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Aktuelle Topfruits-News

Mit Rohkost vital und glücklich - 17.09.2021


Bei der Rohkost-Ernährung werden nur rohe pflanzliche Lebensmittel verzehrt. Per Definition sind das frische und naturbelassene Lebensmittel, die bis maximal 42 °C erhitzt wurden. Vegane Rohköstler ernähren sich vor allem von Obst, Gemüse und Blattgrün, Wildpflanzen, Kräutern sowie Sprossen und Keimlingen. Aber auch Trockenfrüchte in Rohkostqualität, Nüsse und Saaten oder Getreide und Pseudogetreide stehen auf dem rohveganen Speiseplan. Viele Rohkost-Anhänger empfinden diese Ernährungsform als reinigend und heilsam für Körper und Psyche.reisprotein_pulver_5069

Ein Speiseplan auf Basis roher Pflanzenkost strotzt vor Vitalstoffen und versorgt den Körper mit wichtigen Schutzstoffen. Pflanzen haben einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Antioxidantien und Enzymen. Während diese pflanzeneigenen Substanzen durch Hitzeeinwirkung teilweise zerstört werden, bleiben sie bei schonender Verarbeitung in Rohkost-Qualität weitgehend erhalten. Deshalb bietet Frischkost unseren Zellen eine Vielfalt an antientzündlichen Schutzstoffen und kann vor vielen Zivilisationskrankheiten schützen. Da sich eine Rohkost-Ernährung durch eine geringe Kalorien- und hohe Ballaststoffdichte auszeichnet, hält sie lange satt und unterstützt das Abnehmen. Zudem kurbelt Rohkost langfristig die Verdauung an und verbessert die Laune – allerdings können sich beide zunächst verschlechtern, wenn sich der Körper erst an die ungewohnte rohe Kost gewöhnen muss. Über einen längeren Zeitraum fühlen sich viele Menschen durch die optimale Versorgung mit vitalen Nährstoffen im Rahmen einer Rohkost-Ernährung besonders energiegeladen.

So wird Rohkost besser verdaulich: Rohkost genießen Sie am besten morgens bis nachmittags. Abends fährt das Verdauungssystem herunter und ist weniger aktiv, sodass die Verdauung erschwert wird. Essen Sie Rohkost immer vor Kochkost – nicht dazu und nicht danach. So entlasten Sie Ihre Verdauung, weil die Verarbeitung roher Nahrung länger dauert als die gekochter. Vermeiden Sie Blähungen, indem Sie langsam essen, gründlich kauen und Ihre Nahrung gut einspeicheln. Durch den Speichel startet die Verdauung bereits im Mund und je gründlicher die Nahrung bereits zerkleinert ist, desto besser kann sie in Magen und Darm aufgeschlossen werden. Nicht zu viele rohe Lebensmittel mischen – lieber nur zwei oder drei Sorten miteinander kombinieren, um Ihr Verdauungssystem durch die Vielfalt nicht zu überlasten. Lassen Sie Ihrem Körper bei jeder Ernährungsumstellung Zeit, um sich an die neue Kostform zu gewöhnen.Macadamia

Wichtig: Rohkost ist ein wichtiger Baustein einer vitalen Ernährung, aber kein Patentrezept. Viele weitere Faktoren spielen ebenfalls eine große Rolle und jeder muss durch Ausprobieren verschiedener Lebensmittel und Ernährungsformen seinen individuell passenden Weg finden.

Rohköstliche Lebensmittel sind Balsam für die Psyche. Eine Studie der University of Otago aus 2018 kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von rohem Obst und Gemüse mit einer deutlich verbesserten mentalen Verfassung einhergeht – im Vergleich zu gekochter, erhitzter oder Dosennahrung. Das Forscherteam um die Psychologin Dr. Tamlin Conner untersuchte 400 junge Menschen mit erhöhtem Risiko für psychische Instabilität. Das Ergebnis: Je mehr Rohkost, desto weniger Depressionen. Probanden, die viel Rohkost zu sich nahmen, waren in der Regel gut gelaunt, optimistisch und zufrieden mit ihrem Leben. Bauen Sie für eine stabile Psyche regelmäßig rohe Frischkost in ihren Speiseplan ein!

Tipps und Tricks zum Umstieg auf eine Rohkost-Ernährung sowie leckere rohköstliche Rezepte finden Sie bei Create Raw Vision – mehr Energie durch Rohkost.

Pflanzliche Vitalstoffe und ihre Bedeutung - 06.09.2021


Für eine stabile Gesundheit sind die Stoffe wichtig, welche die Naturheilkunde unter dem Begriff Vitalstoffe zusammenfasst. Darunter werden Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie eine Vielzahl anderer Mikronährstoffe verstanden, die vor allem in Pflanzen in großer Zahl vorkommen. Zu den Vitalstoffen, die besonders frisches oder schonend / gering verarbeitetes Obst, Gemüse und Pflanzengrün auszeichnen, gehören auch Enzyme. Enzyme sind besonders reichlich auch in jungen Keimlingen zu finden. Als Vitalstoffe im weiteren Sinn gelten ebenfalls viele Stoffe, die bei der milchsauren Fermentation von pflanzlichen Lebensmitteln entstehen. Brokko-Force-2011-250

Die große Bedeutung von pflanzlichen Vitalstoffen für unsere Gesundheit wird immer mehr aus dem Bewusstsein der Verbraucher verdrängt. Diese erschreckende Entwicklung zeigte bereits eine Publikation aus den 1990er Jahren, basierend auf damaligen Aussagen der DGE. Vergleicht man die damals gemachten Aussagen mit den heutigen, fällt auf: Vor wenigen Jahren wurde wie selbstverständlich kommuniziert, dass ein hoher Gemüse- und Obstverzehr das Risiko für Krebserkrankungen um bis zu 50 % reduzieren kann. Ebensolche Aussagen findet man auch im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern und anderen Lebensmitteln, die als besonders reich an pflanzlichen Mikronährstoffen gelten. Grundlage waren eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse um das große Potenzial pflanzlicher Vitalstoffe bzw. Mikronährstoffe. 

In der kargen Nachkriegszeit konzentrierte man sich vor allem auf Lebensmittel-Inhaltsstoffe, die Kalorien bzw. Brennstoffe lieferten: Eiweiße (= essenzielle Aminosäuren), Fette (= essenzielle Fettsäuren) und Kohlenhydrate (= Glukose). Daran hat es jedoch schon lange keinen Mangel mehr. Im Gegenteil: heute ernähren sich die meisten Menschen zu kalorienreich und bewegen sich dabei auch noch zu wenig.

Vitalstoffe dienen nicht der Kalorienversorgung, sind jedoch bioaktiv und werden für eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und ein stabiles Immunsystem benötigt. Aus Forschungen weiß man zum Beispiel, dass der Verzehr von Fermentprodukten und sekundären Pflanzenstoffen die Darmflora pflegt, das Immunsystem stärkt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme und Krebserkrankungen senkt. Während solche präventiven Wirkung dieser vor allem in Pflanzen vorkommenden Substanzen damals noch deutlich hervorgehoben wurden, werden diese mittlerweile nicht mehr konkret benannt. Eine Folge davon ist, dass die Menschen das Präventions-Potenzial einer guten Vitalstoffversorgung völlig unterschätzen.

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Es ist deshalb mehr und mehr an jedem Einzelnen, sich in aktueller ernährungswissenschaftlicher Literatur und bei alternativen Quellen über die große Bedeutung von Mikronährstoffen und vitalen Lebensmittel für unsere Gesundheit zu informieren. Wenn Sie auf Informationen von offizieller Seite vertrauen, nutzen Sie nicht das volle Potenzial, das in bestimmten Lebensmitteln steckt.

Die westliche Ernährungsweise ist geprägt vom Verzehr stark verarbeiteter Nahrung und einem geringen Anteil an pflanzlicher Kost. Auch Fermentprodukte stehen in Europa immer seltener auf dem Speiseplan. Bei den Pflanzen, die in unseren Supermärkten angeboten werden, handelt es sich in den meisten Fällen nicht mehr um ursprüngliche Lebensmittel. Verzüchtung zur Ertragsmaximierung, Verarbeitung, Behandlung mit allerlei Fragwürdigem für eine längere Haltbarkeit und dergleichen schmälern den Wert von modernen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie machen es für den Durchschnittsverbraucher nicht einfach, sich ausreichend mit den genannten pflanzlichen Vitalstoffen zu versorgen.

Um diese Vitalstoffversorgung zu sichern, genügt es heute oft nicht mehr, ein wenig von dem im Supermarkt erhältlichen Obst und Gemüse zu konsumieren. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten pflanzlichen Vitalstoffen ist eher mit besonders ursprünglichen und gering verarbeiteten Lebensmitteln möglich. Die "Vitalstoffdichte" solcher speziellen Naturprodukte ist oft eine ganz andere als bei durchschnittlichen Lebensmitteln aus dem Angebot der Supermärkte. Genau auf solche Naturprodukte haben wir uns bei Topfruits spezialisiert.

Wie Smoothies Ihre Vitalität steigern können - 24.08.2021


Smoothies sind nicht nur leicht zu verdauen, sondern mit den richtigen Zutaten regelrechte Vitalstoff-Bomben. Nach einem vitalstoffreichen grünen Smoothie fühlen Sie sich frisch und energiegeladen, nicht müde und schlapp wie bei einem "normalen" Mittagessen. Der Begriff „Smoothie“ leitet sich vom englischen Wort smooth ab und bedeutet „fein, gleichmäßig, cremig“. Smoothies bestehen zum Großteil aus pürierten Früchten und bei grünen Smoothies aus Pflanzengrün. Sie können durch alle möglichen weiteren Zutaten ergänzt und aufgewertet werden. Wenn Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, machen Sie Ihre Smoothies am besten selbst. Fertige Smoothies aus dem Kühlregal sind meist überteuert und vom Vitalstoffgehalt weniger auf gesundheitliche Belange ausgerichtet, wie Sie das bei eigener Kombination der Zutaten machen können.7546_Pinkpowder

Smoothies dienen nicht als Getränk, sondern als gehaltvolle und leicht verdauliche Mahlzeit. Als Grundlage für Smoothies dienen frisches Obst (z.B. Beeren oder Bananen etc.), beim grünen Smoothie in Kombination mit Blattgemüse (z.B. Spinat, Wildkräuter, Getreidegräser oder Pulver daraus). Sie sollten den Smoothie immer mit Wasser ansetzen, nie mit Milch. Andernfalls gehen Ihnen durch die Bindung an das Milcheiweiß wertvolle Mikronährstoffe verloren.

Ergänzen Sie Ihren Smoothie mit weiteren wertvollen Lebensmitteln. Die Grundrezeptur eines Smoothies lässt sich durch eine Vielzahl an weiteren Zugaben ergänzen bzw. aufwerten. Gut geeignet sind zum Beispiel Proteinpulver, Mandel- oder Cashewpüree, Gerstengraspulver, Beerenpulver, Mineralpulver oder Gewürze wie Ingwer, Kurkuma und No Pain. Auch zur Beigabe bestimmter "Spezialitäten" – wie Q10, Vitamin D, Inulin für die Darmflora oder Lecithin für die Leber – ist ein Smoothie bestens geeignet. Süßen kann man bei Bedarf ebenfalls durch die Auswahl der Zutaten, etwa Bananen, Datteln oder anderen süßen Früchten. Auch alternative Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker, Stevia oder Xylit bieten sich an. Die Kombination der unterschiedlichen Zutaten kann nach Belieben variieren.

Die in Smoothies enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe können vom Körper optimal verwertet werden. Außerdem sind Smoothies je nach Zutat reich an Antioxidantien sowie Ballaststoffen. Antioxidantien schützen unsere Zellen vor Schäden, indem sie freie Radikale abpuffern. Forscher aus Israel fanden 2010 im Rahmen einer Studie heraus, dass Antioxidantien die Elastizität der Blutgefäße erhöhen. Dadurch kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten gesenkt werden. Smoothies stecken zudem voller Ballaststoffe, was gut für die Verdauung ist. Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die Wasser binden und aufquellen. Ballaststoffe liefern Volumen ohne Kalorien und sorgen so für ein rechtzeitiges Sättigungsgefühl. Außerdem regen sie die Darmtätigkeit an und sorgen für eine gesunde Darmflora. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Ballaststoffzufuhr von mindestens 30g pro Tag, was viele Menschen nicht erreichen. Smoothies helfen dabei, auf einfache und schmackhafte Art und Weise ausreichend Ballaststoffe und wertvolle Mikronährstoffe aufzunehmen. Und das, ohne die Verdauung zu belasten und ohne enorme Mengen leere Kalorien.

Sie wünschen sich mehr Energie und weniger Müdigkeit? Ersetzen Sie zwei Mahlzeiten pro Woche gegen einen selbst kreierten Smoothie (ca. 300ml). Wohl bekomm's!

Natürlicher Sonnenschutz durch vitale Ernährung - 05.08.2021


Sonnenbrand ist Zellstress und kann vermieden werden – mit einer vorausschauenden Ernährung bauen Sie einen besseren natürlichen Schutz gegen schädliche UV-Strahlung auf. Sonne regt die Vitamin-D-Produktion an, stimuliert das Immunsystem und stärkt die Psyche. Sonne ist vor allem Lebenselixier und sollte genossen werden!

Wie entsteht ein Sonnenbrand? Durch übermäßige Sonneneinstrahlung entstehen in der Haut sogenannte „freie Radikale“. Diese schädigen oder zerstören auch umliegende Zellen nach dem Zufallsprinzip. Die gute Botschaft, es gibt auch natürliche Abwehrmechanismen gegen Sonnenbrand. Durch besonders vitale Ernährung kann man seinen Lichtschutzfaktor in der Haut deutlich erhöhen. Erfahrungen und Untersuchungen zeigen: Ausreichend mit Antioxidantien versorgte Menschen sind bedeutend unempfindlicher gegen Sonneneinstrahlung und bekommen nicht so schnell einen Sonnenbrand wie solche, die sich vitalstoffarm ernähren. Das gilt auch für hellhäutige Menschen.Heidelbeeren-5029

Mit Antioxidantien liefert die Natur effektive Schutzstoffe gegen zellschädigende freie Radikale. Die Pflanzen bilden diese zum Schutz vor Fressfeinden selbst. Mit diesen fast ausschließlich pflanzlichen Phytonährstoffen, wie sie in vielen farbigen und ursprünglichen pflanzlichen Lebensmitteln zu finden sind, müssen wir unseren Körper jederzeit gut versorgen. Gute Radikalfänger sind Carotinoide und Anthocyane in roten Beeren, Kirschen, Pflaumen und Salvestrole und Proanthocyanidine in Schalen von roten Trauben und in Traubenkernen. Einen hohen Gehalt an schützenden Antioxidantien haben auch Wildkräuter, dunkelgrüne Gemüse- oder Salatsorten sowie Algen.

Ein besonders effektiver roter Pflanzenfarbstoff ist Astaxanthin. Astaxanthin kommt natürlicherweise in Algen vor und schützt diese vor UV-Strahlung. Eine Studie des US-Warentestlabors kam zu dem Ergebnis, dass Astaxanthin die Haut von innen heraus vor Sonnenbrand schützen kann. Untersucht wurden 21 Teilnehmer mit empfindlicher bis normaler Haut. Jeder Teilnehmer bekam zwei Wochen lang täglich 4 mg Astaxanthin. Zu Beginn und am Ende der Studie wurde ihre Sonnenbrandempfindlichkeit gemessen. Bei einem Großteil der Teilnehmer war eine um 50 % stärkere UV-Strahlung nötig, um einen Sonnenbrand auszulösen. Da sich Astaxanthin in die Hautzellen einlagert, lässt sich der UV-Schutz mit einer langfristigen Einnahme noch steigern. Ähnliche Effekte hat man auch mit anderen Carotinoiden gesehen.

Lycopin aus Tomaten schützt vor Sonnenschäden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der University of Manchester in England. Im Rahmen der Studie erhielten 20 Frauen mit heller Haut jeden Tag entweder 55g Tomatenmark in Olivenöl oder pures Olivenöl als Placebo. Zu Beginn der Studie und nach einem Untersuchungszeitraum von 12 Wochen wurden die Probandinnen UV-Strahlung ausgesetzt. Bei denjenigen Teilnehmerinnen, die regelmäßig das Tomatenprodukt verzehrt hatten, konnte am Ende eine größere UV-Toleranz festgestellt werden. Verantwortlich für diese erstaunliche Wirkung machen die Wissenschaftler den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Da sich die Bioverfügbarkeit von Lycopin beim Erhitzen erhöht, findet es sich in erhöhter Konzentration in Tomatenprodukten wie getrockneten Tomaten, Tomatenpulver und Ketchup.

Viele dieser zellschützenden Pflanzeninhaltsstoffe sind in modernen pflanzlichen Lebensmitteln nur in SEHR geringem Maße enthalten. Bei der Auswahl von Lebensmitteln für Ihre tägliche Ernährungsweise sollten Sie dies bedenken. Messungen zufolge erreichen moderne Sorten teilweise nur noch 10 % des Gehalts an antioxidativen Substanzen, den frühere "Ursorten" aufweisen. Wenig Potenzial haben etwa helle kernlose Trauben und andere Früchte, die nur wenige natürliche Farb-, Bitter- oder Aromastoffe enthalten – und oft nur noch süß sind. Ebenso steht es um blasse und geschmacksarme Gemüsesorten. Wenn die Pflanzen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel nicht mehr von Fressfeinden angegangen werden, verlieren sie die Fähigkeit zur Bildung antioxidativer Schutzsubstanzen. Moderne Hybridsorten sind hauptsächlich auf Ertragsmaximierung ausgelegt, aber nicht um den Menschen gut mit allen notwendigen Stoffen zu versorgen.

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Halten Sie Ausschau nach Obst und Gemüse mit Kernen, intensiver Farbe und charakterstarkem Geschmack. Wenn diese auch noch Gerb- oder Bitterstoffe enthalten, dann wissen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind, was den gesundheitlichen Wert Ihrer Lebensmittel angeht. Mehr über den Kampf gegen freie Radikale mit pflanzlichen Phyto- und Mikronährstoffen lesen Sie in unserer Infothek: https://www.topfruits.de/aktuell/sekundaere-pflanzenstoffe/

Greifen Sie zu einer mineralischen Sonnencreme ohne Nanomaterial, wenn Sie Ihre Haut mit einem zusätzlichen Sonnenschutz versehen möchten. Denn dadurch wird die Haut keinen fragwürdigen Inhaltsstoffen ausgesetzt, die Allergien auslösen können. Hat man doch einmal etwas zu viel Sonne abbekommen, am besten direkt im Anschluss mit Limettensaft und reinem Aloe Vera Gel einreiben. Über Nacht können die verbrannten Hautstellen auch vorsichtig mit Silbercreme eingecremt werden. Die Hautcreme mit Silberionen stärkt die natürliche Schutzbarriere beanspruchter Haut und fördert die Regeneration.

