Aktuelle Topfruits-News

Herzinfarktrisiko senken - aber wie? - 23.09.2021


Oft ist es ganz einfach, deutlich die eigene Ernährung gesundheitlich aufzuwerten. Wer beim Kochen 5 - 10g Butter durch einen EL Olivenöl ersetzt, reduziert laut einer Studie der Harvard Universität sein Risiko für einen Herzinfarkt um sage und schreibe 14 % und das für eine koronare Herzerkrankung um 18 %. Ausgewertet wurden dazu Ernährungsdaten von über 60.000 Krankenschwestern und über 30.000 Ärzten über einen Zeitraum von 24 Jahren. In einer älteren spanischen Studie sah man das Herzinfarktrisiko bei einer Olivenöl Verzehrmenge von 40g, was 3-4 EL entspricht, sogar um 30 % sinken!Bio-Oliven-ol

Achten Sie unbedingt darauf, dass es sich um hochwertiges kalt gepresstes Olivenöl von einem Hersteller handelt, der weiß, was ein gesundes Olivenöl ausmacht - und dass Sie dieses kalt verwenden. Keinesfalls aber übermäßig erhitzen, da es sonst schädlich werden kann. Zum Braten und Frittieren, was von uns allerdings nicht empfohlen wird, raten wir zu Kokos- oder nativem Palmkernöl. Den pflanzlichen Ölen mit der besten Hitzestabilität.

Oft hören Veganer und Vegetarier, sie seien nicht ausreichend mit den gut verwertbaren langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA versorgt. Als Grund wird die angeblich nur geringe Umwandlungsrate von pflanzlichen Omega 3 Fetten wie ALA (Alphalinolensäure, etwa aus Lein, Hanf oder Raps) genannt. Diese wäre mit unter 10 % bis maximal 20 % zu niedrig für eine gute Versorgung mit DHA / EPA. Das scheint jedoch nicht zu stimmen, wie entsprechende Studien belegen, welche die EPA/DHA Versorgung von Veganer und Vegetarier untersucht haben. Zwar nehmen Veganer und Vegetarier weniger EPA und DHA zu sich – weil sie keine tierischen Produkte, insbesondere Fisch essen – doch sind ihre EPA- und DHA-Werte im Blut vergleichbar mit jenen von Allesessern, die auch regelmäßig Fisch essen!

In einer der größten Kohortenstudien weltweit (der EPIC-Studie) hat sich allerdings gezeigt, dass die Umwandlung von ALA in EPA und DHA bei Veganern und Vegetariern größer ist als bei Menschen, die sich von gemischter Kost ernähren. Und das zu einem deutlich höheren %-Satz, als man bisher angenommen hatte. Wenn Menschen also nicht ausreichend oder gar keine EPA und DHA mit der Nahrung zu sich nehmen, dann reagiert deren Stoffwechsel augenscheinlich mit einer verstärkten Umwandlung von ALA in die erforderlichen langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA). Vorausgesetzt natürlich, es werden genügend Lebensmittel konsumiert, die pflanzliche Omega 3 Öle wie Alphalinolsäure enthalten. Als direkte und ergiebige Quellen von DHA/EPA kommen nur fettreicher Kaltwasserfisch und bestimmte Algen infrage. Pflanzliche Omega 3 Quellen sind etwa Chia-, Hanf-, Raps- oder Leinsamen und Walnüsse, die wie gesagt allerdings Alphalinolensäure (ALA) enthalten, welche zuerst in DHA/EPA umgewandelt werden muss.

Aus unserer Sicht wäre dieses Studienergebnis zu vermuten gewesen, denn es gibt auf der Welt sicherlich mehr Menschen, die KEINEN Zugang zu Fisch als Quelle von DHA und EPA Fettsäuren haben, wie solche, die regelmäßig Fisch essen können. Und auch in solchen Regionen, wo wenig oder kein Fisch gegessen wird, gibt es solche, in denen Menschen leben, die kaum Gefäßprobleme, Herzinfarkt oder Demenzerkrankungen kennen.

Die meisten Menschen konsumieren zu viele OMEGA 6 Fettem, hauptsächlich aus Sonnenblumenöl!Omega_3_Index_3033

Ein ebenso großes Risiko wie eine zu schlechte Versorgung mit DHA oder EPA Fettsäuren scheint das weit verbreitete Ungleichgewicht zwischen Omega 6 und OMEGA 3 Fettsäuren sein. Bedingt durch eine viel zu hohe OMEGA 6 Zufuhr. Diese erfolgt zum allergrößten Teil dadurch, dass die falschen Pflanzenöle konsumiert werden. Besonders Sonnenblumen- oder Distelöl und der Verzehr von OMEGA-6-reichen Backwaren oder Fertig-Lebensmittel sorgt für eine überproportionale Zufuhr von ungünstigen Omega 6 Fetten. Für Ihre Gesundheit ist es wichtig, dass Sie besonders fettreiche Lebensmittel mit hohem Omega 6 Anteil identifizieren und deren Konsum drastisch einschränken.

