Natur & Heilen – 02/17 – Wie unscheinbare Flechten uns durch den Winter helfen – Die Kraft von Bartflechte und Isländisch Moos

Flechten als Naturheilmittel – mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der Natur & Heilen Februar 2/2017

Flechten, wozu die Bartflechte und auch das Island Moos gehören, sind sehr robuste und widerstandsfähige Erscheinungen. Sie sind überall auf der Welt zu finden und besiedeln auch extreme Gebiete in den Temperaturen von +80 °C oder bis zu -50 °C herrschen können.  Flechten sind keine Pflanzen an sich, sondern stellen eine Symbioseform aus Pilz und Alge dar. Sie können über 1000 Jahre alt werden und die unterschiedlichsten Farben annehmen.  Zwei dieser Flechtenarten, Bartflechte und Island Moos, werden nicht nur in unterschiedlichen traditionellen Gerichten verzehrt oder dienten bis ins 20. Jahrhundert als Tierfutter, sie werden auch als naturheilkundliche Kräuter eingesetzt. Gerade im Winter sollen sie Linderung bei Husten und Halsschmerzen verschaffen.

Insbesondere das Island Moos wird seit dem 17. Jahrhundert als Naturheilmittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Es kann das Tabletten, Lutschpastillen, Saft oder als Teekraut (wie bei Topfruits zu haben) angewandt werden.  Schleimstoffe des Isländisch Moos überziehen entzündetet Schleimhäute und mildern Reizungen.

Mehr zu Island Moos und Bartflechte lesen Sie in der aktuellen Natur & Heilen (Februar-Ausgabe) auf den Seiten 38-43.

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