Natur und Heilen 02/2011 – Rooibos-Tee / Supermineral Magnesium

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Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Der aromastarke Tee aus der Halbwüste Südafrikas beugt Arteriosklerose vor und schützt somit vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

Er ist der Shooting-Star unter den Teesorten – der aromatische Rooibos-Tee ist weich und fein im Geschmack und eigentlich nicht mit einem anderen Tee zu vergleichen. Doch zu seinen Qualitäten aus dem Bereich Wellness und Genuss kommt jetzt noch hinzu, was bis vor kurzem als undenkbar galt: Nur sechs Tassen Rooibos-Tee täglich schützen prophylaktisch vor Arteriosklerose und damit vor Folgeschäden, wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle wissenschaftliche Studie an der Technischen Universität Cape Peninsula in Belleville, Südafrika unter der Leitung von Prof. Jeanine L. Marnewick. In der Studie tranken 40 Teilnehmer sechs Wochen lang täglich jeweils sechs Tassen Rooibos-Tee. Im Blut der Probanden konnte ein deutlicher Anstieg der Hauptinhaltsstoffe von Rooibos gemessen werden, den antioxidativ und schützend wirkenden Polyphenolen.

Diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe aktivieren im menschlichen Organismus wichtige entzündungshemmende und gefäßschützende Prozesse. Es stellte sich heraus, dass die Werte von Blutfetten und oxidativem Stress – bei dem zu viele Freie Radikale entstehen, die zur Zellschädigung führen – durch den Genuss von Rooibos-Tee deutlich gesunken sind. „Diese Parameter werden für die Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen mit verantwortlich gemacht“, erläutert Prof. Marnewick.

Supermineral Magnesium
Dass Magnesium bei Wadenkrämpfen hilft, ist inzwischen allgemein bekannt. Doch dieser „Antistress-Mineralstoff“ kann viel mehr: Es gibt nämlich kaum einen Vorgang im Körper, an dem Magnesium nicht beteiligt ist und so für dessen verlässlichen Ablauf sorgt.

Untersuchungen über Magnesium haben eine lange Tradition, in letzter Zeit häufen sich vor allem die Berichte über Magnesium als „Antistress-Mineralstoff“. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Modeerscheinung, sondern um die Wiederentdeckung eines bewährten, heilenden Mineralstoffes. Magnesium und vor allem Magnesiumcitrat sind körpereigene Stoffe, die wohldosiert keine Nebenwirkungen verursachen.

Was sind Mineralstoffe?
Mineralien sind anorganische Stoffe, die lebensnotwendig für den Körper sind, die er jedoch nicht selbständig herstellen kann. Sie müssen also mit der Nahrung aufgenommen werden. Die große Gruppe der Mineralstoffe wird wissenschaftlich eingeteilt in Mengenelemente und Spurenelemente. Wie bereits dem Namen zu entnehmen ist, sind Mengenelemente in größeren Mengen im Körper vorhanden, Spurenelemente hingegen in wesentlich geringeren Konzentrationen. Zu den Mengenelementen gehören Kalium, Kalzium, Natrium, Chlorid und Phosphat – ebenso auch der wichtige Mineralstoff Magnesium. Sowohl bei einem Mangel als auch bei einem Überschuss all dieser Mineralstoffe kann es zu Störungen der Körperfunktionen bis hin zu Krankheiten kommen. […]

Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2011 lesen.

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