Praxistipp: Wer als Vegetarier viel Nüsse und andere OMEGA-3 reiche Lebensmittel, wie Chia-, Hanf- oder Leinsamen, isst und Olivenöl verwendet, sollte aufgrund des oben gesagten normalerweise auch mit DHA oder EPA gut versorgt sein. Mit einem Selbst-Test des Omega-3 Index oder bei Ihrer nächsten Blutuntersuchung sollten Sie sich jedoch Gewissheit verschaffen. Wenn das Ergebnis einer DHA/EPA Wert unter 8 % zeigt, sollte DHA/EPA mit gut dosierten Nahrungsergänzungen aus Algenöl auf einen guten Wert gebracht werden. Gemischtköstler können auf gut dosierte Kapseln aus Fischöl oder Krill zurückgreifen, wenn sie nicht regelmäßig und ausreichend Kaltwasserfisch essen, um damit auf eine optimale Versorgung mit DHA / EPA Omega 3 Fettsäuren zu kommen.

Langlebige große Raubfische wie Thunfisch reichern Toxine an, und sollten deshalb nicht als Quelle von EPA und DHA genutzt werden. Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel frei von Toxinen. Die Europäische Arzneimittelbehörde sieht bis zu 5 g EPA+DHA pro Tag als sicher an.

 

Mit Rohkost vital und glücklich - 17.09.2021


Bei der Rohkost-Ernährung werden nur rohe pflanzliche Lebensmittel verzehrt. Per Definition sind das frische und naturbelassene Lebensmittel, die bis maximal 42 °C erhitzt wurden. Vegane Rohköstler ernähren sich vor allem von Obst, Gemüse und Blattgrün, Wildpflanzen, Kräutern sowie Sprossen und Keimlingen. Aber auch Trockenfrüchte in Rohkostqualität, Nüsse und Saaten oder Getreide und Pseudogetreide stehen auf dem rohveganen Speiseplan. Viele Rohkost-Anhänger empfinden diese Ernährungsform als reinigend und heilsam für Körper und Psyche.reisprotein_pulver_5069

Ein Speiseplan auf Basis roher Pflanzenkost strotzt vor Vitalstoffen und versorgt den Körper mit wichtigen Schutzstoffen. Pflanzen haben einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Antioxidantien und Enzymen. Während diese pflanzeneigenen Substanzen durch Hitzeeinwirkung teilweise zerstört werden, bleiben sie bei schonender Verarbeitung in Rohkost-Qualität weitgehend erhalten. Deshalb bietet Frischkost unseren Zellen eine Vielfalt an antientzündlichen Schutzstoffen und kann vor vielen Zivilisationskrankheiten schützen. Da sich eine Rohkost-Ernährung durch eine geringe Kalorien- und hohe Ballaststoffdichte auszeichnet, hält sie lange satt und unterstützt das Abnehmen. Zudem kurbelt Rohkost langfristig die Verdauung an und verbessert die Laune – allerdings können sich beide zunächst verschlechtern, wenn sich der Körper erst an die ungewohnte rohe Kost gewöhnen muss. Über einen längeren Zeitraum fühlen sich viele Menschen durch die optimale Versorgung mit vitalen Nährstoffen im Rahmen einer Rohkost-Ernährung besonders energiegeladen.

So wird Rohkost besser verdaulich: Rohkost genießen Sie am besten morgens bis nachmittags. Abends fährt das Verdauungssystem herunter und ist weniger aktiv, sodass die Verdauung erschwert wird. Essen Sie Rohkost immer vor Kochkost – nicht dazu und nicht danach. So entlasten Sie Ihre Verdauung, weil die Verarbeitung roher Nahrung länger dauert als die gekochter. Vermeiden Sie Blähungen, indem Sie langsam essen, gründlich kauen und Ihre Nahrung gut einspeicheln. Durch den Speichel startet die Verdauung bereits im Mund und je gründlicher die Nahrung bereits zerkleinert ist, desto besser kann sie in Magen und Darm aufgeschlossen werden. Nicht zu viele rohe Lebensmittel mischen – lieber nur zwei oder drei Sorten miteinander kombinieren, um Ihr Verdauungssystem durch die Vielfalt nicht zu überlasten. Lassen Sie Ihrem Körper bei jeder Ernährungsumstellung Zeit, um sich an die neue Kostform zu gewöhnen.Macadamia

Wichtig: Rohkost ist ein wichtiger Baustein einer vitalen Ernährung, aber kein Patentrezept. Viele weitere Faktoren spielen ebenfalls eine große Rolle und jeder muss durch Ausprobieren verschiedener Lebensmittel und Ernährungsformen seinen individuell passenden Weg finden.

Rohköstliche Lebensmittel sind Balsam für die Psyche. Eine Studie der University of Otago aus 2018 kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von rohem Obst und Gemüse mit einer deutlich verbesserten mentalen Verfassung einhergeht – im Vergleich zu gekochter, erhitzter oder Dosennahrung. Das Forscherteam um die Psychologin Dr. Tamlin Conner untersuchte 400 junge Menschen mit erhöhtem Risiko für psychische Instabilität. Das Ergebnis: Je mehr Rohkost, desto weniger Depressionen. Probanden, die viel Rohkost zu sich nahmen, waren in der Regel gut gelaunt, optimistisch und zufrieden mit ihrem Leben. Bauen Sie für eine stabile Psyche regelmäßig rohe Frischkost in ihren Speiseplan ein!

Tipps und Tricks zum Umstieg auf eine Rohkost-Ernährung sowie leckere rohköstliche Rezepte finden Sie bei Create Raw Vision – mehr Energie durch Rohkost.