Bleibt gesund, genießt den Sommer und die Sonne und lasst euch nicht von der Panik der Hautärzte anstecken. Es gibt bessere Vermeidungsstrategien gegen Hautkrebs als generelles Vermeiden der Sonne. Wer immer die Sonne meidet, um keinen Hautkrebs zu bekommen, hat am Ende andere Probleme und ist vielleicht depressiv :-)

Sprossen und Keimlinge: wahre Vitalstoffkraftwerke - 30.07.2021


Sprossen und Keimlinge stecken voller frischer Vitalstoffe. Sie sind reich an gesunden Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Konzentration von Mineralstoffen und Vitaminen ist in Sprossen größtenteils mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Durch den rohen Genuss der Sprossen und Keimlinge gehen keine Vitalstoffe verloren, alle Biostoffe und Enzyme bleiben aktiv und können vom Organismus verwertet werden. Während des Keimprozesses werden außerdem Kohlenhydrate und Proteine so umgewandelt, dass sie besser verdaulich sind. Die Nährstoffe werden im Darm besser aufgenommen.Radieschensamen-943

Keimlinge bergen einen Schatz an Vitaminen! Die in den Sprossen und Keimen enthaltenen Vitamine sind leichter für den Stoffwechsel verwertbar als die Vitamine in den ausgewachsenen Pflanzen. Beispielsweise ist das in Sprossen enthaltene Vitamin E rund 20-mal wirksamer als synthetisch hergestelltes Vitamin E. Der Vitamin C-Gehalt ist in Keimlingen, gerade in denen von Alfalfa, Mungbohnen und Linsen, deutlich höher als zum Beispiel in Gurken, Tomaten oder Karotten. Bei der Keimung steigt außerdem der Gehalt an Vitamin B12 so an, dass eine Sprossenmahlzeit den Tagesbedarf an diesem Vitamin decken kann.

Keimsprossen sind vollgepackt mit sekundären Pflanzenstoffen, denen positive Effekte auf das eigene Wohlbefinden zugeschrieben werden. So können sich sekundäre Pflanzenstoffe fördernd auf das Immunsystem auswirken, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel regulieren sowie entzündungshemmend wirken. Carotinoide sind in Alfalfa-, Kichererbsen- oder Kressesamen zu finden, Polyphenole in erster Linie in Weizenkeime oder Brokkolisamen. Sojabohnenkeimlinge enthalten Flavonoide und Keimlinge aus gelben Sojabohnen sind für Frauen wegen ihrer Phytoöstrogene interessant. Glucosinolate finden sich unter anderem in Rettich,- Brokkoli- oder Rucolasamen. Hülsenfrüchte enthalten Saponine und fettreiche Samen wie beispielsweise Sonnenblumenkerne weisen Phytosterine auf.

Woraus lassen sich Keime und Sprossen herstellen? Aus keimfähigen Samen, Getreide- und Pseudogetreidesorten sowie aus Hülsenfrüchten lassen sich Keimlinge ziehen. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Sprossgut, desto schneller bilden sich die Keime. Dadurch verkürzt sich oftmals der Keimungsprozess und die ersten Erfolge sind schneller sichtbar. Viele Tipps und weiterführende Informationen zum Keimen finden Sie in „Das große Buch der Sprossen und Keime“ von Rose-Marie Nöcker hier bei uns im Shop: https://www.topfruits.de/buch/buch-sprossen-und-keime Brokko_Force

Keimsprossen im Fokus der Wissenschaft: Forscher der Universität Heidelberg empfehlen, Brokkoli-Sprossen bei der Krebs-Therapie miteinzubeziehen. Sie stellten während ihrer Untersuchungen fest, dass Brokkoli-Sprossen große Mengen an Sulforaphan enthalten. Laut den Wissenschaftlern wäre eine Kombination von Chemotherapie und der Verzehr von Brokkoli-Sprossen am wirkungsvollsten. Täglich 1 bis 3 Teelöffel Brokkoli-Sprossen sei empfehlenswert.
Anstelle von frischen Brokkoli-Sprossen können Sie für Ihre tägliche Sulforaphan-Portion auch unser Broccoraphan-Pulver verwenden. Dieses Pulver besteht aus gekeimten Brokkolisamen, die zum Erhalt der Vitalstoffe nach der Keimung schonend gefriergetrocknet und gemahlen werden. Eine weitere Möglichkeit, wie sich schnell und einfach Sulforaphan in Ihre Ernährung einbauen lässt, ist unser Produkt BROKKO FORCE, eine getrocknete Keimsprossenmischung aus Brokkoli- und Daikon-Keimlingen.

Brotbackmischungen für mehr Vitalität und Energie - 23.07.2021


Herkömmliches Brot kann viele gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Es enthält Gluten, isolierte Kohlenhydrate und nur wenige Vitalstoffe. Wer sein Brot fertig kauft, weiß oftmals gar nicht, welche Zutaten darin enthalten sind. Selbst die Nachfrage beim Fachpersonal ergibt häufig keine befriedigende Antwort. Deshalb sollten Sie, wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, am besten Ihr Brot selber backen. Auf diese Weise wissen Sie genau, welche Zutaten enthalten sind, und Sie können das Brot ganz an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.

Was aber gehört in einen ehrlichen Brotteig? Vollkornmehl, Vollkorn-Sauerteig, etwas Hefe, Salz (aber unbehandeltes Kristall- oder Meersalz) und nach Wunsch noch Saaten. Eine interessante Möglichkeit auch beim Brotbacken stellen die Urgetreide-Sorten wie Emmer oder Einkorn dar. Urgetreide ist reich an Nährstoffen und Aromen. Zudem werden diese Sorten im Allgemeinen besser vertragen, selbst für Weizenallergiker ist das darin enthaltene Gluten vielfach bekömmlicher.

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Brotbackmischungen: Eine gute Alternative für Einsteiger und Eilige! Wem das Herstellen seines eigenen Mehls aus Körner zu mühevoll ist oder wer dafür nicht das richtige Zubehör hat, für den sind fertige Brotbackmischungen eine gute Möglichkeit. Doch auch hier sollte genau darauf geachtet werden, welche Zutaten in diesen enthalten sind. Schaut man sich die Zutatenliste herkömmlicher Mischungen einmal an, findet man Zutaten wie Traubenzucker, Kartoffelflocken, Jodsalz, Gerstenmalz, Ascorbinsäure, Malzextrakte etc. Also eine Fülle an Zugaben, die keinen wesentlichen Zweck haben und die man ganz und gar nicht im Brot braucht.

Bei Topfruits erhalten Sie „ehrliche“ Backmischungen. Unsere Vitalbrot-Mischungen enthalten ausschließlich Dinkel- und Roggengetreide aus dem vollen Korn. Zudem wird die Rezeptur durch gemahlene Braunhirse und Traubenkernmehl bereichert. Durch den hohen Vollkornanteil und das Traubenkernmehl werden die Brote mit der Backmischung kräftig dunkel und herrlich aromatisch – so wie ein richtiges Brot schmecken muss. Backhilfsstoffe oder Malzextrakt für die Farbe finden Sie bei uns nicht. Die ausgewählten Zutaten der Backmischungen bringen einen guten Ballaststoffgehalt und wertvolle Mineralien wie zum Beispiel Silizium mit. Durch den Zusatz von Traubenkernmehl hat das Brot sogar ein antioxidatives Potenzial, vor allem wenn es nicht gebacken, sondern nur getrocknet wird. Sie haben die Auswahl zwischen einer Basismischung und weiteren Rezepturen, unter anderem mit wertvollen Chiasamen und Walnüssen. Selbstverständlich können Sie alle Backmischungen nach Ihrem Geschmack anpassen und weitere Zutaten hinzufügen, wie beispielsweise gehackte Nüsse, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Selbst Sprossen wie unsere Keimsprossen-Mischung BROKKO FORCE stellen eine gute Ergänzung der Vitalbrote dar.

Gebacken oder getrocknet – die Entscheidung liegt bei Ihnen! Brote aus unseren Brotbackmischungen gelingen sowohl gebacken als auch getrocknet. Dies ist nämlich eine weitere Besonderheit. Unsere Backmischungen können auch als Grundlage für gesunde Rohkostbrote dienen. Rohköstler können aus dem Brotteig flache Fladen formen, die anschließend in der Sonne oder in einem Früchtetrockner getrocknet werden.

Grillen ohne Gesundheitsrisiko - Ist das möglich? - 10.07.2021


Mit der richtigen Marinade können Sie das Krebsrisiko beim Konsum von Grillfleisch senken. Grillfleisch beherbergt abhängig von der Zubereitungsart eine Reihe krebserregender Stoffe in hohen Konzentrationen. Aktuelle Forschungen zeigen, dass Marinaden mit einem hohen Anteil an Antioxidantien die Konzentration krebserregender Stoffe (HCA) im gegrillten Fleisch deutlich senken können.

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Grillen ist des Deutschen liebste Beschäftigung in den Sommermonaten. Gut durchgebratenes Fleisch, am besten mit einer leicht dunklen Note, lässt die Grillfans in Begeisterung ausbrechen. Aus gesundheitlicher Sicht sollten Sie aber generell nicht allzu häufig Gegrilltes verzehren. Legen Sie stattdessen lieber Gemüse, wie Zucchini, Mais, Paprika oder Tomaten auf den Rost und achten Sie darauf, dass nichts verbrennt (z.B. mithilfe einer Alufolie).

Je länger das Fleisch hohen Temperaturen ausgesetzt ist, desto mehr der ungewünschten Stoffe werden gebildet. Schädlich im Grillfleisch sind Nitrosamine oder heterozyklische aromatische Amine (HCA). Die heterozyklischen aromatischen Amine entstehen beim Grillen oder Braten hauptsächlich bei Temperaturen jenseits von 190,5°C. Besonders kontaminiert sind die so beliebten Krusten am Fleisch oder die angeklebten Reste in der Bratpfanne. Die vermeintlich Krebs auslösende Wirkung der HCAs wurde bisher überwiegen in Tierversuchen evaluiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser negative gesundheitliche Aspekt auch auf den Menschen zutrifft, ist laut mehrheitlicher wissenschaftlicher Meinung jedoch hoch. Gefährdet ist vor allem der Magen-Darmtrakt, also jener Bereich des Körpers, der unmittelbaren Kontakt mit den Aminen hat. Aktuelle Studien konnten auch einen Zusammenhang zwischen HCAs und Prostatakrebs bei Ratten feststellen.Vitalgewuerzmischung_7545

Können Marinaden wirklich das Krebsrisiko beim Grillen beeinflussen? Forscher an der Universität Arkansas nutzten die Fähigkeit von Antioxidantien, die Bildung von HCAs zu vermindern bzw. zu eliminieren, um mit möglichst einfachen Mitteln die Bildung der heterozyklischen Amine während des Grillens zu reduzieren. Die Idee war, sich vor und während des Verzehrs von Grillfleisch mit reichlich Antioxidantien zu versorgen. Deshalb wurden verschiedene Marinaden mit Gewürzen wie Basilikum, Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut, Majoran, Oregano und Thymian getestet. Viele dieser Kräuter beinhalten neben dem guten Geschmack drei der potentesten Antioxidantien: Carnosol, Carnosolsäure und Rosmarinsäure. Das Ergebnis lautete: Die marinierten Steaks wiesen im Schnitt 87 % weniger krebserregende Stoffe (HCA) auf als nicht-mariniertes Fleisch! Die Marinade mit Rosmarin und Thymian war dabei am effektivsten. Doch auch die zwei anderen getesteten Gewürzmischungen (mit Oregano, Thymian, Knoblauch und Zwiebeln bzw. Oregano, Knoblauch, Basilikum und Petersilie) wiesen ähnlich gute Ergebnisse auf.

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Wer also auf Nummer sicher gehen will, legt sein Fleisch vor dem Grillen in eine Würzmarinade. Am besten hergestellt auf Wasser- und nicht auf Ölbasis, wie das echte brasilianische Grillprofis machen. Auch durch gutes Würzen, etwa mit antioxidativ wirkendem Curry (Mischung aus Kurkuma & Pfeffer), kann man die gesundheitlichen Risiken durch den Verzehr von gegrilltem Fleisch vermindern. Wer zusammen mit dem Gegrillten Antioxidantien-reiche Beilagen verzehrt, könnte von ähnlich positiven Schutzeffekten profitieren wie beim Marinieren. Also denken Sie nicht nur an das Stangenweißbrot, sondern auch an einen ordentlichen Teller mit Tomaten- oder Paprikasalat, den Sie zu Ihrem Grillsteak verzehren sollten ;-)

Was Sie für Ihre Augengesundheit tun können - 07.07.2021


In diesem Beitrag finden Sie einige Hinweise wie Sie durch vitale Ernährung und richtiges Verhalten Ihre Augen möglichst gesund erhalten können. 62 % aller Deutschen sind auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen. Bei den über 65-Jährigen weisen ganze 87 % eine Sehschwäche auf. Die Augengesundheit wird durch tägliche Computerarbeit stark beeinflusst. Im digitalen Zeitalter leiden mehr Menschen denn je unter Sehschwäche. Eine im Fachjournal Ophthalmology veröffentlichte Studie prognostiziert, dass bis zum Jahre 2050 die halbe Weltbevölkerung kurzsichtig sein wird – bis zu diesem Zeitraum also etwa 5 Milliarden Menschen. Als verantwortlich sehen die Wissenschaftler die moderne Lebens- und Ernährungsweise, die mit häufiger Bildschirmarbeit, wenig Aufenthalt im Freien und ausgeprägtem Vitalstoffmangel einhergeht. Achtung: Brillen, Kontaktlinsen oder Operationen verbessern nur die Symptome, aber nicht die Ursachen einer Sehschwäche.Augen natürlich schützen

Tragen Sie eine Sonnenbrille: Bei starker Sonneneinstrahlung sollten Sie Ihre Augen, besonders die empfindliche Makula vor zu viel aggressivem UV Licht schützen.

Machen Sie Augenübungen: Übungen, welche die Augenmuskulatur stärken, gibt es sowohl im Yoga als auch in der neueren ganzheitlichen Augenheilkunde. Teilweise wird bei konsequenter Übung über gute Erfolge berichtet, besonders in Bezug auf Kurzsichtigkeit.

Entgiften Sie regelmäßig: Fasten unterstützt die Entgiftung und den Abbau unerwünschter Substanzen in den Zellen. Dies ist generell von Vorteil für unsere Gesundheit und damit wünschenswert, aber es darf auch angenommen werden, dass auch die besonders empfindlichen Zellen in der Netzhaut davon profitieren können. Es ist zwar noch nicht 100 % gesichert, aber die in den letzten Jahrzehnten stark zunehmende Degeneration der Makula im Alter, wird unter anderem auch auf Ablagerungen in der Netzhaut zurückgeführt.

Schützen Sie Ihre Augen vor Blaustrahlung: Blaues LED Licht soll die Augen und die Zellen der Makula besonders belasten. Sind Sie Brillenträger tragen Sie bei längerer Computerarbeit eine Brille, welche einen entsprechenden Filter eingebaut hat, und stellen Sie auf Ihrem Tablet oder dem Handy den Augenschonmodus ein, der die Blaustrahlung etwas verringert.

Sehkraft schützen durch natürliche Vitalstoffen

Bio-Goji-BeerenEine pflanzen basierte Ernährungsweise verringert das Risiko für Augenkrankheiten wie den Grauen Star. Das fanden Wissenschaftler der europäischen Krebs- und Ernährungsstudie (EPIC-Oxford) heraus, indem sie die Daten von 27000 Teilnehmern auswerteten. Der Studie nach sinkt das Risiko einer Trübung der Augenlinse mit abnehmendem Fleischverzehr. So haben Veganer eine um 40 % geringere Chance, Grauen Star zu entwickeln. Das Risiko von Vegetariern ist immerhin 30 % geringer. Bei Menschen, die zwar Fisch aber kein Fleisch essen, wurde ein um 20 % verringertes Risiko festgestellt. Forscher vermuten, dass für diese Ergebnisse nicht nur der Verzicht auf Fleisch, sondern auch der höhere Pflanzenanteil in der Ernährung eine Rolle spielt.

Farbiges Obst, vor allem Beeren- und farbige Gemüse wirken durch ihren hohen Antioxidantiengehalt schützend auf die empfindlichen Gewebe im Auge.  Auch Mikroalgen wie Spirulina mit ihrem hohen antioxidativ wirkenden Chlorophyllgehalt sind empfehlenswert. Eine 2019-er Studie der Keio University School of Medicine in Tokio zeigte, dass eine tägliche Nahrungsergänzung mit Spirulina Algen die Augen vor licht- und umweltbedingten Schäden schützen kann. Die winzig kleinen Cyanobakterien haben dank ihrem Gehalt an Beta-Carotin und Zeaxanthin stark antioxidative Effekte und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Lutein ist ein weiterer wichtiger Schutzstoff für die Augen. Alte Getreidearten wie das Einkorn enthält eine zehnmal höhere Konzentration an Lutein im Vergleich zu modernem Weizen, wie Experten der Universität Hohenheim herausfanden. Die wichtigsten Vitalstoffe für die Augengesundheit sind Chlorophyll, Vitamin A, Vitamin E, Vitamin C, Vitamin B1, B2 und B6, Nicotinamid, Selen und Zink.

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und bewahren Sie sich einen scharfen Blick :-)

Was gegen Kopfschmerzen hilft - 01.07.2021


Kopfschmerzen sind heute weit verbreitet. In vielen Fällen ist mit einfachen Mitteln Besserung möglich.

Tipp 1 - wie Sie KopfschmerzenKopfweh vermeiden

Das erste und einfachste "Wunderelixier" ist stilles Wasser trinken. Trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter davon. Wie neuere Studien zeigen, ist Flüssigkeitsmangel eine häufige Ursache von Kopfschmerzen. Dadurch kommt es zu Austrocknungserscheinungen im Gehirn, die letztlich zu den Schmerzen führen. Trinken Sie einen bis zwei Liter stilles Wasser und nach 1 bis 3 Stunden sollten die Kopfschmerzen weg oder deutlich gebessert sein, wenn Flüssigkeitsmangel die Ursache ist. Untersuchungen in einer englischen Migräne-Klinik haben gezeigt, dass über 60 % der Patienten 1,5 Stunden nach dem Trinken von 1,5l Wasser beschwerdefrei waren. Bei einem Drittel der Studienteilnehmer dauerte es bis zu 3 Stunden bis die positive Wirkung eintrat.

