Natur & Heilen 12/2025 niedrigen Blutdruck (Hypotonie)
Niedriger Blutdruck – Selbstbehandlungsmöglichkeiten: Rund 10 % der Deutschen leiden unter chronisch niedrigem Blutdruck, wobei vor allem Frauen betroffen sind – doch in der Schulmedizin wird Hypotonie oft als harmlos abgetan, obwohl sie Betroffene stark beeinträchtigen kann. Typische Symptome wie Müdigkeit, Schwindel, Frieren, Konzentrationsstörungen oder Ohnmachtsgefühle resultieren meist aus dem niedrigen Blutdruck. Die primäre Hypotonie ist in der Regel konstitutionell bedingt, während eine sekundäre Hypotonie durch Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion, Herzprobleme oder Medikamente verursacht sein kann. Auch Histaminintoleranz, zu geringe Trinkmengen oder seelische Faktoren wie Rückzugstendenzen und depressive Verstimmungen spielen häufig eine Rolle.
Naturheilkundlich gibt es zahlreiche effektive Maßnahmen: Selbstgemachte Gemüsebrühe am Morgen, grüner Tee über den Tag verteilt, sowie Heilpflanzen wie Weißdorn, Rosmarin und Kampfer gelten als besonders hilfreich. Bitterstoffe und Ingwertee fördern zusätzlich die Lebensenergie, während eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Zink, Mangan und B-Vitaminen die Kreislauf- und Nervenfunktion verbessert. Maßnahmen der physikalischen Medizin wie Wechselduschen, kalte Armbäder, Trockenbürsten oder Rosmarinbäder regen den Kreislauf an und verbessern das Wohlbefinden. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und das bewusste Auseinandersetzen mit eigenen Verhaltensmustern (z. B. Konfliktvermeidung) können helfen, den Blutdruck langfristig zu stabilisieren. Insgesamt ist Hypotonie sehr gut naturheilkundlich behandelbar – vorausgesetzt, mögliche organische Ursachen wurden zuvor ärztlich ausgeschlossen.
Weitere Informationen finden Sie in der August-Ausgabe der Zeitschrift „Natur & Heilen“.
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