Pflanzliche Vitalstoffe und ihre Bedeutung - 06.09.2021


Für eine stabile Gesundheit sind die Stoffe wichtig, welche die Naturheilkunde unter dem Begriff Vitalstoffe zusammenfasst. Darunter werden Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie eine Vielzahl anderer Mikronährstoffe verstanden, die vor allem in Pflanzen in großer Zahl vorkommen. Zu den Vitalstoffen, die besonders frisches oder schonend / gering verarbeitetes Obst, Gemüse und Pflanzengrün auszeichnen, gehören auch Enzyme. Enzyme sind besonders reichlich auch in jungen Keimlingen zu finden. Als Vitalstoffe im weiteren Sinn gelten ebenfalls viele Stoffe, die bei der milchsauren Fermentation von pflanzlichen Lebensmitteln entstehen. Brokko-Force-2011-250

Die große Bedeutung von pflanzlichen Vitalstoffen für unsere Gesundheit wird immer mehr aus dem Bewusstsein der Verbraucher verdrängt. Diese erschreckende Entwicklung zeigte bereits eine Publikation aus den 1990er Jahren, basierend auf damaligen Aussagen der DGE. Vergleicht man die damals gemachten Aussagen mit den heutigen, fällt auf: Vor wenigen Jahren wurde wie selbstverständlich kommuniziert, dass ein hoher Gemüse- und Obstverzehr das Risiko für Krebserkrankungen um bis zu 50 % reduzieren kann. Ebensolche Aussagen findet man auch im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern und anderen Lebensmitteln, die als besonders reich an pflanzlichen Mikronährstoffen gelten. Grundlage waren eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse um das große Potenzial pflanzlicher Vitalstoffe bzw. Mikronährstoffe. 

In der kargen Nachkriegszeit konzentrierte man sich vor allem auf Lebensmittel-Inhaltsstoffe, die Kalorien bzw. Brennstoffe lieferten: Eiweiße (= essenzielle Aminosäuren), Fette (= essenzielle Fettsäuren) und Kohlenhydrate (= Glukose). Daran hat es jedoch schon lange keinen Mangel mehr. Im Gegenteil: heute ernähren sich die meisten Menschen zu kalorienreich und bewegen sich dabei auch noch zu wenig.

Vitalstoffe dienen nicht der Kalorienversorgung, sind jedoch bioaktiv und werden für eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und ein stabiles Immunsystem benötigt. Aus Forschungen weiß man zum Beispiel, dass der Verzehr von Fermentprodukten und sekundären Pflanzenstoffen die Darmflora pflegt, das Immunsystem stärkt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme und Krebserkrankungen senkt. Während solche präventiven Wirkung dieser vor allem in Pflanzen vorkommenden Substanzen damals noch deutlich hervorgehoben wurden, werden diese mittlerweile nicht mehr konkret benannt. Eine Folge davon ist, dass die Menschen das Präventions-Potenzial einer guten Vitalstoffversorgung völlig unterschätzen.

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Es ist deshalb mehr und mehr an jedem Einzelnen, sich in aktueller ernährungswissenschaftlicher Literatur und bei alternativen Quellen über die große Bedeutung von Mikronährstoffen und vitalen Lebensmittel für unsere Gesundheit zu informieren. Wenn Sie auf Informationen von offizieller Seite vertrauen, nutzen Sie nicht das volle Potenzial, das in bestimmten Lebensmitteln steckt.

Die westliche Ernährungsweise ist geprägt vom Verzehr stark verarbeiteter Nahrung und einem geringen Anteil an pflanzlicher Kost. Auch Fermentprodukte stehen in Europa immer seltener auf dem Speiseplan. Bei den Pflanzen, die in unseren Supermärkten angeboten werden, handelt es sich in den meisten Fällen nicht mehr um ursprüngliche Lebensmittel. Verzüchtung zur Ertragsmaximierung, Verarbeitung, Behandlung mit allerlei Fragwürdigem für eine längere Haltbarkeit und dergleichen schmälern den Wert von modernen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie machen es für den Durchschnittsverbraucher nicht einfach, sich ausreichend mit den genannten pflanzlichen Vitalstoffen zu versorgen.

Um diese Vitalstoffversorgung zu sichern, genügt es heute oft nicht mehr, ein wenig von dem im Supermarkt erhältlichen Obst und Gemüse zu konsumieren. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten pflanzlichen Vitalstoffen ist eher mit besonders ursprünglichen und gering verarbeiteten Lebensmitteln möglich. Die "Vitalstoffdichte" solcher speziellen Naturprodukte ist oft eine ganz andere als bei durchschnittlichen Lebensmitteln aus dem Angebot der Supermärkte. Genau auf solche Naturprodukte haben wir uns bei Topfruits spezialisiert.