Tipp 2- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Für Stressreduktion sorgen und immer wieder kurze und bewusste Entspannungsphasen in den Tagesablauf einbauen. Einfach möglich ist dies, indem man für wenige Minuten die Augen schließt. Man kann dabei den Atem beobachten oder sich schöne Naturbilder vorstellen. Auch ein kurzer Spaziergang oder ein paar Minuten an der frischen Luft erfüllen diesen Zweck.

Tipp 3- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden 

basenpulver_neuWenn Sie die ersten beiden Tipps bereits beherzigen und noch keine Erfolge verzeichnen, könnte ein Mangel an Mineralien oder Antioxidantien der Fall sein. Ein Glas eines roten Beerensaftes, etwa aus Aronia, Kirschen oder Heidelbeeren gemischt mit Wasser und einem Esslöffel Basenpulver liefert wertvolle Mineralien in ausgewogenem Verhältnis sowie effektive Mikronährstoffe wie sie in roten Früchten vermehrt vorkommen. Auch von Koffein hat man einen positiven Effekt gesehen, etwa aus einem Espresso oder einem Matcha  bzw. Grüntee.

Koffein kann die Freisetzung von Prostaglandinen vermindern. Eine Substanzgruppe, welche an der Weiterleitung der Schmerzempfindungen beteiligt ist. Auch Heilkräutertees zeigen teilweise verblüffende Wirkungsweisen. In dem Zusammenhang sollten Sie einen Versuch mit Melisse, Lavendelblüten, Waldmeisterkraut und geschnittener Weidenrinde machen. In manchen Fällen wirken auch ätherische Öle wie Pefferminz- oder Eukalyptusöl sehr effektiv. Meist in einem Trägeröl gemischt, reichen davon wenige Tropfen, die man sanft an den Schläfen einmassiert, um den Kopfschmerz zu bessern.

Tipp 4- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Halten sich die Kopfschmerzprobleme trotz alledem hartnäckig, dann reduzieren Sie stark Ihren Zuckerkonsum. Versuchen Sie testweise auch den völligen Verzicht auf Getreidemehlprodukte, hauptsächlich Weizenmehl. Viele Kopfschmerz- und Migränepatienten berichten von deutlichen Verbesserungen der Symptome durch ein derartiges Ernährungsregime.  Eine weitere Option wäre der Verzicht auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte.

Tipp 5- wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Als letzten Tipp, wenn alles zuvor beschriebene noch nicht dauerhaft zum Erfolg geführt hat, sollten Sie äußerliche Anwendungen von kaltem Wasser probieren. Bereits Pfarrer Kneipp hat damit vielfältige und beachtliche Erfolge erzielt. Wie man heute weiß, aktiviert kaltes Wasser, regelmäßig angewendet, in besonderer Weise verschiedene immunstimulierende Prozesse in unserem Organismus. Erreicht wird dies durch Wechselduschen mit kaltem und warmem Wasser. Entweder als Ganzkörperdusche oder auch nur an Beinen und Armen angewendet

Mit den vorgestellten Maßnahmen sollten, nach allen Erfahrungen in den allermeisten Fällen gute Erfolge erzielt werden. Was bedeutet, dass die Kopfschmerzen verschwinden oder stark gebessert werden. Und das auch ohne Nebenwirkungsreiche Schmerzmedikamente. Halten sich die Kopfschmerzen trotz aller ursächlicher Verbesserungen, gehen Sie zum Arzt und  lassen die möglichen Ursachen weiter abklären. 

Das Alter ausbremsen mit Sirtfood - das sollten Sie wissen - 27.06.2021


Was sind Sirtuine und was sollte man darüber wissen, wenn es um eine gesunde und vitale Ernährung geht?? Sirtuine sind Enzyme, die unser Körper unter bestimmten Umständen aus Proteinen selbst herstellt. Durch komplexe Mechanismen fördern Sie die Regeneration in den Zellen und haben damit auch einen großen Einfluss auf den Alterungsprozess. Sirtuin wurde Anfang der 90er Jahre vom bekannten Biologen und Alterstforscher Dr. David Sinclair entdeckt. Angeregt wird die Bildung von Sirtuine durch Nahrungsrestriktion (Fasten), intensive körperliche Betätigung (Ausdauersport) und durch bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie in manchen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Insbesondere Resveratrol und Quercetin hat man als Sirtuinaktivatoren ausgemacht. Wahrscheinlich gibt es aber noch weitere, bisher noch nicht entdeckte derartige Substanz, welche denselben Effekt haben.

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Lebensmittel mit einer besonders hohen Konzentration an Sirtuin aktivierenden Pflanzenstoffen werden als Sirtfood bezeichnet. In der Literatur werden Sirtuine hauptsächlich im Zusammenhang mit einer Sirtfood-Diät genannt und beschrieben, die besonders gut geeignet sein soll, um dauerhaft und ohne Jo-Jo Effekt abzunehmen. Der Aspekt "Verlangsamung von Alterungsprozessen", wie sie David Sinclair als Eigenschaft der Sirtuine erforscht hat, steht bisher noch im Hintergrund. Nur einige so genannte "Bio-Hacker", die sich besonders intensiv um Ihren Körper und Ihre Gesundheit kümmern, haben die Sirtuine und wie man deren Bildung aktivieren kann, ins Visier genommen, um zusammen mit anderen Maßnahmen ihr Energielevel und die Zellregeneration zu verbessern.

Sirtuine werden auch Langlebigkeitsenzyme genannt. Sie reparieren über epigenetische Prozesse DNA-Schädigungen in den Zellen, die sich im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses an den Chromosomen bilden. Außerdem regen Sirtuine die Autophagie an: sie räumen den Zellmüll auf, der sich im Laufe der Zeit in den Zellen anhäuft und mit zunehmendem Alter immer weniger abtransportiert wird, und recyclen diesen. Beide Funktionen haben letztlich einen regenerierenden und verjüngenden Effekt auf unser biologisches Alter.

Untersuchungen zeigen: ein wenig Sirtfood in den Alltag integriert wird keine großen Effekte bringen. Am meisten macht Sirtfood Sinn in Kombination mit einer gewissen Nahrungsrestriktion, die ziemlich einfach durch Intervallfasten in den Alltag integriert werden kann, und einem moderaten Ausdauer-Sportprogramm. Beides verbessert den Insulin- und Zellstoffwechsel und hat einen ähnlichen Einfluss auf die relevanten epigenetischen Prozesse, wie der Verzehr sirtunireicher Lebensmittel. Erst ein solches Gesamt-Konzept führt zu echten und dauerhaften Erfolgen, wenn es darum geht, mehr Energie zu haben und Alterungsprozesse zu verlangsamen.kurkumapfeffer1585d30330e9f9

Wie gesagt: Sirtfoods sind pflanzlich Lebensmittel. Sie sollten so unverarbeitet wie es geht und wo möglich aus biologischem Anbau sein. Pflanzen aus Bio-Anbau müssen ihre Abwehrstoffe selber bilden. Dadurch entstehen mehr dieser wichtigen, Sirtuin aktivierenden Pflanzenstoffe, da diese von den Pflanzen gewöhnlich zum Selbstschutz gegen Schädlinge gebildet werden. Bestimmte Eigenschaften sind typisch für sirtuinhaltige Lebensmittel. Eigenschaften, an denen man besonders vitale Lebensmittel erkennen konnte, auch bevor man die Sirtuine kannte: intensive Farben, Scharf- oder Bitterstoffe. Farbintensive Lebensmittel und zu den Sirtfoods zu zählen sind beispielsweise Kurkuma, rote Zwiebeln, Brombeeren oder auch Goji-Beeren. Schärfe findet sich bei Chilis, Meerrettich und Ingwer. Sirtuin aktivierende Bitterstoffe kommen vor allem in Grüntee, Pekannüssen, schwarzer Schokolade oder Natur-Kakao. Aber auch Cashewkerne und Leinsamen enthalten Sirt-Aktivatoren.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Lebensmittel für Ihre tägliche Ernährung auf die Verwendung besonders auch auf solche mit Sirtuin aktivierenden Eigenschaften.  Auch durch Sport und Fasten können Sirtuine aktiviert werden. Genauere Hintergründe zu Sirtuinien und deren Wirkmechanismen sowie eine Übersicht mit Sirtuin aktivierenden Lebensmitteln finden Sie in der Literatur oder in unserem Infothek Artikel:https://www.topfruits.de/aktuell/einfacher-abnehmen-mit-sirtuin-aktivierenden-lebensmitteln/

Aronia: eine ganz besondere Beere! - 23.06.2021


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Aronia-Beeren stecken voller wervoller Inhaltsstoffe – ob getrocknet, als Saft oder als Pulver. Aroniabeeren und ihre Erzeugnisse haben einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Gerbstoffen, Proanthocyanidinen, Flavonoiden und Pflanzensäuren. Der Anthocyangehalt liegt bei den Aroniabeeren bei über 30 Gewichtsprozent und übertrifft damit andere anthocyanhaltige Beeren, wie beispielsweise Wildheidelbeeren, bei Weitem. Anthocyane gelten als „Radikalfänger“ und haben eine hohe antioxidative Wirkung. Frische Aronia-Beeren enthalten zudem Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin E und Betacarotin sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Außerdem haben sie einen hohen Folsäure-Anteil. Aufgrund ihres enorm hohen ernährungsphysiologischen Mehrwertes werden Aroniabeeren zu Recht als „Superfood“ bezeichnet. Die wertvollen Vitalstoffe liegen in Trockenfrüchten und Säften hochkonzentriert vor. 

In einer aktuellen Laborstudie fanden Wissenschaftler des Instituts für molekulare Virologie des Universitätsklinikums Ulm heraus, dass Aroniabeeren-Saft die Aktivität von Viren stark hemmen kann. Auch auf Sars-CoV-2 kann der Saft der Aroniabeere eine erfolgversprechende Wirkung haben, so Prof. Dr. Bernhard Uehleke. Der Arzt und Wissenschaftler vermutet, dass die Gerbstoffe der Aroniabeeren für die verminderte Aktivität der Viren verantwortlich sind. Ausführliche Informationen zu dieser Untersuchung finden Interessierte in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Natur & Heilen“ (06/2021).

Den Saft der Aronia-Beere können Sie als Direktsaft trinken oder Sie greifen auf ein Saftkonzentrat zurück. Mit beiden Saftvarianten können Sie Ihren Körper mit den gleichen wichtigen Inhaltsstoffen versorgen. Das Saftkonzentrat bietet den Vorteil, dass es platzsparender ist, was besonders auf Reisen interessant sein kann. Aroniabeerensaft schmeckt eher herb. In der Verwendung als Schorle oder als fruchtige Zutat in einer Tasse Tee lässt sich der Geschmack etwas abmildern. Sie können den Aronia-Saft auch mit anderen Säften mischen, wie zum Beispiel in unserem Super-7-Saft. So sichern Sie sich nicht nur den Vitalstoffgehalt der Aronia, sondern auch noch den anderer Früchte.

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Aroniabeeren getrocknet haben eine hohe natürliche Konzentration an Pflanzenfarbstoffen, wie Flavonoide und Anthocyanidine. Getrocknete Aronia-Beeren sind eher trocken und fest. Zur weiteren Verarbeitung bietet es sich häufig an die getrockneten Beeren einzuweichen, am besten über Nacht. Danach lassen sich die Aronia Beeren wie frische verwenden, zum Beispiel im Müsli, Joghurt oder Dessert. Auch das Einweichwasser kann weiterverwendet werden. Als nährstoffreicher Snack können Sie Aronia Beeren alleine oder in Kombination mit anderen Trockenfrüchten knabbern. Durch den Mix mit süßen Trockenfrüchten, wie beispielsweise in unserem Cranberry-Aronia Vitalbeeren-Mix oder im Beeren-Mix, wird der herbe Geschmack der Aronia Beeren abgemildert, während sich die Inhaltsstoffe ernährungspsychologisch sinnvoll ergänzen. Außerdem schmecken die Aronia-Beeren zusammen mit anderen Vitalbeeren einfach lecker :-)

Reines Aronia-Pulver aus vollreifen, ganzen, getrockneten Bio Aroniabeeren ist eine interessante Alternative zu Aronia-Saft. Das fein vermahlene Nahrungsergänzungsmittel enthält so viel geballte Vitalstoffkraft wie die getrockneten Beeren oder der Saft, lässt sich aber praktisch dosieren und vielseitig einsetzen. Einfach ein wenig Pulver in Saft, Smoothies oder Joghurt einrühren und Sie erhalten nicht nur eine intensive Lila-Färbung, sondern versorgen sich auch mit wichtigen Anthocyanen.

Kohlenhydratstoffwechsel am Morgen besser - 16.06.2021


Die Botschaft, die uns die Ernährungswissenschaft gibt: Essen Sie Kohlenhydratreich besser am Morgen wie am Abend, das legt eine Studie der Universität Lübeck nahe. Die Forscher untersuchten die Unterschiede in der Kalorienverwertung nach dem Frühstück und dem Abendessen. In der einen Studienhälfte erhielten die Probanden ein kalorienarmes Frühstück und ein kalorienreiches Abendessen. Im zweiten Abschnitt der Studie nahmen die Teilnehmer ein Frühstück mit vielen Kalorien und ein leichtes Abendessen zu sich.flockenmischung-4fach594bf82373dbd

Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass der Körper bei einer identischen Kalorienzufuhr morgens deutlich mehr Kalorien verbrennt wie abends. Die entscheidende Erkenntnis jedoch, aus gesundheitlicher Sicht! Der Blutzucker- und Insulinspiegel stieg nach dem Frühstück im Vergleich zum Abendessen deutlich geringer an. Außerdem sah man, dass ein mehr Kalorien beim Frühstück tagsüber zu weniger Hungergefühlen führt. Insbesondere der Appetit auf Süßigkeiten war reduziert. Auch Heißhunger-Attacken während des Tages blieben bei einem nährstoffreicheren Frühstück aus. Um Übergewicht oder Blutzuckerspitzen zu vermeiden, sollte demnach ein gutes Frühstück, einem üppigen Abendessen vorgezogen werden. Sie sollten jedoch die Kalorienzufuhr des gesamten Tages im Auge behalten, insbesondere wenn Sie abnehmen möchten.

Jederzeit ist es jedoch wichtig sich Gedanken über die verzehrten Lebensmittel zu machen. Hier sehen wir bei der heutigen Ernährung das größte Defizit. Wertige Lebensmittel müssen unseren Körper mit allen Vitalstoffen versorgen, die er benötigt, um gesund zu bleiben. Das ist heute leider nur selten erfüllt, wenn man den Menschen auf den Teller schaut. Eine miserable Idee fürs Frühstück sind stark gezuckerte Frühstückszerealien oder ein englisches Frühstück, reich an gesättigten Fetten. Viel besser ist ein Topfruits Müsli aus vollwertigen Zutaten, ohne zugesetzten Zucker. Oder ein Frühstücksbrei aus unserer Flockenmischung, angereichert mit Nüssen oder frischen Zutaten nach Belieben und Jahreszeit!

Weitere Informationen finden Sie in unseren Infothek-Artikel „Abnehmen: So funktioniert's dauerhaft".

Leistungstief? Keine Chance dank Gehirnfutter! - 14.06.2021


Mit den richtigen Snacks können Sie schnell ein Leistungstief überwinden, Ihre Batterien wieder aufladen und Ihre Gehirnaktivität ankurbeln. Zwischenmahlzeiten werden oft als ungesund abgestempelt. Häufig ein vorschnelles Urteil - unserer Meinung nach. Denn was zählt, ist das Richtige zu essen: Pflanzliche Snacks können Ihren Speiseplan vitalstoffreich ergänzen und verbessern dadurch ganz nebenbei Ihre Leistungsfähigkeit. Lebensmittel, die für eine gute mentale Leistungsfähigkeit sorgen, werden heutzutage gerne als "Brainfood" oder "Gehirnfutter" bezeichnet.

Your-Powersnack-Nuss-Frucht-MischungTrockenfrüchte liefern schnelle Energie und verhindern Leistungstiefs. Als Snack eignen sich zum Beispiel getrocknete Ananas, Cranberries, Aprikosen, Datteln, Feigen, Bananen- oder Apfelchips. Sie versorgen uns nicht nur mit Energie, sondern auch mit wertvollen Vitalstoffen wie Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffen. Da Trockenfrüchte von Natur aus viel Zucker enthalten, empfehlen wir nicht mehr als eine Handvoll pro Tag. Aufgrund ihrer langen Haltbarkeit können sie die Vitalstoffbomben direkt in ihrer Schreibtischschublade aufbewahren – so ist der nächste Energieschub immer griffbereit!

Nüsse verbessern das kognitive Leistungsvermögen. Unser Gehirn ist hauptsächlich aus Fetten aufgebaut. Eine Portion Mandeln, Walnüsse, Cashewkerne oder Paranüsse versorgen unsere grauen Zellen mit den dafür benötigten ungesättigten Fettsäuren. 2016 bewies eine Studie der Loma Linda University in Kalifornien, dass der tägliche Verzehr von Nüssen die Gehirnfrequenzen stimuliert und somit unsere Konzentration und unser Gedächtnis verbessert. Außerdem enthalten Nüsse viele B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Zink und Phosphor. Nüsse machen übrigens nicht dick, sondern können sogar beim Abnehmen helfen. Greifen Sie dafür aber besser zu der ungerösteten und ungesalzenen Variante.

Kakao stimuliert nicht nur die Hirnfunktion, sondern macht auch glücklich. Ihren guten Ruf verdanken die Kakaobohnen unter anderem den sogenannten Flavonoiden. Es handelt sich dabei um sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung. Neueste Forschungen haben eine positive Wirkung der Kakao-Flavonole auf die Vitalität der Gefäße gezeigt. Im Gehirn sorgten die Eigenschaften und Wirkungen der Flavonole im Kakao für eine Steigerung der kognitiven Leistungen. Das gilt natürlich auch für dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 %. Außerdem gilt Kakao als Stimmungsaufheller – und liefert dadurch sozusagen Brainfood und gute Laune in einem!

