Natur & Heilen 05/2026 – Endometriose

Cover Natur und Heilen 05/2026Endometriose ist eine häufige, jedoch oft spät diagnostizierte Erkrankung, bei der sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansiedelt und entzündliche Prozesse sowie starke Schmerzen verursacht. Neben der klassischen Behandlung ist die ganzheitliche Therapie mit einer gezielte Anpassung der Ernährung ein wichtiger Ansatz.

So kann eine antientzündliche Ernährungsweise positive Effekte auf das Beschwerdebild haben. Dabei sollten insbesondere Milchprodukte, rotes Fleisch, stark zuckerhaltige Speisen und Getränke sowie Omega-6-reiche Lebensmittel reduziert werden. Stattdessen wird der Verzehr von frischem Gemüse wie Brokkoli und Spinat, von Früchten wie Beeren und Zitrusfrüchten sowie von kaltgepressten Ölen wie Oliven- und Leinöl empfohlen. Auch Gewürze wie Kurkuma und Ingwer werden aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften hervorgehoben. Eine ballaststoffreiche Vollwerternährung kann zudem Verdauungsbeschwerden positiv beeinflussen.

Ergänzend besteht die Möglichkeiten der orthomolekularen Medizin. Hierbei kann die gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C und E, Zink, Magnesium sowie EGCG aus grünem Tee helfen, oxidativen Stress zu reduzieren und die Schmerzintensität zu lindern.

Weitere Informationen finden Sie in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „Natur & Heilen“.


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