Sprossen und Keimlinge: wahre Vitalstoffkraftwerke - 30.07.2021


Sprossen und Keimlinge stecken voller frischer Vitalstoffe. Sie sind reich an gesunden Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Konzentration von Mineralstoffen und Vitaminen ist in Sprossen größtenteils mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Durch den rohen Genuss der Sprossen und Keimlinge gehen keine Vitalstoffe verloren, alle Biostoffe und Enzyme bleiben aktiv und können vom Organismus verwertet werden. Während des Keimprozesses werden außerdem Kohlenhydrate und Proteine so umgewandelt, dass sie besser verdaulich sind. Die Nährstoffe werden im Darm besser aufgenommen.Radieschensamen-943

Keimlinge bergen einen Schatz an Vitaminen! Die in den Sprossen und Keimen enthaltenen Vitamine sind leichter für den Stoffwechsel verwertbar als die Vitamine in den ausgewachsenen Pflanzen. Beispielsweise ist das in Sprossen enthaltene Vitamin E rund 20-mal wirksamer als synthetisch hergestelltes Vitamin E. Der Vitamin C-Gehalt ist in Keimlingen, gerade in denen von Alfalfa, Mungbohnen und Linsen, deutlich höher als zum Beispiel in Gurken, Tomaten oder Karotten. Bei der Keimung steigt außerdem der Gehalt an Vitamin B12 so an, dass eine Sprossenmahlzeit den Tagesbedarf an diesem Vitamin decken kann.

Keimsprossen sind vollgepackt mit sekundären Pflanzenstoffen, denen positive Effekte auf das eigene Wohlbefinden zugeschrieben werden. So können sich sekundäre Pflanzenstoffe fördernd auf das Immunsystem auswirken, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel regulieren sowie entzündungshemmend wirken. Carotinoide sind in Alfalfa-, Kichererbsen- oder Kressesamen zu finden, Polyphenole in erster Linie in Weizenkeime oder Brokkolisamen. Sojabohnenkeimlinge enthalten Flavonoide und Keimlinge aus gelben Sojabohnen sind für Frauen wegen ihrer Phytoöstrogene interessant. Glucosinolate finden sich unter anderem in Rettich,- Brokkoli- oder Rucolasamen. Hülsenfrüchte enthalten Saponine und fettreiche Samen wie beispielsweise Sonnenblumenkerne weisen Phytosterine auf.

Woraus lassen sich Keime und Sprossen herstellen? Aus keimfähigen Samen, Getreide- und Pseudogetreidesorten sowie aus Hülsenfrüchten lassen sich Keimlinge ziehen. Dabei gilt die Faustregel: Je kleiner das Sprossgut, desto schneller bilden sich die Keime. Dadurch verkürzt sich oftmals der Keimungsprozess und die ersten Erfolge sind schneller sichtbar. Viele Tipps und weiterführende Informationen zum Keimen finden Sie in „Das große Buch der Sprossen und Keime“ von Rose-Marie Nöcker hier bei uns im Shop: https://www.topfruits.de/buch/buch-sprossen-und-keime Brokko_Force

Keimsprossen im Fokus der Wissenschaft: Forscher der Universität Heidelberg empfehlen, Brokkoli-Sprossen bei der Krebs-Therapie miteinzubeziehen. Sie stellten während ihrer Untersuchungen fest, dass Brokkoli-Sprossen große Mengen an Sulforaphan enthalten. Laut den Wissenschaftlern wäre eine Kombination von Chemotherapie und der Verzehr von Brokkoli-Sprossen am wirkungsvollsten. Täglich 1 bis 3 Teelöffel Brokkoli-Sprossen sei empfehlenswert.
Anstelle von frischen Brokkoli-Sprossen können Sie für Ihre tägliche Sulforaphan-Portion auch unser Broccoraphan-Pulver verwenden. Dieses Pulver besteht aus gekeimten Brokkolisamen, die zum Erhalt der Vitalstoffe nach der Keimung schonend gefriergetrocknet und gemahlen werden. Eine weitere Möglichkeit, wie sich schnell und einfach Sulforaphan in Ihre Ernährung einbauen lässt, ist unser Produkt BROKKO FORCE, eine getrocknete Keimsprossenmischung aus Brokkoli- und Daikon-Keimlingen.

Brotbackmischungen für mehr Vitalität und Energie - 23.07.2021


Herkömmliches Brot kann viele gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Es enthält Gluten, isolierte Kohlenhydrate und nur wenige Vitalstoffe. Wer sein Brot fertig kauft, weiß oftmals gar nicht, welche Zutaten darin enthalten sind. Selbst die Nachfrage beim Fachpersonal ergibt häufig keine befriedigende Antwort. Deshalb sollten Sie, wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, am besten Ihr Brot selber backen. Auf diese Weise wissen Sie genau, welche Zutaten enthalten sind, und Sie können das Brot ganz an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.

Was aber gehört in einen ehrlichen Brotteig? Vollkornmehl, Vollkorn-Sauerteig, etwas Hefe, Salz (aber unbehandeltes Kristall- oder Meersalz) und nach Wunsch noch Saaten. Eine interessante Möglichkeit auch beim Brotbacken stellen die Urgetreide-Sorten wie Emmer oder Einkorn dar. Urgetreide ist reich an Nährstoffen und Aromen. Zudem werden diese Sorten im Allgemeinen besser vertragen, selbst für Weizenallergiker ist das darin enthaltene Gluten vielfach bekömmlicher.

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Brotbackmischungen: Eine gute Alternative für Einsteiger und Eilige! Wem das Herstellen seines eigenen Mehls aus Körner zu mühevoll ist oder wer dafür nicht das richtige Zubehör hat, für den sind fertige Brotbackmischungen eine gute Möglichkeit. Doch auch hier sollte genau darauf geachtet werden, welche Zutaten in diesen enthalten sind. Schaut man sich die Zutatenliste herkömmlicher Mischungen einmal an, findet man Zutaten wie Traubenzucker, Kartoffelflocken, Jodsalz, Gerstenmalz, Ascorbinsäure, Malzextrakte etc. Also eine Fülle an Zugaben, die keinen wesentlichen Zweck haben und die man ganz und gar nicht im Brot braucht.

