen der Carotinoid-Familie zu verbessern, essen Sie jeden Tag reichlich rotes, orangenes und grünes Gemüse und Obst.

Bleiben Sie gesund und gut gelaunt, durch intelligente, vollwertige und vitalstoffreiche Kost!

Warum Zink für uns so wichtig ist - 24.02.2022


Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Allerdings kann es unser Körper nicht selbst bilden, sondern es muss über die Nahrung zugeführt werden. Zink ist nach Eisen das mengenmäßig bedeutendstes Spurenelement im menschlichen Körper. Es ist an vielen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt. Im Boden, in Wasser und Luft kommt Zink auf der Erde in sehr großer Mengen vor, und wird als Baustein und Rostschutz genutzt. Leider wird oft vergessen, dass es auch ein Baustein für den Menschen ist. Für beinahe alle unsere Körperfunktionen ist Zink zwingend notwendig. Und trotzdem wird eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineralstoff meist nicht genügend beachtet. Viele Menschen wissen außerdem sehr wenig über diesen sehr wichtigen Baustoff unseres Lebens.Blaumohn - ein pflanzliche Zinkquelle

Wie Magnesium ist auch Zink an über 300 Enzymen beteiligt und für einen geregelten Stoffwechsel unabdingbar. Der menschliche Körper enthält nur ein paar Gramm des Mineralstoffs über alle Organe verteilt. Insbesondere in Haaren, Haut und Knochen wird Zink gespeichert, dort befindet sich bis zu 70 % des aufgenommenen Zinks. Der Rest ist hauptsächlich in der Leber, den Nieren sowie in Muskeln gespeichert. Zink ist ein Baustein von Antikörpern und Hormonen und beteiligt sich am Aufbau von weißen Blutkörperchen. Es fördert die Aufnahme von Vitamin A und dient zur Stabilisierung der DNS. Die bekannteste Aufgabe von Zink ist die Versorgung der Haut und der Augen sowie verschiedene Stoffwechselprozesse und die Abwehrkräfte des Körpers. Eine Ursache für unreine Haut oder Sehschwäche ist daher oft ein Zinkmangel. 

Wenn Zink auch nur mit 2,5 mg im Menschen vorhanden ist, hat Zinkmangel weitreichende Auswirkungen. Unser Körper kann diesen Mineralstoff nicht selbst herstellen und auch nicht speichern. Über Schweiß und Urin wird Zink ständig von unserem Körper ausgeschieden. Es kommt daher schnell zu einem Zinkmangel, wenn nicht genug Zink mit der Nahrung aufgenommen wird. Im Normalfall und nach gängigen Empfehlungen sollte ein erwachsener Mensch 10 mg Zink pro Tag zu sich nehmen. Bei einem Zinkmangel kann es unter anderem zu folgenden Symptomen kommen: Antriebsschwäche, Gewichtsverlust, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Lernschwäche, erhöhte Infekt-Anfälligkeit, Wachstumsverzögerungen, verzögerte Wundheilung, dünner werdende Haare, Haarausfall, brüchige oder weißfleckige Nägel, entzündliche Hautreaktionen, Hautveränderungen.

Wer sich auf rein pflanzlicher Basis mit Zink versorgen möchte, liegt mit reichlich Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und Nüssen richtig. Haferflocken, Weizenvollkornmehl und Weizenkeime sind sehr gute Zinklieferanten. Weizen, Roggen, Buchweizen und Naturreis führen die Liste der zinkreichen Getreidesorten an. Bei den Hülsenfrüchten liegen Sojabohnen und Linsen vorn. Zinkreiche Knabbereien sind Kürbiskerne, Para- und Erdnüsse. Manche Algensorten sind gute Zinkquellen für rohköstlich lebende Menschen.

Den ausführlichen Beitrag zu diesem Thema finden Sie in unserem Infothek-Artikel "Die besten pflanzlichen Zinkquellen".

Körperpflege ohne den Organismus zu schädigen - 17.02.2022


Viele Pflegeprodukte aus dem Handel sind wahre Chemiecocktails. Die enthaltenen Substanzen gelangen über Haut und Schleimhäute direkt in den Blutkreislauf und können dort auf Dauer einen nachteiligen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Insbesondere Menschen die gesundheitlich "angeschlagen" sind, sollten negative Einflüsse aus Deos, Reinigungs- und Pflegesubstanzen vermeiden. Besser Sie setzen von vorne herein auf Körperpflege mit natürlichen Zutaten.Biodent natürliche Zahnpasta

Gesunde und schöne Zähne dank natürlicher Hausmittel

Unsere BioDent Natur-Zahnpasta reinigt und erfrischt nicht nur den Mundraum, sondern dient auch als Prophylaxe für Zähne und Zahnfleisch. Der natürliche Süßstoff Xylitol unterstützt die natürliche Mineralisierung der Zähne, reduziert Dentalplaque und senkt das Risiko für Karies. Skandinavische Studien belegen diesen Schutzeffekt bereits in geringen Mengen. Ölziehen mit Kokosöl entgiftet und sorgt für strahlend weiße Zähne. Das Spülen des Mundraums mit Kokosöl beugt Zahnverfärbungen, Mundgeruch und Zahnfleischproblemen vor. 

Natürliche Öle oder Aloe Vera Gel pflegen Haut und Haare

Wer auf reine Natur steht, kann für die Haarwäsche einen Sud aus Waschnüssen verwenden. Für die Haarpflege nach der Haarwäsche eignen sich ein paar Tropfen Arganöl, Traubenkernöl oder Aprikosenkernöl. Diese Öle eignen sich, eingerieben auf die nasse Haut, auch bestens für die natürliche Hautpflege. Wertvolle Fettsäuren und Vitamin E sorgen für Schutz und Pflege und verleihen spröden Haaren und trockener Haut seidig weichen Glanz und ein softes Hautgefühl. Auch Aloe Vera Gel spendet Haut und Haaren Feuchtigkeit und unterstützt gleichzeitig die Durchblutung der Kopfhaut. Reiner Aloe Saft, Arganöl, (Kornblumen-) Honig und Aprikosenkernpulver sind übrigens auch tolle und effektive Zutaten für eine pflegende und regenerierende Gesichtsmaske.

Aleppo Bio Seife mit 25% LorbeerölKörperhygiene mit reinen Naturseifen

Gesundheit beginnt bereits bei der täglichen Körperpflege, beim Waschen, Duschen und Baden. Verzichten Sie auf industrielle Massenprodukte mit fragwürdigen Zutaten. Greifen Sie stattdessen zu Naturseifen! Kokosseife, Arganöl- oder Aleppo Seife reinigen mit der Kraft der Natur, enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe, haben einen optimalen pH-Wert von 8 – 9 und sorgen für eine leichte Rückfettung der Haut.

Wer sich für das Thema interessiert, dem legen wir die Lektüre dieses Artikels ans Herzhttps://utopia.de/ratgeber/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik/
Von synthetischen Duftstoffen über Erdöl bis hin zu Mikroplastik finden Sie hier eine Auflistung schädlicher Inhaltsstoffe in herkömmlichen Kosmetikprodukten und deren Auswirkung auf unser Wohlbefinden. Bleiben Sie informiert und sehen Sie Gesundheit als ganzheitlichen Prozess, der alle Lebensbereiche umfasst - auch die Körperhygiene!

Darum sind Bitterstoffe auch für SIE so wertvoll - 10.02.2022


Wer mag eigentlich noch Bitteres?

Eigentlich keiner, wenn wir ehrlich sind ? Eben darum sind Bitterstoffe aus der "zivilisatorischen" Ernährung fast vollständig verschwunden. Bereits in der Landwirtschaft werden Bitterstoffe aus den Sorten herausgezüchtet und der letzte verbliebene Rest, später bei der Nahrungsmittelherstellung heraus geholt. Doch das ist fatal, denn Bitterstoffe haben vielfältige positive Wirkungen in unserem Stoffwechsel.Bittermelone (Momordica charantia)

Bitterstoffe und ihr Nutzen in der Ernährung

Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Eigenschaften die Bitterstoffe für unsere Gesundheit haben:

  • Sie fördern die Sekretion der Verdauungssäfte, was man bereits am vermehrten Speichelfluss merkt.
  • Bitterstoffe regen damit die Verdauung an und optimieren den Fettstoffwechsel, was beim Abnehmen hilft.
  • Bitterstoffe sorgen für eine gesunde Leber- und Gallenfunktion und helfen der Leber sich zu entgiften.
  • Bitterstoffe reduzieren Blähungen und Völlegefühl.
  • Bitterstoffe wirken einer Übersäuerung entgegen.
  • Bitterstoffe verbessern den Zuckerstoffwechsel und vermindern Heißhunger auf Süßes.

Insbesondere die Bittermelone (Momodrdica) hat diesbezüglich ganz außergewöhnliche Eigenschaften. Diabetiker sollten sich unbedingt weiter über dieses Gewächs informieren. Als positive Langfrist-Beobachtung aus den oben beschriebenen Eigenschaften wird oft ein deutlich gestärktes Immunsystem und eine gesteigerte allgemeine Vitalität beobachtet. Sie sehen, auch wenn es manchem vielleicht nicht schmeckt, Bitterstoffe sind wichtig in eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung. Deshalb sollte, insbesondere vor dem Essen, wieder vermehrt zu Bitterem gegriffen werden. Dies kann bspw. eine Messerspitze Bitterkräuterpulver sein, welches man im Mund zergehen lässt, ein Fläschchen Bitterino, oder man isst mal wieder einen Salat mit Bitterstoffen wie z.B. Chicorree, Radiccio, Romana, Löwenzahn oder Zuckerhut.

Manches Problem mit der Verdauung verschwindet dann auf einmal wie von selbst, die Pfunde schmelzen und ein stabileres Immunsystem stellt sich ein. Lesen Sie unseren informativen Beitrag in der Infothek, wie Sie von Bitterstoffen profitieren, Ihrer Gesundheit damit etwas gutes tun und in welchen Lebensmitteln Bitterstoffe enthalten sind.

Viel Spaß beim Lesen und allzeit viel Gesundheit wünscht Ihnen Ihr Topfruits Team.

Tipps, die beim Zuckerentzug helfen - 03.02.2022


Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit. Üben Sie Maßhalten oder gar Zucker-Verzicht. Wer dann für sich feststellt, dass das bei Schoki und Co. nicht so leicht fällt, wie vermutet, sollte sich ernste Gedanken über sein Ernährungsverhalten machen.

Trennen Sie sich von Kuchen, Keks und Karamell. Gehen Sie auf Entzug. Sie werden sehen, auch wenn die ersten Tage schwierig sind, es wird schnell leichter und das Bedürfnis nach Süßigkeiten sinkt bis fast zur Nullgrenze. Hilfreich ist es in dieser Zeit, die Naschecke zu Hause oder im Büro zu entsorgen und leer zu halten. Verzichten Sie außerdem auf jeden Fall auf Zuckerersatzstoffe, die machen es nicht besser.Stevia-Blätter

  • Wie bei allen Abhängigkeiten, sollte man genau hinschauen, welche Auslöser und emotionalen Ursachen für das süße Verderben verantwortlich zeichnen. Reden Sie darüber und schlucken Sie Konflikte nicht einfach mit süßer Limo runter.
  • Werden Sie zum Zucker- und Ernährungsexperten. Zucker versteckt sich hinter den verschiedensten Bezeichnungen. Wer vermutet schon unter Maltodextrin oder Melasse den süßen Übeltäter. Dieser verbirgt sich übrigens nicht nur in süßen Leckereien, sondern z. B. auch in herzhaften Fertigprodukten oder Wurst. Deshalb ist es sinnvoll, zumindest die Verpackungsangaben zu lesen, wenn man nicht gleich lieber selbst zum Kochlöffel greifen will.
  • Am besten ist es sicher, wenn Sie Ihre Ernährung auf vollwertig und vitalstoffreich umstellen. Wer ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist, verspürt im Gegensatz zum Mangelkandidat seltener Heißhungerattacken. Denken Sie außerdem daran, je weniger ein Nahrungsmittel behandelt wurde, desto weniger Industriezucker kann es auch enthalten. Deshalb, greifen Sie zu rohem Obst und Gemüse.
  • Verwenden Sie zum Kochen und Süßen Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Nelke. Ein besonderes, natürliches Süßungsmittel ist Stevia; eine Staude aus Südamerika, deren Blätter supersüß sind. Das Honigblatt süßt nebenwirkungs- und kalorienfrei. Empfehlenswert ist hier das Buch „Stevia – sündhaft süß und urgesund“, das umfangreich über die Vorzüge der Pflanze informiert und über die Steine aufklärt, die dem Verbraucher bei dem Genuss in den Weg gelegt werden.
  • Essen Sie in regelmäßigen Abständen – unser Organismus mag Regelmäßigkeit. Ansonsten sinkt der Blutzuckerspiegel. Die Lust auf Zucker wird dann schnell unkontrollierbar.
  • Ausreichend Trinken, Natürlich keine Limonade, sondern gutes, hochwertiges Wasser oder – ungesüßte – Tees.
  • Sport macht glücklich. Auch wenn es oft nicht so aussieht. Wer sich bewegt, greift seltener zu Süßigkeiten.
  • Schlafen Sie genug? Leidet der Körper unter Schlafentzug, braucht er Energie. Und wie will er sich die beschaffen? Über Zuckerzufuhr.

