5 einfache Maßnahmen für ein sonniges Gemüt

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Wir können viel selbst dazu beitragen, ob wir uns wohlfühlen und glücklich sind.Hier die wichtigsten EInflußfaktoren im Überblick.

1. eine lebendige, natürliche Ernährung.
2. die Dynamik der Bewegung.
3. die mentale Kraft.
4. die beste Medizin ist das Lachen.
5. Licht und Sonnenschein.

 

1. eine lebendige, natürliche Ernährung.
Zum glücklich sein benötigen wir Serotonin. Es ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter. Serotonin ist unser „Glückhormon“ und eines der wichtigsten Hormone in unserem Körper. Ohne Serotonin sind wir schlecht gelaunt, ängstlich, unglücklich oder sogar depressiv. Die Produktionsorte für Serotonin sind die enterochromaffinen Zellen der Darmschleimhaut und das zentrale Nervensystem. Es hat sehr viele Aufgaben. Serotonin beeinflusst das Herz-Kreislauf-System, den Augeninnendruck und wirkt im Magen-Darm-Trakt. Es kontrolliert unseren Appetit, lässt uns wach oder müde werden, reguliert die Körpertemperatur und erfüllt weitere überlebensnotwendige Funktionen. Serotonin gelangt nicht durch die Blut-Hirn-Schranke. Unser Gehirn muss es selbst bilden. Dazu benötigt es L-Tryptophan.

 Die Voraussetzungen für die Bildung von Serotonin können im modernen Alltag oft nicht erfüllt werden. Serotoninmangel ist vorprogrammiert und unsere Stimmung sinkt. Wer jedoch die Voraussetzungen für die Bildung von Serotonin kennt, wird zum Experten seines Seelenlebens. Er kann sich selbst, auf höchst gesunde Weise und ganz ohne stimmungsaufhellende Drogen, in einen Zustand entspannter Zufriedenheit versetzen. In der Natur ist Serotonin weit verbreitet. Serotonin ist in den Brennhaaren der Brennnessel für deren bekannte Wirkung mitverantwortlich. Walnüsse zählen zu den serotoninreichsten pflanzlichen Lebensmitteln, die über 300 µg/g Serotonin enthalten können. Kochbananen, Ananas, Bananen, Kiwis, Pflaumen, Tomaten, Kakao und davon abgeleitete Produkte, wie beispielsweise Schokolade, enthalten ebenfalls mehr als 1 µg/g Serotonin.

 Zum einem großen Teil sollte die Ernährung aus vitalstoffreichen pflanzlichen und nicht erhitzten Lebensmitteln bestehen. Idealerweise sollten solche Lebensmittel bevorzugen werden, die außerdem möglichst eiweißarm sind und gleichzeitig einen hohen L-Tryptophan-Gehalt aufweisen. Da L-Tryptophan eine Aminosäure ist und somit natürlich auch immer besonders häufig dort auftaucht, wo auch Eiweiß zugegen ist, ist es nicht einfach. Die Nahrung müsste idealer Weise in vielen kleinen Portionen über den Tag verteilt werden und wie bei unsere urzeitlichen Vorfahren bis zu einer breiartigen Konsistenz ausgiebig gekaut werden (jeder Bissen 50 bis 150mal). Bewegung wäre im Anschluss an diese Mahlzeiten wünschenswert, womit kein kleiner Spaziergang gemeint ist, sondern doch schon schweißtreibend sein sollte.

Menschen, die sich noch keine gesunde, lebendige, intelligente Ernährung zugewandt haben und die Nahrung bis bin zur breiigen Konsistenz kauen können, weil ihnen schlechthin die Zeit dazu fehlt, ebenso kein schweißtreibendes Training absolvieren, können trotzdem für ihre Serotoninbildung sorgen. Ein Beispiel, als L-Tryptophan reiches Lebensmittel nehmen Sie eine Mischung aus Amarant und Quinoa. Diese sollten unerhitzt und feinst gemahlen sein (Inka-Gold). Diese Mischung auf leeren Magen mit etwas Wasser, am besten morgens, zu sich nehmen. Bei täglicher Einnahme, kann man möglicherweise schon nach kurzer Zeit eine innere Zufriedenheit feststellen.