Bei Topfruits erhalten Sie „ehrliche“ Backmischungen. Unsere Vitalbrot-Mischungen enthalten ausschließlich Dinkel- und Roggengetreide aus dem vollen Korn. Zudem wird die Rezeptur durch gemahlene Braunhirse und Traubenkernmehl bereichert. Durch den hohen Vollkornanteil und das Traubenkernmehl werden die Brote mit der Backmischung kräftig dunkel und herrlich aromatisch – so wie ein richtiges Brot schmecken muss. Backhilfsstoffe oder Malzextrakt für die Farbe finden Sie bei uns nicht. Die ausgewählten Zutaten der Backmischungen bringen einen guten Ballaststoffgehalt und wertvolle Mineralien wie zum Beispiel Silizium mit. Durch den Zusatz von Traubenkernmehl hat das Brot sogar ein antioxidatives Potenzial, vor allem wenn es nicht gebacken, sondern nur getrocknet wird. Sie haben die Auswahl zwischen einer Basismischung und weiteren Rezepturen, unter anderem mit wertvollen Chiasamen und Walnüssen. Selbstverständlich können Sie alle Backmischungen nach Ihrem Geschmack anpassen und weitere Zutaten hinzufügen, wie beispielsweise gehackte Nüsse, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Selbst Sprossen wie unsere Keimsprossen-Mischung BROKKO FORCE stellen eine gute Ergänzung der Vitalbrote dar.

Gebacken oder getrocknet – die Entscheidung liegt bei Ihnen! Brote aus unseren Brotbackmischungen gelingen sowohl gebacken als auch getrocknet. Dies ist nämlich eine weitere Besonderheit. Unsere Backmischungen können auch als Grundlage für gesunde Rohkostbrote dienen. Rohköstler können aus dem Brotteig flache Fladen formen, die anschließend in der Sonne oder in einem Früchtetrockner getrocknet werden.

Das Alter ausbremsen mit Sirtfood - das sollten Sie wissen - 27.06.2021


Was sind Sirtuine und was sollte man darüber wissen, wenn es um eine gesunde und vitale Ernährung geht?? Sirtuine sind Enzyme, die unser Körper unter bestimmten Umständen aus Proteinen selbst herstellt. Durch komplexe Mechanismen fördern Sie die Regeneration in den Zellen und haben damit auch einen großen Einfluss auf den Alterungsprozess. Sirtuin wurde Anfang der 90er Jahre vom bekannten Biologen und Alterstforscher Dr. David Sinclair entdeckt. Angeregt wird die Bildung von Sirtuine durch Nahrungsrestriktion (Fasten), intensive körperliche Betätigung (Ausdauersport) und durch bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie in manchen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Insbesondere Resveratrol und Quercetin hat man als Sirtuinaktivatoren ausgemacht. Wahrscheinlich gibt es aber noch weitere, bisher noch nicht entdeckte derartige Substanz, welche denselben Effekt haben.

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Lebensmittel mit einer besonders hohen Konzentration an Sirtuin aktivierenden Pflanzenstoffen werden als Sirtfood bezeichnet. In der Literatur werden Sirtuine hauptsächlich im Zusammenhang mit einer Sirtfood-Diät genannt und beschrieben, die besonders gut geeignet sein soll, um dauerhaft und ohne Jo-Jo Effekt abzunehmen. Der Aspekt "Verlangsamung von Alterungsprozessen", wie sie David Sinclair als Eigenschaft der Sirtuine erforscht hat, steht bisher noch im Hintergrund. Nur einige so genannte "Bio-Hacker", die sich besonders intensiv um Ihren Körper und Ihre Gesundheit kümmern, haben die Sirtuine und wie man deren Bildung aktivieren kann, ins Visier genommen, um zusammen mit anderen Maßnahmen ihr Energielevel und die Zellregeneration zu verbessern.

Sirtuine werden auch Langlebigkeitsenzyme genannt. Sie reparieren über epigenetische Prozesse DNA-Schädigungen in den Zellen, die sich im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses an den Chromosomen bilden. Außerdem regen Sirtuine die Autophagie an: sie räumen den Zellmüll auf, der sich im Laufe der Zeit in den Zellen anhäuft und mit zunehmendem Alter immer weniger abtransportiert wird, und recyclen diesen. Beide Funktionen haben letztlich einen regenerierenden und verjüngenden Effekt auf unser biologisches Alter.

Untersuchungen zeigen: ein wenig Sirtfood in den Alltag integriert wird keine großen Effekte bringen. Am meisten macht Sirtfood Sinn in Kombination mit einer gewissen Nahrungsrestriktion, die ziemlich einfach durch Intervallfasten in den Alltag integriert werden kann, und einem moderaten Ausdauer-Sportprogramm. Beides verbessert den Insulin- und Zellstoffwechsel und hat einen ähnlichen Einfluss auf die relevanten epigenetischen Prozesse, wie der Verzehr sirtunireicher Lebensmittel. Erst ein solches Gesamt-Konzept führt zu echten und dauerhaften Erfolgen, wenn es darum geht, mehr Energie zu haben und Alterungsprozesse zu verlangsamen.kurkumapfeffer1585d30330e9f9