Denken Sie immer daran: Zucker macht vielleicht vorübergehend glücklich, aber auch dauerhaft krank. Daher finden Sie hier gesunde und zudem leckere Alternativen zu herkömmlichem Zucker

Heuschnupfen jetzt schon vorbeugen - 27.01.2022


Was man im Volksmund als Heuschnupfen bezeichnet, ist eine allergische Reaktion auf Blüten- und Pflanzenpollen, die in der Luft rumschwirren. Sie lösen bei den Betroffenen je nach Allergie-Ausprägung hauptsächlich im Frühjahr und Sommer unterschiedliche, die Lebensqualität teilweise stark einschränkende Symptomen aus. Das beginnt bei tränenden Augen, Schnupfen, Juckreiz, Nasenschleimhaut- und Nasennebenhöhlenentzündungen bis hin zu Asthma. Viele Pollen-Allergiker graust schon jetzt vor dem ersten Pollenflug und den Problemen, die damit einhergehen. Das Immunsystem der von einer solchen Allergie Betroffenen reagiert hier über, auf einen normalerweise harmlosen Reiz. Schulmedizinisch versucht man den Symptomen mit Histaminblockern, abschwellenden Nasensprays und Kortisonspray beizukommen. Alle diese Ansätze sind gegen die Symptome gerichtet und nicht gegen die Ursachen. Sie haben bei dauerhafter Benutzung auch stellenweise erhebliche Nebenwirkungen.Schwarzkümmelöl-Kapseln

Heuschnupfen mit roten Augen und triefender Nase ist aber kein unabänderliches Schicksal und kann mit natürlichen Mitteln bekämpft werden. Die Naturheilkunde versucht, mit den eingesetzten Natursubstanzen das Immunsystem zu desensibilisieren und antientzündliche Faktoren bereitzustellen. Betroffene sollten aber bereits frühzeitig mit der Einnahme der entsprechenden Substanzen beginnen, um einen möglichst guten Effekt zu haben. Dann verliert die Pollen-Zeit ihren Schrecken und Sie haben gut lachen:-) 

In naturheilkundlichen Kreisen ist die erstaunliche Wirkung von ägyptischem Schwarzkümmel seit langem bekannt. Bei Schwarzkümmel handelt sich um die kleinen schwarzen Samenkörner der Nigella Sativa, deren Öl einen scharfen, brennenden Geschmack haben. Der hochwertigste Schwarzkümmel kommt aus Ägypten. Im Ursprung wird Schwarzkümmel in der Küche zu vielen Gerichten verwendet. Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöl desensibilisieren den überreagierenden Organismus eines Pollenallergikers und sorgen so für die erwünschte Wirkung. Im günstigsten Falle werden so die Symptome gelindert. Gar nicht so selten verschwinden Allergie-Beschwerden nach längerer Zeit der Einnahme sogar vollständig. Beides haben wir im persönlichen Umfeld schon oft beobachtet und von Kunden immer wieder berichtet bekommen. Ein Anwender schreibt: "Ich kann nur jedem empfehlen, das Schwarzkümmelöl zu probieren. Ich habe seit ca. 20 Jahren Heuschnupfen und nehme jetzt im 4. Jahr Schwarzkümmelöl-Kapseln. Ich fange Anfang Januar an und nehme sie bis Ende August durch (tägl. 2x2 Kapseln a 500 mg). Seit 2 Jahren brauche ich im Sommer keine zusätzlichen Medikamente mehr."

Die günstigste und für Vegetarier bzw. Veganer beste Variante Schwarzkümmel zu verwenden ist, einfach morgens und abends einen Teelöffel vom reinen würzig-scharfen Öl nehmen. Danach mit einem Glas Wasser oder Saft nachspülen, wenn einem der Geschmack nicht zusagt. Alternativ kann man das Öl aber auch als Kapseln verwenden. So wird der Geschmack des reinen Öls umgangen.

Gerade jetzt für den Winter haben wir noch einen Schwarzkümmel-Tipp für Sie: eine Salz-Schwarzkümmel-Inhalationsmischung bei Erkältungen und Heuschnupfen. So gehts: 1 Teelöffel Schwarzkümmelsamen und 1 Teelöffel feines Himalayasalz in einem Mörser zu Pulver vermahlen. Alternativ kann dies auch mit dem Mahlwerk eines Personal Mixer gut bewerkstelligt werden. Die Mischung in eine Schale oder Schüssel geben und 100 ml fast kochendes Wasser dazu. Unter Zuhilfenahme eines großen Handtuches den Dampf aus der Schüssel inhalieren (Achtung: Achten Sie darauf, dass Sie sich gerade am Anfang, wenn der Dampf noch sehr heiß ist, nicht verbrennen).

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Den Kampf gegen Infekte und Allergien unterstützen Sie durch alles, was ihren Stoffwechsel entgiftet und ein ausgewogenes Säure-Basen-Gleichgewicht begünstigt. Beides Maßnahmen grundsätzlicher Natur, welche die Regulationsfähigkeit ihres Organismus wieder herstellt oder verbessert. Durch Basen bildende Kost oder eine Kur mit Basenpulver unterstützen Sie Ihren Körper zusätzlich beim Bemühen, Giftstoffe und Schlacken loszuwerden. Unterstützt wird eine vitalstoffreich optimierte Kost durch ein ausreichendes Maß an Bewegung, wenn immer möglich an der frischen Luft. Nur so kommt ihr Blutkreislauf in Bewegung und die Vitalstoffe an den Ort des Geschehens.

Linktipps zum Thema Allergien und Schwarzkümmel:
Topfruits Gesundheitsradio: Hören Sie hier unseren Podcast zum Thema Schwarzkümmel und Allergien.
Infothek-Artikel: "Mit Schwarzkümmelöl gegen Allergien und sonstige Beschwerden"

 

Abnehmen: Mit 5 einfachen Tipps zum Wunschgewicht - 21.01.2022


Die Völlerei der Feiertage ist vorbei und Sie wollen ein paar Pfunde abnehmen? Hier ein paar einfache Tipps, die erfahrungsgemäß besser funktionieren als zweifelhafte Diäten. Setzen Sie diese Tipps dauerhaft und konsequent um, können Sie Ihr Wunschgewicht erreichen und dieses auch langfristig erhalten.Konjakmehl-Kapseln mit Konjakwurzelpulver

Tipp Nr. 1: Die Kalorienzufuhr muss in einem gesunden Verhältnis zum Kalorienverbrauch stehen, das ist leider so. Wenn Sie also SEHR kalorienreich essen, dann müssen Sie sich umso mehr bewegen. Tückisch sind Unmengen versteckte Zucker und Fette in vielen industriellen Lebens- und Genussmittel. Achten Sie auf ausreichend Ballaststoffe in der Nahrung, damit diese bei einem bestimmten Kaloriengehalt mehr Volumen bekommt. Essen Sie mehr pflanzlich und verzichten Sie auf Alkohol.

Tipp Nr. 2: Vor einer Mahlzeit sollten Sie ein Glas eines enzymreichen Fermentgetränkes oder ein Glas Kanne Brotdrunk und eine Messerspitze voll Bitterkräuter zu sich nehmen. Beides verbessert die Verdauung und den Fettstoffwechsel. Schöpfen Sie sich nur eine kleine Portion und essen Sie langsam und bewusst in dem Sie häufig kauen.

Tipp Nr. 3: Wenn Sie selbst kochen, ersetzen Sie tierische, gehärtete Fette durch pflanzliche Öle. Diese Öle, wie Kokos-, Raps- oder Hanföl mit einem Gehalt an Omega 3, oder Kokosöl mit seinen MCT´s (mittelkettigen Fettsäuren), verbessern die Fettverdauung und verhindern die Ablagerung in  Fett-Depots im Körper. 

Tipp Nr. 4: Unterstützung durch schlaue Nahrungsergänzung. Achten Sie generell auf ausreichend Ballaststoffe in der Nahrung. Nehmen Sie vor dem Essen ergänzend einige Konjak Kapseln. Konjakpulver ist eine Natursubstanz mit außergewöhnlichen Dickungseigenschaften, durch sein enormes Wasserbindevermögen. Damit sorgen Sie, in Verbindung mit der reichlich vor dem Essen aufgenommen Flüssigkeit, für eine gute Magenfüllung und schnell eintretende Sättigung, noch bevor Sie zu viel Kalorien zu sich genommen haben.

Tipp Nr. 5: Essen Sie kohlenhydratreich besser am Morgen wie am Abend. Forschungen der Universität Lübeck zeigen, dass der Körper bei einer identischen Kalorienzufuhr morgens deutlich mehr Kalorien verbrennt wie abends. Der Blutzucker- und Insulinspiegel steigt nach dem Frühstück im Vergleich zum Abendessen deutlich geringer an. Ein Mehr an Kalorien beim Frühstück führt tagsüber zu weniger Hungergefühlen, besonders der Appetit auf Süßigkeiten wird reduziert. Zur Vermeidung von Übergewicht oder Blutzuckerspitzen sollten Sie deshalb ein gutes Frühstück einem üppigen Abendessen vorziehen. Behalten Sie aber die Kalorienzufuhr des gesamten Tages im Blick, um abzunehmen.

Wenn Sie diese einfachen Tipps umsetzen, dann steht Ihrem dauerhaften Wunschgewicht nichts im Weg. Weitere Tipps zum Thema Abnehmen sowie Informationen zum Einfluss der Darmflora bei Übergewicht und die Verbesserung des Fettstoffwechsels durch pflanzliche essentielle Fettsäuren, wie beispielsweise in Pistazien und Walnüssen, können Sie in unserem Infothek-Artikel "Abnehmen: So funktioniert's dauerhaft" nachlesen.

Gute Verdauung: Diese 6 Tipps können helfen - 16.12.2021


Eine gute Verdauung ist für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden essentiell. Alle Nahrungsmittel, die wir täglich zu uns nehmen, werden von unserem Verdauungssystem zu Bausteinen und Schutzstoffen für unseren Körper verarbeitet. Verdauen bedeutet dabei nichts anderes, als dass die Nahrung im Mund sowie im Magen mithilfe von Enzymen und Verdauungssäften zu einem Nahrungsbrei zerkleinert wird, die enthaltenen Nährstoffe im Dünndarm aufgenommen und über das Blut- und Lymphsystem im Körper verteilt werden. Die unverdaulichen Nahrungsbestandteile, wie beispielsweise Ballaststoffe, landen anschließend im Dickdarm. Dort werden gesundheitsfördernde (Milchsäure-) Bakterien aktiv, die aus dem Nahrungsbrei Flüssigkeiten und Mineralstoffe herausholen und alles weiterverarbeiten, was bisher nicht verdaut wurde.Inulin - ein präbiotischer Ballaststoff

Leider funktioniert der Verdauungsvorgang bei vielen Menschen nicht immer wie gewünscht. Vielfach ist die Verdauung schlecht, zu langsam und nicht regelmäßig oder die Ausscheidungen haben nicht die erwünschte Konsistenz. Dies sind sichere Zeichen dafür, dass einige grundlegende Faktoren nicht stimmen. Deshalb möchten wir Ihnen hier einige Tipps an die Hand geben, mit denen Sie Ihre Verdauung verbessern können:

Tipp 1: Trinken Sie mehr bzw. eine ausreichende Menge. Wie unser gesamter Organismus benötigt der Darm regelmäßig Flüssigkeit. Notwendig sind täglich 1,5 – 2 Liter Wasser oder/und ungesüßten Tee. Vermeiden Sie exzessiver Kaffeegenuss und Alkoholkonsum. Studien zeigen immer wieder: wer zu wenig trinkt, kann krank werden. Bekommt der Organismus zu wenig Flüssigkeit, wird die Nierenfunktion eingeschränkt, das Blut wird dicker und der Körper kann die Abfallprodukte des Stoffwechsels schwer ausscheiden.
Tipp 2: Essen Sie in Ruhe und kauen Sie gut. Gut gekaut ist halb verdaut. Essen Sie ohne Stress oder Zeitdruck und in Ruhe. Wer die Speisen genießt, isst langsam und nimmt dem Darm bereits ein schönes Stück Arbeit ab. Dies trägt zur Verbesserung der Verdauung bei. Je besser die Nahrung gekaut wird, umso besser und leichter kann sie verdaut werden. Mit jedem Bissen zusätzlich wird die Oberfläche des Speisebreis erhöht, wodurch die Angriffsfläche für die Verdauungsenzyme gesteigert wird.
Tipp 3: Essen Sie viel Obst, Gemüse und Salate – möglichst roh oder schonend zubereitet. Pflanzliche Lebensmittel sind viel leichter verdaulich wie tierische. Sie haben von Natur aus mehr Ballaststoffe und Vitalstoffe, welche eine gute und leichte Verdauung begünstigen. Weniger Fleisch, wenig tierische Fette, dafür aber mehr pflanzliche Öle und Vollkornprodukte. Auf industrielle Süßigkeiten, den exzessiven Gebrauch von Zucker und Fertignahrungsmittel sollte verzichtet werden.
Tipp 4: Mehr Ballaststoffe! Ballaststoffe, wie sie in Gemüse, Vollkornprodukten oder stark quellfähigen Saaten wie Leinsamen, Chia- oder Flohsamen vorkommen, vermitteln ein Sättigungsgefühl und regen durch Dehnungsreize die Darmbewegung an. Außerdem halten unlösliche und lösliche Ballaststoffe die Bakterien im Darm in gesundem Gleichgewicht. Eine Studie der Charité Universitätsmedizin Berlin fand heraus, dass reichlich Ballaststoffe in der Nahrung nicht nur zur Darmgesundheit beitragen, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauf und andere Krankheiten senken.Sauerkraut - fein gehobelt aus deutschem Spitzkohl
Tipp 5: Mehr fermentierte Nahrungsmittel essen! Natürlich fermentierte Nahrungsmittel helfen dabei, den Darm mit gesunden Milchsäurebakterien zu besiedeln. Milchsäurebakterien sind essentiell für eine gesunde Darmflora und sorgen für eine optimale Verdauung sowie die Aufnahme wichtiger Vitamine und Mineralstoffe.
Tipp 6: Mehr Bewegung! Regelmäßig moderat Sport treiben hat eine verdauungsfördernde Wirkung. Ein täglicher, zügiger Spaziergang bringt nicht nur Sauerstoff in die Lungen und ins Gehirn, sondern sorgt auch für eine gute Bewegung der Bauchorgane. Der Darm mag nichts lieber als Bewegung. Er kommt dadurch so richtig in Fahrt. Eine gute Blut- und Vitalstoffversorgung aller Gewebebereiche ist eine weitere positive Folge. Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, nimmt der Verdauung den Schwung.

Bei konkreten Verdauungsproblemen können eine Darmsanierung / Darmreinigung und die Verwendung bestimmter Kräuter bzw. Gewürze hilfreich sein. Bei einer Darmsanierung werden Schadstoffe aus dem Darm entfernt, schädlichen Darmbakterien die Lebensgrundlage entzogen und es kommt zu einer Vermehrung der nützlichen Darmbakterien. Koriander, Zimt, Ingwer, Wacholder, Anis, Fenchel, Klee, Kümmel, Dill, Pfefferminze, Thymian und Süßholz können aufgrund ihrer ätherischen Öle als Tee oder Gewürz Verdauungsprobleme lindern. Kurkuma, Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin und Oregano können ebenfalls Ihre Darmgesundheit stärken.

Tun Sie Ihrer Verdauung etwas Gutes und bleiben Sie allzeit gesund!

Walnüsse - lecker, vielseitig und gesund - 09.12.2021


Walnüsse bzw. Walnusskerne – prall voll mit wertvollen Vitalstoffen

Walnusskerne sind wahre `Energiebündel´. Sie enthalten etwa 68 % ihres Fettes als gute mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Linolsäure. Daneben sind hohe Mengen sekundäre Pflanzenstoffe, Phytosterole, Ballaststoffe, Vitamin E, Folat und Mineralstoffe enthalten. Studien haben auch ergeben, dass Walnusskerne trotz ihres hohen Fettgehaltes und ihrer vielen Kalorien nicht dick machen. Ein Grund könnte in der speziellen Bioverfügbarkeit der Fette liegen, aber schlicht auch in der Tatsache, dass man gar nicht soviel der köstlichen Kerne knabbern kann, ohne gesättigt zu sein. Aufgrund der ausgesprochen positiven Eigenschaften von Walnusskernen ist es sinnvoll, diese öfter in die normale Ernährung zu integrieren und dafür lieber mal eine andere – meist ungesündere – Knabberei oder Süßigkeit wegzulassen.

