Mit Tomatensamen die Thrombozytenaktivierung hemmen

Mit Tomatensamen die Thrombozytenaktivierung hemmen

In der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist der Obst- und Gemüsekonsum ein entscheidender Faktor. Durch den Verzehr von Obst und Gemüse kann die Oxidation von Cholesterin Oxidation verringert werden und so können Schlaganfällen und Herzinfarkten vorgebeugt werden.

Neben den allseits bekannten antioxidativen Eigenschaften von Obst und Gemüse ist die gerinnungshemmende Wirkung auf die Thrombozyten noch eher unbekannt. Diese spielen eine wesentliche Rolle im Entzündungsprozess bei Arteriosklerose.

Von 16 untersuchten Früchten zeigte die Tomate die besten positiven Eigenschaften. Die Wirkstoffe der Anti-Thrombozyten-Aktivierung in der Tomate befinden sich vor allem und sehr konzentriert im Samen und somit auch im Tomatensaft.

In einer kleinen Placebo-kontrollierten Studie mit Diabetikern wurde nachgewiesen, dass nach 3 Wochen Konsum einer täglichen Tasse mit Tomatensaft die Thrombozytenaktivierung deutlich zurückgegangen ist. In anderen Studien konnte ähnliche Resultate nachgewiesen werden und zudem, dass Tomatensamen besser wirken als beispielsweise Aspirin und weniger Resistenzen gegenüber den Wirkungsmechanismen von Tomaten vorhanden sind.

Tomaten sollen also helfen die Entwicklung frühzeitiger Arteriosklerose vorzubeugen und die Sterblichkeit von Herzkrankheiten herabzusetzen.

Lesen Sie den Originalartikel unter http://nutritionfacts.org/2016/07/28/inhibiting-platelet-activation-tomato-seeds/ (aufgerufen am 04.08.2016)

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