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Parasiten
Natürliche Parasitenabwehr: Einen Darmparasit fängt man sich beispielsweise auf einer Fernreise schnell ein. Seit Jahrhunderten vertraut die Naturheilkunde auf die Kraft hochaktiver Pflanzenstoffe, um das Darmmilieu für ungebetene Gäste so unwirtlich wie möglich zu gestalten und die körpereigenen Abwehrkräfte gezielt zu stärken. Die folgenden Produkte sind ideale Helfer bei der Parasitenabwehr.
Wissenswertes zu Parasiten
Pflanzen haben im Laufe der Evolution faszinierende Strategien entwickelt, um sich vor Fraßfeinden, Pilzen, Bakterien und Parasiten zu schützen. Sie produzieren zu diesem Zweck hochwirksame Sekundärmetaboliten wie Bitterstoffe, scharfe Senfölglykoside, ätherische Öle und polyphenolische Verbindungen. Wenn wir diese Pflanzen in unserer Ernährung nutzen, können wir uns diese cleveren Schutzmechanismen zunutze machen.
Nutzen einzelner Naturstoffe
Um zu verstehen, wie Sie Ihren Körper am besten unterstützen können, lohnt sich ein Blick auf die spezifischen Inhaltsstoffe der bewährtesten Pflanzenhelfer:
- Wermut (Artemisia absinthium) & Beifuß (Artemisia vulgaris): Diese beiden Korbblütler gehören zu den ältesten bekannten Magen- und Darmkräutern der Menschheit. Ihr Geheimnis liegt im extrem hohen Gehalt an Bitterstoffen (wie Absinthin) und ätherischen Ölen (darunter Thujon). Bitterstoffe regen die Produktion von Speichel, Magensäure, Galle und Bauchspeicheldrüsensekreten an. Diese verstärkte Sekretion von Verdauungssäften verbessert nicht nur die Nährstoffaufnahme, sondern schafft auch eine saure bzw. enzymreiche Barriere, die Parasiten das Überleben im Magen-Darm-Trakt erheblich erschwert. Beide Kräuter sind in unserem Bitterpulver enthalten.
- Papayakerne: Die kleinen, schwarzen Samen der tropischen Papayafrucht schmecken angenehm scharf und verbergen ein wahres Kraftpaket an Enzymen. Allen voran ist hier das proteolytische (eiweißspaltende) Enzym Papain zu nennen. Da die Schutzhülle vieler Parasiten und deren Eier aus Proteinen besteht, können diese Enzyme das Abwehrsystem des Körpers dabei unterstützen, die Eiweißstrukturen unerwünschter Organismen anzugreifen und aufzulösen. Zudem enthalten die Kerne wertvolle Senföle, die zusätzlich antibakteriell und antimykotisch wirken.
- Knoblauchextrakt: Knoblauch (Allium sativum) ist weltweit für seine antimikrobiellen Eigenschaften bekannt. Verantwortlich dafür ist vor allem das schwefelhaltige Allicin. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Allicin die Zellmembranen von pathogenen Mikroorganismen schädigen und deren Stoffwechsel blockieren kann, ohne die nützlichen Milchsäurebakterien im Darm nennenswert zu beeinträchtigen.
- Olivenblatt-Extrakt: Die Blätter des Olivenbaums schützen sich vor Schädlingen durch den Bitterstoff Oleuropein. Dieser sekundäre Pflanzenstoff verfügt über ausgeprägte antioxidative, antivirale und antiparasitäre Eigenschaften.
- Schwarzkümmelöl: Das kaltgepresste Öl aus den Samen von Nigella sativa enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren sowie den Wirkstoff Thymochinon. Schwarzkümmelöl wird traditionell im Orient geschätzt, um das Immunsystem zu regulieren und entzündliche Prozesse im Darm einzudämmen.
- Oreganoöl: Wildes Oreganoöl gilt als eines der stärksten natürlichen Antibiotika der Pflanzenwelt. Die darin enthaltenen Phenole Carvacrol und Thymol weisen in Studien eine hervorragende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum von Bakterien, Pilzen (wie Candida) und Parasiten auf, indem sie deren Zellwände durchlässig machen.