Als Ausgangsmaterial für L-Tryptophan eignen sich pflanzliche Lebensmittel, die roh und frisch verzehrt werden können und die anderen Bausteine enthalten, die zur Herstellung von Serotonin nötig sind. Wie die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Omega-3-Fettsäuren und Zink. Besonders L-Tryptophan reiche pflanzlichen Lebensmittel sind, Nüsse, Bohnen sowie Samen wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Amaranth, Quinoa, Hafer, Hirse, Weizenkeime und Pilze. Ideale L-Tryptophan-Lieferanten sind Samen. Wobei Amaranth und Quinoa sehr vitalstoffreich sind und in die engere Wahl kommen sollten.

 

2. die Dynamik der Bewegung.
Bewegung an der frischen Luft fördert die Serotoninbildung und macht gute Laune. Sport macht glücklich. Wer Sport treibt, ist auf der sonnigen Seite und fühlt sich besser. Durch körperliche Bewegung können Sie Alltagsstress abbauen. Wenn beim Tanzen auf die Schrittfolge konzentriert oder beim Tennis das Match gewonnen werden möchte, sind Probleme in Beruf, Familie oder Freundeskreis oftmals vergessen. Der positive Einfluss von Sport auf die Stimmung lässt sich auch durch Vorgänge im Gehirn erklären. Die vermehrte Serotoninbildung spielt dort eine wichtige Rolle. Serotonin hat eine stimmungsaufhellende Wirkung.

Serotoninmangel ist für Sportbegeisterte ein Fremdwort. Für Sportmuffel ist sie ein Rätsel, die Lust am Rennen und Schwitzen. Diese köstliche Euphorie möchten Triathleten, Marathonläufer und Ironmänner aber nicht mehr missen und das treibt sie auch immer wieder auf die Piste. Vermutlich verbrauchen die Skelettmuskeln bei auszehrender körperlicher Betätigung nach und nach alle Energieträger, die sich in der Blutbahn befinden. Zuerst nimmt sich der Organismus neben Fettsäuren irgendwann auch Aminosäuren (außer L-Tryptophan) und baut diese in Energie, aber auch in neue Muskeln um. In Abhängigkeit davon, was und wann man zuvor gegessen hat, findet das L-Tryptophan eine Durchschlupf-Möglichkeit durch die Blut-Hirn-Schranke und reist so ins Gehirn zum Serotoninaufbau, bis ausreichend Hirn-Serotonin gebildet ist.

 

3. die mentale Kraft.
Glücklich sein wie ein Buddha! Glück – was ist Glück? Nach dem Wörterbuch der deutschen Sprache heraus gegeben von Prof. Dr. Gerhard Wahrig, definiert er Glück als den Gemütszustand innerer Befriedigung und Hochstimmung (besonders nach Erfüllung ersehender Wünsche) stete Freude. Daraus kann man interpretieren, das Glück ein anderes Wort für Freude ist. Können wir nun stete Freude ein Leben lang auf einem hohen Niveau halten? Bedenken sollten Sie, dass wir nicht im Paradies leben, sondern in einer unvollkommenen Welt wo Kriege, Krankheiten und Leiden an der Tagesordnung sind. Es ist illusorisch ständig ein Hochgefühl der Freude zu erleben. Das Menschsein macht doch erst Höhen und Tiefen aus. Wären wir ständig glücklich, würden wir das Glück nicht mehr wertschätzen, sondern als „normal“ betrachten.

 Was wir erreichen können, ist allerdings nicht mehr so lange zu leiden oder unglücklich zu sein, sondern öfter und intensiver glücklich zu sein, als man es bisher kannte. Wer schon ein paar Jahrzehnte Lebenszeit hinter sich hat, weiß, dass es kein absolutes und ununterbrochenes Glück gibt – aber auch nicht ständige tiefste Traurigkeit. Wir Menschen besitzen die wertvolle Gabe der Anpassungsfähigkeit. Die Anpassungsfähigkeit ist enorm. In einer Studie haben amerikanische Psychologen festgestellt, dass alle emotionale Reaktionen nach einer gewissen Zeit ausgeglichen sind. Sowohl Lottogewinner als auch Querschnittgelähmte kehren nach einigen Wochen oder Monaten auf ihr altes Glücksniveau zurück.