Wie gesagt: Sirtfoods sind pflanzlich Lebensmittel. Sie sollten so unverarbeitet wie es geht und wo möglich aus biologischem Anbau sein. Pflanzen aus Bio-Anbau müssen ihre Abwehrstoffe selber bilden. Dadurch entstehen mehr dieser wichtigen, Sirtuin aktivierenden Pflanzenstoffe, da diese von den Pflanzen gewöhnlich zum Selbstschutz gegen Schädlinge gebildet werden. Bestimmte Eigenschaften sind typisch für sirtuinhaltige Lebensmittel. Eigenschaften, an denen man besonders vitale Lebensmittel erkennen konnte, auch bevor man die Sirtuine kannte: intensive Farben, Scharf- oder Bitterstoffe. Farbintensive Lebensmittel und zu den Sirtfoods zu zählen sind beispielsweise Kurkuma, rote Zwiebeln, Brombeeren oder auch Goji-Beeren. Schärfe findet sich bei Chilis, Meerrettich und Ingwer. Sirtuin aktivierende Bitterstoffe kommen vor allem in Grüntee, Pekannüssen, schwarzer Schokolade oder Natur-Kakao. Aber auch Cashewkerne und Leinsamen enthalten Sirt-Aktivatoren.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Auswahl der Lebensmittel für Ihre tägliche Ernährung auf die Verwendung besonders auch auf solche mit Sirtuin aktivierenden Eigenschaften.  Auch durch Sport und Fasten können Sirtuine aktiviert werden. Genauere Hintergründe zu Sirtuinien und deren Wirkmechanismen sowie eine Übersicht mit Sirtuin aktivierenden Lebensmitteln finden Sie in der Literatur oder in unserem Infothek Artikel:https://www.topfruits.de/aktuell/einfacher-abnehmen-mit-sirtuin-aktivierenden-lebensmitteln/

Aronia: eine ganz besondere Beere! - 23.06.2021


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Aronia-Beeren stecken voller wervoller Inhaltsstoffe – ob getrocknet, als Saft oder als Pulver. Aroniabeeren und ihre Erzeugnisse haben einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Gerbstoffen, Proanthocyanidinen, Flavonoiden und Pflanzensäuren. Der Anthocyangehalt liegt bei den Aroniabeeren bei über 30 Gewichtsprozent und übertrifft damit andere anthocyanhaltige Beeren, wie beispielsweise Wildheidelbeeren, bei Weitem. Anthocyane gelten als „Radikalfänger“ und haben eine hohe antioxidative Wirkung. Frische Aronia-Beeren enthalten zudem Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin E und Betacarotin sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Außerdem haben sie einen hohen Folsäure-Anteil. Aufgrund ihres enorm hohen ernährungsphysiologischen Mehrwertes werden Aroniabeeren zu Recht als „Superfood“ bezeichnet. Die wertvollen Vitalstoffe liegen in Trockenfrüchten und Säften hochkonzentriert vor. 

In einer aktuellen Laborstudie fanden Wissenschaftler des Instituts für molekulare Virologie des Universitätsklinikums Ulm heraus, dass Aroniabeeren-Saft die Aktivität von Viren stark hemmen kann. Auch auf Sars-CoV-2 kann der Saft der Aroniabeere eine erfolgversprechende Wirkung haben, so Prof. Dr. Bernhard Uehleke. Der Arzt und Wissenschaftler vermutet, dass die Gerbstoffe der Aroniabeeren für die verminderte Aktivität der Viren verantwortlich sind. Ausführliche Informationen zu dieser Untersuchung finden Interessierte in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Natur & Heilen“ (06/2021).

Den Saft der Aronia-Beere können Sie als Direktsaft trinken oder Sie greifen auf ein Saftkonzentrat zurück. Mit beiden Saftvarianten können Sie Ihren Körper mit den gleichen wichtigen Inhaltsstoffen versorgen. Das Saftkonzentrat bietet den Vorteil, dass es platzsparender ist, was besonders auf Reisen interessant sein kann. Aroniabeerensaft schmeckt eher herb. In der Verwendung als Schorle oder als fruchtige Zutat in einer Tasse Tee lässt sich der Geschmack etwas abmildern. Sie können den Aronia-Saft auch mit anderen Säften mischen, wie zum Beispiel in unserem Super-7-Saft. So sichern Sie sich nicht nur den Vitalstoffgehalt der Aronia, sondern auch noch den anderer Früchte.

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Aroniabeeren getrocknet haben eine hohe natürliche Konzentration an Pflanzenfarbstoffen, wie Flavonoide und Anthocyanidine. Getrocknete Aronia-Beeren sind eher trocken und fest. Zur weiteren Verarbeitung bietet es sich häufig an die getrockneten Beeren einzuweichen, am besten über Nacht. Danach lassen sich die Aronia Beeren wie frische verwenden, zum Beispiel im Müsli, Joghurt oder Dessert. Auch das Einweichwasser kann weiterverwendet werden. Als nährstoffreicher Snack können Sie Aronia Beeren alleine oder in Kombination mit anderen Trockenfrüchten knabbern. Durch den Mix mit süßen Trockenfrüchten, wie beispielsweise in unserem Cranberry-Aronia Vitalbeeren-Mix oder im Beeren-Mix, wird der herbe Geschmack der Aronia Beeren abgemildert, während sich die Inhaltsstoffe ernährungspsychologisch sinnvoll ergänzen. Außerdem schmecken die Aronia-Beeren zusammen mit anderen Vitalbeeren einfach lecker :-)

Reines Aronia-Pulver aus vollreifen, ganzen, getrockneten Bio Aroniabeeren ist eine interessante Alternative zu Aronia-Saft. Das fein vermahlene Nahrungsergänzungsmittel enthält so viel geballte Vitalstoffkraft wie die getrockneten Beeren oder der Saft, lässt sich aber praktisch dosieren und vielseitig einsetzen. Einfach ein wenig Pulver in Saft, Smoothies oder Joghurt einrühren und Sie erhalten nicht nur eine intensive Lila-Färbung, sondern versorgen sich auch mit wichtigen Anthocyanen.