Welche besonderen Eigenschaften haben die Inhaltsstoffe der Walnüsse?Walnusshälften schön und hell

Das Verhältnis von mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu gesättigten Fettsäuren in Walnüssen ist 7:1 – das ist eine der besten Relationen, die man in natürlich vorkommenden Lebensmitteln findet. Unbestritten ist, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren als sogenannte gute Fette einen positiven Effekt auf Herz und Kreislauf haben und das Risiko koronarer Herzerkrankungen senken helfen können. Sie senken den LDL-Cholesterinspiegel und verschieben das Verhältnis von HDL und LDL zugunsten der positiven HDL-Fraktion. Diese wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis wurde in der Fachzeitschrift `The New England Journal of Medicine´ im März 1993 über Walnüsse veröffentlicht: Der regelmäßige Verzehr von Walnüssen kann den Cholesterinspiegel nachweislich senken!

Das ist das Ergebnis einer Studie, die an der Loma-Linda-Universität (Kalifornien) durchgeführt wurde. Beide Gruppen bekamen eine cholesterinarme Diät, bei einer Gruppe wurde ein Kalorienanteil von 20% durch Walnüsse ersetzt. Nach zwei Monaten war der Cholesterinspiegel im Blut bei den Teilnehmern der `Walnussdiät´ um 16% stärker gesunken als bei der anderen Gruppe. Durch den Einfluss auf die Blutfettwerte scheinen Walnüsse auch vor Gallensteinen zu schützen. Gallensteine bestehen in der westlichen Zivilisation in erster Linie aus Cholesterin – und hier gibt es den direkten Einfluss der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außerdem hemmen die in den Nüssen enthaltenen Phytosterole die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung – wirken also schon präventiv bei der Fettaufnahme. Walnusskerne enthalten hohe Mengen der halbessentiellen Aminosäure L-Arginin. Auch hier gibt es Hinweise auf eine positive Beeinflussung koronarer Herzerkrankungen und der Arteriosklerose. Wissenschaftler erklären das u.a. damit, dass vermehrt Stickoxid gebildet werden kann, das die Blutgefäße erweitert. Außerdem scheint eine Wirkung im Bereich der Wundheilung und Entzündungshemmung zu bestehen.

Walnusshälften

Das in Walnüssen enthaltene Melatonin beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus, dient als Radikalfänger und hat als Antioxidans den Ruf eines sehr effektiven Anti-Aging-Stoffes. Die enthaltene Ellagsäure ist ein wertvoller sekundärer Pflanzenstoff. Diese in den Nüssen enthaltene Phenolsäure hemmt das Wachstum von Bakterien und Viren und kann vor schädlichen Oxidationen und vor Herzinfarkt schützen. Darüber hinaus hat dieser Stoff noch andere herausragende Eigenschaften, wie im Buch `Krebszellen mögen keine Himbeeren´ von Beliveau/Gingras nachzulesen ist.

Verwendung in der Küche und der Ernährung

Durch den Verzehr von Nüssen können Sie Ihr Rückfallrisiko bei Darmkrebs deutlich verringern. Ein erhöhter Konsum verbessert sogar die Überlebenschancen – und zwar in einem Ausmaß, das den Effekten einer Chemotherapie entspricht! Zu dieser Erkenntnis kam eine Studie mit 826 Patienten im Stadium III (Fadelu T, Niedzwiecki D, Zhang S et al. / Journal of Clinical Oncology 2017). Patienten, die mehr als zwei Portionen Nüsse (60 Gramm) pro Woche verzehrten, hatten ein um 42% geringeres Rezidivrisiko. Ihr statistisches Sterberisiko war nicht einmal halb so hoch wie das der Probanden ohne Nusskonsum.
Walnusskerne können in vielen verschiedenen Rezepten als verfeinernde Zutat eingesetzt werden. Salate, Gemüse, Dips, Backwaren und Süßspeisen können mit ganzen oder gemahlenen Walnusskernen zubereitet werden. Walnusskern-Mehl ist eine wertvolle Zutat zum Backen oder für die Verfeinerung von Joghurts oder Müsli. Als Knabberei sind Walnusskerne eine hochwertige und gesunde Alternative.

Walnusskern-Produkte finden Sie bei Topfruits hier:

Walnusskerne naturgetrocknet, halbe Kerne, hell, Super-Qualität mit tollem Geschmack, 100% Natur/unbehandelt aus den besten Anbaugebieten Chiles – immer aus neuester Ernte, ohne ranzige Kerne.

Walnusskern-Mehl: Teilentöltes feines Mehl aus Walnusskernen, völlig naturbelassen und unkonserviert. Nicht immer verfügbar, bitte Meldung auf der Seite beachten. 

Gesünder Backen mit den richtigen Zutaten - 01.12.2021


In den kommenden Wochen sind wieder viele am Backen. Wer Lust hat auf selber Backen und wer ehrliche Lebensmittel mit gesunden Inhaltsstoffen schätzt, sollte neben den vielen natürlichen Backzutaten unsere Topfruits Bio-Brotbackmischungen ausprobieren. 

Bananenbrot-Brownies

Probieren Sie doch mal Alternativen zum herkömmlichen Weißmehl aus Weizen. Der hohe Gehalt an Klebereiweiß in modernen Weizensorten ist für viele nicht mehr verträglich. Der jahrelange übermäßige Genuss von Gluten hat dazu geführt, dass unser Stoffwechsel eine Aversion dagegen entwickelt hat. Nicht alle, denen Gluten nicht gut tut, sind so stark betroffen, dass sie eine ausgewachsene Zöliakie haben und dass bei ihnen bereits geringste Mengen Gluten zu Entzündungsreaktionen und Übelkeit führen. Viele Menschen, die Gluten aus weißem, raffiniertem Weizenmehl nicht vertragen, vertragen etwa die alten Getreidesorten wie Kamut, Emmer, Dinkel oder Roggen problemlos. Diese alten Getreidesorten in Verbindung mit glutenfreien Zutaten, wie Buchweizen, Lupinen, Hanf oder Hirse oder auch Nussmehle ermöglichen leckere Backwaren die deutlich verträglicher. Als weitere Zutaten ideal sind Saaten wie Chia oder Sonnenblumenkerne und diverse Nusskerne und naturreine Trockenfrüchte.

Mit diesen Zutaten bekommt man Weihnachtsgebäck oder andere Backwaren, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch noch viele gesunde Inhaltsstoffe liefern. Eventuell wird der Geschmack ein wenig anders sein als gewohnt. Dies empfindet man jedoch sehr schnell wieder als normal. Also probieren Sie es aus und Sie werden feststellen, Brote und Backwaren mit glutenfreien Zutaten oder alten Getreidesorten Zutaten werden Ihnen besser tun und ihr Wohlbefinden steigern.

Vollkorn-Backwaren mit alternativen Süßungsmitteln hergestellt schonen Ihren Blutzuckerspiegel und liefern wertvolle Mineralien und Mikronährstoffe. Vitalstoffarmes Weißmehl können Sie durch Urgetreide ersetzen (z.B. Emmer, Khorasan, Hafer oder Buchweizen). Ein Teil der im Rezept vorgegeben Mehlmenge lässt sich problemlos durch Zutaten ersetzen, die unserem Körper mehr bieten wie nur Kalorien. Etwa Mandel-, Traubenkern-, Kürbiskernmehl oder Maronimehl. Ein hoher Ballaststoffgehalt der Nahrung wirkt sich Studien zufolge positiv auf Blutzuckerwerte und Gefäßgesundheit aus. Statt raffiniertem Industriezucker verwenden Sie besser alternative Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Datteln, Kokosblütenzucker oder Xylit.

Alles in allem entstehen daraus Brote oder Brötchen, die einen Topfruits Brotbackmischungaußerordentlichen Gehalt an wertvollen Vital- und Ballaststoffen haben. Und das dank selber Backen zu einem unschlagbaren Preis pro kg Brot. Nicht finden wird man in Topfruits Back- oder Müslimischungen fragwürdige funktionale Zutaten, die kein Mensch braucht! Die braune Farbe des fertigen Brotes kommt bei uns durch das Traubenkernmehl und die Verwendung der Vollkornmehle zustande und nicht durch Malzextrakt oder andere Zutaten, die keinen gesundheitlichen Wert haben.

Zusätzliche Varianten ergeben sich, etwa durch Beigabe von unserem Saatenmix. Selbiges ist übrigens auch bestens als Salat-Topping oder für ins Müsli zu verwenden. Sehr gut schmeckt auch eine Variante mit klein geschnittenen getrockneten Tomaten als Zutat.
Durch Verwendung von getrockneten Früchte bekommen Sie  leckere und gesunde Früchtebrote.

Rezept - Glutenfreie Feigen Cookies

Lust auf Gebäck, aber keine Lust auf die schädlichen Auswirkungen von purem Zucker? Back dir deine Kekse doch einfach selbst – gesund und zuckerfrei. Statt Kristallzucker verwendest du einfach Kokosblütenzucker und Agavendicksaft. Weißmehl ersetzt du mit Hafer- und Mandelmehl. Durch Feigen, Zimt und Vanille bekommen die Kekse ein natürliches, volles Aroma – ganz ohne Zusatzstoffe. Schmeckt mindestens genauso lecker wie die ungesunde Version, aber das schlechte Gewissen ist passé! Viel Spaß beim Backen und Genießen :)

FeigenCookies

Zutaten:

Zubereitung: Mandelmehl mit Buchweizenmehl, Kokosblütenzucker, getrockneten Feigen, Zimt, Vanilleextrakt und Maca in einer Schüssel geben und vermischen. Mit Kokosöl, Agavendicksaft und Kokosmilch unterrühren und zu einem Teig vermischen. Den Backofen auf 180° vorheizen und die Cookies auf dem Backblech platzieren. Für 8-12 Minuten goldbraun backen. Komplett abkühlen lassen und dann genießen., die Cookies können bestens ergänzt  und weiter aufgewertet werden durch Kakaonibs, oder getrocknete Heidelbeeren oder Cranberries.  Die Cookies kommen auch problemlos mit der halben Menge an Kokosblütenzucker und Agavendicksaft aus. Sie sind dann nicht ganz so süß und  noch wertvoller.

 

Mit Gewürzen vital durch den Winter - 30.11.2021


Zimt, Kurkuma und Ingwer – Diese und viele weitere Gewürze werden vor allem zur kalten Jahreszeit gerne in der Küche eingesetzt. Gewürze sind nicht nur aromatisch im Geschmack, sondern bringen einen weiteren Vorteil mit sich – sie können uns bei einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise unterstützen. Wir nutzen sie also nicht nur, um unser Essen zu verfeinern, sondern tun parallel etwas Gutes für unsere Wohlbefinden. Die Inhaltsstoffe in Vital-Gewürzen können Mechanismen im Organismus aktivieren, die Körperfunktionen positiv beeinflussen bzw. regulieren. Sie setzen sich aus primären und sekundären Pflanzenstoffen sowie Antioxidantien zusammen. Charakteristische Aromen und Geschmäcker verdanken Gewürze ihren ätherischen Ölen. Die Zusammensetzung der Öle hat einen entscheidenden Einfluss auf die antimikrobielle Wirkung von Gewürzen. Das heißt, dass die enthaltenen Substanzen, eine keimhemmende oder abtötende Wirkung auf eine große Anzahl von Bakterien und Pilzarten haben. Während einige Gewürze entzündungshemmend und durchblutungsfördernd wirken, so werden andere zur Förderung der Verdauung und Unterstützung des Immunsystems eingesetzt. Mit der richtigen Gewürz-Auswahl kann sogar eine Stabilisation des Blutzuckerspiegels erreicht werden.

Ayurvedische Gewürzmischung

Scharfstoffe wie beispielsweise Gingerol oder Capsaicin haben zudem eine thermische Wirkung, das heißt sie können sich auf das Temperaturverhalten im Körper auswirken. Demnach können wir uns gerade im Winter gut mit passenden Gewürzen wie Ingwer oder Cayennpeffer selbst einheizen. Auch Gelenkbeschwerden in der Winterzeit sind aufgrund der angespannten Muskulatur durch Kälte nicht unüblich. Wie wirksam die Natur sein kann sehen wir am Beispiel einiger Arzneimittel wie Hitzepflastern oder wärmenden Salben. Der darin enthaltene Scharfstoff Capsaicin, der aus der Chili-Schote bzw. aus Cayennepfeffer gewonnen wird, hat sich bei der Behandlung von Rückenschmerzen und Verspannungen bewährt. Richtig kombiniert haben Gewürze sogar eine symbiotische Wirkung. Sie können sowohl präventiv als auch kurativ verwendet werden. In der chinesischen Medizin und ayurvedischen Heilkunst werden einzelne Gewürze bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt.

Die Vielfalt und Verwendung von Vitalgewürzen

Während für die Herstellung von Kräutern nur Blätter, Sprossen oder Blüten der Pflanze verarbeitet werden, so nutzt man für Gewürze zusätzlich Pflanzenteile wie Früchte, Knospen, Wurzeln, Rinden, Samen und Zwiebeln. Verwendet werden meist Pflanzen aus besonders heißen Klimazonen. Durch die starke Sonneneinstrahlung entwickeln sich große Mengen an Duft- und Geschmacksstoffen. Während die einen gängigere Würzungen wählen, so wählen andere die Exoten unter den Gewürzen. Die Entscheidung über die passende Würze fällt nicht selten nach Jahreszeit. Während wir im Sommer Grillgewürze und frische Würzungen bevorzugen, greifen wir im Winter eher auf Gewürze zurück, die uns an weihnachtliche und herzhafte Geschmäcker erinnern. Besonders beliebt zur kalten Jahreszeit ist der Geschmack von Lebkuchen. Dieser kommt in der Topfruits Ayurvedischen Gewürzmischung durch das ausgewogene Verhältnis von Ingwer, Nelken, Kardamom, Koriander und Zimt besonders gut zur Geltung. Die Gewürzkombination lässt sich nicht nur super zum weihnachtlichen Backen verwenden, sondern gibt auch Gerichten und Getränken vor allem solchen aus Fernost ihren typischen Charakter. Auch Ingwer mit seinem würzig scharfen Aroma ist eine gern genutzte Pflanze, die vielseitig verwendet werden kann. Denn es gibt sie nicht nur als getrocknetes Pulver, sondern auch getrocknet und geschnitten sowie als ungeschwefelte Ingwerstücke. Während die Verwendungsmöglichkeiten von Ingwer Pulver sehr breit gefächert sind, so genießt man Ingwer-Stücke mehr in Heißgetränken wie Tees oder einfach als leckere Knabberei.