 Selbst wenn wir die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, von einem sehr geliebten Menschen Abschied nehmen zu müssen, scheinen wir Menschen so angelegt zu sein, das wir bei schweren Schicksalsschlägen wieder unsere innere Balance erhalten. Wir können davon ausgehen, dass die Natur uns ein Art Glücksautomatik mitgegeben hat, das wir uns praktisch von jedem Leid wieder erholen. Die Glücksautomatic ist aber auf das Minimum beschränkt. Um wirkliche tiefe innere Lebensfreude zu spüren, müssen wir auch etwas dafür tun. Wir besitzen eine große gedankliche Kraft, diese müssen wir nur in uns entdecken und auch anwenden.

Die 6 Schritte zum Wohlbefinden.
1. Lebe im Einklang mit Dir selbst. Nimm Dir Zeit zum Überlegen, was Dir wirklich wichtig ist.
2. Sei achtsam mit Deinen Gefühlen. Lass Dich nicht von negativen Gedanken beherrschen.
3. Pflege zwischenmenschliche Beziehungen. Die Qualität von Beziehungen sind zentral für ein Glücksgefühl. Nimm Dir Zeit für Freunde und Partner.
4. Lerne in der Gegenwart zu leben. Es bringt nichts, etwas zu bereuen, was man in der Vergangenheit verpasst hat. Und es ist auch sinnlos, sich um die Zukunft zu sorgen. Man kann nur die Gegenwart verändern.
5. Führe eine lebendige Beziehung zur Natur. Gehe spazieren, lebe mit den Jahreszeiten, fahre am Wochenende raus.
6. Sei kreativ. Schreibe, musiziere, male, bastele, Kreativität hält lebendig.

Mentale Stärke kann wundersame Kräfte freisetzen. Nur so ist zu verstehen, das Menschen die Jahrzehntelang in einem Gefängnis saßen unter unwürdigsten Bedingungen lebten, es überlebten mit der Kraft der Gedanken. z.B. Nelson Mandela er saß 27 Jahre in mehreren Gefängnissen und hat es überlebt. Er wurde sogar 1994 zum Präsident der Republik Südafrikas gewählt. Oder Debra Milke, in Berlin geboren, saß 22 Jahre in der Todeszelle im US-Staat Arizona, weil sie angeblich ihren 4jährigen Sohn töten ließ. Zwischenzeitlich wurde die Mordanklage endgültig fallen gelassen. Wenn sie die Vergangenheit bewältigt, kann auch sie eines Tages wieder glücklich werden. Man konnte ihnen die körperliche Freiheit nehmen aber nicht die Urkraft der Gedanken.

 

4. die beste Medizin ist das Lachen.
Diese Medizin kostet nichts und jeder kann sie jederzeit selbst herstellen, das Lachen. Welcher Mensch lacht nicht gerne. Seit einiger Zeit ist es raus. Lachen ist gesund und macht glücklich. Wer regelmäßig lacht, kann innerlich besser loslassen. Lachen macht nicht nur Spaß, es ist auch noch gesund und erholsam. Lachen ist außerdem ein Schmiermittel für die Kommunikation. Wer viel lacht, hebt die eigene Stimmung und die seiner Mitmenschen. Fröhliches Begrüßungslachen öffnet Türen. Verlegenes Lachen lässt Fehler oder Unsicherheiten weniger schwer wiegen. Entschuldigendes Lachen hilft, Missstimmungen aus der Welt zu schaffen. Gemeinsames Lachen nach einem Sieg bei einem sportlichen Ereignis ist ein wichtiges Signal der Verbundenheit. Lachen baut außerdem Stress ab und wirkt sich positiv bei Depressionen aus.