Bestimmte Vitamine sind unverzichtbar für Gehirn und Psyche. Für eine optimale Gehirnfunktion sind vor allem B-Vitamine von Bedeutung, allen voran das Vitamin B12. Es schützt die neuronalen Verbindungen, synthetisiert wichtige Botenstoffe und stärkt die Nerven. Forscher der Tufts Universityin Boston konnten 2012 nachweisen, dass bereits ein geringer Vitamin-B12-Mangel den geistigen Verfall beschleunigt und Demenz begünstigt. Eine andere Studie von 2014 aus dem British Journal of Psychiatry zeigt, dass Vitamin B12 in ausreichender Dosierung sogar Depressionen lindern kann. Vitamin B12 aus pflanzlichen Quellen ist allerdings selten: Nur bestimmte Algen und fermentierte Lebensmittel enthalten die Substanz. Gesundheitsbewusste Menschen sollten daher öfter auf diese Nahrungsmittel zurückgreifen oder B-Vitamine, besonders B12, mithilfe entsprechender Mittel ergänzen.

Mehr Gesundheit durch einfache Verhaltensänderungen - 04.06.2021


Für deutlich mehr Energie, Abwehrkraft und Schutz vor zivilisatorischen Erkrankungen braucht es nur einige einfache Verhaltensänderungen bei der Ernährungsweise. Die Betonung liegt dabei auf Veränderung bzw. Verbesserung! Sie finden hier keine Diättipps, die meist sowieso nicht funktionieren.

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Führen Sie die Verbesserungen am besten Schritt für Schritt durch und nicht auf einmal, dann werden Ihnen diese auch nicht schwerfallen. Sie werden sehen, die Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Ihr Energieniveau werden ganz erstaunlich sein. Und die Ergebnisse sind die Veränderungen wert.

Punkt 1 - und der Wichtigste von allen! Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum und den Verzehr von einfachen Kohlenhydraten, wie in Weißmehlprodukten. Der übermäßige Verzehr hat derart viele Nachteile, dass alleine dadurch bereits große Effekte erzielt werden können.

Punkt 2: Vermeiden Sie den Konsum industrieller Fertignahrung. Sie enthält viele gehärtete Fette und damit gesättigte Fettsäuren und oft schädliche Transfette. Meist auch viel Zucker und insgesamt zu viel leere Kalorien. Dagegen finden sich nur wenig Ballaststoffe und wenige wertvolle Vitalstoffe in solcher Fertignahrung.

Punkt 3: Reduzieren Sie Ihren Konsum von Fleisch, Wurst, Käse und Molkereiprodukten stark. Sie enthalten ebenfalls zu viel ungünstige Fette, zu viel tierische und denaturierte Proteine sowie zu viel Natrium (v.a. Pökelsalz).

Punkt 4: Essen sie mehr vollwertige und gering verarbeitete, pflanzliche Lebensmittel! Dabei sollte der Frischkostanteil möglichst über 50 % liegen (nach Jahreszeit). Dazu zählen insbesondere alle Arten Gemüse und Salate, Baumnüsse (keine Erdnüsse) sowie Saaten wie Kürbis-, Hanf- und Leinsaat. Wenn Sie Allergie-Probleme haben, sollten Sie eine Weile auf Getreide, besonders auf Weizen verzichten. Als Ersatz kann man auf Buchweizen, Hirse, Amaranth und Quinoa oder Lupine zurückgreifen. Auch alte Getreidesorten oder Hafer bereiten keine Probleme, im Gegensatz zu Mehl aus modernen besonders glutenreichen Hybridweizensorten.

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Infothek-Beitrag „Einfache Verhaltensänderungen, um gesund zu bleiben“.

5 Tipps für besseren Schlaf - 28.05.2021


Gesunder Schlaf ist wesentlich für die Gesundheit. Guter und ausreichender Schlaf, am besten von 7 bis 8 Stunden, ist ebenso wichtig für unser Immunsystem und unsere Gesundheit wie eine vitale und vollwertige Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Wenn Sie häufig schlecht schlafen, dann sollten Sie deshalb alles dafür tun, dass Sie die Situation verbessern. Folgende Tipps können Ihnen beim Erreichen eines guten Schlafes helfen:

Tipp Nr. 1 – Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett und nehmen Sie sich eine kurze Auszeit: Ein kleines einfaches Ritual am Abend nach dem Zubettgehen kann helfen loszulassen, besser einzuschlafen und zu einem insgesamt erholsameren Schlaf zu finden. Reflektieren Sie den Tag und denken Sie darüber nach, wofür Sie an diesem Tag dankbar sein können. Lassen Sie die Ereignisse an sich vorüberziehen, atmen Sie dabei 10-mal tief und etwas kürzer ein als aus. So lassen Sie die Ereignisse des Tages los und entspannen optimal. Das Kopfkino beruhigt sich und Sie werden ruhig.

Tipp Nr. 2 – Vermeiden Sie Leistungssport am Abend: Machen Sie besser am Abend keine besonders anstrengenden sportlichen Aktivitäten mehr, die den Kreislauf in Wallung bringen. Ein Abendspaziergang an der frischen Luft hilft dagegen, Stress abzubauen und sich zu entspannen.Nussduo-PEWA-Pecan-Walnuss

Tipp Nr. 3 – Achten Sie auf Ihre Ernährung: Gutes Einschlafen und einen ruhigen Schlaf können Sie außerdem über die Ernährung günstig beeinflussen. Trinken Sie keinen oder nur wenig Alkohol vor dem Zubettgehen. Alkohol kann zwar das Einschlafen verbessern, aber Sie werden keinen tiefen erholsamen Schlaf haben, mit zu viel Alkohol im Blut. Essen Sie die letzte Mahlzeit spätestens 2–3 Std. vor dem Zubettgehen. Sie sollten besser auch nicht mehr Snacken, vor allem keine Süßigkeiten und auch keine Salzsnacks.
Essen Sie am Abend eher eine Mahlzeit mit mehr Eiweiß und wenig Kohlenhydraten. Auch gesunde Fette, durch eine Handvoll Walnuss- oder Pekankerne sind besser wie süßes oder salziges. Walnüsse enthalten außerdem Tryptophan, eine Aminosäure, die zur Herstellung von Serotonin benötigt wird. Trinken Sie nicht zu viel vor dem zu Bett gehen, damit Sie besser durchschlafen können und nicht zur Toilette müssen.

Tipp Nr.4 – Sorgen Sie für ausreichend Dunkelheit und kühlere Temperaturen: Wenn es abends dunkel wird, erhöht unser Körper die Produktion des schlaffördernden Hormons Melatonin. Die Folge ist, wir werden müde und schlafen ein. Für einen guten Schlaf sollte Ihr Schlafplatz idealerweise absolut dunkel sein, sodass die Melatonin-Ausschüttung nicht gestört wird. Achten Sie auch darauf, dass die Temperatur im Schlafzimmer eher etwas niedriger als in den anderen Räumen ist – wenn möglich.

Tipp Nr. 5 – Technische Strahlung und geopathische Störfelder können sich negativ auswirken: Benutzen Sie das Schlafzimmer nur zum Schlafen und nicht zum Fernsehen. Vermeiden Sie zu später Stunde zu viel blaues Licht aus Computer und Handy. Wenn Sie trotz alledem immer noch schlecht schlafen, sollten Sie Stromquellen und technische Strahlung, etwa aus Radiowecker oder Handy aus dem Schlafzimmer verbannen. In sehr hartnäckigen Fällen und auch wenn bereits chronische Erkrankungen vorliegen, die sich als therapieresistent erweisen, sollten Sie sich nach einem Rutengänger umsehen und Ihren Schlafplatz auspendeln lassen. Möglicherweise ist Ihr Schlafplatz durch geopathische Störfelder beeinträchtigt. In solchen Fällen werden Sie erst dann wirklich Ruhe finden, wenn Sie den Standort ihres Bettes verändern.

Weitere interessante und nützliche Informationen zum Thema Schlafen finden Sie in unserer Infothek unter dem Beitrag „Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung“.

Meerrettich - Pflanze des Jahres 2021 - 10.05.2021


Der Meerrettich (Armoracia rusticana) wurde vom Naturheilverein "NHV Theophrastus" zur Heilpflanze des Jahres 2021 gewählt. Der Grund ist, dass die Pflanze laut Jury ein großes naturheilkundliches Potenzial in sich trägt. Die Meerrettichpflanze enthält vor allem Senföle. Diese Scharfstoffe haben eine antibakterielle, antivirale sowie entzündungshemmende Wirkung, wie verschiedene Studien zeigen. Interessant sind die Eigenschaften dieser Meerrettich-Inhaltsstoffe vor allem wegen der zunehmenden Antibiotikaresistenzen.Meerrettichwurzel

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Meerrettich findet man vor allem in der Wurzel. Jeder hat sicher schon Meerrettich-Wurzeln (Armoraciae radix) gesehen. Sie können bis zu 50 Zentimeter lang und 6 Zentimeter dick werden. Für die naturheilkundliche Verwendung sind in erster Linie die in der Wurzel enthaltenen Isothiocyanate (ITC) von Bedeutung. Diese ITC stellen die eigentlich antimikrobiell aktiven Substanzen dar.

Der Meerrettich wird in der traditionellen Naturheilkunde bereits seit dem 12. Jahrhundert  eingesetzt. Armoracia rusticana wurde damals bei Gelbsucht, Atemwegserkrankungen und Skorbut verwendet. Im Mittelalter wurden der Meerrettichwurzel sogar Heilkräfte nachgesagt, wenn sie in Scheibenform als Kette um den Hals getragen wurde. Die antibakteriellen Eigenschaften der ITC im Meerrettich wurden in zahlreichen Forschungen belegt. Deshalb wird der Meerrettich auch gerne als "pflanzliches Antibiotikum" oder "Penicillin aus dem Garten" bezeichnet.  

Isothiocyanate (ITC) werden bereits seit Langem erfolgreich bei akuten und häufig wiederkehrenden Infektionen der Atemwege und der ableitenden Harnwege eingesetzt. ITC sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz herstellen. Im Meerrettich liegen diese Pflanzenstoffe als Senfölglycoside oder Glucosinolate in einer inaktiven, stabilen Form vor. Nach dem Schlucken werden aus diesen inaktiven Stoffen mithilfe eines im Meerrettich enthaltenen Enzyms ITC gebildet.  Ein bedeutender Vorteil der in der Meerrettichwurzel enthaltenen ITC ist, dass sie an verschiedenen Punkten im Krankheitsgeschehen angreifen, Bakterien und Viren bekämpfen und zugleich entzündungshemmend wirken. Durch ihre antiadhäsiven Eigenschaften hemmen die Senföle die Bildung von sogenannten bakteriellen Biofilmen. Meerrettichpulver-2985

Die antibakterielle Eigenschaft der Meerrettich-ITC wurde bereits in den 1950er Jahren nachgewiesen und in zahlreichen Untersuchungen an deutschen und internationalen Universitäten belegt. Die Universität Freiburg wies in Laboruntersuchungen nach, dass sich durch eine Kombination von Meerrettich und Kapuzinerkresse eine breite Bandbreite an therapeutisch relevanten Wirkstoffen ergibt, die sich in ihrer Wirkweise teilweise sogar noch verstärken. In ähnlicher Weise ergänzen sich auch Meerrettich und Brokkoli bzw. Brokkolisamen.

Meerrettich-Wurzel kann frisch oder getrocknet und in Pulverform eingesetzt werden. Für eine innere Anwendung können Sie die frische Wurzel fein gerieben mit der gleichen Menge Honig oder Joghurt versetzen. Von dieser Mischung sollten Sie dann dreimal täglich einen Teelöffel einnehmen. Für einen heilenden Umschlag verteilen Sie einfach frisch geriebene Meerrettichwurzel auf einem Leintuch und legen dieses auf die schmerzende Stelle. Aus Meerrettichpulver können Sie neben der Verwendung in der Küche zur äußerlichen Anwendung eine Paste herstellen.

Quelle Bild: © NHV Theophrastus

Älter werden und VITAL bleiben, aber wie? - 30.04.2021


Eine pflanzliche Ernährung ist auch im Alter sinnvoll! Ältere Menschen stehen häufig vor gesundheitlichen Herausforderungen.
Viele kämpfen mit sinkenden Energieleveln, Kraftverlust, verminderter Appetit und Nebenwirkungen durch Medikamenteneinnahme. Eine Ernährung mit hohem Pflanzenanteil sichert eine optimale Versorgung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen sowie antioxidativen Schutzstoffen und wirkt präventiv auf viele ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten, welche sich im Alter manifestieren (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall). Wer jeden Tag verschiedene Obst- und Gemüsesorten, ursprüngliche Getreidesorten, Nüsse und Saaten, kaltgepresste Öle sowie fermentierte Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, ist in der Regel ausreichend mit essentiellen Nährstoffen versorgt. Ältere Menschen leiden jedoch vermehrt unter Calcium-, Vitamin B12- und D-Mangel und können eventuelle Defizite gezielt mit Nahrungsergänzungsmitteln aufbessern.

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In Deutschland liegt bei 80 – 90% aller Menschen ein Vitamin D3 Mangel vor, betroffen sind auch etliche Senioren. Für langfristige Gesundheit streben Sie einen Vitamin D-Spiegel von 75 ng/ml an. Diesen optimalen Wert erreichen Sie mit hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln (empfohlene Verzehrmenge = 1 000 I.E. pro Tag). Vitamin D sollte im Idealfall immer mit Vitamin K2 kombiniert werden.

Bereits ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Calciumresorption im Darm stetig ab – gleichzeitig sinken Mineralisierungsgrad der Knochen sowie Knochendichte. Jeder vierte 50-Jährige und jeder zweite 75-Jährige leidet unter porösen Knochen und ist einem erhöhten Knochenbruchrisiko ausgesetzt. Während der Verzehr tierischer Produkte die Calciumausscheidung erhöht, fördert ein hoher Vitamin D-Spiegel die Calciumeinlagerung in Knochen und Gelenken.

Mehr als 20 % aller Menschen leiden unter einem B12-Mangel. Mit steigendem Alter sinkt die Fähigkeit des Körpers, Vitamin B12 aufzunehmen. Bei einer Unterversorgung sinkt der Homocysteinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten steigt. Vitamin B12 ist in Fermentprodukten enthalten (z.B. Miso) und kann über eine Nahrungsergänzung eingenommen werden.Cultavit-Vitamin-B12

Übrigens schützt eine tiereiweißreiche Ernährung nicht vor Nährstoffmängeln – im Gegenteil. Wer viel Fleisch und tierische Produkte konsumiert, riskiert auf Dauer Müdigkeit, eine schlechte Verdauung, entzündliche Erkrankungen im Darm und den Gelenken und viele weitere Probleme die sich im Alter häufen. 100 % vegan werden ist nicht nötig um die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung zu genießen. Bereits die Umstellung auf mehr pflanzliche Frischkost kann viel bewirken und Ihrer Vitalität deutlich auf die Sprünge helfen. Besonders wichtig: Pflanzen liefern reichlich Ballaststoffe und füttern die nützlichen Darmbakterien, welche entzündungshemmende kurzkettige Fettsäuren produzieren. Ältere Menschen brauchen eine genauso ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise wie jüngere Erwachsene. Der Bedarf an Eiweißen, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch unverändert, in manchen Bereichen sogar erhöht. Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte sollten deshalb bevorzugt werden.

Außerdem enthalten vollwertige pflanzliche Lebensmittel viele lebenswichtige Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) und sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Antioxidantien, Bitterstoffe, ätherische Öle). Auf Dauer stabilisieren sie das Immunsystem, verbessern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel, normalisieren den Blutdruck, machen die Gefäße elastisch, regulieren den Blutzucker, senken die Entzündungswerte, verhindern Gewichtszunahme und reduzieren ganz allgemein das Risiko für viele der weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten. Im Alter sollte auch auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren geachtet werden. Wichtige Lieferanten für diese wertvollen Fettsäuren sind Nüsse und hochwertige Pflanzenöle, wie beispielsweise Leinöl.

Eine vegetarische oder vegane Ernährung mit einer Vielzahl an naturreinen und vitalstoffreichen Lebensmitteln deckt auch im Alter zuverlässig den Nährstoffbedarf. Pflanzliche Mahlzeiten sind nicht restriktiv, sondern die Rezepte sind abwechslungsreich, lecker und dabei einfach und schnell zubereitet. Noch Zweifel? Eine Studie aus 2020 der Universität Madrid kam zu dem Ergebnis, dass ein erhöhter Verzehr pflanzlicher Lebensmittel – wenn gleichzeitig tierische Proteine & Fette reduziert werden – dem gesunden Altern zuträglich ist. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von fast 2000 über 60-Jährigen und analysierten über einen Zeitraum von mehreren Jahren ihre Ernährungsgewohnheiten sowie Gesundheitsdefizite. Damit liegt nun endlich ein Beweis vor, dass ein pflanzenbasierter Speiseplan auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter sehr empfehlenswert ist.

Frühlingsfit statt Frühjahrsmüde - ganz einfach - 23.04.2021


Wer oft müde und abgeschlagen ist, starke Stimmungsschwankungen oder depressive Phasen hat, der sollte sich als Erstes seine Vitalstoffversorgung ansehen, statt sich zu plagen oder Medikamente zu nehmen. Schaut das hier verlinkte Video (https://www.youtube.com/watch?v=fznfQCQD3OI) an, dort werden einige Vitalstoffe genannt, die für unsere Psyche eine große Rolle spielen. Weitere Aspekte sprechen wir weiter unten an. 

Jetzt ist er endlich da der Frühling, genießen Sie ihn in vollen Zügen. Bewegung an der frischen Luft in Verbindung mit einer Vitalstoff- und ballaststoffreichen Ernährung, bringt gerade jetzt nach einem langen Winter, Ihre Verdauung und Ihr Immunsystem in Schwung! 

Bärlauch

Am besten Sie reduzieren Sie jetzt auch die Kalorienmenge, die Sie ihrer Verdaung zumuten. Legen Sie 2 Saft-, Obst- oder Salattage in der Woche ein. Trinken Sie mal wieder einen leicht verdaulichen und trotzdem vitalstoffreichen Smoothie statt einem schweren gutbürgerlichen Gericht. Fahren Sie mal wieder mit dem Rad statt mit dem Auto. Machen Sie am Wochenende eine Radtour und nehmen Sie sich ein paar Nusskerne und Trockenfrüchte als Wegzehrung mit. Eine Entschlackungskur mit  Algen, Basenpulver und indem Sie viel reines Wasser trinken oder dünnen Saftschorle, wird Ihnen neue Energie geben und wird die viel beschworene Frühjahrsmüdigkeit mit Sicherheit vertreiben.

Keinesfalls sollten Sie Cola oder stark zuckerhaltige Limonade trinken. Am besten weder jetzt noch zu anderen Jahreszeiten, denn damit tun Sie Ihrer Gesundheit mit Sicherheit keinen Gefallen. Solche Getränke fördern starke Blutzuckerschwankungen, langfristige eine Ursache für viele moderne Krankheitsbilder. Und sie gehen aufs Gemüt und sorgen für unerklärliche Stimmungsschwankungen.

