Die Sonne ist in erster Linie Lebenselixier und kein Gesundheitsrisiko, Hautkrebs ist kein Schicksal

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Die Zahl der Hautkrebsfälle ist seit 1995 deutlich gestiegen, so das statistische Landesamt Baden Würtemberg.

Das Gesundheitsministerium hat direkt eine Erklärung parat und verweist auf den notwendigen Sonnenschutz, vor allem für Kinder. „Die Haut vergisst nichts“, so heist es, „auch keinen Sonnenbrand“. Keine Rede davon, wie wichtig die Ernährung und hierbei eine gute Versorgung unseres Organismus mit wertvollen Vitalstoffen, besonders mit schützenden Antioxidantien ist.  Und wie wichtig die Vitamin D Bildung in der Haut für Immunsystem und Gesundheit.

Zweifellos ist ein gewisser Sonnenschutz und der maßvolle Umgang mit der Sonne angeraten und Sonnebrände sollten möglichst vermieden werden. Und manche „Extremsonnenanbeter“, die ein tiefbraunes Erscheinungsbild bevorzugen tun ihrer Haut sicher langfristig keinen Gefallen.

Viel nachteiliger für unsere Gesundheit ist jedoch heute für Viele ein zu wenig an Sonne. „Angstmache“ vor der Sonne ist deshalb ungerechtfertigt. Die Behauptung, die Sonne sei zu meiden um Hautkrebs zu verhindern, ist schlicht unzutreffend. Fakt ist – Melanome treten an lichtgeschützten Stellen des Körpers um ein vielfaches häufiger auf als an Stellen die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Heute sind die Menschen viel weniger der Sonne ausgesetzt wie früher, als grosse Bevölkerungsgruppen von morgens bis abends in der Gluthitze auf dem Acker standen. Ich kann nicht glauben dass die Sonne so viel agressiver geworden sein soll. Vielmehr drängt sich mir der Verdacht auf dass in der früheren Ernährung, insbesonders der ländlichen Bevölkerung, viele Schutz- und Reparatursubstanzen enthalten waren, welche der heutigen Kost grossteils abgehen.

Lebensquellen des Körpers nach Prof. Spitz

Lebensquellen des Körpers nach Prof. Spitz

Für die Akteure der staatlichen Gesundheitsvorsorge scheinen alle neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse und naturheilkundlichen Erfahrungen unbekannt zu sein!? Erkennbar daran dass man die Bedeutung der Ernährung- und bestimmter Schutzstoffe total unterschätzt. Ich selbst kenne einige hellhäutige Zeitgenossen, die nach Umstellung auf eine vitalstoffreichere Ernährung deutlich weniger sonnenempfindlich wurden und kaum noch einen Sonnenbrand bekommen haben.

Der Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf das Hautkrebsrisiko ist auch wissenschaftlich klar belegbar. So sinkt bei fettarmer Ernährung das Hautkrebsrisiko um sage und Schreibe 90%. Die selben Beobachtungen kann man, wie gesagt in Bezug auf eine an Antioxidantien reiche Ernährung machen, welche die Sonnentoleranz der Haut deutlich stärkt. Hier einige wissenschaftliche Fakten, welche die nahe legen dass man die Sonne auf keinen Fall meiden sollte. Natürlich am besten in Verbindung mit einer vitalstoffreichen und vollwertigen Ernährung. 

Sonnenexposition und Sterblichkeit

Ergebnisse der Melanom Studie in Südschweden. Lindqvist P et al: J Intern Med. 2014 29518 Schwedische Frauen (25-64 Jahre) Verlaufskontrolle für 20 Jahre: 2545 Verstorbene. Ergebnis: Die Sterblichkeit bei den „Sonnen Vermeidern“ ist doppelt so hoch wie bei den „Sonnen Anbetern“ und entspricht im Ausmaß dem Risiko des Rauchens!  Bild: Lebensquellen des Körpers nach Prof. Spitz
 
 
 
 

 

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