Herzhaftes Lachen beeinflusst massiv die Hormonausschüttung. Ein ganzer Glückshormon-Cocktail durchströmt den Körper. Der Körper schüttet beim Lachen Serotonin, Dopamin sowie das auch beim Stillen und Sex wirksame Kuschelhormon Oxytocin aus. Serotonin ist für seine stimmungsaufhellende Wirkung bekannt. Dopamin ist ebenso bekannt als Stimmungsaufheller. Es wirkt zusätzlich als Schmerzhemmer. Das interessanteste Hormon ist im diesem Zusammenhang das Oxytocin, es versetzt den Körper in ein ausgeglichenes Wohlgefühl. Der Körper geht in den Entspannungsmodus. Es wird tief in den Bauch geatmet, das Schmerzempfinden lässt nach und der Blutdruck kann sinken.

Lachen scheint außerdem ein Universalheilmittel zu sein. Es verbessert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem mit Auswirkungen bis in die Krebsheilung. Dass Lachen die Immunabwehr stärkt, lassen Untersuchungen aus den USA vermuten. Lachen bewirkt offenbar eine Aktivierung körpereigene Mechanismen, wie die T-Lymphozyten und Gamma-Interferon, die bei der Abwehr von Krebs von Bedeutung sind, sowie Gamma-Interferon, welches eine Vermehrung von Tumorzellen reduzieren kann. Selbst wenn die letzten wissenschaftlichen Beweise noch ausstehen. Klinischen Alltagserfahrungen summieren sich so, dass man dies glauben kann und diese Chance auf jeden Fall nutzen sollte.

 Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen ebenso die positive Wirkung auf die physische und psychische Gesundheit. Das neue Fachgebiet nennt sich Gelotologie, welches die Auswirkungen des Lachens auf die körperliche und psychische Gesundheit untersucht.

 

5. Licht und Sonnenschein.
Vom Licht der Sonne ist der menschliche Organismus so stark abhängig, dass er ohne die Sonne nicht überleben könnte. Im Winter kann ein Lichtmangel sich überaus negativ auf die Gesundheit und das geistig-seelische Wohlbefinden auswirken. Maßgeblich ist das Licht dafür verantwortlich, dass Serotonin im Körper gebildet wird. Je länger das Sonnenlicht auf den Körper, vor allem durch die Augen, einströmt desto höher wird der Serotoninspiegel, der für die Stimmung des Menschen verantwortlich ist und zusammen mit Melatonin den Tag-und-Nacht-Rhythmus regelt. In einem Solarium wird das Licht überwiegend über die Haut aufgenommen. Dieses nützt allerdings nichts, da das Licht über die Augen wahrgenommen werden muss, damit der Körper es als Licht wahrnehmen und die Serotoninbildung erfolgen kann.

Lichtmangel im Winter ruft bei vielen Menschen Konzentrationsmangel, Freudlosigkeit, Energiemangel, erhöhtes Schlafbedürfnis und Heißhungerattacken auf kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel hervor. Ebenso ist ein Vitamin-D-Mangel die Folge von einem Lichtmangel, da Vitamin D hauptsächlich durch das Sonnenlicht produziert wird. Lichtmangel macht inzwischen einem Teil der Bevölkerung in unseren Breiten massiv zu schaffen. Diese Menschen werden von Winterdepressionen heimgesucht und es ist recht schwer, sich diesen wieder zu entledigen. Um dem Lichtmangel entgegenzuwirken, können Sie sich so oft es geht draußen aufhalten und unter anderem Spaziergänge unternehmen. Bewegung an der frischen Luft fördert die Serotoninbildung. Eine Fülle an Licht (Biophotonen), den Lichtquanten, befinden sich in natürlich angebauten Salaten, Gemüsen und Kräutern, die wieder Ordnung in das System des Körpers bringen.

 

HINWEIS:

Der Inhalt dieses Berichtes beruht auf zahlreichen Online-Recherchen nach bestem Wissen und Gewissen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Exklusivität. Diese Information dienen nur der allgemeinen Information.

 

 

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