Nutzen Sie die kurze Bärlauch-Zeit, die nun beginnt, und verwenden Sie diesen in Salaten, Suppen und Saucen. Machen Sie sich mithilfe eines Mixers, oder unseres genialen "Personal Blender", einen grünen Vitalstoffcocktail (Smoothie) mit Löwenzahn, Bärlauch, jungen Brennesselblättern, Kresse, Sauerampfer oder was Wald und Wiese sonst noch hergeben. Einfach Wasser, etwas Tomatensaft, die gesammelten Kräuter, bei Bedarf etwas Pfeffer und Salz oder andere Gewürze, wie Kurkuma, nach Belieben 2 Minuten mixen und fertig ist der Energiedrink. Sehr beliebt sind auch grüne Smoothies bei denen man zu den "Greens" noch süsses, reifes Obst, wie Bananen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren etc. kombiniert. Der Vorteil, das Ergebnis schmeckt nicht so grasig.

Kennen Sie das Topfruits Hanf-, Leinsamen- oder Bärlauch-Koriander Würzöl - ideale Öle zur Unterstützung Ihrer Frühlingskur? Einfach als Abrundung einen Löffel in den vorgenannten Drink. Das alles macht fit, energiegeladen und lässt Sie den Frühling noch besser, ohne Frühjahrsmüdigkeit und ohne Erkältung geniessen.

fitnesssalat_essenerbrot Alt werden, ohne alt zu werden, geht das?  Noch ein paar Worte zum Thema Alterung und Bewegung. Insbesondere auch im Alter steigert regelmässiges, leichtes Ausdauertraining nicht nur die körperliche, sondern auch ganz gewaltig die geistige Fitness, wie neuere Studien zeigen.

Geistiges Wohlbefinden und Verminderung von leichten Depressionen ist  durch regelmässiges Walking in der Natur anderen vermeintlich hilfreichen Beschäftigungen, deutlich überlegen. Rätsel lösen oder lesen, von denen gemeinhin angenommen wird, dass sie den geistigen Abbau im Alter aufhalten oder verlangsamen versagen, wenn es darum geht die allgemeine Denkfähigkeit zu erhalten. Vielmehr zeigt sich, dass solche Beschäftigungen nur bestimmte Bereiche des Gehirns trainieren und nur für die jeweilige Beschäftigung die Lösungskompetenz steigern.

Als zusätzlich hilfreich zeigt sich gerade im Alter, eine gute Versorgung mit bestimmten Vitalstoffen, welche für den Zellschutz und die Zellregeneration benötigt werden. Viele dieser Stoffe werden im Alter nicht mehr in dem Maße gebildet bzw. resorbiert, wie in jungen Jahren, was eine gezielte Zufuhr durch eine wohlüberlegte tägliche Ernährung oder Nahrungsergänzung sinnvoll macht.

Zu den wichtigsten Stoffen dieser Art gehören unter anderem Omega 3 Fettsäuren, Vitamin D, Selen und nicht zu unterschätzen das Element Jod.

Hören Sie auch das Topfruits Gesundheitsradio zu Thema Frühjahrsmüdigkeit. http://www.youtube.com/watch?v=k66v4tWrpNw

Viel Spass an der Sonne und in der Natur - bleiben Sie gesund!

Darum sollten sind mehr Ballaststoffe zu sich nehmen - 09.04.2021


Immer mehr Studien zeigen die Notwendigkeit von ausreichendem Ballaststoff-Verzehr. Ballaststoffe sättigen und fördern eine zügige Darmpassage der Nahrung und sie ernähren unsere besten "Gesundheitsarbeiter" - unsere Darmbakterien. Eine aktuelle Studie zeigt einmal mehr die überragende Bedeutung von Ballaststoffen für unsere Gesundheit. Menschen mit hoher Ballaststoffzufuhr leiden seltener unter einer posttraumatischen Belastungsstörung als solche, die nur wenig Ballaststoffe zu sich nehmen. Es handelt sich dabei um eine schwerwiegende psychische Erkrankung die immer öfter auftritt. Sie erfordert oft eine langwierige Behandlung. In der Studie werden Zehntausende Menschen über mindestens zwanzig Jahre beobachtet. Dabei werden verschiedene Einflussfaktoren auf den Alterungsprozess und die Gesundheit untersucht.Bio-Flohsamenschalen-gemahlen

Die Studienautoren führen Argumente an, die für einen Kausalzusammenhang zwischen Ballaststoffzufuhr und PTBS sprechen. Als Ursache für den positiven Einfluss von Ballaststoffen sieht man einmal mehr die Darmflora und die hiervon gebildeten «kurzkettige Fettsäuren». Diese Verbindungen werden von den Bakterien im Dickdarm bei der Zersetzung von Ballaststoffen gebildet. Diese Fettsäuren haben im Hirnstoffwechsel wichtige Funktionen, das hat man bereits in anderen Untersuchungen gesehen, die auf einen Zusammenhang zwischen Darmflora und Psyche hingedeutet haben.

Auch diese Studie zeigt, dass eine verbesserte Versorgung mit Ballaststoffen und Mikronährstoffen unter Präventions-Gesichtspunkten enorm wichtig ist.Empfohlen werden 40-60g Ballastsoffe (lösliche und unlösliche) pro Tag. Vor 100 Jahren lag der Konsum bei über 100g pro Tag. Heute erreichen viele Bürger noch nicht einmal eine Minimalmenge von 20g am Tag. Unter diesen Bedingungen verhungern die für unsere Gesundheit wichtigen Bakterien im Dickdarm, auch wenn wir ab und an ein Yoghurt essen! Bedingt ist der Mangel an Ballaststoffen durch den Verzehr von zu viel Fleisch, Wurst, Molkereiprodukten und anderen ballaststofffreien-- oder armen Lebensmitteln. Viel Ballaststoffe finden wir pflanzlichen Lebensmitteln wie in Gemüse, Vollkorngetreide, Saaten oder Hülsenfrüchte.

Vielfach sind die Einflüsse bestimmter Substanzen für unseren Stoffwechsel derart erstaunlich dass, sie kaum für möglich gehalten werden. Besonders wenn es sich um banale Stoffe wie Ballaststoffe handelt die man noch vor wenigen Jahrzehnten als nutzlose, weil angeblich unverdauliche Nahrungsbestandteile betrachtet hat. Weitere Untersuchungen zeigen die enorme Bedeutung von Ballaststoffe für unser Immunsystem. Wissenschaftliche Studien haben etwa gezeigt, das nur 7 Gramm an Ballaststoffen zusätzlich jeden Tag, das Risiko eines Schlaganfalls um 7% senken kann. Die Wirkmechanismen sind überwiegend dieselben und haben immer mit einer gesunden Darmflora und geregelten Verdauung zu tun, welche durch die Ballaststoffzufuhr günstig beeinflusst wird. 

Dabei ist alles ganz einfach. Man gibt seinem Körper mit einer vitalen Ernährung nur das, was er braucht, damit alle Stoffwechsel- Schutz- und Reparaturprozesse optimal ablaufen können. Und hier können auch recht unscheinbare, oder aus Unwissenheit als bedeutungslos eingeschätzte Stoffe, wie eben Ballaststoffe eine große Rolle spielen. Eine naturnahe, überwiegend pflanzen basierte Ernährung mit gering verarbeiteten, vollwertigen Lebensmitteln ist das Beste was wir für unsere Gesundheit tun können. Sie liefert  in der Regel alles, was wir brauchen.

Mit diesen 13 Tipps verlieren Sie dauerhaft Gewicht - garantiert! - 10.03.2021


Der Frühling steht vor der Tür: Genau die richtige Zeit um sich über überflüssige Funde und mehr Energie für die nächsten Monate Gedanken zu machen. Nur gesund, schmerzfrei und mit Lust am Leben können Sie den Frühling richtig genießen. Fasten oder noch besser eine dauerhafte Ernährungsoptimierung sind dazu das richtige Mittel. Beim Fasten schalten unsere Zellen in einen anderen Stoffwechselmodus, was einem Selbstreinigungsprozess gleichkommt. Fasten reduziert die ständige Insulinausschüttung und entlastet unsere Verdauung und Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die Leber und Galle. Das Immunsystem wird gestärkt, die innere Reinigung und Regeneration aktiviert. Der Geist wird klarer und Sie haben mehr Energie.

Beim Fasten greift unser Stoffwechsel auf seine Energiespeicher zurück. Zuerst wird der Zuckerspeicher gelehrt, bevor nach 24 Stunden die Protein- und später die Fettspeicher an der Reihe sind. Besonders interessant für unsere Gesundheit ist der Fett (Keto)-Stoffwechsel, der sich verstärkt ab dem 4 Tag einstellt, ja nach Art um Umfang der konsumierten Nährstoffe. Wenn Sie Fasten um dauerhaft Gewicht zu verlieren und damit bereits mehrfach gescheitert sind, dann sollten Sie sich über eine Umstellung auf eine Low Carb Ernährung mit vielen gesunden Fetten informieren (LCHF). Sehr zu empfehlen ist eine Fastenkur als Übergang zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung.

Für den dauerhaften Erfolg zum persönlichen Wohlfühlgewicht reicht eine kurze Fastenzeit nicht aus, nach der viele wieder in ihre alten schlechten Gewohnheiten zurückfallen. Nachhaltiger ist es, wenn Sie neue, bessere Gewohnheiten im Hinblick auf Ernährung und Bewegungsverhalten etablieren. Dazu haben wir Ihnen unten einige bewährte Tipps die zuverlässig funktionieren und zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme beitragen.

Mit diesen 13 Tipps verlieren Sie dauerhaft Gewicht und Sie halten Ihr Wunschgewicht - garantiert!

  1. Führen Sie einige Tage ein Ernährungstagebuch um ein Gefühl dafür zu bekommen, was Sie so den lieben langen Tag essen und wie viel Kalorien Sie insgesamt aufnehmen.
  2. Essen Sie weniger Zuckerhaltige Lebensmittel und Weißmehlprodukt. Keine Fertignahrungsmittel!  Sie liefern dir nichts was deiner Gesundheit dienlich sein könnte.
  3. Essen Sie MEHR gesunde Fette besonders aus Nüssen und Saaten wie Hanf, Chia, oder Leinsamen.
  4. Essen Sie viel ballaststoffreiche Lebensmittel, die viel Volumen aber wenig Energie und wenig Kohlenhydrate enthalten (Gemüse, Salate)
  5. Schlingen Sie Essen nicht hinunter, Kauen Sie ausreichend lange und genussvoll.
  6. Trinken Sie viel Wasser, (gerne auch mit einem Schuss Zitronensaft) oder ungesüßte Kräutertees. Am besten 1 Std. vor dem Essen 1 - 2 große Gläser.
  7. Schluss mit ständigen Snacks und Zwischenmahlzeiten!  Mit den richtigen Lebensmittel wird sich Ihre Blutzuckerkurve beruhigen und das Verlangen zu Snacken wird sich beruhigen.
  8. Essen Sie nur noch 2 Mahlzeiten am Tag. Lassen Sie Frühstück oder Abendessen ausfallen. 18:6 Intervallfasten etwa schränkt die Zeit der Nahrungsaufnahme auf 6 Stunden ein.  Mit den richtigen Lebensmitteln ist das problemlos und leichter durchzuhalten als man denkt.
  9. Sehen Sie Essen nicht als Hobby oder Freizeitbeschäftigung.
  10. Versuchen Sie nicht Ärger, Stress oder emotionale Tiefs durch Essen zu kompensieren, sondern lösen Sie die Probleme :-)
  11. Bewegen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde so, dass Sie dabei Schnaufen müssen. Am besten  im Bereich von 60-70% Ihrer (Puls) Maximalleistung. Bewegung verbraucht nicht nur Kalorien, sondern bringt Ihren Kreislauf in Schwung und sorgt für einen besseren Stoffwechsel und eine bessere Sauerstoffversorgung der Zellen.
  12. Geben Sie sich Zeit und erwarten Sie nicht in kurzer Zeit zu viel. Entscheiden ist neue Gewohnheiten zu etablieren und die Dauerhaftigkeit Ihres Erfolges!
  13. Sind Sie stolz auf sich und auf jeden kleinen Erfolg, den Sie erreichen, das wird Sie weiter motivieren.

Wenn Sie diese Tipps bei Ihren Bemühungen beherzigen dann ist es so gut wie sicher, dass Sie langsam aber DAUERHAFT Gewicht verlieren - und dieses Gewicht auch halten. Beobachten Sie was dabei passiert und profitieren Sie von den vielen positiven Veränderungen, die Sie bemerken werden.  In Bezug auf Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem, aber auch in Bezug auf ihr tägliches Lebensgefühl.  Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen gerne mit, wir freuen uns darauf.

Stichwort Intermittierendes Fasten - auch das ist bereits eine gute Idee. Eine Studie unter der Leitung von Valter Longo, von der University of Southern California mit Mäuse zeigte enorm positive Veränderungen selbst bei Kurzzeitfasten. Die Mäuse DNA entspricht weitestgehend der Menschlichen. Im Abstand von zwei Monaten reduzierte er bei den Versuchstieren nur an wenigen Tagen die Kalorienzufuhr. Am ersten Tag um 50 % und an den nächsten beiden Tagen um 90 %. Trotzdem verloren die Mäuse dabei 15 % ihres Körpergewichts. Insulinwert und IGF-1 sanken deutlich. Ein hoher IGF-1 Wert wird unter anderem mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Außerdem sank der Blutzucker um 40 %, während die Ketonkörper um das 9-fache anstiegen. Ketonkörper entstehen, wenn der Stoffwechsel auf Fettverbrennung umstellt, was vielfältige positive Effekte hat. Im Laufe ihres Lebens hatten die Fasten-Mäuse 45 % weniger Krebserkrankungen als ihre Artgenossen.

Topfruits Extra-Tipp: Während einer Saft-Fastenkur sollen max. 300-400 kcal Kalorien aufgenommen werden. Dabei verwendet man idealerweise fermentierte Gemüsesäfte, etwa aus Rote Beete, Möhren oder Sauerkraut.So unterstützen Sie Ihre Darmflora. Pflanzliche milchsaure Produkte wie Kanne Brotdrunk, Milchsaures Gemüse oder fermentierte Spezialitäten wie Miso, Ume Su sind idealerweise ganzjährig Bestandteil ihres Speisezettels.

Entgiften UND dabei Abnehmen – so geht's ... - 09.03.2021


Ein permanenter Entgiftungsprozess ist wichtig für unsere Zellgesundheit. Detox ist eine relativ neue Modeerscheinung, welche aus den USA zu uns herübergeschwappt ist. Vorranging hippe Start-Ups bieten dazu allerlei Pülverchen und Säfte, welche den Körper beim Detoxen unterstützen soll. Die neue Detox-Methode, von der ihr heute überall lest, funktioniert allerdings nur unter bestimmten Umständen.

Am allerwichtigsten für diesen Entgiftungs- und Entschlackungseffekt, der mit Detox gemeint ist, sind bestimmte Enzyme und ein gewisser Nahrungsmangel. Das gelingt, wenn unterstützende Stoffe und Lebensmittel, wie etwa grüne Smoothies, entwässernde Tees oder die Verdauung verbessernde Bitterkräuter, in ein Konzept des Maßhaltens eingebunden sind. Gerade deshalb sind Detox und Abnehmen die optimale Kombination – so entlasten Sie Ihren Stoffwechsel entlasten und bauen gleichzeitig Pfunde ab!Phytohelp-Kapuzinerkresse-Meerrettich1e9mdZ8USs5uq

Laut Dr. Hiromi Shinya, welcher den Detoxeffekt in jahrzehntelangen Studien untersuchte, kommt die Reinigung in den Zellen erst richtig zustande, wenn der Organismus auf einen gewissen Notbetrieb schaltet. Dann erst fangen bestimmte Enzyme an, defekte Zellbestandteile und Stoffe abzubauen, die langfristig schädlich sind und zu größeren gesundheitlichen Problemen führen. Diesen Vorgang nennt man Autophagie.

Dr. Shinya rät dazu, wenigstens ein- oder zweimal die Woche wieder ein Hungergefühl aufkommen zu lassen, bevor wieder etwas gegessen wird. Mal ehrlich, wann hatten Sie das letzte Mal wirklich Hunger? Vermutlich ist das lange her, weil immer wieder zwischendurch aus Verlangen etwas gegessen wird, ohne dass der Körper wirklich nach Nahrung verlangt.

Untersuchungen auf Zellebene zeigen, dass der Entgiftungsprozess durch bestimmte zelleigene Enzyme erst in Gang kommt, wenn sich ein Hungergefühl einstellt. Diese Enzyme werden durch den beginnenden Notmodus veranlasst, Zellfragmente und unerwünschte Stoffe abzubauen und die Zelle damit zu entschlacken. Solange jedoch immer Nahrung im Überfluss vorhanden ist, geschieht dies nicht, weil unser Organismus dann keine Veranlassung dazu sieht. Die Reduzierung der Kalorienmenge ist der entscheidende Aspekt beim Entgiften, ähnlich wie beim Fasten. Allerdings – und das ist die gute Botschaft – ist striktes Fasten nicht unbedingt nötig, wenn man es macht wie Shinya empfiehlt.

Dr. Shinyas Rat: Ein- bis zweimal die Woche ab dem Mittagessen nur noch stilles Wasser oder Kräutertee trinken. Am nächsten Morgen dann etwas Obst essen, etwa Banane, Kiwi, Apfel oder was die Jahreszeit gerade hergibt. Ansonsten bis zum Mittagessen am Folgetag wieder nur lauwarmes, stilles Wasser trinken. Dadurch stellt sich wieder ein vielleicht lange nicht gekanntes Hungergefühl ein (das man aber aushalten sollte), sodass die Zellen mit der Entschlackung beginnen. Unterstützen kann man den Prozess, indem man milchsauer fermentierte und andere enzymreiche Lebensmittel sowie Bitterkräuter (z.B. Bärlauch, Löwenzahn, Mariendistel, bittere Salate oder Bitterkräuterpulver) konsumiert. Darüber hinaus sollte man ballaststoffreiche Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, welche die Verdauung und eine gesunde Darmflora fördern. Wenn diese Empfehlungen wenigstens ein bis zweimal die Woche befolgt werden, dann geht‘s ran an die Pfunde und euer Immunsystem wird sich mehr und mehr stabilisieren.Baerlauch

Bärlauch, ein potentes Wildkraut hat jetzt Saison! Von März bis April liegt bei schattigen Waldspaziergängen ein intensiver, knoblauchähnlicher Geruch in der Luft: Bärlauch. Nutzen Sie die aktuelle Bärlauch-Saison, um Ihre Detox-Kur mit selbst gepflückten Wildkräutern aufzupeppen. Genau wie sein Verwandter, der Knoblauch, enthält Bärlauch die schwefelhaltige Aminosäure Allicin. Allicin ist verantwortlich für den charakteristischen Geruch und Geschmack der Pflanze. In Kombination mit den enthaltenen Bitterstoffen und Enzymen kurbeln Bärlauch-Blätter den Zellstoffwechsel an und erleichtert das Abnehmen. Schmeckt lecker in Salaten & Smoothies, über Suppe gestreut oder als Pesto. Auch von der Verwendung unseres Bärlauch-Koriander-Würzöls können Sie beim Entgiften profitieren.

