Natur & Heilen 04/2026 – DMSO und Magnesium

Natur und Heilen 04/2026 CoverDMSO (Dimethylsulfoxid) und Magnesium zählen zu den vielseitigen Wirkstoffen der modernen Naturheilkunde. Beide besitzen entzündungshemmende, schmerzlindernde und regenerationsfördernde Eigenschaften und können sich in Kombination gegenseitig verstärken. Während Dimethylsulfoxid ursprünglich als Lösungsmittel aus der Holzverarbeitung bekannt wurde, entdeckte man später seine besondere Fähigkeit, durch Haut und Zellmembranen zu dringen und andere Wirkstoffe gezielt in tiefere Gewebeschichten zu transportieren. Dadurch wird DMSO heute vor allem äußerlich eingesetzt, etwa bei Gelenk- und Muskelschmerzen, Entzündungen, Nervenschmerzen oder Hautproblemen.

Magnesium gilt als zentraler Mineralstoff für den Zellstoffwechsel und ist an hunderten enzymatischen Prozessen beteiligt, unter anderem an Muskel- und Nervenfunktion, Energieproduktion, Immunabwehr und Hormonregulation. Ein Mangel kann sich durch Krämpfe, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Probleme bemerkbar machen und wird durch Stress, mineralstoffarme Ernährung oder hohe Belastung begünstigt. Besonders bewährt hat sich die Aufnahme über die Haut, etwa in Form von Magnesiumchlorid-Lösungen („Magnesiumöl“), da diese den Körper schnell und gut verträglich mit dem Mineral versorgen können.

Lese-Tipps:

In Kombination entfalten DMSO und Magnesium eine verstärkte Wirkung, da DMSO das Magnesium direkt ins Gewebe transportieren kann. Diese Verbindung wird in der Naturheilkunde vor allem bei Verspannungen, Muskelverletzungen, Migräne, Nervenschmerzen, Schlafproblemen oder entzündlichen Beschwerden eingesetzt. Wichtig ist dabei eine sorgfältige Anwendung, da DMSO auch unerwünschte Stoffe durch die Haut schleusen kann und nur auf sauberer Haut verwendet werden sollte.

Weitere Informationen finden Sie in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Natur & Heilen“.


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