Leistungstief? Keine Chance dank Gehirnfutter! - 14.06.2021


Mit den richtigen Snacks können Sie schnell ein Leistungstief überwinden, Ihre Batterien wieder aufladen und Ihre Gehirnaktivität ankurbeln. Zwischenmahlzeiten werden oft als ungesund abgestempelt. Häufig ein vorschnelles Urteil - unserer Meinung nach. Denn was zählt, ist das Richtige zu essen: Pflanzliche Snacks können Ihren Speiseplan vitalstoffreich ergänzen und verbessern dadurch ganz nebenbei Ihre Leistungsfähigkeit. Lebensmittel, die für eine gute mentale Leistungsfähigkeit sorgen, werden heutzutage gerne als "Brainfood" oder "Gehirnfutter" bezeichnet.

Your-Powersnack-Nuss-Frucht-MischungTrockenfrüchte liefern schnelle Energie und verhindern Leistungstiefs. Als Snack eignen sich zum Beispiel getrocknete Ananas, Cranberries, Aprikosen, Datteln, Feigen, Bananen- oder Apfelchips. Sie versorgen uns nicht nur mit Energie, sondern auch mit wertvollen Vitalstoffen wie Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffen. Da Trockenfrüchte von Natur aus viel Zucker enthalten, empfehlen wir nicht mehr als eine Handvoll pro Tag. Aufgrund ihrer langen Haltbarkeit können sie die Vitalstoffbomben direkt in ihrer Schreibtischschublade aufbewahren – so ist der nächste Energieschub immer griffbereit!

Nüsse verbessern das kognitive Leistungsvermögen. Unser Gehirn ist hauptsächlich aus Fetten aufgebaut. Eine Portion Mandeln, Walnüsse, Cashewkerne oder Paranüsse versorgen unsere grauen Zellen mit den dafür benötigten ungesättigten Fettsäuren. 2016 bewies eine Studie der Loma Linda University in Kalifornien, dass der tägliche Verzehr von Nüssen die Gehirnfrequenzen stimuliert und somit unsere Konzentration und unser Gedächtnis verbessert. Außerdem enthalten Nüsse viele B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Zink und Phosphor. Nüsse machen übrigens nicht dick, sondern können sogar beim Abnehmen helfen. Greifen Sie dafür aber besser zu der ungerösteten und ungesalzenen Variante.

Kakao stimuliert nicht nur die Hirnfunktion, sondern macht auch glücklich. Ihren guten Ruf verdanken die Kakaobohnen unter anderem den sogenannten Flavonoiden. Es handelt sich dabei um sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung. Neueste Forschungen haben eine positive Wirkung der Kakao-Flavonole auf die Vitalität der Gefäße gezeigt. Im Gehirn sorgten die Eigenschaften und Wirkungen der Flavonole im Kakao für eine Steigerung der kognitiven Leistungen. Das gilt natürlich auch für dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 %. Außerdem gilt Kakao als Stimmungsaufheller – und liefert dadurch sozusagen Brainfood und gute Laune in einem!

Bestimmte Vitamine sind unverzichtbar für Gehirn und Psyche. Für eine optimale Gehirnfunktion sind vor allem B-Vitamine von Bedeutung, allen voran das Vitamin B12. Es schützt die neuronalen Verbindungen, synthetisiert wichtige Botenstoffe und stärkt die Nerven. Forscher der Tufts Universityin Boston konnten 2012 nachweisen, dass bereits ein geringer Vitamin-B12-Mangel den geistigen Verfall beschleunigt und Demenz begünstigt. Eine andere Studie von 2014 aus dem British Journal of Psychiatry zeigt, dass Vitamin B12 in ausreichender Dosierung sogar Depressionen lindern kann. Vitamin B12 aus pflanzlichen Quellen ist allerdings selten: Nur bestimmte Algen und fermentierte Lebensmittel enthalten die Substanz. Gesundheitsbewusste Menschen sollten daher öfter auf diese Nahrungsmittel zurückgreifen oder B-Vitamine, besonders B12, mithilfe entsprechender Mittel ergänzen.

Mehr Gesundheit durch einfache Verhaltensänderungen - 04.06.2021


Für deutlich mehr Energie, Abwehrkraft und Schutz vor zivilisatorischen Erkrankungen braucht es nur einige einfache Verhaltensänderungen bei der Ernährungsweise. Die Betonung liegt dabei auf Veränderung bzw. Verbesserung! Sie finden hier keine Diättipps, die meist sowieso nicht funktionieren.

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Führen Sie die Verbesserungen am besten Schritt für Schritt durch und nicht auf einmal, dann werden Ihnen diese auch nicht schwerfallen. Sie werden sehen, die Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Ihr Energieniveau werden ganz erstaunlich sein. Und die Ergebnisse sind die Veränderungen wert.