Der Verwendung von Gewürzen sind keine Grenzen gesetzt. Ob herb, scharf oder lieblich, die natürlichen Geschmacksbomben machen sich nicht nur gut in Speisen, sondern auch in anderen Leckereien aus der Küche wie in Smoothies, Shakes, Müslis, Säften und Tees. Hinzugegeben zu heißem oder kaltem Wasser entfalten sie ihren puren Geschmack. Wer auf die Verwendung von Gewürzen in der Küche verzichten möchte, kann diese auch in Kapselform einnehmen. Die Kapseln kombinieren verschiedene Gewürze in einem idealen Verhältnis für den einfachen Verzehr. Zur Stärkung des Immunsystems empfehlen wir einen Immun-Booster, welcher täglich als Shot verzehrt werden sollte. Dafür wird der Saft aus Zitronen mit Ingwer, Kurkuma und Honig vermischt und püriert. Wer die Würzigmacher aber mal in einer anderen Art erleben möchte, der kann sie in Haupflegeprodukten wie Cremes und Peelings verwenden.,

Die ganze Topfruits Auswahl an Winter-Gewürzen finden Sie hier.

Jetzt müssen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel kennen - 22.11.2021


91 % der Frauen und 82 % der Männer im Alter zwischen 14 und 80 Jahren haben laut DGE eine zu geringe Versorgung mit Vitamin D. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Steuern Sie entgegen, und genießen Sie mehr Gesundheit, Energie und Lebenskraft. Das „Sonnenvitamin“ D bringt viel mehr als nur starke Knochen, wie man früher meinte. Als hormonähnlicher Schlüsselstoff ist eine optimale Versorgung für unsere Gesundheit in vielen Bereichen wichtig. Vor allem zur Prävention – wie neue Studien belegen: Vitamin D senkt das Krebsrisiko und unterdrückt das Wachstum bösartiger Tumore. Zudem fördert es das Immunsystem und unterstützt Herz und Kreislauf. Neben dem Schutz der Nervenzellen, hilft Vitamin D auch Depressionen und Diabetes vorzubeugen, und sorgt für stabile Knochen.Kombipräparat D3K2

Die Menschen in den Industrieländern haben ihre Lebensweise innerhalb kurzer Zeit drastisch verändert, die Konsequenzen für unsere Gesundheit sind enorm. Dies macht sich auch im Vitamin D Spiegel, einem Schlüsselstoff für die Lebensqualität, bemerkbar. Kinder und Jugendliche spielen immer weniger im Freien, Tätigkeiten unter verschlossenen Dächern, etwa im Büro, verhindern den ausreichenden Kontakt mit den heilsamen Sonnenstrahlen. Die Fähigkeit zur Eigensynthese von Vitamin D in der Haut nimmt außerdem mit zunehmendem Alter ab. „Der Vitamin-D-Spiegel sollte nach den derzeitigen Erkenntnissen höher liegen als früher gedacht und gemessen daran sind die Werte in der deutschen Bevölkerung generell zu gering, vor allem im Winter“, sagt Dr. Birte Hintzpeter, einer Vertreterin des Robert-Koch-Instituts in Berlin. „Besonders betroffen sind ältere Frauen sowie Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Bei ihnen waren die Vitamin-D-Spiegel sogar im Sommer zu niedrig.“ Bestehen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch zwingend auf der Ermittlung des Vitamin D Status im Blut, auch wenn der Arzt dies als bedeutungslos und unnötig abtut. Viele Allgemeinmediziner sind, was Vitamin D angeht, nicht auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

... lesen Sie bitte hier den ganzen Beitrag, warum Sie unbedingt Ihren Vitamin D Spiegel kennen sollten.

5 Tipps für ein starkes Immunsystems - 15.11.2021


Eine grundsätzlich gesunde Lebensweise ist die wohl wichtigste Maßnahme, sein Immunsystem fit zu halten. Achtsam mit seinem Körper umzugehen spielt hierbei eine große Rolle. Meist wissen wir bereits intuitiv, was uns guttut. Doch ein Wandel unserer Gewohnheiten ist oft nicht der bequemste Weg, aber dennoch ein sehr Wichtiger zum Wohle unseres Immun-Systems. Vor allem die Ernährung spielt im Hinblick auf die Stärkung der Immunabwehr eine große Rolle. Denn bereits die richtigen Lebensmittel haben einen beträchtlichen Einfluss. Im Folgenden geben wir Ihnen fünf Tipps, wie Sie Ihr Immunsystem mit den richtigen Kniffen in Sachen Ernährung positiv beeinflussen können:

Vitamin C Tabletten

1. Essen Sie bunt
Essen Sie täglich Obst und Gemüse. Darin sind wichtige Vitalstoffe enthalten, die förderlich für ein funktionierendes Abwehrsystem sind. Ihr Immunsystem und auch Ihre Darmflora werden es Ihnen danken. Neben Eisen, Zink und Selen sind zudem Vitamin A, B und E sowie Vitamin D und Vitamin C wertvolle Nährstoffe im Kampf gegen Krankheitserreger. Besonders Vitamin C steigert die Aktivität der Immunzellen. Mit seiner antioxidativen Wirkung unterstützt uns Vitamin C dabei, im Falle einer Erkältung wieder schneller auf die Beine zu kommen. Lebensmittel mit hohem Vitamin C Gehalt sind bspw. Beeren, Zitrusfrüchte, Kohlgemüse und Paprika. 

Extra-Tipp: Wenn es schnell gehen muss oder Sie Obst und Gemüse nicht im Ganzen verzehren möchten, können Sie auch auf gesunde Smoothies oder Smoothie Bowls zurückgreifen.

2. Scharf essen
Scharfes Essen bzw. Essen mit Chilis enthält Capsaicin. Dieses macht nicht nur glücklich, weil es durch den Schmerzreiz im Gehirn Endorphine im Körper freisetzt. Es wirkt zudem antibakteriell und regt die Durchblutung in unseren Schleimhäuten an. Das kann im Hinblick auf das Immunsystem förderlich sein.

3. Ab an die frische Luft
Die frische Brise hat zwei Vorteile. Zum einen tankt unser Gehirn an der frischen Luft eine Extra-Portion Sauerstoff und profitiert vonVitamin D Selbsttest einer erfreulichen Dosis an Serotonin. Zum anderen setzt das über die Haut aufgenommene Tageslicht in unserem Körper Vitamin D frei. Dieses Vitamin spielt eine essentielle Rolle bei der Unterstützung der körpereigenen Immun-Abwehr. Daher sollte der Vitamin D Gehalt im Blut regelmäßig von einem Arzt kontrolliert werden. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, diesen mittels Selbsttest, eigenständig zu messen. Zusätzlich kann Vitamin D auch über den Verzehr fettiger Fischarten wie z.B. Lachs sowie Hühnerei aufgenommen werden.

4. Zucker Ade
In nahezu allen Nahrungsmitteln der Lebensmittelindustrie versteckt sich heutzutage raffinierter Zucker. Dieser beeinträchtigt nachweislich nicht nur schleichend unsere Gesundheit, sondern auch die Leistungsfähigkeit unserer Abwehrkräfte. Der Verzehr sollte daher vermieden werden. Um nicht nur die reinen Kohlenhydrate, sondern auch die ursprünglichen Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien mit Zucker aufzunehmen, sollte auf alternative Süßungsmittel umgestiegen werden.

5. Trinken, Trinken, Trinken…
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2,5 Litern pro Tag sollte der Maßstab sein. Bestimmte Ausnahmen gibt es hier dennoch. Wenn wir viel Flüssigkeit – gesüßte Getränke ausgenommen – zu uns nehmen, profitieren wir von mehreren Dingen. Zum einen siedeln sich Bakterien schwerer an feuchten Schleimhäuten an, zum anderen können wir mit ausgewählten Getränken wie Tees einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper herstellen. Denn eine Übersäuerung des Körpers kann das Ansammeln von Krankheitserregern begünstigen.

Vordergründig wichtig für eine intakte Immunabwehrfunktion ist vor allem die Unterstützung und Erhaltung einer gesunden Darmflora. Der Darm trägt nämlich vorrangig zum gesunden Immunsystem bei. Er ist das größte Immunorgan im menschlichen Körper. Etwa 90% aller Antikörper werden im Darm gebildet. Ein Großteil aller Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm. Unser Verdauungsapparat beeinflusst somit maßgeblich unseren Gesundheitszustand und beteiligt sich an der Abwehr von Krankheitserregern. Mit probiotischer und präbiotischer Ernährung können Sie Ihre Darmgesundheit unterstützen. Probiotische Ernährung enthält Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Hefen, die unerwünschte Keime im Darm eliminieren. Präbiotische Ernährung hingegen hilft guten Bakterien im Darm dabei, sich zu erhalten bzw. sich zu vermehren.

Während beispielsweise Joghurt und Käse zu den probiotischen Lebensmittel zählen, so gehören Flohsamen und Leinsamen zu den präbiotischen Lebensmitteln. Ein präbiotischer Ballaststoff, der sich ideal zur Darmsanierung und Symbioselenkung, durch die gezielte Nährung der günstigen Dickdarmbakterien eignet, ist in Inulin Pulver enthalten. Für die Förderung der allgemeinen Darmgesundheit ist eine grundsätzlich ballaststoffreiche Ernährung zu empfehlen. Zusätzlich zu allen hier genannten Tipps empfehlen wir selbstverständlich weitere Maßnahmen zur Abwehrstärkung. Viel Bewegung, die Vermeidung von Stress, ausreichend Schlaf sowie regelmäßiges Händewaschen und der Verzicht auf Suchtmittel wie Alkohol und Zigaretten gehören hier ergänzend dazu. Weitere Informationen über das körpereigene Immunsystem finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund!

Darum sind Kräutertees das ideale Getränk . - 05.11.2021


In der kalten Jahreszeit greifen viele Menschen gerne auf einen wärmenden Tee zurück. Das vielseitige Aufgussgetränk bietet sich aber nicht nur in den Herbst- und Wintermonaten an, auch im Sommer kann Tee als erfrischendes Kaltgetränk genossen werden. Kräutertee ist mehr als nur ein bekömmlicher und kalorienarmer Durstlöscher: Je nach Sorte und Zubereitungsart kann Kräutertee bei allerlei Alltagsbeschwerden helfen und generell zu einer gesunden Lebensweise beitragen. Forscher der National University of Singapore fanden sogar heraus, dass regelmäßige Teetrinker besser vernetzte Gehirnregionen haben als Nicht-Teetrinker. Dieser Effekt war vor allem bei den Tee-Arten Grüntee, Oolongtee und Schwarztee zu beobachten.Indianer-Vitaltee

Jedes Teekraut bietet ein einzigartiges Spektrum an wertvollen Pflanzeninhaltsstoffen. Je nach Sorte enthält ein Kräuter-Tee so unterschiedliche so genannte sekundären Pflanzenstoffen, vor allem aus der Klasse der Polyphenole. Innerhalb der Polyphenole unterscheidet man zwischen Gerbstoffen (Tannine) und Bitterstoffen (Flavonoide). Polyphenole wirken entzündungshemmend und können das Wachstum von Mikroorganismen aufhalten.

Außerdem gibt es Hinweise, dass Polyphenole Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Die im Tee enthaltenen Catechine können antibakteriell, antiviral und antientzündlich wirken. In der Naturheilkunde sind Vital- und Kräutertees traditionell und auch heute noch ein beliebtes Mittel bei unterschiedlichen Alltags-Beschwerden. Bereits im Mittelalter wurde Tee häufig in der damaligen Medizin verwendet.

Abhängig von der Zubereitung sowie den verwendeten Pflanzenteilen kann Tee wach oder müde machen, die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken, Erkältungsbeschwerden und Schmerzen lindern sowie bei Stress und Schlafstörungen auf natürliche Weise helfen. Für einen Teeaufguss können je nach Pflanze Blätter, Knospen, Blüten, Stängel, Rinde oder Wurzeln verwendet werden. Die Tee-Bestandteile sollten naturbelassen sein, keine Farb- und Aromastoffe oder Konservierungsmittel beinhalten und schonend verarbeitet sein. Denn nur durch eine schonende Verarbeitung können möglichst hohe Konzentrationen an sekundären Pflanzenstoffen erhalten werden.blaue Kornblumenblütenblätter

In unserem Sortiment finden Sie eine breite Auswahl an besonderen, naturreinen Kräuter- und Vitaltees. Jede einzelne Teesorte wird vor der Aufnahme in das Sortiment auf ihren ernährungsphysiologischen Nutzen und Wert geprüft. Viele unserer Teekräuter eignen sich zudem für das Herstellen eigener Mischungen. So können Sie sich ganz nach Ihrem Geschmack und dem von Ihnen gewünschten Anwendungsgebiet Ihre eigene Vitaltee-Mischung zusammenstellen. Durch eine Teemischung kann auch eine geschmacklich eher herbe Komponente im Zusammenspiel mit anderen Teesorten abgemildert werden. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie die wirksamen Pflanzenteile mengenmäßig zugunsten der gut schmeckenden Zutaten nicht reduzieren. Denn dann kann die erhoffte Wirkung nicht eintreten. Zum gesunden Süßen von Tee finden Sie bei uns außerdem verschiedene Süßungsmittel.

In diesem Sinne: Genießen Sie eine Tasse Tee und bleiben Sie gesund!

Phyto-Östrogene - mögliche Hilfe bei Hitzewallungen - 21.10.2021


Die Wechseljahre beginnen mit der Menopause normalerweise zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Diese Zeit ist durch hormonelle Schwankungen und körperliche Veränderungen geprägt. Weil Frauen in den Wechseljahren weniger Östrogen produzieren als in den Jahren zuvor, entsteht ein Hormonmangel. Viele Frauen verschaffen sich durch spezielle Hormontherapien Abhilfe. Allerdings begünstigt das dabei zugeführte künstliche Östrogen verschiedene Krebsarten. Eine Alternative stellen pflanzliche Östrogene dar – sogenannte Phytohormone. Pflanzenöstrogene gleichen den Hormonspiegel zuverlässig und nebenwirkungsfrei aus, ohne dem Körper zu schaden. Zu den wichtigsten Phytohormonen mit östrogenähnlicher Wirkung zählen Lignane und Isoflavone. Pflanzliche Präparate mit diesen Inhaltsstoffen sind die beste Unterstützung in den Wechseljahren.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum bewies 2011, dass Lignane das Metastasierungs- und Sterblichkeitsrisiko um bis zu 40 % reduzieren können. Lignane finden sich in Leinsamen, Getreide & Nüssen. Isoflavone sind sekundäre Pflanzenstoffe und kommen insbesondere in Soja und Rotklee vor. 

Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Rotklee-Isoflavone die Knochen von Frauen in den Wechseljahren schützen und ihre Vitastoffaufnahme verbessern. Von 85 teilnehmenden Frauen nahm eine Hälfte 2 x täglich 60mg fermentierten Rotkleeextrakt und die andere Hälfte ein Placebo ein. Alle Teilnehmerinnern bekamen außerdem eine Nahrungsergänzung aus Calcium, Magnesium und Vitamin D. Sowohl zu Beginn als auch nach Beenden der Studie wurde ihre Knochendichte gemessen. Nach einem Jahr stand fest, dass sich bei den Rotklee-Probandinnen die Knochenmasse weniger schnell verringert hatte als bei den Placebo-Probandinnen. Zusätzlich wurde festgestellt, dass die zugeführten Mikronährstoffe dank dem Rotkleeextrakt besser verwertet werden konnten.

Eine weitere Studie des Universitätsklinikums Aarhus bestätigte, dass Rotkleeextrakt lästige Hitzewallungen in den Wechseljahren lindern kann.

Weiterhin haben sich, neben der Einnahme von Leinsamen und Safran auch die Verwendung der Yams-Wurzel, von Coenzym Q10, Mönchpfeffer und Traubensilberkerze zur natürlichen Behandlung eines ausgeglicheneren Hormonspiegels bewiesen. Wenn eine Frau genauer wissen möchte, ob ihre Wechseljahre begonnen haben, kann sie in ihrer Frauenarztpraxis die Geschlechtshormone im Blut untersuchen lassen. Die Bestimmung des Hormonspiegels hat jedoch keinen praktischen Wert: Das Ergebnis sagt nichts darüber aus, ob eine Frau noch schwanger werden kann und wie lange sie noch verhüten muss – oder ob eine Behandlung sinnvoll ist, falls sie Beschwerden hat. Nutzen Sie die Kraft der Natur für Ihr Wohlbefinden. Wir wünschen viel Erfolg, bleiben Sie gesund und munter.

Was macht getrocknete Beeren zum Gesundheitssnack - 15.10.2021


Beeren stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe – und dazu sind sie noch lecker und äußerst vielseitig verwendbar. Beeren liefern viele Vitalstoffe mit wenig Kalorien. Sie enthalten zudem Ballaststoffe, welche die Darmtätigkeit und die Verdauung fördern. Das Besondere an farbigen Beeren sind jedoch sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane, die eine ganz besondere Rolle spielen für unsere Versorgung mit wertvollen Antioxidantien. Derartige Antioxidantien finden wir in der modernen Zivilisationskost meist zu wenig.

Eine Auswahl des Topfruits Beeren-Mixes

In getrockneten Beeren erhöht sich die Konzentration der Vitalstoffe, da die Trockenfrüchte einen geringeren Wassergehalt als frische Beeren haben. Besonders wenn die Früchte schonend auf natürliche Weise oder bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden, behalten die Beeren ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften und damit ihren Gehalt an Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Allerdings haben getrocknete Beeren einen höheren Fruchtzuckergehalt und mehr Kalorien. Der Fruchtzucker (Fructose) wird aber insulinunabhängig verstoffwechselt, sodass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und Heißhungerattacken ausbleiben. Wie bei Vielem ist aber auch bei getrockneten Früchten Mäßigung angesagt, um den eigenen Körper nicht zu überlasten.

Die Qualität der frischen Beere sowie das Trocknungsverfahren ist entscheidend für die Qualität der getrockneten Früchte. Im Nährwertvergleich schneiden frische Beeren, die man im Laden kaufen kann, oft schlechter ab als Trockenobst. Denn für den langen Transportweg nicht regionaler Produkte werden die Früchte unreif geerntet. Vitamine und Mineralstoffe haben sich dann noch nicht vollständig entwickelt – und der unterentwickelte Vitalstoffgehalt sinkt durch die Lagerung sogar noch weiter. Getrocknete Früchte werden dagegen vollreif geerntet. Der Nährstoffgehalt ist also wesentlich höher und bleibt durch die Trocknung auch langfristig stabil. Beim Kauf von Trockenfrüchten sollte auf eine schonende Trocknung geachtet werden. Denn nur durch eine Trocknung bei nicht allzu hohen Temperaturen bleiben wichtige Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe, in größeren Mengen bestehen. Außerdem sollte sich bei getrockneten Früchten für die naturreine, ungeschwefelte Variante ohne Farb- und Konservierungsstoffe entschieden werden. Für solche Premium-Produkte haben wir uns bei Topfruits entschieden.  

Weitere Vorteile von getrockneten Beeren finden Sie hier mit einem Klick in unserem Infothek-Artikel.

Jetzt wieder GANZ frisch, lecker und gesund aus frisch geerntetem Spitzkohl! - 06.10.2021


Frisches Sauerkraut ist ein ehrliches, reines und rohköstliches Naturprodukt. Rohes Sauerkraut hat mit dem sterilisierten in Dosen und Beuteln aus dem Supermarkt nichts zu tun. Unser Sauerkraut wird von einem Traditionsbetrieb auf den Fildern, aus Spitzkraut (Filderkraut) hergestellt. Immer nach derselben, alten und einfachen Rezeptur. Weißkohl, ein wenig Steinsalz und sonst nix. Das Entscheidende ist aber der Rohstoff, nämlich das verwendete Kraut und wie es geschnitten wird - das macht den Unterschied!

Nur bei frischem, unpasteurisiertem Sauerkraut kommen Sie in den vollen Genuss der wertvollen, lebendigen Milchsäurenbakterien. Diese vermehren sich erst mit der Dauer des Gärungsprozesses reichlich. Sie liegen in frischem Sauerkraut in natürlicher und lebendiger Form vor. Bei frischem Sauerkraut kommen neben seinem hohen Gehalt an Vitamin C, Mineralien und Spurenelementen, auch die günstigen Eigenschaften der Kohl-Inhaltsstoffe zum Tragen. Vor allem die Senföle, ähnlich wie in Brokkoli, die ganz besondere Eigenschaften für unseren Organismus und unser Immunsystem haben.

Milchsäure-Bakterien fördern und unterstützen eine gesunde Darmflora und bilden sogenannte Bacteriocine, vergleichbar mit einer Art Abwehrtruppe, die das Wachstum von krank machenden Keimen Einhalt gebietet. Die Milchsäure regt außerdem die Darmbewegung an, sorgt für einen günstigen pH-Wert und stärkt die Darmschleimhaut. Sauerkraut ist reich an Ballaststoffen und zudem sehr kalorienarm. Sauerkraut und andere milchsauer fermentierte Lebensmittel können heute mit Fug und Recht als Superfood, also als Nahrungsmittel, was dem Körper besondere Energie, Kraft und Gesundheit verleiht, bezeichnet werden.

Der für unser Sauerkraut verwendete Spitzkohl hat einen großen Vorteil: Er hat besonders weiche und zarte Blätter. Dies ist von Bedeutung, wenn das Sauerkraut auch roh verzehrt werden soll.  Der Kohl, frisch vom Feld, wird geputzt und auf einer speziellen Schneidemaschine sehr fein geschnitten, leicht gesalzen und dann in Gärbehältern einige Wochen milchsauer fermentiert. Das braucht seine Zeit, aber dabei wird der Zucker im Kohl zu Milchsäure umgewandelt, was zu einer gesunden Säure führt. Diese Milchsäure sorgt auch dafür, dass das Kraut im Kühlschrank in einer zugedeckten Glasschüssel gelagert, einige Wochen haltbar ist.

Rundkraut oder Rundkohl ist in der Sauerkraut-Produktion außerdem beliebt, weil es sehr gut lagerfähig ist und auf modernen Produktionsanlagen besser "läuft". Durch den Rohstoff Rundkraut, den gröberen Schnitt und den kürzeren Gärungsprozess kann Massenware-Sauerkraut natürlich billiger hergestellt und angeboten werden. Auf diese Weise produziertes Sauer-Kraut wird aber erst durch Sterilisieren oder Pasteurisieren haltbar und einigermaßen weich. Der wertvolle, ernährungsphysiologische Nutzen, den frisches Sauerkraut hat, geht durch das Haltbar-Machen mit Hitze fast vollständig verloren.

Einige Worte zur Lagerung von frischem rohen Sauerkohl

Frisches Sauerkraut ist ein lebendes Produkt und sollte so behandelt werden. Es bekommt seine Haltbarkeit aus der Säuerung durch die Milchsäurebakterien. Diese verhindern, dass sich Fremdkeime vermehren und das Produkt verdirbt. Die Lagerung von frischem Sauerkraut ist im Kühlschrank bei 4-8 Grad in einer zugedeckten Glasschüssel problemlos für  einige Wochen möglich. Bei zu langer oder zu warmer Lagerung gärt das Sauerkraut langsam weiter und wird so immer saurer. Aber auch dies ist kein Problem, man kann Kraut, welches zu  sauer geworden ist, problemlos in einem Sieb kurz unter warmem Wasser abspülen und damit einen Großteil der anhaftenden Säure entfernen. Außerdem können, wer das Kraut milder haben möchte, bei der Zubereitung ein paar Apfelscheiben oder einen Schuss Apfelsaft in das Kraut geben. Das neutralisiert auch etwas. 

Alle Arten von Gemüse und Früchte lassen sich milchsauer fermentieren. So können, Bohnen, Erbsen, Weiß- und Rotkohl, Kürbisse, Paprika, Pilze und allerlei Anderes, eingelegt werden. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Das Ergebnis der eigenen Arbeit kann vollständig verwertet werden, so kann nicht nur das milchsauer vergorene Gemüse roh oder gekocht verzehrt, sondern auch die Lake getrunken werden. Wichtig ist dabei, dass beim Zubereitungsprozess nicht zu viel Salz verwendet wird, sonst wird der Saft zu salzig. Auch bei Topfruits finden Sie eine Bandbreite an geschmackvollen Fermentprodukten.

Mit Moodfood gut gelaunt durch die ungemütliche Jahreszeit - 01.10.2021


Schluss mit Herbstblues – essen Sie sich glücklich! Im Herbst leiden viele Menschen unter Stimmungstiefs und Depressionen. Eine naturbelassene, vollwertige Ernährung mit bestimmten Lebensmittel kann zum Glück aufgrund der enthaltenen Vitalstoffe das mentale Befinden verbessern. Zu den natürlichen Stimmungsaufhellern gehört der Neurotransmitter Serotonin. Er gibt Informationen und Glücksgefühle an unsere Nervenzellen weiter, sodass sich mit steigendem Serotoninspiegel auch unsere Laune hebt. Für die Synthese von Serotonin benötigt unser Organismus ausreichend Tryptophan, Omega 3, Vitamin D und B12.Medjool_Datteln_5136

Obst und Gemüse tun der Psyche gut. Zwei Studien aus England und Australien kamen zu dem Ergebnis, dass ein höherer Frischpflanzen-Konsum mit einer verbesserten geistigen Verfassung und Zufriedenheit einhergeht. Wer mindestens 7 bis 9 Portionen am Tag zu sich nahm, schätze sein Lebensglück größer ein. Die erschreckende Feststellung der Forscher: Nur 20 % aller Probanden nahmen täglich Gemüse und Obst zu sich. Die WHO empfiehlt den Verzehr von mind. 400 Gramm Frischkost pro Tag.

Gute Laune dank Tryptophan. Tryptophan ist die Vorstufe des „Glückshormons“ Serotonin. Eine kanadische Studie aus 2007 zeigt, dass Tryptophan auf natürliche Weise die Stimmung aufhellen kann. Der Untersuchung zufolge steigen die Tryptophan-Level durch pflanzliche Lebensmittel stärker an als durch tierische Produkte. Um die Plasma-Konzentration zu maximieren, eignen sich Snacks mit besonders viel Tryptophan im Verhältnis zum Gesamtproteingehalt. Dazu zählen z.B. Kakaobohnen, Datteln, Sesam, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne.

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Mit einem hohen Vitamin D-Spiegel gegen Depressionen. Wissenschaftler der Universität Siena in Italien schauten sich in einer 2017-er Studie die Vitamin D Level von psychisch kranken Menschen an. 94 % der untersuchten Personen wiesen unterdurchschnittliche Vitamin D-Werte auf. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass eine gezielte Vitamin-D-Supplementation das Risiko für mentale Krankheiten verringern kann.

Ein gesunder Darm ist essenziell! Ist der Darm nicht gesund, nützt der Verzehr von Lebensmitteln zu Verbesserung des mentalen Befindens nur wenig. Denn die wichtigen Inhaltsstoffe können im Darm nicht entsprechend aufgenommen und verwertet werden. Deshalb sollte man auf einen gesunden Darm achten und das Darmmilieu mit genügend löslichen und unlöslichen Ballaststoffen (Präbiotika) unterstützen. Dadurch wird den nützlichen Mikroorganismen ausreichend Nahrung zur Verfügung gestellt und ein gesundes Darmmilieu gepflegt.

Herzinfarktrisiko senken - aber wie? - 23.09.2021


Oft ist es ganz einfach, deutlich die eigene Ernährung gesundheitlich aufzuwerten. Wer beim Kochen 5 - 10g Butter durch einen EL Olivenöl ersetzt, reduziert laut einer Studie der Harvard Universität sein Risiko für einen Herzinfarkt um sage und schreibe 14 % und das für eine koronare Herzerkrankung um 18 %. Ausgewertet wurden dazu Ernährungsdaten von über 60.000 Krankenschwestern und über 30.000 Ärzten über einen Zeitraum von 24 Jahren. In einer älteren spanischen Studie sah man das Herzinfarktrisiko bei einer Olivenöl Verzehrmenge von 40g, was 3-4 EL entspricht, sogar um 30 % sinken!Bio-Oliven-ol

Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich um hochwertiges kalt gepresstes Olivenöl von einem Hersteller handelt, der weiß, was ein gesundes Olivenöl ausmacht - und dass Sie dieses kalt verwenden. Keinesfalls aber übermäßig erhitzen, da es sonst schädlich werden kann. Zum Braten und Frittieren, was von uns allerdings nicht empfohlen wird, raten wir zu Kokos- oder nativem Palmkernöl. Den pflanzlichen Ölen mit der besten Hitzestabilität.

Oft hören Veganer und Vegetarier, sie seien nicht ausreichend mit den gut verwertbaren langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA versorgt. Als Grund wird die angeblich nur geringe Umwandlungsrate von pflanzlichen Omega 3 Fetten wie ALA (Alphalinolensäure, etwa aus Lein, Hanf oder Raps) genannt. Diese wäre mit unter 10 % bis maximal 20 % zu niedrig für eine gute Versorgung mit DHA / EPA. Das scheint jedoch nicht zu stimmen, wie entsprechende Studien belegen, welche die EPA/DHA Versorgung von Veganer und Vegetarier untersucht haben. Zwar nehmen Veganer und Vegetarier weniger EPA und DHA zu sich – weil sie keine tierischen Produkte, insbesondere Fisch essen – doch sind ihre EPA- und DHA-Werte im Blut vergleichbar mit jenen von Allesessern, die auch regelmäßig Fisch essen!

