Natur & Heilen 06/2021 – Histamin-Intoleranz

Aroniabeeren-Saft: Schutzschild gegen Coronaviren: In einer Laborstudie fanden Forscher heraus, dass Aroniabeeren-Saft die Aktivität von Viren stark hemmen kann. Diese erfolgversprechende Wirkung zeigte sich auch bei Sars-CoV-2. Die Wissenschaftler vermuten, dass die in den Aroniabeeren enthaltenen Gerbstoffe für die reduzierte Aktivität verantwortlich sind.

Histaminose (Histamin-Intoleranz)  – Die verkannte Stoffwechselstörung: Einmal können Sie die Pizza gut vertragen, ein anderes Mal kommt es schon eine halbe Stunde später zu Bauchschmerzen und Durchfall? Mal entstehen Quaddeln und Juckreiz nach dem Verzehr eines Avocado-Aufstriches? Beim nächsten Mal können Sie ihn ohne Probleme genießen? Die Handvoll Nüsse kann zu geschwollenen Fingern führen oder ein Stück Hefekuchen zu plötzlicher Erschöpfung und Juckreiz am ganzen Körper? Die Symptome der Histaminose, der sogenannten Histamin-Intoleranz, sind geradezu mysteriös. Und oftmals müssen Betroffene eine jahrelange Ärzte-Odyssee durchmachen, bevor sie schließlich Hilfe erhalten. Innerhalb der naturheilkundlichen Behandlung stehen der Lebensmittelverzicht und die Sanierung des Darmes im Vordergrund. Mit der Darmsanierung und einer sinnvollen Zufuhr von Mikronährstoffen wird eine zielführende Behandlung erreicht. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen und Cofaktoren eines gesunden Histamin-Abbaus gehören vor allem Vitamin C sowie Zink, Kupfer und Vitamin B6. Die Strategie sollte sein, durch systematische Desensibilisierung eine normale Histamin Toleranz zurückzugewinnen.

Kombucha – Revival eines Kultgetränks: Was im asiatischen und osteuropäischen Raum schon lange als eines der gesündesten Getränke gilt und seit den 1990er-Jahren in den USA von Gesundheitsbewussten regelmäßig konsumiert wird, erfreut sich auch hierzulande wieder großer Beliebtheit: Kombucha ist trendy, modern und gesund. Das Getränk der Extraklasse enthält neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen auch lebende Milchsäurebakterien und Enzyme, die auf vielfache Weise förderlich für den Körper sind. Jedoch werden die Getränke oft vor dem Verkauf pasteurisiert, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden. Im Trend liegt deshalb die eigene Herstellung. Mit nur wenigen Zutaten kann man Kombucha ganz leicht zubereiten und je nach Vorlieben den Geschmack selbst bestimmen.

Die Gemeine Quecke – oft unterschätzt und verkannt: Forschungen haben bestätigt, dass die Gemeine Quecke (Elymus repens) wertvolle Heilkräfte in sich trägt. Vor allem im Wurzelstock befinden sich die wichtigen Inhaltsstoffe, wie Cumarine, Saponine, Schleimstoffe, Eisen, Beta-Carotin, Flavonoide, die Vitamine A, B und C, ätherische Öle, Mineralsalze und Kieselsäure.

Weitere Informationen zum Inhalt der Juni-Ausgabe von Natur und Heilen finden Sie hier.

Das könnte Dir auch gefallen...