Menschen, denen das körperliche Konzept des Kalorienmangels bekannt ist und die dieses in ihre Ernährungsgewohnheiten mit einbeziehen, kommen LEICHTER durchs Leben und können nach allen Untersuchungen, die man dazu findet, mit einer um 10 Jahre verlängerten Lebenserwartung rechnen – und das bei besserer Vitalität! Weitere Infos und Beiträge für ein gesundes Leben findet ihr in unserer Infothek:

https://www.topfruits.de/aktuell/entgiften-mit-den-mikroalgen-chlorella-und-spirulina/
https://www.topfruits.de/aktuell/abnehmen-so-funktionierts-dauerhaft/

Keine Angst vor Fetten - 25.02.2021


Fette haben in der Gesundheitsküche traditionell eher einen schlechten Ruf. Vor allem für den Cholesterinspiegel und die Gefäßgesundheit wurde bisher ein geringer Fettanteil, der insgesamt kokosspeisefett_goerg_1000tx6aEOJOy0q30zugeführten Kalorien empfohlen. Doch zu Unrecht, wie man zwischenzeitlich gesehen hat. Man muss das Thema Fette differenzierter betrachtet, genauso wie man bei Kohlenhydrate die Art und Quelle der KH unterscheiden muss.  Dean Ornish hat Fette ja als die Ursache allen Übels, in Bezug auf Stenosen der Herzkranzgefäße gesehen. Ungünstig ist aber wohl nur ein Übermaß an gesättigten und vor allem chemisch gehärteten Fetten wie man sie in Backwaren, oder vielen Fertignahrungsmittel findet.

Außerdem kommen Fette aus Nüssen und Saaten zusammen mit Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffen. Besonders Walnusskerne zeichnen sich durch einige ganz besondere Inhaltsstoffe aus, die in anderen Lebensmitteln nur selten vorkommen, die aber wichtig sind.  Etwa Gamma Tocopherole oder das Spurenelement Bor. Das führt zusammengenommen zu einem völlig anderen Wert und Effekt solcher Fette im Stoffwechsel, als durch Fette aus Fleisch, Süßigkeiten oder Fertignahrungsmitteln.

Die aktuellen Erkenntnisse aus Studien zur Keto Ernährung zeigen, dass eine Ernährungsweise die viel gesunde Fette enthält, in vielerlei Weise eher günstig ist. Bei einer High Fat Ernährungsweise (LCHF) handelt es sich um eine spezielle Form der Low Carb Ernährung. Hier werden Kohlenhydrate nicht durch Proteine ersetzt, sondern durch mehr Fette.

Diese Spielart wird auch ketogene Ernährung genannt. Idealerweise reduziert man dabei nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch die Eiweißzufuhr und erhöht den Fettanteil in der Ernährung. Insgesamt sollten dabei weniger Kalorien täglich konsumiert als mit einer meist KH reichen "Normal-Ernährung". Das ist mit einer fettreichen Ernährung einfacher möglich, weil die Blutzuckerschwankungen und Insulinausschüttung bei dieser Ernährung verringert sind, was zu reduziertem Hungergefühl führt. Der Sättigungseffekt einer fettreichen Ernährungsweise ist besser und nachhaltiger.

Das Besondere bei dieser Ernährung, insbesondere wenn man diese mit Sport / Bewegung verbindet, ist eine tief greifende Veränderung im Stoffwechsel.  Dieser "schaltet" nach einigen Tagen, und nachdem der Glykogenspeicher geleert ist, langsam auf Fettstoffwechsel für die Energiegewinnung um. Für unseren Organismus ist dies  eine normale Energieversorgung für Hungerzeiten, wenn nämlich Depotfett zur Energiegewinnung herangezogen wird. Dabei entstehenden Ketonkörper die unser Organismus als alternativen Brennstoff verwerten kann. Ketone sind eine besonders saubere Form der Energiegewinnung, es entsteht dadurch keine Säurelast wie beim Zuckerstoffwechsel. In den letzten Jahren hat man noch weitere günstige Effekte der "ketogenen Ernährung" gesehen.
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Im Folgenden ein kurzer Überblick über Eigenschaften einer Low Carb Ernährung basieren auf Fetten als Hauptenergieträger.

  • Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Geringe Insulinantwort und Entlastung der Gefäße von ständig starken Blutzuckerschwankungen
  • Langsame aber nachhaltige Gewichtsreduktion ohne Jojo Effekt
  • Steigert die Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Optimale Versorgung der Gehirnzellen
  • Verminderung der Entzündungswerte im Blut
  • Fett wird verbrannt statt eingelagert
  • Verbessert die Gefäßgesundheit, erhöht Redoxpotenzial und Sauerstoffversorgung der Zelle
  • Dadurch möglicherweise reduzierte Proliferation latenter Tumorzellen
  • Verbesserung der Mitochondrienfunktion in den Zellen
  • Die Energieversorgung aus Ketonkörpern ist metabolisch besonders effektiv

Die klassische Keto Ernährung geht allerdings normalerweise mit einem hohen Konsum an Eiern, Fleisch und Molkereiprodukten einher. Aus Sicht der Herzgesundheit und auch zur Verringerung des Krebsrisikos scheint mir diese Art der ketogenen Ernährung aber langfristig nicht optimal.

Untersuchungen zeigen, dass ein hoher Konsum von Milch, Käse oder Fleisch als Fettlieferant den so genannten IGF-1 Faktor erhöht, was zu einem höheren Krebsrisiko führt, auch die Entzündungsfaktoren im Blut nehmen durch einen hohen Verzehr dieser Lebensmittel zu. Aus dem Grund sind natürliche pflanzliche Fette aus Nüssen und Saaten als Fettquelle bei dieser Art der Ernährung insgesamt günstiger.

Bei einer ketogenen Ernährung, empfiehlt es sich ca. 60-70% der Kalorien über Fett aufzunehmen und nur 10-20 % über KH den Rest über Proteine. Wichtig ist, dass man das Verhältnis den persönlichen Bedürfnissen anpasst, es sollte einem nach einer gewissen Anpassungsphase gut gehen mit dieser Ernährung. Insgesamt sollte man ein tägliches Kaloriendefizit haben, jedoch ausgerichtet am persönlichen Wohlbefinden. Dieses Defizit kann in der Startphase höher sein dann kommt man schneller in den Fettstoffwechsel. Persönlich habe ich die beste Erfahrung damit gemacht von einer Fastenphase von vielleicht einer Woche, in eine ketogene Ernährung zu wechseln und diese dann längere Zeit aufrechtzuerhalten.Salat-Mix585d2ed83e1fb

Es gibt verschiedene Messmethoden, mit denen man Zuhause recht einfach prüfen kann, ob man im Fettstoffwechsel (in der Ketose) ist. Die fettreiche Keto Ernährung wird nicht dauerhaft empfohlen, auch wenn man die Art der Lebensmittel optimiert wie vorgeschlagen. Der Grund ist, damit die Regulationsfähigkeit unseres Organismus und das Hin- und Herschalten zwischen Zucker- und Fettstoffwechsel gut erhalten bleibt. Wenn man sein Krebs- und Herzinfarktrisiko niedrig halten und von den Vorteilen einer Keto Ernährung besonders profitieren will, sollte der Fettanteil der Nahrung überwiegend aus Nüssen und Saaten stammen, besonders solchen die wenig gesättigte Fette enthalten. Besonders gut geeignet um den Fettbedarf bei einer Keto Ernährung zu decken, sind Walnusskerne, Pecankerne, Mandeln, Kokosöl, Kürbiskerne, Hanfsamen, Chiasamen.

Der Kohlenhydratanteil sollte aus besonders wertigen, antioxidantienreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salate, Kräuter, Sprossen, Gewürze, Algen etc. stammen. Oft und gerne werden bei einer pflanzen basierten Keto Ernährung auch Avocados in jeder Art konsumiert. Zusätzlicher Vorteil bei diesen Fettquellen, der Eiweißanteil in Summe ist dabei nicht zu hoch. Denn bei normal ernährten und nicht Untergewichtigen "Nichtsportlern" reichen 0,8g/kg Körpergewicht Protein. Mehr ist nicht nötig und aus gesundheitlicher Sicht meist eher von Nachteil. Studien zeigen, dass das Krebs- und Herzinfarktrisiko bei niedrigem Proteinkonsum geringer ist als bei hohem.

Lesetipp: Einen umfassenden Überblick über die Vorteile und was in Bezug auf eine Keto Ernährung zu beachten ist bietet "der Keto Kompass" von Ulrike Gonder. Hier wird das Thema Keto Ernährung umfassend und mit allen Aspekten dargestellt, mit aktuellen Studien und vielen wissenschaftlichen Quellen. Pflichtlektüre, für jeden, der sich für die Keto Ernährung interessiert und der sich aus gesundheitlichen Gründen ketogen Ernähren möchte.

Linktipp: https://www.topfruits.de/aktuell/antientzuendliche-kost-als-schutzschild-gegen-chronische-entzuendsherde/
https://www.topfruits.de/aktuell/fastenarten-welche-art-zu-fasten-ist-fuer-mich-am-besten-geeignet/

Gene weniger wichtig als Ernährung und Livestyle - 15.02.2021


Unsere Lebenserwartung hat vermutlich weniger - mit unseren Genen zu tun als bisher angenommen. Wie uns die Forschungsergebnisse der Epigenetik zeigen ist unsere Lebenserwartung nicht von vorneherein festgelegt. Vieles für ein langes und vitales Leben haben wir selbst in der Hand. 

vitalvesper

Lange wurde angenommen, dass die Lebensdauer eines Menschen durch die Gene festgelegt wird und somit so gut wie vorherbestimmt ist. Den meisten Menschen kommt diese Sicht der Dinge gerade recht, so können sie gesundheitliche Probleme auf ihre Gene und das Schicksal abwälzen. So hat man eine Begründung nicht selbst die Verantwortung übernehmen zu müssen und man muss keine unliebsamen Veränderung vornehmen, die bei den meisten Menschen wenig beliebt sind ;-).

Neuere Untersuchungen konnten jedoch zeigen, dass das was viele heute noch glauben, tatsächlich nur sehr selten der Fall ist. Im Rahmen einer  Studie aus den USA wurden Daten aus Familien-Stammbäumen von Millionen Menschen über lange Zeiträume analysiert. Das Ziel der Forscher: Man wollte endgültig herausfinden, ob ein langes Leben durch Vererbung weitergegeben werden kann oder nicht.

Dabei kam zwar heraus, dass die Lebensdauer bei genetisch verwandten Personen zu einem gewissen Grad übereinstimmt. Aber dieselben Korrelationen wurden auch bei nicht blutsverwandten Familienangehörigen festgestellt!

Der Grund dafür, dass eine hohe Lebenserwartung in der Familie liegt, kann daher laut den Forschern nicht ausschließlich mit den Genen erklärt werden. Die Erblichkeit eines langen Lebens lag bei den untersuchten Probanden bei weniger als 10 %.

Aber wenn nicht die Gene für ein langes Leben verantwortlich gemacht werden können, was ist es dann? Die Antwort liegt auf der Hand: Nicht die Gene bestimmen überwiegend, ob wir Krebs, oder einen Herzinfarkt bekommen und damit über unsere Lebensdauer, sondern unser Lebensstil und unsere Ernährungsweise. Die Gene liefern ein "Basisprogramm", aber der Livestyle und Umweltfaktoren können Gene quasi an und abschalten, wie uns die Epigenetik sagt. Es steht deshalb eher zu vermuten, dass es weniger die Gene, sondern vielmehr übernommene und in der Familie weiter gegebene Gewohnheiten sind, die über unser gesundheitliches Wohlbefinden entscheiden. 

Das haben auch bereits vor Jahren Untersuchungen mit eineiigen Zwillingen gezeigt, deren Krebsrisiko etwa sehr unterschiedlich war, je nachdem in welcher Kultur sie später gelebt hatten. Und welche Ernährungs- und Lifestylefaktoren auf ihre Gene eingewirkt haben.gefuelltes_gemuese

Das sind gute Nachrichten für gesundheitsbewusste Menschen, die sich gemäß der Topfruits-Philosophie ernähren. Schlechte Nachrichten aber für diejenigen, denen ihre Gesundheit egal ist und die sich entsprechend unbewusst und schlecht ernähren, sowie einen schlechten Lebenswandel führen.

Dies bestätigt auch eine global angelegte Gesundheitsstudie aus dem Jahre 2016. Die Studie zeigt, dass in diesem Jahr bei 10 Millionen Menschen – das entspricht jeder fünften Person – eine falsche Ernährung der wichtigste Faktor für einen frühzeitigen Tod war.

Diese Ernährung bestand aus raffinierten Mehl- und Zuckerprodukten, wenig Nüssen und Hülsenfrüchten sowieso wenig Obst, Gemüse und Fisch. Im Gegensatz dazu war der Fleischkonsum und der Verzehr tierischer Produkte dabei enorm hoch. Eine solche Ernährungsweise begünstigt, wie wir alle wissen, starke Blutzuckerschwankungen, einen hohen Blutdruck und Entzündungsprozesse – schlechte Voraussetzungen für ein langes Leben.

Beide Studienergebnisse machen klar, dass unsere Lebensdauer kein unausweichliches, durch die Genetik vorbestimmtes Schicksal ist. Im Gegenteil: Langlebigkeit und vor allem auch Gesundheit wird durch eine gute Ernährungsweise und einen gesunden Lebensstil stark positiv beeinflusst.

Und noch etwas muss klar gesagt werden, eine gesund erhaltende Lebens- und Ernährungsweise hat nicht unbedingt etwas mit einem hohen Einkommen zu tun, sondern vielmehr mit den Prioritäten, die man setzt und wofür man sein Geld ausgibt. Außerdem ist eine überwiegend pflanzliche Ernährung, wie es aus gesundheitlicher Sicht wünschenswert ist, nicht teurer, sondern billiger als eine Gemischt-Kost mit viel Fleisch oder verarbeiteten Lebensmitteln. Und zwar selbst dann, wenn der Gesundheitsbewusste Bio Lebensmittel bevorzugt. 

 

Gute Nährstoffversorgung bei Kindern die vegan essen - 05.02.2021


Studie: Kinder, die vegetarisch essen, sind gut versorgt - Immer wieder wird behauptet die Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen, wäre bei Vegan, oder vegetarisch lebenden Menschen problematisch. Diese Befürchtung hält einer praktischen Überprüfung jedoch nicht stand, wie eine von der DGE initiierte Studie „Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern und Jugendlichen“ (VeChi-Youth-Studie) zeigt. Fazit der Studie: "Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl bei veganer und vegetarischer Ernährung als auch bei einer Mischkost mit Fleisch die Versorgung mit den Hauptnährstoffen sowie den meisten Vitaminen und Mineralstoffen bei der überwiegenden Anzahl der Studienteilnehmer ausreichend ist", sagen die Studienleiter Dr. Ute Alexy von der Universität Bonn und Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (Ifane).gemuesetopfr9C5LtQQH77cW
 
Die Studie verglich das Ernährungsverhalten sowie die Nährstoffzufuhr und -versorgung bei veganer, vegetarischer und omnivorer Ernährungsweise bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren. Die Daten wurden von Oktober 2017 bis Januar 2019 erhoben. Von den 401 Probanden ernährten sich 150 vegetarisch, 114 vegan und 137 gemischt. Die Kinder die sich vegetarisch und vegan ernährten zeigten ein insgesamt gesundheitsförderndes Lebensmittelmuster. Sie verzehrten mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse. Insbesondere Veganer hatten den geringsten Verzehr an Süßwaren, Knabberartikeln und Fertiggerichten.
 
Kinder und Jugendliche, die sich vegan ernährten, hatten eine besonders hohe Ballaststoffzufuhr und aßen weniger zugesetzten Zucker sowie gesättigte Fettsäuren. Dies bedeutet nach derzeitigen Erkenntnissen eine deutliche Risikominimierung für viele chronischen Krankheiten, der bei Erwachsenen verbreitet sind. Die Proteinzufuhr der Veganer war niedriger als bei vegetarischer oder omnivorer Ernährung. Sie lag im Mittel aber noch im Bereich der D-A-CH-Referenzwerte. Blutuntersuchungen zeigten bei Veganern und Vegetariern eine niedrigere Eisenversorgung.
 
Die Blutkonzentrationen von Folat (Folsäure) lag bei den Veganern signifikant über den Werten der beiden anderen Gruppen, was als eher günstig bewertet wird. Wer sich vegan ernährt, sollte eine ausreichende B12 und Jodzufuhr im Blick behalten. Insgesamt litten Kinder, die vegetarisch oder vegan essen, aber nicht an einem Mangel. Die Versorgung war bei allen Ernährungsformen überwiegend im Normbereich.
 
Die ausreichende Vitamin-B12-Versorgung ist bei Veganern darauf zurückzuführen, dass über 80 Prozent das Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Da Vegetarier tendenziell schlechter mit Vitamin B12 versorgt sind, empfehlen die Autoren hier eine gelegentliche Supplementierung. Unabhängig von der Ernährungsform sollte bei allen Kindern und Jugendlichen die Versorgung mit Jod und Calcium verbessert werden. Unser Tipp: Hierbei können Meeresalgen und bestimmte Vollkorngetreide einen sinnvollen Beitrag leisten.

Wissenswertes zu Vitamin C - 29.01.2021


Vitamin C kann mehr, als nur unser Immunsystem stärken

Vitamin C (= Ascorbinsäure) ist eines der bekanntesten Vitamine und es ist ein echtes Multitalent. Trotzdem wird dessen Bedeutung oft unterschätzt. Über die Eigenschaften und  Wirkungen des lebenswichtigen, essenziellen Mikronährstoffs wurden mittlerweile zahlreiche Studien und Fachartikel veröffentlicht. Die regelmäßige und ausreichende Zufuhr von Vitamin C ist überlebensnotwendig für uns. Da unser Körper, im Gegensatz zu vielen Säugetieren, die das Vitamin C im Grammbereich selbst herstellen, ist der Mensch auf die Zufuhr über die tägliche Ernährung angewiesen. Reich an Vitamin C sind etwa Beeren (Hagebutten, Sanddorn, Acerola-Kirsche, Camu Camu), aber auch Früchte, bestimmte Gemüse und Kräuter (schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Paprika, grüner Kohl, Brennnessel, Petersilie).