In einer der größten Kohortenstudien weltweit (der EPIC-Studie) hat sich allerdings gezeigt, dass die Umwandlung von ALA in EPA und DHA bei Veganern und Vegetariern größer ist als bei Menschen, die sich von gemischter Kost ernähren. Und das zu einem deutlich höheren %-Satz, als man bisher angenommen hatte. Wenn Menschen also nicht ausreichend oder gar keine EPA und DHA mit der Nahrung zu sich nehmen, dann reagiert deren Stoffwechsel augenscheinlich mit einer verstärkten Umwandlung von ALA in die erforderlichen langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA). Vorausgesetzt natürlich, es werden genügend Lebensmittel konsumiert, die pflanzliche Omega 3 Öle wie Alphalinolsäure enthalten. Als direkte und ergiebige Quellen von DHA/EPA kommen nur fettreicher Kaltwasserfisch und bestimmte Algen infrage. Pflanzliche Omega 3 Quellen sind etwa Chia-, Hanf-, Raps- oder Leinsamen und Walnüsse, die wie gesagt allerdings Alphalinolensäure (ALA) enthalten, welche zuerst in DHA/EPA umgewandelt werden muss.

Aus unserer Sicht wäre dieses Studienergebnis zu vermuten gewesen, denn es gibt auf der Welt sicherlich mehr Menschen, die KEINEN Zugang zu Fisch als Quelle von DHA und EPA Fettsäuren haben, wie solche, die regelmäßig Fisch essen können. Und auch in solchen Regionen, wo wenig oder kein Fisch gegessen wird, gibt es solche, in denen Menschen leben, die kaum Gefäßprobleme, Herzinfarkt oder Demenzerkrankungen kennen.

Die meisten Menschen konsumieren zu viele OMEGA 6 Fettem, hauptsächlich aus Sonnenblumenöl!Omega_3_Index_3033

Ein ebenso großes Risiko wie eine zu schlechte Versorgung mit DHA oder EPA Fettsäuren scheint das weit verbreitete Ungleichgewicht zwischen Omega 6 und OMEGA 3 Fettsäuren sein. Bedingt durch eine viel zu hohe OMEGA 6 Zufuhr. Diese erfolgt zum allergrößten Teil dadurch, dass die falschen Pflanzenöle konsumiert werden. Besonders Sonnenblumen- oder Distelöl und der Verzehr von OMEGA-6-reichen Backwaren oder Fertig-Lebensmittel sorgt für eine überproportionale Zufuhr von ungünstigen Omega 6 Fetten. Für Ihre Gesundheit ist es wichtig, dass Sie besonders fettreiche Lebensmittel mit hohem Omega 6 Anteil identifizieren und deren Konsum drastisch einschränken.

Praxistipp: Wer als Vegetarier viel Nüsse und andere OMEGA-3 reiche Lebensmittel, wie Chia-, Hanf- oder Leinsamen, isst und Olivenöl verwendet, sollte aufgrund des oben gesagten normalerweise auch mit DHA oder EPA gut versorgt sein. Mit einem Selbst-Test des Omega-3 Index oder bei Ihrer nächsten Blutuntersuchung sollten Sie sich jedoch Gewissheit verschaffen. Wenn das Ergebnis einer DHA/EPA Wert unter 8 % zeigt, sollte DHA/EPA mit gut dosierten Nahrungsergänzungen aus Algenöl auf einen guten Wert gebracht werden. Gemischtköstler können auf gut dosierte Kapseln aus Fischöl oder Krill zurückgreifen, wenn sie nicht regelmäßig und ausreichend Kaltwasserfisch essen, um damit auf eine optimale Versorgung mit DHA / EPA Omega 3 Fettsäuren zu kommen.

Langlebige große Raubfische wie Thunfisch reichern Toxine an, und sollten deshalb nicht als Quelle von EPA und DHA genutzt werden. Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel frei von Toxinen. Die Europäische Arzneimittelbehörde sieht bis zu 5 g EPA+DHA pro Tag als sicher an.

 

Mit Rohkost vital und glücklich - 17.09.2021


Bei der Rohkost-Ernährung werden nur rohe pflanzliche Lebensmittel verzehrt. Per Definition sind das frische und naturbelassene Lebensmittel, die bis maximal 42 °C erhitzt wurden. Vegane Rohköstler ernähren sich vor allem von Obst, Gemüse und Blattgrün, Wildpflanzen, Kräutern sowie Sprossen und Keimlingen. Aber auch Trockenfrüchte in Rohkostqualität, Nüsse und Saaten oder Getreide und Pseudogetreide stehen auf dem rohveganen Speiseplan. Viele Rohkost-Anhänger empfinden diese Ernährungsform als reinigend und heilsam für Körper und Psyche.reisprotein_pulver_5069

Ein Speiseplan auf Basis roher Pflanzenkost strotzt vor Vitalstoffen und versorgt den Körper mit wichtigen Schutzstoffen. Pflanzen haben einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Antioxidantien und Enzymen. Während diese pflanzeneigenen Substanzen durch Hitzeeinwirkung teilweise zerstört werden, bleiben sie bei schonender Verarbeitung in Rohkost-Qualität weitgehend erhalten. Deshalb bietet Frischkost unseren Zellen eine Vielfalt an antientzündlichen Schutzstoffen und kann vor vielen Zivilisationskrankheiten schützen. Da sich eine Rohkost-Ernährung durch eine geringe Kalorien- und hohe Ballaststoffdichte auszeichnet, hält sie lange satt und unterstützt das Abnehmen. Zudem kurbelt Rohkost langfristig die Verdauung an und verbessert die Laune – allerdings können sich beide zunächst verschlechtern, wenn sich der Körper erst an die ungewohnte rohe Kost gewöhnen muss. Über einen längeren Zeitraum fühlen sich viele Menschen durch die optimale Versorgung mit vitalen Nährstoffen im Rahmen einer Rohkost-Ernährung besonders energiegeladen.

So wird Rohkost besser verdaulich: Rohkost genießen Sie am besten morgens bis nachmittags. Abends fährt das Verdauungssystem herunter und ist weniger aktiv, sodass die Verdauung erschwert wird. Essen Sie Rohkost immer vor Kochkost – nicht dazu und nicht danach. So entlasten Sie Ihre Verdauung, weil die Verarbeitung roher Nahrung länger dauert als die gekochter. Vermeiden Sie Blähungen, indem Sie langsam essen, gründlich kauen und Ihre Nahrung gut einspeicheln. Durch den Speichel startet die Verdauung bereits im Mund und je gründlicher die Nahrung bereits zerkleinert ist, desto besser kann sie in Magen und Darm aufgeschlossen werden. Nicht zu viele rohe Lebensmittel mischen – lieber nur zwei oder drei Sorten miteinander kombinieren, um Ihr Verdauungssystem durch die Vielfalt nicht zu überlasten. Lassen Sie Ihrem Körper bei jeder Ernährungsumstellung Zeit, um sich an die neue Kostform zu gewöhnen.Macadamia

Wichtig: Rohkost ist ein wichtiger Baustein einer vitalen Ernährung, aber kein Patentrezept. Viele weitere Faktoren spielen ebenfalls eine große Rolle und jeder muss durch Ausprobieren verschiedener Lebensmittel und Ernährungsformen seinen individuell passenden Weg finden.

Rohköstliche Lebensmittel sind Balsam für die Psyche. Eine Studie der University of Otago aus 2018 kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von rohem Obst und Gemüse mit einer deutlich verbesserten mentalen Verfassung einhergeht – im Vergleich zu gekochter, erhitzter oder Dosennahrung. Das Forscherteam um die Psychologin Dr. Tamlin Conner untersuchte 400 junge Menschen mit erhöhtem Risiko für psychische Instabilität. Das Ergebnis: Je mehr Rohkost, desto weniger Depressionen. Probanden, die viel Rohkost zu sich nahmen, waren in der Regel gut gelaunt, optimistisch und zufrieden mit ihrem Leben. Bauen Sie für eine stabile Psyche regelmäßig rohe Frischkost in ihren Speiseplan ein!

Tipps und Tricks zum Umstieg auf eine Rohkost-Ernährung sowie leckere rohköstliche Rezepte finden Sie bei Create Raw Vision – mehr Energie durch Rohkost.

Pflanzliche Vitalstoffe und ihre Bedeutung - 06.09.2021


Für eine stabile Gesundheit sind die Stoffe wichtig, welche die Naturheilkunde unter dem Begriff Vitalstoffe zusammenfasst. Darunter werden Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie eine Vielzahl anderer Mikronährstoffe verstanden, die vor allem in Pflanzen in großer Zahl vorkommen. Zu den Vitalstoffen, die besonders frisches oder schonend / gering verarbeitetes Obst, Gemüse und Pflanzengrün auszeichnen, gehören auch Enzyme. Enzyme sind besonders reichlich auch in jungen Keimlingen zu finden. Als Vitalstoffe im weiteren Sinn gelten ebenfalls viele Stoffe, die bei der milchsauren Fermentation von pflanzlichen Lebensmitteln entstehen. Brokko-Force-2011-250

Die große Bedeutung von pflanzlichen Vitalstoffen für unsere Gesundheit wird immer mehr aus dem Bewusstsein der Verbraucher verdrängt. Diese erschreckende Entwicklung zeigte bereits eine Publikation aus den 1990er Jahren, basierend auf damaligen Aussagen der DGE. Vergleicht man die damals gemachten Aussagen mit den heutigen, fällt auf: Vor wenigen Jahren wurde wie selbstverständlich kommuniziert, dass ein hoher Gemüse- und Obstverzehr das Risiko für Krebserkrankungen um bis zu 50 % reduzieren kann. Ebensolche Aussagen findet man auch im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern und anderen Lebensmitteln, die als besonders reich an pflanzlichen Mikronährstoffen gelten. Grundlage waren eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse um das große Potenzial pflanzlicher Vitalstoffe bzw. Mikronährstoffe. 

In der kargen Nachkriegszeit konzentrierte man sich vor allem auf Lebensmittel-Inhaltsstoffe, die Kalorien bzw. Brennstoffe lieferten: Eiweiße (= essenzielle Aminosäuren), Fette (= essenzielle Fettsäuren) und Kohlenhydrate (= Glukose). Daran hat es jedoch schon lange keinen Mangel mehr. Im Gegenteil: heute ernähren sich die meisten Menschen zu kalorienreich und bewegen sich dabei auch noch zu wenig.

Vitalstoffe dienen nicht der Kalorienversorgung, sind jedoch bioaktiv und werden für eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und ein stabiles Immunsystem benötigt. Aus Forschungen weiß man zum Beispiel, dass der Verzehr von Fermentprodukten und sekundären Pflanzenstoffen die Darmflora pflegt, das Immunsystem stärkt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme und Krebserkrankungen senkt. Während solche präventiven Wirkung dieser vor allem in Pflanzen vorkommenden Substanzen damals noch deutlich hervorgehoben wurden, werden diese mittlerweile nicht mehr konkret benannt. Eine Folge davon ist, dass die Menschen das Präventions-Potenzial einer guten Vitalstoffversorgung völlig unterschätzen.

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Es ist deshalb mehr und mehr an jedem Einzelnen, sich in aktueller ernährungswissenschaftlicher Literatur und bei alternativen Quellen über die große Bedeutung von Mikronährstoffen und vitalen Lebensmittel für unsere Gesundheit zu informieren. Wenn Sie auf Informationen von offizieller Seite vertrauen, nutzen Sie nicht das volle Potenzial, das in bestimmten Lebensmitteln steckt.

Die westliche Ernährungsweise ist geprägt vom Verzehr stark verarbeiteter Nahrung und einem geringen Anteil an pflanzlicher Kost. Auch Fermentprodukte stehen in Europa immer seltener auf dem Speiseplan. Bei den Pflanzen, die in unseren Supermärkten angeboten werden, handelt es sich in den meisten Fällen nicht mehr um ursprüngliche Lebensmittel. Verzüchtung zur Ertragsmaximierung, Verarbeitung, Behandlung mit allerlei Fragwürdigem für eine längere Haltbarkeit und dergleichen schmälern den Wert von modernen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie machen es für den Durchschnittsverbraucher nicht einfach, sich ausreichend mit den genannten pflanzlichen Vitalstoffen zu versorgen.

Um diese Vitalstoffversorgung zu sichern, genügt es heute oft nicht mehr, ein wenig von dem im Supermarkt erhältlichen Obst und Gemüse zu konsumieren. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten pflanzlichen Vitalstoffen ist eher mit besonders ursprünglichen und gering verarbeiteten Lebensmitteln möglich. Die "Vitalstoffdichte" solcher speziellen Naturprodukte ist oft eine ganz andere als bei durchschnittlichen Lebensmitteln aus dem Angebot der Supermärkte. Genau auf solche Naturprodukte haben wir uns bei Topfruits spezialisiert.

Wie Smoothies Ihre Vitalität steigern können - 24.08.2021


Smoothies sind nicht nur leicht zu verdauen, sondern mit den richtigen Zutaten regelrechte Vitalstoff-Bomben. Nach einem vitalstoffreichen grünen Smoothie fühlen Sie sich frisch und energiegeladen, nicht müde und schlapp wie bei einem "normalen" Mittagessen. Der Begriff „Smoothie“ leitet sich vom englischen Wort smooth ab und bedeutet „fein, gleichmäßig, cremig“. Smoothies bestehen zum Großteil aus pürierten Früchten und bei grünen Smoothies aus Pflanzengrün. Sie können durch alle möglichen weiteren Zutaten ergänzt und aufgewertet werden. Wenn Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, machen Sie Ihre Smoothies am besten selbst. Fertige Smoothies aus dem Kühlregal sind meist überteuert und vom Vitalstoffgehalt weniger auf gesundheitliche Belange ausgerichtet, wie Sie das bei eigener Kombination der Zutaten machen können.7546_Pinkpowder

Smoothies dienen nicht als Getränk, sondern als gehaltvolle und leicht verdauliche Mahlzeit. Als Grundlage für Smoothies dienen frisches Obst (z.B. Beeren oder Bananen etc.), beim grünen Smoothie in Kombination mit Blattgemüse (z.B. Spinat, Wildkräuter, Getreidegräser oder Pulver daraus). Sie sollten den Smoothie immer mit Wasser ansetzen, nie mit Milch. Andernfalls gehen Ihnen durch die Bindung an das Milcheiweiß wertvolle Mikronährstoffe verloren.

Ergänzen Sie Ihren Smoothie mit weiteren wertvollen Lebensmitteln. Die Grundrezeptur eines Smoothies lässt sich durch eine Vielzahl an weiteren Zugaben ergänzen bzw. aufwerten. Gut geeignet sind zum Beispiel Proteinpulver, Mandel- oder Cashewpüree, Gerstengraspulver, Beerenpulver, Mineralpulver oder Gewürze wie Ingwer, Kurkuma und No Pain. Auch zur Beigabe bestimmter "Spezialitäten" – wie Q10, Vitamin D, Inulin für die Darmflora oder Lecithin für die Leber – ist ein Smoothie bestens geeignet. Süßen kann man bei Bedarf ebenfalls durch die Auswahl der Zutaten, etwa Bananen, Datteln oder anderen süßen Früchten. Auch alternative Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker, Stevia oder Xylit bieten sich an. Die Kombination der unterschiedlichen Zutaten kann nach Belieben variieren.

