Studie: Blaubeeren entspannen die Muskeln

Professor Steve Stannard und Kollegen vom „New Zealand Institute for Plant & Food Research“ veröffentlichen eine erstaunliche Studie zu Blaubeeren und der Erholungszeit von Muskeln. Die Studie erschien im internationalen Ernährungsmagazin für Sportler „Journal of the International Society of Sports Nutrition“.

Laut Dr. Stannard können die Funde Olympioniken, Athleten und Hobbysportlern helfen, nach einem Wettkampf schneller zur Topleistung zurück zu finden.

Dr. Stannard und sein Team verglichen die Beinmuskeln mehrerer Probanden unter starker Belastung: In den ersten Wochen wurde zunächst nur das linke Bein untersucht. Die gleichen Übungen wurden anschließend am rechten Bein wiederholt. „Wir schlossen die Teilnehmer an eine Biodex-Maschine. Dabei mussten sie das jeweilige Bein stark belasten, um die Muskeln zu ermüden“, so Dr. Stannard. „Durch 300 starken Bewegungen wurden die Muskelfasern regelrecht traumatisiert.“

Im ersten Teil der Studie wurden den Teilnehmern Blaubeeren-Smoothies verbreicht, und zwar vor, während und für zwei Tage nach Abschluss der Übungen. Währenddessen untersuchten die Ärzte das Blut der Probanden, um den Zustand ihrer Beinmuskeln bestimmen zu können. Einige Wochen später wurden die gleichen Übungen am anderen Bein wiederholt. Dabei verabreichten die Wissenschaflter ihren Probanden Smoothies ohne Blaubeeren und mit einer anderen Polyphenol-Zusammensetzung. Ergebnis: Durch den Blaubeeren-Smoothie konnten sich die Muskeln wesentlich schneller erholen, auch wenn die Gesamtanzahl der Antioxidantien in beiden Smoothies ähnlich war. Besonders in den ersten 36 Stunden nach Abschluss der Übungen, machten sich starke Unterschiede bemerkbar.

Warum Blaubeeren die Muskeln so stark unterstützen, ist den Forschern noch nicht ganz klar. „Wahrscheinlich ist der hohe Gehalt an Anthocyanidin in Blaubeeren dafür verantwortlich. Der Stoff unterstützt die antioxidative Abwehrkraft des Körpers.“ so Dr. Stannard.

Verwendet wurde in dieser Studie ausschließlich neuseeländische Blaubeeren. „Wir verwendeten keine Pillen oder Nahrungsergänzungsmittel, sondern Früchte, die in Neuseeland wachsen und in jedem Laden erhältlich sind.“ so Dr. Stannard. Auch von europäischen Blaubeeren können ähnliche Ergebnisse erwartet werden, da Sie in ihrer Zusammensetzung neuseeländischen Blaubeeren gleichen.

Die Forschung zu Blaubeeren ist noch lange nicht abgeschlossen. Auf weitere Forschungen rund um die kleinen, blauen Beeren dürfen wir gespannt sein. Die Studie ist jedenfalls Grund genug, traditionelle Früchte aus heimischen Gefilden in die Ernährung mit einzuschließen – nicht nur für die Muskeln; Blaubeeren stärken auch das Immunsystem. Noch wertvoller sind wilde Blaubeeren. Zu finden nahezu überall, wo es Nadelwälder gibt. Gesammelt an frischer, reiner Waldluft und an sonnigen Tagen schlagen Sie dabei gleich drei Fliegen mit einer Klappe – Sonne, gute Luft und wertvolle Antioxidantien durch … na eben, Blaubeeren.

Gleich hohe und teilweise höhere Gehalte der selben blauen Farbstoffe, welche charakteristisch sind für einen hohen Anthocyangehalt, haben die bei uns als Vitalbeeren immer bekannter werdenden Aronia Beeren zu bieten, aber auch andere tiefblaue Beeren, wie die europäische Waldheidelbeeren, welche allerdings als Trockenbeere nur für Tees verwendbar sind. Die Kulturheidelbeeren, welche innen hell sind und nur eine rote Schale haben, haben dagegen deutlich niedrigere Gehalte dieser wertvollen Antioxidantien.

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