Die Entdeckung von Vitamin CZitrusfrüchte

Das Vitamin C wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt. Nachdem Seefahrer auf langen Schiffsreisen häufig an einer schlimmen Krankheit Namens Skorbut litten und oft wie die Fliegen gestorben sind, machte man eine erstaunliche Entdeckung. Das Mitführen und der Verzehr von Sauerkraut auf den langen Reisen, konnte die Erkrankung verhindern. So vermutete man, dass der Auslöser für die Krankheit ein Mangel an irgendeinem Stoff sein musste. Experimentell weiter untersucht wurde die Sache im Jahr 1752 vom schottischen Schiffsarzt James Lind. Indem der Arzt den Seeleuten Zitronensaft verabreichte, konnte er das Ausbrechen der Krankheit verhindern.

In den 1920er Jahren gelang es Forschern dann erstmals, Ascorbinsäure aus Obst und Gemüse zu isolieren. Der ungarische Wissenschaftler Albert Szent-György erkannte sie als diejenige Substanz, deren Mangel Skorbut auslöste. Der Name Ascorbinsäure bedeutet übrigens wörtlich „Säure gegen Skorbut“.

Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit

  • Vitamin C & Immunsystem: Vitamin C erhöht die Bereitschaft der Immunabwehr, indem es die Aktivität von Leukozyten und Antikörpern anregt. (Leukozyten sind weiße Blutkörperchen die Krankheitserreger abwehren)
  • Vitamin C als Antioxidans: Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans. Durch negative Gedanken, Umwelteinflüsse, Mangelernährung oder den Lebensstil sind wir ständig dem Einfluss von freien Radikalen ausgesetzt. Antioxidantien wie Vitamin C binden freie Radikale und verhindern, dass diese unsere Zellen oder unsere DNA schädigen. Vitamin C ist überdies in der Lage andere Antioxidantien zu "regenerieren". Dies macht deutlich dass die Kombination verschiedener Antioxidantien oft besser ist wie die Zufuhr von isolierten Einzelsubstanzen.
  • Vitamin C kann die Aufnahme anderer Mikronährstoffe günstig beeinflussen, wie etwa Eisen.
  • Vitamin C & Kollagen: Unser Körper benötigt Vitamin C für die Synthese von Kollagen. Nicht nur unsere Haut, sondern auch Blutgefäße, Haare, Zähne und Knochen sind aus Kollagenfasern aufgebaut.
  • Vitamin C & Blutgefäße: Vitamin C verleiht unseren Blutgefäßen Stabilität und macht sie elastisch. Das Innere der Gefäße wird durch Endothelzellen ausgekleidet, und diese werden durch eine Basalmembran „befestigt“. Vitamin C sorgt dafür, dass diese ihre dickflüssige Konsistenz behält und keine undichten Stellen entstehen.
  • Vitamin C & Psyche: Konzentriert liegt Vitamin C auch in unserem Gehirn vor. Dort reguliert es die Aussendung von Stresshormonen.

Tägliche Aufnahme von Vitamin C

SanddornJeder Mensch benötigt laut DGE täglich etwa 100 mg Vitamin C pro Tag. Wissenschaftler die sich lange mit den Wirkungen und dem Bedarf von Vitamin C beschäftigt haben, sehen einen weit höheren Bedarf. Vor allem dann, wenn man maximal von Vitamin C profitieren will.

Um ihren Vitamin C Bedarf auf natürliche Weise zu decken, essen Sie vor allem ausreichend pflanzliche Frischkost. In besonderen Situationen (z.B. Anzeichen eines überforderten Immunsystems, Leistungssport, Stress, auf Reisen) kann die Vitamin C-Supplementierung sinnvoll und hilfreich sein. Die Überdosierung ist nahezu unmöglich, da Vitamin C über den Urin ausgeschieden wird, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen.

Im Sommer sind frische Vitamin C-Lieferanten leicht zu finden, da es Frisches in Hülle und Fülle gibt und die Lust auf Frischkost zu einem höheren Verzehr führt. In den kälteren Jahreszeiten sind Paprika, Kohlsorten, Sauergemüse und schonend verarbeitete Fruchtpulver eine brauchbare Vitamin C Quelle. Achtung: Vitamin C ist ein recht empfindliches Vitamin. Durch Sauerstoff und Hitze wird das Vitamin leicht zerstört. Beim Kochen und Erhitzen geht, je nach Verarbeitungsdauer ein großer Teil davon verloren. Beim Kochen mit viele Flüssigkeit geht ein Teil des Vitamin C auch ins Kochwasser, weshalb dieses mit verwendet werden sollte. Günstig für den Erhalt des Vitamin C sind Dampfgaren oder das kurze Andünsten im Wok, am besten so, dass das Gemüse noch Biss hat.

Vitamin C haltige Lebensmittel sollten also unbedingt frisch verzehrt oder in Rohkostqualität verarbeitet werden, wenn sie unserem Körper tatsächlich Vitamin C liefern sollen. Eine gute Ergänzung zu Vitamin C, um sein Immunsystem zu  stärken, sind die Spurenelemente Zink und Selen, sowie Vitamin D.  Lesen Sie hierzu auch in unserer Infothek: https://www.topfruits.de/aktuell/so-schuetzen-sie-sich-und-ueberstehen-infekte-viel-besser/

So beeinflusst unser Darm die Gesundheit - 14.01.2021


Haben Sie häufiger im Jahr einen Infekt, wenig Energie und oft schwankende Stimmungen? Dann sollten Sie dringend einen Blick auf Ihre Verdauung richten. 70 % unserer Immunzellen befinden sich im Darm. Reizdarm, Verstopfung oder Durchfall sind Zeichen, das etwas nicht stimmt. Ein alter Spruch lautet "der Tod sitzt im Darm".  Kein Wunder, wenn man sich die Ernährung der meisten Menschen ansieht . In der modernen Ernährung fehlen vor allem drei Dinge: Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel damit Enzyme und Bitterstoffe.

Pflegen Sie Ihren Darm, ein enormer Hebel für mehr Gesundheit. Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig, dass sich die Gesamtheit aller Darmbakterien eines jeden Menschen nahezu so verhalten wie ein eigener Organismus. Ist unser Mikrobiom „gesund“, geht es uns meist in jeder Hinsicht gut. Unter anderem unterstützt unsere Darmflora die Verdauung, das Immunsystem, das Nervensystem und den Muskelaufbau.

Exotikmischung-BiopsD7WK4nqsIzFDie vorherrschende westliche Ernährungsweise ist jedoch alles andere als "darmgesund". Die Zivilisationskost ist geprägt von einem deutlich zu hohen Verzehr an vitalstoffarmen, „leeren“, oft industriell stark verarbeiteten Nahrungsmitteln. Einhergehen mit zu viel raffiniertem Zucker, Auszugsmehlen und Transfetten. Dem gegenüber steht ein deutlicher Ballast- und Vitalstoffmangel in der täglichen Kost. Dies drückt sich in der Zunahme jeder Art von Zivilisationskrankheiten aus, sehr oft stoffwechselbedingte. Wer langfristige Gesundheit, Lebensenergie und Lebensfreude anstrebt, richtet seinen Blick daher auf Ballaststoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, im Rahmen einer vollwertigen Pflanzenkost.

Experten empfehlen, für eine optimale Darmflora 20 – 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen! Das geht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass nicht nur Obst und Gemüse, sondern jede Nusssorte, jede Saat und jedes Gewürz eine andere Pflanzenart ist und ein ganz eigenes Spektrum an Mikro- und Phytonährstoffen in sich trägt. Außerdem empfehlen viele Wissenschaftler und Ernährungsexperten, jeden Tag lebende Milchsäurebakterien zu verzehren.

Mehr Ballaststoffe für eine aktive Verdauung. Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate, die im Magen aufquellen. Eine Ernährung mit hohem Ballaststoffanteil hält länger satt, reguliert den Blutzuckerspiegel und regt die Darmtätigkeit an. Für eine gesunde Verdauung essen Sie mehr vollwertige, ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide und Pseudogetreide. Präbiotische Ballaststoffe wie Inulin dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Lebensmittel wie Sauerkraut, Miso oder Sauerteigbrot sind durch einen Gärungsprozess milchsauer fermentiert. Die dabei reichlich entstehenden Milchsäurebakterien stabilisieren das leicht saure Darmmilieu, stärken die Barrierefunktion der Darmschleimhaut und sorgen für ein optimales Darmmilieu. Unerhitzte fermentierte Lebensmittel enthalten zudem wertvolle Enzyme.

Eine gesunde Darmflora verhindert altersbedingten Muskelschwund. Eine schwedische Studie des Karolinska-Institut in Stockholm zeigte an Versuchen mit Mäusen, dass deren Darmbakterien auch einen Einfluss auf die Muskulatur haben. Tiere ohne ausgeprägtes Mikrobiom zeigten Zeichen von Muskelschwund. Die Wissenschaftler begründen dies mit einem geringeren Cholin-Spiegel im Blut und einem Mangel an durch die Darmbakterien produzierten kurzkettigen Fettsäuren (z.B. Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure). Wurden diesen Mäusen Darmbakterien von anderen Mäusen übertragen, zeigten sich wieder Verbesserungen bezüglich Muskelmasse und -funktion. Wer seine Muskeln aufbauen möchte, sollte also nicht nur darauf achten, genug Sport zu machen und Proteine zu sich zu nehmen, sondern auch auf eine ausreichende Versorgung der Darmflora mit Präbiotika. Bei Menschen kann die Darmflora zum Beispiel durch Antibiotikaeinsatz oder eine ballaststoffarme Ernährung leiden.

Mit Darmbakterien gegen Allergien. Bereits seit Längerem wird vermutet, dass Allergien auch durch eine gestörte Darmflora verursacht sein könnten. Eine Studie der Universität Chicago aus 2014 konnte nun belegen, dass Darmbakterien tatsächlich vor bestimmten Lebensmittelallergien schützen. Die Studie wurde an Mäusen durchgeführt, die Forscher gehen jedoch davon aus, dass ihre Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind. Im Rahmen der Analyse wurden Mäuse mit gesunder und zerstörter Darmflora mit verschiedenen Allergenen konfrontiert (z.B. Erdnüsse). Die Mäuse mit den Darmproblemen zeigten stärkere Reaktionen auf die Allergene als Mäuse mit normaler, gesunder Darmflora. Bestimmte Bakterien die Bestandteil einer gesunden Darmflora sind bringen Immunzellen dazu, vermehrt Interleukin-22 produzieren. Dies ist ein Signalstoff, der die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verringert, sodass weniger Allergene in den Blutkreislauf gelangen. Wer an Allergien leidet, sollte diese Erkenntnis in Erwägung ziehen und vermehrt fermentierte und probiotische Lebensmittel verzehren um gegen das Allergiegeschehen auf natürliche Weise anzugehen.Yacon-KakaonibsuI2n2riuKwX7c

Auch unsere Psyche ist eng mit dem Geschehen im Darm verknüpft.  Wissenschaftlich bewiesen ist, dass das Gehirn ständig mit dem Darm Informationen austauscht. So gibt es tatsächlich ein „Bauchgehirn“ mit ähnlich strukturierten Zellen wie die des Gehirns in unserem Kopf. Das sogenannte GAP-Syndrom (Gut and Psyche Syndrom, zu Deutsch: „Darm-Psyche-Syndrom“) beschreibt das Zusammenspiel beider Aspekte. So wirken sich beispielsweise psychische Belastungen wie Ängste oder Stress direkt auf unseren Darm aus. Denn in psychisch belastenden Situationen schütten die Nervenzellen im Darm entzündungsfördernde Botenstoffe aus, in ihrem Versuch die Anspannungen zu kompensieren. Forscher bringen eine gestörte Darmflora, zum Beispiel durch mangelhafte Ernährung oder Antibiotika, mittlerweile mit verschiedenen neurologischen Störungen wie Konzentrationsschwäche, ADHS, Depressionen und Autismus in Zusammenhang.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen für uns haben, melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei uns. Wir freuen uns. Alles gute, bleiben Sie gesund und gut gelaunt!

Wir wünschen viel Gesundheit und Lebensfreude für 2021 - 01.01.2021


Wir wünschen allen Kunden und Freunden viel Gesundheit und Glück fürs 2021

Wir freuen uns sehr, dass wir auch inmitarbeitertkRAFpubgw8iB diesem Jahr einen wertvollen Beitrag für unsere Kunden leisten konnten. Und wir freuen uns auf die Herausforderungen und Erlebnisse, die das neue Jahr mit sich bringen wird. Ihr könnt sicher sein, dass wir am Ball bleiben und uns weiterhin anstrengen werden!
 
Für diejenigen, bei denen das Jahr nicht so toll gelaufen ist, haltet Rückschau und sucht nach der Botschaft in dem was geschehen ist. Wer nach dieser Botschaft sucht wird Antworten und dabei wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Wer diese Erkenntnisse nimmt und dann voller Zuversicht in die Zukunft blickt, der wird weiter kommen, wie jeder andere, der sich als Opfer der Umstände sieht.
 
Auch wenn es in manchen Fällen nicht leicht fällt, ist Zuversicht und die persönliche Einstellung zu den Geschehnissen oft das Einzige, was wir selbst in der Hand haben und beeinflussen können. Und ganz oft ist es auch unsere Einstellung zu den Dingen, die unsere Zukunft am meisten beeinflusst.
 

Zuversicht ist besser als Angst

Derzeit haben viele Menschen Angst vor Krankheit und einer unsicheren Zukunft. Angst ist oft eine Folge davon, dass Sie sich von Dritten die eigene Ohnmacht einreden lassen, das habe ich selbst vor langer Zeit bei der schweren Erkrankung meiner Frau erfahren. Glücklicherweise haben wir bereits damals, vor 18 Jahren, erkannt, dass der Mensch selbst oft mehr zu seiner Gesundheit beiträgt, wie jeder Arzt, oder jedes Medikament.
 
Das beginnt bereits bei den Gedanken, die Sie jeden Tag denken. Oft sind diese Gedanken leider negativer Natur, beeinflusst durch die Medien! Geben Sie deshalb Acht, auf sich und ihre Gedanken. Denn, wenn Sie sich von der Angst und einer Weltuntergangsstimmung gefangen nehmen lassen, dann kann es wirklich gefährlich werden! Angst und das Gefühl von Ohnmacht schadet Ihrer Psyche und schwächt das Immunsystem - nachgewiesenermaßen. Wer chronisch, unterschwellig Angst hat, kann außerdem leicht in eine Depression rutschen. Angst lähmt und hält ab notwendige und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.
 
Und nur diese Maßnahmen werden sie schützen und werden Ihnen zu einer besseren Zukunft verhelfen, mit mehr Energie und Lebensfreude. Wenn Sie die aktuelle Situation nutzen, um etwa durch positive Affirmationen und durch besonders vitale Ernährungsweise physische und psychische Stärke aufzubauen, werden Sie langfristig davon profitieren. 
 
Herzliche Grüsse, alles Liebe und Gute für euch und eure Familie

Mehr Gesundheit durch Ernährungskompetenz - 08.12.2020


Den Deutschen fehlt es an Wissen und Bewusstsein über gesunde Ernährung. Zu diesem Ergebnis kam der STADA Gesundheitsreport 2019 mit 18 000 befragten Personen. Angeblich achten 53 % aller Deutschen darauf, sich gesund zu ernähren. Dennoch geben nur 46 % an, jeden Tag mit frischen Zutaten zu kochen. Diesen Wert unterbieten europaweit nur die Briten. Die Diskrepanz dieser Angaben macht deutlich, dass viele Menschen eine verzerrte Vorstellung von gesunder Ernährung haben. Eine „gesunde“ Ernährung hängt mit vielen Komponenten zusammen und sollte in erster Linie pflanzen basiert, naturbelassen, ursprünglich und vitalstoffreich sein.

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Moderne Lebensstile zeigen immer weniger Verständnis für die Notwendigkeit einer naturnahen, Ballaststoff- und Vitalstoff-

reichen Ernährung. Das könnte einerseits an unzureichender Aufklärung von Seiten der Öffentlichkeit liegen, ist möglicherweise aber auch eine Ausprägung persönlicher Bequemlichkeit. In unserer schnelllebigen Zeit bevorzugen viele Menschen Fast- und Convenience Food. Dieses ist allerdings in der Regel stark verarbeitet, enthält viele Transfettsäuren, raffinierten Zucker und künstliche Zusatzstoffe. Langfristig gesehen führt eine solche „bequeme“ Ernährung meistens zu Übergewicht, chronischer Übersäuerung, einer dysbalancierten Darmflora, einem schwachen Immunsystem und stillen Entzündungen. Auf dieser Basis können Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme und sogar Krebs entstehen.

Eine überwiegend pflanzen basierte Ernährung ist eine sinnvolle Lebensentscheidung mit vielfältigen gesundheitlichen Vorzügen.

Obwohl diese Tatsachen wissenschaftlich mittlerweile mehrfach bewiesen sind, ist die Akzeptanz einer rein pflanzlichen Ernährungsweise erschrecken gering. Nur 1 % aller Europäer lebt aktuell vegan und weitere 4 % sind Vegetarier. Mehr als 40 % der Deutschen geben hingegen an, dass sie eine pflanzen basierte Ernährung nicht nachvollziehen können. Davon glauben 24 %, dass eine vegane Ernährung Unsinn wäre und 17 % sind der Meinung, dass es sich dabei lediglich um einen temporären Trend handelt. Eine völlig verzerrte Vorstellung der Realität!

Fakt ist, Fast Food begünstigt Darmkrebs. Eine Studie der American Cancer Society kam kürzlich zu dem Schluss, dass die Darmkrebsrate bei Menschen unter 50 Jahren deutlich gestiegen ist – und zwar vor allem in Industrieländern wie Deutschland! Untersucht wurden die Neuerkrankungen bei 20 – 49-Jährigen aus 43 verschiedenen Ländern.