Die in Smoothies enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe können vom Körper optimal verwertet werden. Außerdem sind Smoothies je nach Zutat reich an Antioxidantien sowie Ballaststoffen. Antioxidantien schützen unsere Zellen vor Schäden, indem sie freie Radikale abpuffern. Forscher aus Israel fanden 2010 im Rahmen einer Studie heraus, dass Antioxidantien die Elastizität der Blutgefäße erhöhen. Dadurch kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten gesenkt werden. Smoothies stecken zudem voller Ballaststoffe, was gut für die Verdauung ist. Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die Wasser binden und aufquellen. Ballaststoffe liefern Volumen ohne Kalorien und sorgen so für ein rechtzeitiges Sättigungsgefühl. Außerdem regen sie die Darmtätigkeit an und sorgen für eine gesunde Darmflora. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Ballaststoffzufuhr von mindestens 30g pro Tag, was viele Menschen nicht erreichen. Smoothies helfen dabei, auf einfache und schmackhafte Art und Weise ausreichend Ballaststoffe und wertvolle Mikronährstoffe aufzunehmen. Und das, ohne die Verdauung zu belasten und ohne enorme Mengen leere Kalorien.

Sie wünschen sich mehr Energie und weniger Müdigkeit? Ersetzen Sie zwei Mahlzeiten pro Woche gegen einen selbst kreierten Smoothie (ca. 300ml). Wohl bekomm's!

Natürlicher Sonnenschutz durch vitale Ernährung - 05.08.2021


Sonnenbrand ist Zellstress und kann vermieden werden – mit einer vorausschauenden Ernährung bauen Sie einen besseren natürlichen Schutz gegen schädliche UV-Strahlung auf. Sonne regt die Vitamin-D-Produktion an, stimuliert das Immunsystem und stärkt die Psyche. Sonne ist vor allem Lebenselixier und sollte genossen werden!

Wie entsteht ein Sonnenbrand? Durch übermäßige Sonneneinstrahlung entstehen in der Haut sogenannte „freie Radikale“. Diese schädigen oder zerstören auch umliegende Zellen nach dem Zufallsprinzip. Die gute Botschaft, es gibt auch natürliche Abwehrmechanismen gegen Sonnenbrand. Durch besonders vitale Ernährung kann man seinen Lichtschutzfaktor in der Haut deutlich erhöhen. Erfahrungen und Untersuchungen zeigen: Ausreichend mit Antioxidantien versorgte Menschen sind bedeutend unempfindlicher gegen Sonneneinstrahlung und bekommen nicht so schnell einen Sonnenbrand wie solche, die sich vitalstoffarm ernähren. Das gilt auch für hellhäutige Menschen.Heidelbeeren-5029

Mit Antioxidantien liefert die Natur effektive Schutzstoffe gegen zellschädigende freie Radikale. Die Pflanzen bilden diese zum Schutz vor Fressfeinden selbst. Mit diesen fast ausschließlich pflanzlichen Phytonährstoffen, wie sie in vielen farbigen und ursprünglichen pflanzlichen Lebensmitteln zu finden sind, müssen wir unseren Körper jederzeit gut versorgen. Gute Radikalfänger sind Carotinoide und Anthocyane in roten Beeren, Kirschen, Pflaumen und Salvestrole und Proanthocyanidine in Schalen von roten Trauben und in Traubenkernen. Einen hohen Gehalt an schützenden Antioxidantien haben auch Wildkräuter, dunkelgrüne Gemüse- oder Salatsorten sowie Algen.

Ein besonders effektiver roter Pflanzenfarbstoff ist Astaxanthin. Astaxanthin kommt natürlicherweise in Algen vor und schützt diese vor UV-Strahlung. Eine Studie des US-Warentestlabors kam zu dem Ergebnis, dass Astaxanthin die Haut von innen heraus vor Sonnenbrand schützen kann. Untersucht wurden 21 Teilnehmer mit empfindlicher bis normaler Haut. Jeder Teilnehmer bekam zwei Wochen lang täglich 4 mg Astaxanthin. Zu Beginn und am Ende der Studie wurde ihre Sonnenbrandempfindlichkeit gemessen. Bei einem Großteil der Teilnehmer war eine um 50 % stärkere UV-Strahlung nötig, um einen Sonnenbrand auszulösen. Da sich Astaxanthin in die Hautzellen einlagert, lässt sich der UV-Schutz mit einer langfristigen Einnahme noch steigern. Ähnliche Effekte hat man auch mit anderen Carotinoiden gesehen.

Lycopin aus Tomaten schützt vor Sonnenschäden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der University of Manchester in England. Im Rahmen der Studie erhielten 20 Frauen mit heller Haut jeden Tag entweder 55g Tomatenmark in Olivenöl oder pures Olivenöl als Placebo. Zu Beginn der Studie und nach einem Untersuchungszeitraum von 12 Wochen wurden die Probandinnen UV-Strahlung ausgesetzt. Bei denjenigen Teilnehmerinnen, die regelmäßig das Tomatenprodukt verzehrt hatten, konnte am Ende eine größere UV-Toleranz festgestellt werden. Verantwortlich für diese erstaunliche Wirkung machen die Wissenschaftler den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Da sich die Bioverfügbarkeit von Lycopin beim Erhitzen erhöht, findet es sich in erhöhter Konzentration in Tomatenprodukten wie getrockneten Tomaten, Tomatenpulver und Ketchup.

Viele dieser zellschützenden Pflanzeninhaltsstoffe sind in modernen pflanzlichen Lebensmitteln nur in SEHR geringem Maße enthalten. Bei der Auswahl von Lebensmitteln für Ihre tägliche Ernährungsweise sollten Sie dies bedenken. Messungen zufolge erreichen moderne Sorten teilweise nur noch 10 % des Gehalts an antioxidativen Substanzen, den frühere "Ursorten" aufweisen. Wenig Potenzial haben etwa helle kernlose Trauben und andere Früchte, die nur wenige natürliche Farb-, Bitter- oder Aromastoffe enthalten – und oft nur noch süß sind. Ebenso steht es um blasse und geschmacksarme Gemüsesorten. Wenn die Pflanzen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel nicht mehr von Fressfeinden angegangen werden, verlieren sie die Fähigkeit zur Bildung antioxidativer Schutzsubstanzen. Moderne Hybridsorten sind hauptsächlich auf Ertragsmaximierung ausgelegt, aber nicht um den Menschen gut mit allen notwendigen Stoffen zu versorgen.

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Halten Sie Ausschau nach Obst und Gemüse mit Kernen, intensiver Farbe und charakterstarkem Geschmack. Wenn diese auch noch Gerb- oder Bitterstoffe enthalten, dann wissen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind, was den gesundheitlichen Wert Ihrer Lebensmittel angeht. Mehr über den Kampf gegen freie Radikale mit pflanzlichen Phyto- und Mikronährstoffen lesen Sie in unserer Infothek: https://www.topfruits.de/aktuell/sekundaere-pflanzenstoffe/

Greifen Sie zu einer mineralischen Sonnencreme ohne Nanomaterial, wenn Sie Ihre Haut mit einem zusätzlichen Sonnenschutz versehen möchten. Denn dadurch wird die Haut keinen fragwürdigen Inhaltsstoffen ausgesetzt, die Allergien auslösen können. Hat man doch einmal etwas zu viel Sonne abbekommen, am besten direkt im Anschluss mit Limettensaft und reinem Aloe Vera Gel einreiben. Über Nacht können die verbrannten Hautstellen auch vorsichtig mit Silbercreme eingecremt werden. Die Hautcreme mit Silberionen stärkt die natürliche Schutzbarriere beanspruchter Haut und fördert die Regeneration.

Bleibt gesund, genießt den Sommer und die Sonne und lasst euch nicht von der Panik der Hautärzte anstecken. Es gibt bessere Vermeidungsstrategien gegen Hautkrebs als generelles Vermeiden der Sonne. Wer immer die Sonne meidet, um keinen Hautkrebs zu bekommen, hat am Ende andere Probleme und ist vielleicht depressiv :-)

Sprossen und Keimlinge: wahre Vitalstoffkraftwerke - 30.07.2021


Sprossen und Keimlinge stecken voller frischer Vitalstoffe. Sie sind reich an gesunden Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Konzentration von Mineralstoffen und Vitaminen ist in Sprossen größtenteils mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Durch den rohen Genuss der Sprossen und Keimlinge gehen keine Vitalstoffe verloren, alle Biostoffe und Enzyme bleiben aktiv und können vom Organismus verwertet werden. Während des Keimprozesses werden außerdem Kohlenhydrate und Proteine so umgewandelt, dass sie besser verdaulich sind. Die Nährstoffe werden im Darm besser aufgenommen.Radieschensamen-943

Keimlinge bergen einen Schatz an Vitaminen! Die in den Sprossen und Keimen enthaltenen Vitamine sind leichter für den Stoffwechsel verwertbar als die Vitamine in den ausgewachsenen Pflanzen. Beispielsweise ist das in Sprossen enthaltene Vitamin E rund 20-mal wirksamer als synthetisch hergestelltes Vitamin E. Der Vitamin C-Gehalt ist in Keimlingen, gerade in denen von Alfalfa, Mungbohnen und Linsen, deutlich höher als zum Beispiel in Gurken, Tomaten oder Karotten. Bei der Keimung steigt außerdem der Gehalt an Vitamin B12 so an, dass eine Sprossenmahlzeit den Tagesbedarf an diesem Vitamin decken kann.

Keimsprossen sind vollgepackt mit sekundären Pflanzenstoffen, denen positive Effekte auf das eigene Wohlbefinden zugeschrieben werden. So können sich sekundäre Pflanzenstoffe fördernd auf das Immunsystem auswirken, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel regulieren sowie entzündungshemmend wirken. Carotinoide sind in Alfalfa-, Kichererbsen- oder Kressesamen zu finden, Polyphenole in erster Linie in Weizenkeime oder Brokkolisamen. Sojabohnenkeimlinge enthalten Flavonoide und Keimlinge aus gelben Sojabohnen sind für Frauen wegen ihrer Phytoöstrogene interessant. Glucosinolate finden sich unter anderem in Rettich,- Brokkoli- oder Rucolasamen. Hülsenfrüchte enthalten Saponine und fettreiche Samen wie beispielsweise Sonnenblumenkerne weisen Phytosterine auf.

Woraus lassen sich Keime und Sprossen herstellen? Aus keimfähigen Samen, Getreide- und Pseudogetreidesorten sowie aus Hülsenfrüchten lassen sich Keimlinge ziehen. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Sprossgut, desto schneller bilden sich die Keime. Dadurch verkürzt sich oftmals der Keimungsprozess und die ersten Erfolge sind schneller sichtbar. Viele Tipps und weiterführende Informationen zum Keimen finden Sie in „Das große Buch der Sprossen und Keime“ von Rose-Marie Nöcker hier bei uns im Shop: https://www.topfruits.de/buch/buch-sprossen-und-keime Brokko_Force

Keimsprossen im Fokus der Wissenschaft: Forscher der Universität Heidelberg empfehlen, Brokkoli-Sprossen bei der Krebs-Therapie miteinzubeziehen. Sie stellten während ihrer Untersuchungen fest, dass Brokkoli-Sprossen große Mengen an Sulforaphan enthalten. Laut den Wissenschaftlern wäre eine Kombination von Chemotherapie und der Verzehr von Brokkoli-Sprossen am wirkungsvollsten. Täglich 1 bis 3 Teelöffel Brokkoli-Sprossen sei empfehlenswert.
Anstelle von frischen Brokkoli-Sprossen können Sie für Ihre tägliche Sulforaphan-Portion auch unser Broccoraphan-Pulver verwenden. Dieses Pulver besteht aus gekeimten Brokkolisamen, die zum Erhalt der Vitalstoffe nach der Keimung schonend gefriergetrocknet und gemahlen werden. Eine weitere Möglichkeit, wie sich schnell und einfach Sulforaphan in Ihre Ernährung einbauen lässt, ist unser Produkt BROKKO FORCE, eine getrocknete Keimsprossenmischung aus Brokkoli- und Daikon-Keimlingen.

Brotbackmischungen für mehr Vitalität und Energie - 23.07.2021


Herkömmliches Brot kann viele gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Es enthält Gluten, isolierte Kohlenhydrate und nur wenige Vitalstoffe. Wer sein Brot fertig kauft, weiß oftmals gar nicht, welche Zutaten darin enthalten sind. Selbst die Nachfrage beim Fachpersonal ergibt häufig keine befriedigende Antwort. Deshalb sollten Sie, wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, am besten Ihr Brot selber backen. Auf diese Weise wissen Sie genau, welche Zutaten enthalten sind, und Sie können das Brot ganz an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.

Was aber gehört in einen ehrlichen Brotteig? Vollkornmehl, Vollkorn-Sauerteig, etwas Hefe, Salz (aber unbehandeltes Kristall- oder Meersalz) und nach Wunsch noch Saaten. Eine interessante Möglichkeit auch beim Brotbacken stellen die Urgetreide-Sorten wie Emmer oder Einkorn dar. Urgetreide ist reich an Nährstoffen und Aromen. Zudem werden diese Sorten im Allgemeinen besser vertragen, selbst für Weizenallergiker ist das darin enthaltene Gluten vielfach bekömmlicher.

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Brotbackmischungen: Eine gute Alternative für Einsteiger und Eilige! Wem das Herstellen seines eigenen Mehls aus Körner zu mühevoll ist oder wer dafür nicht das richtige Zubehör hat, für den sind fertige Brotbackmischungen eine gute Möglichkeit. Doch auch hier sollte genau darauf geachtet werden, welche Zutaten in diesen enthalten sind. Schaut man sich die Zutatenliste herkömmlicher Mischungen einmal an, findet man Zutaten wie Traubenzucker, Kartoffelflocken, Jodsalz, Gerstenmalz, Ascorbinsäure, Malzextrakte etc. Also eine Fülle an Zugaben, die keinen wesentlichen Zweck haben und die man ganz und gar nicht im Brot braucht.

Bei Topfruits erhalten Sie „ehrliche“ Backmischungen. Unsere Vitalbrot-Mischungen enthalten ausschließlich Dinkel- und Roggengetreide aus dem vollen Korn. Zudem wird die Rezeptur durch gemahlene Braunhirse und Traubenkernmehl bereichert. Durch den hohen Vollkornanteil und das Traubenkernmehl werden die Brote mit der Backmischung kräftig dunkel und herrlich aromatisch – so wie ein richtiges Brot schmecken muss. Backhilfsstoffe oder Malzextrakt für die Farbe finden Sie bei uns nicht. Die ausgewählten Zutaten der Backmischungen bringen einen guten Ballaststoffgehalt und wertvolle Mineralien wie zum Beispiel Silizium mit. Durch den Zusatz von Traubenkernmehl hat das Brot sogar ein antioxidatives Potenzial, vor allem wenn es nicht gebacken, sondern nur getrocknet wird. Sie haben die Auswahl zwischen einer Basismischung und weiteren Rezepturen, unter anderem mit wertvollen Chiasamen und Walnüssen. Selbstverständlich können Sie alle Backmischungen nach Ihrem Geschmack anpassen und weitere Zutaten hinzufügen, wie beispielsweise gehackte Nüsse, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Selbst Sprossen wie unsere Keimsprossen-Mischung BROKKO FORCE stellen eine gute Ergänzung der Vitalbrote dar.

Gebacken oder getrocknet – die Entscheidung liegt bei Ihnen! Brote aus unseren Brotbackmischungen gelingen sowohl gebacken als auch getrocknet. Dies ist nämlich eine weitere Besonderheit. Unsere Backmischungen können auch als Grundlage für gesunde Rohkostbrote dienen. Rohköstler können aus dem Brotteig flache Fladen formen, die anschließend in der Sonne oder in einem Früchtetrockner getrocknet werden.

Grillen ohne Gesundheitsrisiko - Ist das möglich? - 10.07.2021


Mit der richtigen Marinade können Sie das Krebsrisiko beim Konsum von Grillfleisch senken. Grillfleisch beherbergt abhängig von der Zubereitungsart eine Reihe krebserregender Stoffe in hohen Konzentrationen. Aktuelle Forschungen zeigen, dass Marinaden mit einem hohen Anteil an Antioxidantien die Konzentration krebserregender Stoffe (HCA) im gegrillten Fleisch deutlich senken können.

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Grillen ist des Deutschen liebste Beschäftigung in den Sommermonaten. Gut durchgebratenes Fleisch, am besten mit einer leicht dunklen Note, lässt die Grillfans in Begeisterung ausbrechen. Aus gesundheitlicher Sicht sollten Sie aber generell nicht allzu häufig Gegrilltes verzehren. Legen Sie stattdessen lieber Gemüse, wie Zucchini, Mais, Paprika oder Tomaten auf den Rost und achten Sie darauf, dass nichts verbrennt (z.B. mithilfe einer Alufolie).

Je länger das Fleisch hohen Temperaturen ausgesetzt ist, desto mehr der ungewünschten Stoffe werden gebildet. Schädlich im Grillfleisch sind Nitrosamine oder heterozyklische aromatische Amine (HCA). Die heterozyklischen aromatischen Amine entstehen beim Grillen oder Braten hauptsächlich bei Temperaturen jenseits von 190,5°C. Besonders kontaminiert sind die so beliebten Krusten am Fleisch oder die angeklebten Reste in der Bratpfanne. Die vermeintlich Krebs auslösende Wirkung der HCAs wurde bisher überwiegen in Tierversuchen evaluiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser negative gesundheitliche Aspekt auch auf den Menschen zutrifft, ist laut mehrheitlicher wissenschaftlicher Meinung jedoch hoch. Gefährdet ist vor allem der Magen-Darmtrakt, also jener Bereich des Körpers, der unmittelbaren Kontakt mit den Aminen hat. Aktuelle Studien konnten auch einen Zusammenhang zwischen HCAs und Prostatakrebs bei Ratten feststellen.Vitalgewuerzmischung_7545

Können Marinaden wirklich das Krebsrisiko beim Grillen beeinflussen? Forscher an der Universität Arkansas nutzten die Fähigkeit von Antioxidantien, die Bildung von HCAs zu vermindern bzw. zu eliminieren, um mit möglichst einfachen Mitteln die Bildung der heterozyklischen Amine während des Grillens zu reduzieren. Die Idee war, sich vor und während des Verzehrs von Grillfleisch mit reichlich Antioxidantien zu versorgen. Deshalb wurden verschiedene Marinaden mit Gewürzen wie Basilikum, Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut, Majoran, Oregano und Thymian getestet. Viele dieser Kräuter beinhalten neben dem guten Geschmack drei der potentesten Antioxidantien: Carnosol, Carnosolsäure und Rosmarinsäure. Das Ergebnis lautete: Die marinierten Steaks wiesen im Schnitt 87 % weniger krebserregende Stoffe (HCA) auf als nicht-mariniertes Fleisch! Die Marinade mit Rosmarin und Thymian war dabei am effektivsten. Doch auch die zwei anderen getesteten Gewürzmischungen (mit Oregano, Thymian, Knoblauch und Zwiebeln bzw. Oregano, Knoblauch, Basilikum und Petersilie) wiesen ähnlich gute Ergebnisse auf.

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Wer also auf Nummer sicher gehen will, legt sein Fleisch vor dem Grillen in eine Würzmarinade. Am besten hergestellt auf Wasser- und nicht auf Ölbasis, wie das echte brasilianische Grillprofis machen. Auch durch gutes Würzen, etwa mit antioxidativ wirkendem Curry (Mischung aus Kurkuma & Pfeffer), kann man die gesundheitlichen Risiken durch den Verzehr von gegrilltem Fleisch vermindern. Wer zusammen mit dem Gegrillten Antioxidantien-reiche Beilagen verzehrt, könnte von ähnlich positiven Schutzeffekten profitieren wie beim Marinieren. Also denken Sie nicht nur an das Stangenweißbrot, sondern auch an einen ordentlichen Teller mit Tomaten- oder Paprikasalat, den Sie zu Ihrem Grillsteak verzehren sollten ;-)

Was Sie für Ihre Augengesundheit tun können - 07.07.2021


In diesem Beitrag finden Sie einige Hinweise wie Sie durch vitale Ernährung und richtiges Verhalten Ihre Augen möglichst gesund erhalten können. 62 % aller Deutschen sind auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen. Bei den über 65-Jährigen weisen ganze 87 % eine Sehschwäche auf. Die Augengesundheit wird durch tägliche Computerarbeit stark beeinflusst. Im digitalen Zeitalter leiden mehr Menschen denn je unter Sehschwäche. Eine im Fachjournal Ophthalmology veröffentlichte Studie prognostiziert, dass bis zum Jahre 2050 die halbe Weltbevölkerung kurzsichtig sein wird – bis zu diesem Zeitraum also etwa 5 Milliarden Menschen. Als verantwortlich sehen die Wissenschaftler die moderne Lebens- und Ernährungsweise, die mit häufiger Bildschirmarbeit, wenig Aufenthalt im Freien und ausgeprägtem Vitalstoffmangel einhergeht. Achtung: Brillen, Kontaktlinsen oder Operationen verbessern nur die Symptome, aber nicht die Ursachen einer Sehschwäche.Augen natürlich schützen

Tragen Sie eine Sonnenbrille: Bei starker Sonneneinstrahlung sollten Sie Ihre Augen, besonders die empfindliche Makula vor zu viel aggressivem UV Licht schützen.

Machen Sie Augenübungen: Übungen, welche die Augenmuskulatur stärken, gibt es sowohl im Yoga als auch in der neueren ganzheitlichen Augenheilkunde. Teilweise wird bei konsequenter Übung über gute Erfolge berichtet, besonders in Bezug auf Kurzsichtigkeit.

Entgiften Sie regelmäßig: Fasten unterstützt die Entgiftung und den Abbau unerwünschter Substanzen in den Zellen. Dies ist generell von Vorteil für unsere Gesundheit und damit wünschenswert, aber es darf auch angenommen werden, dass auch die besonders empfindlichen Zellen in der Netzhaut davon profitieren können. Es ist zwar noch nicht 100 % gesichert, aber die in den letzten Jahrzehnten stark zunehmende Degeneration der Makula im Alter, wird unter anderem auch auf Ablagerungen in der Netzhaut zurückgeführt.

Schützen Sie Ihre Augen vor Blaustrahlung: Blaues LED Licht soll die Augen und die Zellen der Makula besonders belasten. Sind Sie Brillenträger tragen Sie bei längerer Computerarbeit eine Brille, welche einen entsprechenden Filter eingebaut hat, und stellen Sie auf Ihrem Tablet oder dem Handy den Augenschonmodus ein, der die Blaustrahlung etwas verringert.

Sehkraft schützen durch natürliche Vitalstoffen

Bio-Goji-BeerenEine pflanzen basierte Ernährungsweise verringert das Risiko für Augenkrankheiten wie den Grauen Star. Das fanden Wissenschaftler der europäischen Krebs- und Ernährungsstudie (EPIC-Oxford) heraus, indem sie die Daten von 27000 Teilnehmern auswerteten. Der Studie nach sinkt das Risiko einer Trübung der Augenlinse mit abnehmendem Fleischverzehr. So haben Veganer eine um 40 % geringere Chance, Grauen Star zu entwickeln. Das Risiko von Vegetariern ist immerhin 30 % geringer. Bei Menschen, die zwar Fisch aber kein Fleisch essen, wurde ein um 20 % verringertes Risiko festgestellt. Forscher vermuten, dass für diese Ergebnisse nicht nur der Verzicht auf Fleisch, sondern auch der höhere Pflanzenanteil in der Ernährung eine Rolle spielt.

Farbiges Obst, vor allem Beeren- und farbige Gemüse wirken durch ihren hohen Antioxidantiengehalt schützend auf die empfindlichen Gewebe im Auge.  Auch Mikroalgen wie Spirulina mit ihrem hohen antioxidativ wirkenden Chlorophyllgehalt sind empfehlenswert. Eine 2019-er Studie der Keio University School of Medicine in Tokio zeigte, dass eine tägliche Nahrungsergänzung mit Spirulina Algen die Augen vor licht- und umweltbedingten Schäden schützen kann. Die winzig kleinen Cyanobakterien haben dank ihrem Gehalt an Beta-Carotin und Zeaxanthin stark antioxidative Effekte und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Lutein ist ein weiterer wichtiger Schutzstoff für die Augen. Alte Getreidearten wie das Einkorn enthält eine zehnmal höhere Konzentration an Lutein im Vergleich zu modernem Weizen, wie Experten der Universität Hohenheim herausfanden. Die wichtigsten Vitalstoffe für die Augengesundheit sind Chlorophyll, Vitamin A, Vitamin E, Vitamin C, Vitamin B1, B2 und B6, Nicotinamid, Selen und Zink.

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und bewahren Sie sich einen scharfen Blick :-)

Was gegen Kopfschmerzen hilft - 01.07.2021


Kopfschmerzen sind heute weit verbreitet. In vielen Fällen ist mit einfachen Mitteln Besserung möglich.

Tipp 1 - wie Sie KopfschmerzenKopfweh vermeiden

Das erste und einfachste "Wunderelixier" ist stilles Wasser trinken. Trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter davon. Wie neuere Studien zeigen, ist Flüssigkeitsmangel eine häufige Ursache von Kopfschmerzen. Dadurch kommt es zu Austrocknungserscheinungen im Gehirn, die letztlich zu den Schmerzen führen. Trinken Sie einen bis zwei Liter stilles Wasser und nach 1 bis 3 Stunden sollten die Kopfschmerzen weg oder deutlich gebessert sein, wenn Flüssigkeitsmangel die Ursache ist. Untersuchungen in einer englischen Migräne-Klinik haben gezeigt, dass über 60 % der Patienten 1,5 Stunden nach dem Trinken von 1,5l Wasser beschwerdefrei waren. Bei einem Drittel der Studienteilnehmer dauerte es bis zu 3 Stunden bis die positive Wirkung eintrat.

Tipp 2- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Für Stressreduktion sorgen und immer wieder kurze und bewusste Entspannungsphasen in den Tagesablauf einbauen. Einfach möglich ist dies, indem man für wenige Minuten die Augen schließt. Man kann dabei den Atem beobachten oder sich schöne Naturbilder vorstellen. Auch ein kurzer Spaziergang oder ein paar Minuten an der frischen Luft erfüllen diesen Zweck.

Tipp 3- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden 

basenpulver_neuWenn Sie die ersten beiden Tipps bereits beherzigen und noch keine Erfolge verzeichnen, könnte ein Mangel an Mineralien oder Antioxidantien der Fall sein. Ein Glas eines roten Beerensaftes, etwa aus Aronia, Kirschen oder Heidelbeeren gemischt mit Wasser und einem Esslöffel Basenpulver liefert wertvolle Mineralien in ausgewogenem Verhältnis sowie effektive Mikronährstoffe wie sie in roten Früchten vermehrt vorkommen. Auch von Koffein hat man einen positiven Effekt gesehen, etwa aus einem Espresso oder einem Matcha  bzw. Grüntee.

Koffein kann die Freisetzung von Prostaglandinen vermindern. Eine Substanzgruppe, welche an der Weiterleitung der Schmerzempfindungen beteiligt ist. Auch Heilkräutertees zeigen teilweise verblüffende Wirkungsweisen. In dem Zusammenhang sollten Sie einen Versuch mit Melisse, Lavendelblüten, Waldmeisterkraut und geschnittener Weidenrinde machen. In manchen Fällen wirken auch ätherische Öle wie Pefferminz- oder Eukalyptusöl sehr effektiv. Meist in einem Trägeröl gemischt, reichen davon wenige Tropfen, die man sanft an den Schläfen einmassiert, um den Kopfschmerz zu bessern.

Tipp 4- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Halten sich die Kopfschmerzprobleme trotz alledem hartnäckig, dann reduzieren Sie stark Ihren Zuckerkonsum. Versuchen Sie testweise auch den völligen Verzicht auf Getreidemehlprodukte, hauptsächlich Weizenmehl. Viele Kopfschmerz- und Migränepatienten berichten von deutlichen Verbesserungen der Symptome durch ein derartiges Ernährungsregime.  Eine weitere Option wäre der Verzicht auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte.

Tipp 5- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Als letzten Tipp, wenn alles zuvor beschriebene noch nicht dauerhaft zum Erfolg geführt hat, sollten Sie äußerliche Anwendungen von kaltem Wasser probieren. Bereits Pfarrer Kneipp hat damit vielfältige und beachtliche Erfolge erzielt. Wie man heute weiß, aktiviert kaltes Wasser, regelmäßig angewendet, in besonderer Weise verschiedene immunstimulierende Prozesse in unserem Organismus. Erreicht wird dies durch Wechselduschen mit kaltem und warmem Wasser. Entweder als Ganzkörperdusche oder auch nur an Beinen und Armen angewendet

Mit den vorgestellten Maßnahmen sollten, nach allen Erfahrungen in den allermeisten Fällen gute Erfolge erzielt werden. Was bedeutet, dass die Kopfschmerzen verschwinden oder stark gebessert werden. Und das auch ohne Nebenwirkungsreiche Schmerzmedikamente. Halten sich die Kopfschmerzen trotz aller ursächlicher Verbesserungen, gehen Sie zum Arzt und  lassen die möglichen Ursachen weiter abklären. 

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