Auch der Ernährungsexperte Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bewertet die Ergebnisse der Studie als besorgniserregend. Als Ursache für diese Entwicklung vermuten die Wissenschaftler einen gestiegenen Konsum von Fast Food und Fertigprodukten im Zuge einer westlichen Ernährungsweise sowie das häufig damit einhergehende Übergewicht. Der weltweite Anstieg lässt sich damit erklären, dass immer mehr Kulturen diesen Lebensstil adaptieren. Aber auch eine steigende Anzahl an potentiell überflüssigen Antibiotikabehandlungen im Kindesalter wird als Ursache diskutiert.

Gesunde Ernährung funktioniert auch ohne Verzicht und mit geringem Zeitaufwand.

In unserem Sortiment finden Sie eine breite Auswahl an Trockenfrüchten und Nüssen, die industrielle Snacks sinnvoll ersetzen. Unsere diversen Smoothiezutaten werten ihre Ernährung schnell auf, ohne dafür zusätzliche Zeit in Anspruch zu nehmen. Ballaststoffreiche Urgetreide halten lange satt und liefern lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Kaltgepresste Öle versorgen Ihre Zellen mit ungesättigten Fettsäuren (insbesondere Omega 3). Und fermentierte Lebensmittel sowie Präbiotika bringen Ihre Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Wenn Sie zudem auf einen ausreichend hohen Frischkost-Anteil in Ihrem täglichen Speiseplan achten, ebnen Sie sich den Weg zu mehr Wohlbefinden und langfristiger Gesundheit.

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Neu 2021 - ImmunityEating - Zusammen mit 3 ausgewiesenen Ernährungsexperten wollen wir ab 2021 interessierte Menschen gezielt unterstützen ihre Ernährungskompetenz zu steigern und dabei neue gesundheitsfördernde Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln.

Mit dem Wissen über gesunde Ernährung und dessen Anwendung, machen Sie sich unabhängig von unserem kranken "Gesundheitswesen".

Unter dem Label "ImmunityEating" haben wir ein Programm für Sie konzipiert, welches Sie dabei unterstützt ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Entwickeln Sie neue Ernährungsgewohnheiten und verbessern Sie nachhaltig Ihre Gesundheit! Das Programm ist perfekt geeignet zur Umsetzung auch im stressigen Alltag und Sie können auch Ihre Familie auf die „Entdeckungsreise“ mitnehmen.

Wir vermitteln leicht verständliches Wissen über Ihr Immunsystem und wovon es abhängt, wie gut es funktioniert. Wissen ist Macht! Wer die Zusammenhänge von Darmflora, Zellkraftwerken (Mitochondrien), Schaltstellen im Erbgut und Immunsystem kennt und versteht, ist kompetent und in der Lage, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Erste Erfolge werden Sie motivieren die neuen Erkenntnisse konsequent umzusetzen. Und bereits in wenigen Monaten werden Sie ein Immunsystem und eine Lebensenergie Ihr Eigen nennen, wie Sie es bisher noch nicht gekannt hatten! Bei den Themen knüpfen wir an weit verbreitete Gesundheitsprobleme unserer Zeit an. Wir machen Ihnen die Stoffwechsel-Zusammenhänge deutlich, die zu den Problemen führen und zeigen Ihnen, wie Sie durch intelligente und vitale Ernährung Beschwerden auf natürliche und ursächliche Weise beseitigen!

Wenn Sie Interesse an unserem ImmunityEating Programm haben, welches wir in Kürze anbieten wollen, schreiben Sie uns eine Mail an healthclub@topfruits.de. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie Anregungen und eigene Ideen haben die Sie uns mitteilen möchten.

Topfruits Nusskerne immer in Top-Qualität - 22.11.2020


Auf Topfruits-Qualität können Sie sich verlassen - bei jeder Bestellung!

Qualität ist bei Topfruits kein Lippenbekenntnis und leeres Versprechen! Besonders für Nusskerne, aber auch andere empfindlichere Produkte sind klimatisierte Lagerräume und Kühlhäuser unabdingbar, um die Produkte vor einer Verschlechterung zu schützen! Diesen Aufwand betreiben nur wenige Anbieter. Viele scheuen die Kosten, andere haben keine Ahnung von den optimalen Lagerbedingungen für die Produkte die sie anbieten, das Zeigen unsere Testkäufe im stationären Handel, wie auch bei anderen Versandhändlern immer wieder ;-)

Bei uns werden alle empfindlichen Produkte wie Frischware behandelt und in Kühlhäusern gelagert.  Bei einer gleichbleibenden Temperatur zwischen 8 und 12 Grad können wir so, in Verbindung mit unseren qualifizierten Beschaffungs- und mehrstufigen Qualitätssicherung ganzjährig maximale Produktqualität garantieren. Das zahlt sich für Sie aus, denn Sie können sich verlassen, dass sie bei jeder Bestellung Top-Qualität geliefert bekommen, das bestätigen uns langjährige Kunden immer wieder. https://www.topfruits.de/kundenstimmen . So haben Sie bei jeder Lieferung mit unseren Produkten Spass - und den gesundheitlichen Nutzen, den vollwertige Lebensmittel liefern.

Mit diesen Maßnahmen sichern wir bei Topfruits eine optimale Qualität über unser ganzes Sortiment.

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  • Qualifizierter Einkauf und Qualitätssicherung durch Mitarbeiter mit jahrelanger Erfahrung
  • Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Importeuren und Erzeugern und Herstellern
  • Optimale Lagerung empfindlicher Produkte temperaturgesteuert in Kühlhäusern
  • Alle Lager / Versand und Produktionsräume klimatisiert.
  • Mehrstufige Qualitätskontrolle (3 Stufen) vom Wareneingang bis die Ware unser Haus wieder verlässt.
  • Abpackung Großteils halbautomatisch oder in aufwändiger Handarbeit
  • Mehrstufiges Schädlingsmonitoring und Vermeidungsstrategien
  • Erstklassige Hygiene, alle Prozesse nach HACCP und "Good Food Manufactoring"

Sie sehen, der Aufwand der hinter Top-Qualität steht, ist gar nicht so gering und übers Jahr eine ziemliche Herausforderung.  Aber die Zufriedenheit unserer Kunden und unser guter Ruf ist es uns wert :-)  Bei Topfruits sind wird   seit nun 18 Jahren gewohnt zu halten, was wir zuvor versprechen.

Wir führen bei vielen Produkten regelmäßig Testkäufe, bei Wettbewerbern im Onlinehandel, aber auch im stationären Lebensmittelhandel durch, um zu sehen, wo wir stehen mit unserer eigenen Qualität.kuehlhaus_1

Dabei sehen wir bei der im Handel gebotenen Ware häufiger Qualitätsmängel und eine erschreckende Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Nämlich zwischen dem was Anbieter, oder Produkttexte in den Shops versprechen und dem was geliefert wird. Über diverse Details will ich gar nicht reden, da kann man alles Mögliche erleben, was die Begeisterung doch erheblich trübt :-) Besonders manche Nusskerne verlangen nach optimaler Lagerung, wenn sie frisch schmecken und ein Genuss sein sollen.

Gerade bei Mandeln, Paranuss- Pekan- Walnuss- und anderen Nusskernen ist Vorsicht geboten. Hier werden von Verarbeitern, von Im- und Exporteuren, bei Billigangeboten oft alte und frische Kerne vermischt.

Zusätzlich unsachgemäße, sowie zu warme Lagerung sorgen dann dafür, dass ein derartiges Naturprodukt schnell an Qualität verliert. Sie schmecken bei Nusskernen ziemlich deutlich, ob es sich um frische, optimal gelagerte Qualitäten handelt, oder ob die Ware wochenlang irgendwo in einem unklimatisierten Lager, oder einem Verkaufsregal herumgestanden hat, oder gar noch aus der vorjährigen Ernte ist.

Bei allen unseren Vergleichen und Produkttests sehen wir, Topfruits muss sich mit seiner Qualität im Wettbewerb nicht zu verstecken und ist ganz vorne mit dabei. Und das sagen auch unsere Kunden. Dafür tun wir viel! Wir kaufen nur die besten am Markt erhältlichen Qualitäten, lagern diese Optimal und packen die Produkte zeitnah und immer frisch ab. So bekommen unsere Kunden keine überalterte Ware, die nicht schmeckt und über die sie sich ärgern.

Viel Spaß mit unseren Produkten und allzeit viel Gesundheit!

So schützen Sie sich und überstehen Infekte viel besser ... - 09.11.2020


Wer fitter als die breite Masse, die Zeit überstehen will, in der Infektionskrankheiten mit unterschiedlichen Erregern häufiger auftreten, der kümmert sich besonders jetzt um ein starkes Immunsystem. Immer wieder wird zwar die Wirksamkeit einer optimierten Versorgung mit Mikronährstoffen angezweifelt. Doch was die Natur- und Erfahrungsheilkunde bereits lange weis, kann jetzt auch von  der Medizin kaum noch ignoriert werden.  Am besten ist es, dass sich Ihr Körper und Ihre Immunabwehr selbst gegen Bakterien und Viren wappnet. Nachfolgend haben wir Ihnen einige Einflussfaktoren zusammen gestellt.

Wissenschaftler der Oregon-State-Universität in Corvallis/USA versorgten 42 Freiwillige (Alter: 55 bis 75 Jahre) zwölf Wochen lang mit einem Multi-Vitalstoff-Präparat. Eine gleich große Kontrollgruppe erhielt lediglich ein wirkstoffreiches Placebo. Man beobachtete in der Folge die Auswirkungen auf das Immunsystem. Zwar war die Anzahl der Erkältungen in beiden Gruppen gleich, doch in der "Vitalstoff-Gruppe" waren die Symptome drei- bis sechsmal schwächer.

Die Probanden aus der Vitalstoff-Gruppe litten während der Studiendauer durchschnittlich drei Tage an Erkältungssymptomen, in der Placebo-Gruppe waren es sechs Tage und damit doppelt so lange.  Der Kalauer - "ein Infekt dauert ohne Behandlung 7 Tage und mit Behandlung eine Woche" stimmt also nicht, wenn man nur das richtige macht :-). Vielmehr zeigt eine gute Mikronährstoffversorgung echte und signifikante Effekte für unsere Immunabwehr. Andere Studien haben gezeigt dass auch das Risiko eines Infektes generell sinkt, durch eine verbesserte Versorgung mit Antioxidantien. Das in der Studie verwendete Präparat enthielt folgende Vitalstoffe (Tagesdosis): Vitamin A (700 µg), Vitamin D (400 Internationale Einheiten), Vitamin E (45 mg), Vitamin C (1.000 mg), Vitamin B6 (6,6 mg), Vitamin B12 (9,6 µg), Folsäure (400 µg), Eisen (5 mg), Kupfer (0,9 mg), Zink (10 mg) und Selen (110 µg). Eine  immun-stärkende Versorgung sollte also im Wesentlichen diese Mikronährstoffe enthalten. Auf eine exakte Übereinstimmung kommt es nicht an, denn die Insgesamt Versorgung hängt natürlich auch von Ihrem Ernährungsverhalten ab. Wer Salate, Gemüse, Vollkornprodukte und Nusskerne konsumiert kann einen nennenswerten Teil der genannten Vitalstoffe bereits mit der Ernährung zu sich nehmen.

Wie man an diesem Beispiel wieder sieht, bestehen gute Chancen, dass eine optimierte Versorgung mit Mikronährstoffen nicht nur Erkältungen abschwächt, sondern Ihr Immunsystem sich damit auch besser gegen Bakterien und Viren verteidigen kann. In China wurde während dem dortigen Corona Ausbruch Vitamin C und Zink hochdosiert eingesetzt. Kein Wunder, diese beiden Mikronährstoffe sind schon sehr viel länger dafür bekannt unser Immunsystem gegen Infekte durch Bakterien und Viren zu stärken.

Eine Ernährung reich an Antioxidantien, Vitaminen und Enzymen ist jetzt besonders empfehlenswert. Besonders viele dieser wertvollen und lange gering geschätzten Pflanzenstoffe kommen in grünem Gemüse und in farbigen Früchten/ Beeren vor. Aber beispielsweise auch in frischen Äpfeln,  Ananas, Papayas, Kiwis sowie in Möhren, Rote Beete, grünen Salaten vor. Im Winter liefern Kraut, Sauerkraut und Grünkohl, oder grüne Pflanzenpulver viel mehr wertvolle Inhahltsstoffe, wie etwa ein mit wenig Sonne herangewachsener Treibhaussalate. Antioxidative Schutzsubstanzen wie z.B. Vitamin C und Polyphenole aus Grüntee oder farbigen Früchten, wie Aronia, Cranberry und Granatapfel stärken ebenfalls die Aktivität von Immunzellen.Vitamin D Barometer

Auch die Spurenelemente Zink und Selen sind für das Immunsystem von großer Bedeutung. Bei Selenmangel ist die Infektanfälligkeit nachweislich höher und die Krankheitsverläufe sind gravierender. Zink verbessert die Reaktionslage des Immunsystemes bei Erkältungen und Infektionserkrankungen. Besonders empfehlenswert ist es Zink in verbindung mit Vitamin C einzusetzen.

Sehr wichtig für unser Immunsystem ist ein ausreichender  Vitamin D Spiegel

Die geringere Sonneneinstrahlung im Winter lässt den Vitamin-D-Blutspiegel schnell in den Keller sinken.  Bei vielen Menschen ist der Spieegel bereits im Sommer nicht auf einem optimalen Niveau.

Dabei spielt Vitamin D im Hinblick auf unser Immunsystem eine essenzielle Rolle; ein Mangel erhöht somit die Infektanfälligkeit. Das Sonnenvitamin ist derart wirkungsvoll gegen Krankheitserreger, dass man in neueren Studien vom „antibiotischen Vitamin“ spricht. In klinischen Studien hat Vitamin D die Häufigkeit von Grippeinfektionen drastisch gesenkt. Aber 91% der Frauen und 82% der Männer im Alter zwischen 14 und 80 Jahren haben laut DGE eine zu geringe Versorgung mit Vitamin D. Siehe hierzu auch unseren Infothek Artikel: https://www.topfruits.de/aktuell/deshalb-muessen-sie-zwingend-ihren-vitamin-d-spiegel-kennen/ 

Entsäuerung durch basische Kost,  Bitterkräuter oder Basen bildende Mineralstoffe können unseren Organismus entlasten und ihm die nötige Power zur Infektabwehr geben.  Am besten für unser Immunsystem ist es, wenn man die gesamte Ernährungs- und Lebensweise optimiert. Eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Entspannung und Schlaf, Sonnenlicht für die Vitamin-D-Zufuhr. Im Winter kommt man bei Vitamin D kaum um eine Substitution herum, wenn man einen ausreichend hohen Spiegel halten will. Auch ab und zu ein Saunabesuch oder Kalt- Warme Wechselduschen, zur allgemeinen Abhärtung, versetzt den Organismus in einen derart ausgeglichenen und stabilen Zustand, dass eine ernsthafte Infektion so gut wie unmöglich ist.
Phytoproem
Auch die Darmflora ist für unsere Immun-Abwehr von großer Bedeutung. Milchsäurebakterien bilden Substanzen, welche die Schleimhäute anregen und gleichzeitig schädliche Bakterien abhalten. Milchsäurebakterien sorgen im Dickdarm für ein „Fermentationsmilieu“ im Gegensatz zum dort oft anzutreffenden „Fäulnissmilieu“.
 
Unsere wichtigste Aufgabe zur Entgiftung und zur Unterstützung unseres Immun-Systems muss es also sein, unser Darmmilieu hin zum Positiven zu beinflussen. Dies geschieht durch die regelmäßige Zufuhr von dort erwünschten Bakterienkulturen, beispielsweise durch den Verzehr von Fermentprodukten oder von speziellen probiotischen Bakterienkulturen. Aber auch – und das wird nur allzu häufig vergessen – durch die gezielte Versorgung der erwünschten Mikroorganismen mit Energie und Nahrung.
 
Eine ausgeglichene Darmflora hat überdies die Fähigkeit, schädliche Mikroorganismen im Darm direkt abzutöten, so dass diese gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangen; einige Milchsäurebakterien verfügen sogar über eine antivirale Wirkung. Es wird in den Abwehrzellen der Darmschleimhaut die Produktion von Immunglobulin A angekurbelt. Dieser Antikörper bekämpft Krankheitserreger – und zwar ganz besonders Viren.

Es gibt auch einge Pflanzen, die eine antivirale Wirkung haben und die sich als Bollwerk gegen Grippe eignen. Eine davon ist die Zistrose.
Im Zentrum der  Molekular Virologie der Universität Münster wurde 2007 eine Studie veröffentlicht, die den Cistrosen Extrakt als wirksam bestätigt. Der Wirkmechanismus ist völlig neu, denn die Cistus-Wirkstoffe binden direkt die Membranproteine des Virus. So wird verhindert, dass sich die Grippeviren an eine Zelle andocken können.

Bis heute wird die Zistrose bei vielen naturheilkundlichen Ärzten oder Heilpraktikern wegen seiner keimtötenden Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt. Bei unterschiedlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen, Akne, Neurodermitis, Mandelentzündungen, bei bakteriellen Magen-oder Darmerkrankungen und bei verschiedenen Pilzerkrankungen ist die Cistus Incanus sehr hilfreich. Gleichwohl die Zistrose in der Volksheilkunde der Ursprungsländer seit langer Zeit bekannt und seit Jahrhunderten im Einsatz ist, haben unsere regelungswütigen BÜROKRATEN  die Zistrose als etwas ausgemacht vor dem man die Menschen hierzulande erst einmal schützen muss. Man hat sie als sogenanntes Novell Food klassifiziert, was bedeutet dass diese Pflanze einen kostspieligen Genehmigungsprozess durchlaufen muss bevor sie wie bisher als Teekraut verkauft werden darf. Aktuell bieten wir das Zistrosenkraut nur zur Herstellung eines Auszuges und zur äußerlichen Anwendung an.

Sollte die Zistrose künftig nicht mehr als Novell Food angesehen werden, oder eine Zulassung erhalten, dann bereiten Sie sich so einen Zistrosen - Tee:
1 TL Citrosen Kraut pro Tasse, bzw. 3 Esslöffel pro Liter, mit kochendem Wasser überbrühen und nach 5 Min abseihen, da sich sonst ein bitterer Geschmack entwickelt. Sie können aus Gründen der Geschmacksverbesserung das Teekraut auch mit einem anderen Vitaltee wie Mistel, Papaya oder Schachtelhalm mischen. Ein Spritzer Zitronensaft verbessert die Wirkung der Polyphenole. Die Zugabe von Milch dagegen ist nicht empfehlenswert. Der Tee ist sehr ergiebig.

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche und möglichst rohe Kost kann sehr viel dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und wirkt somit auch vorbeugend gegen Grippe. Achten Sie auf sich und Ihre Ernährung, dann können Sie auch das Winterhalbjahr genießen!

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