Punkt 1 - und der Wichtigste von allen! Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum und den Verzehr von einfachen Kohlenhydraten, wie in Weißmehlprodukten. Der übermäßige Verzehr hat derart viele Nachteile, dass alleine dadurch bereits große Effekte erzielt werden können.

Punkt 2: Vermeiden Sie den Konsum industrieller Fertignahrung. Sie enthält viele gehärtete Fette und damit gesättigte Fettsäuren und oft schädliche Transfette. Meist auch viel Zucker und insgesamt zu viel leere Kalorien. Dagegen finden sich nur wenig Ballaststoffe und wenige wertvolle Vitalstoffe in solcher Fertignahrung.

Punkt 3: Reduzieren Sie Ihren Konsum von Fleisch, Wurst, Käse und Molkereiprodukten stark. Sie enthalten ebenfalls zu viel ungünstige Fette, zu viel tierische und denaturierte Proteine sowie zu viel Natrium (v.a. Pökelsalz).

Punkt 4: Essen sie mehr vollwertige und gering verarbeitete, pflanzliche Lebensmittel! Dabei sollte der Frischkostanteil möglichst über 50 % liegen (nach Jahreszeit). Dazu zählen insbesondere alle Arten Gemüse und Salate, Baumnüsse (keine Erdnüsse) sowie Saaten wie Kürbis-, Hanf- und Leinsaat. Wenn Sie Allergie-Probleme haben, sollten Sie eine Weile auf Getreide, besonders auf Weizen verzichten. Als Ersatz kann man auf Buchweizen, Hirse, Amaranth und Quinoa oder Lupine zurückgreifen. Auch alte Getreidesorten oder Hafer bereiten keine Probleme, im Gegensatz zu Mehl aus modernen besonders glutenreichen Hybridweizensorten.

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Infothek-Beitrag „Einfache Verhaltensänderungen, um gesund zu bleiben“.

Meerrettich - Pflanze des Jahres 2021 - 10.05.2021


Der Meerrettich (Armoracia rusticana) wurde vom Naturheilverein "NHV Theophrastus" zur Heilpflanze des Jahres 2021 gewählt. Der Grund ist, dass die Pflanze laut Jury ein großes naturheilkundliches Potenzial in sich trägt. Die Meerrettichpflanze enthält vor allem Senföle. Diese Scharfstoffe haben eine antibakterielle, antivirale sowie entzündungshemmende Wirkung, wie verschiedene Studien zeigen. Interessant sind die Eigenschaften dieser Meerrettich-Inhaltsstoffe vor allem wegen der zunehmenden Antibiotikaresistenzen.Meerrettichwurzel

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Meerrettich findet man vor allem in der Wurzel. Jeder hat sicher schon Meerrettich-Wurzeln (Armoraciae radix) gesehen. Sie können bis zu 50 Zentimeter lang und 6 Zentimeter dick werden. Für die naturheilkundliche Verwendung sind in erster Linie die in der Wurzel enthaltenen Isothiocyanate (ITC) von Bedeutung. Diese ITC stellen die eigentlich antimikrobiell aktiven Substanzen dar.

Der Meerrettich wird in der traditionellen Naturheilkunde bereits seit dem 12. Jahrhundert  eingesetzt. Armoracia rusticana wurde damals bei Gelbsucht, Atemwegserkrankungen und Skorbut verwendet. Im Mittelalter wurden der Meerrettichwurzel sogar Heilkräfte nachgesagt, wenn sie in Scheibenform als Kette um den Hals getragen wurde. Die antibakteriellen Eigenschaften der ITC im Meerrettich wurden in zahlreichen Forschungen belegt. Deshalb wird der Meerrettich auch gerne als "pflanzliches Antibiotikum" oder "Penicillin aus dem Garten" bezeichnet.  

Isothiocyanate (ITC) werden bereits seit Langem erfolgreich bei akuten und häufig wiederkehrenden Infektionen der Atemwege und der ableitenden Harnwege eingesetzt. ITC sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz herstellen. Im Meerrettich liegen diese Pflanzenstoffe als Senfölglycoside oder Glucosinolate in einer inaktiven, stabilen Form vor. Nach dem Schlucken werden aus diesen inaktiven Stoffen mithilfe eines im Meerrettich enthaltenen Enzyms ITC gebildet.  Ein bedeutender Vorteil der in der Meerrettichwurzel enthaltenen ITC ist, dass sie an verschiedenen Punkten im Krankheitsgeschehen angreifen, Bakterien und Viren bekämpfen und zugleich entzündungshemmend wirken. Durch ihre antiadhäsiven Eigenschaften hemmen die Senföle die Bildung von sogenannten bakteriellen Biofilmen. Meerrettichpulver-2985

Die antibakterielle Eigenschaft der Meerrettich-ITC wurde bereits in den 1950er Jahren nachgewiesen und in zahlreichen Untersuchungen an deutschen und internationalen Universitäten belegt. Die Universität Freiburg wies in Laboruntersuchungen nach, dass sich durch eine Kombination von Meerrettich und Kapuzinerkresse eine breite Bandbreite an therapeutisch relevanten Wirkstoffen ergibt, die sich in ihrer Wirkweise teilweise sogar noch verstärken. In ähnlicher Weise ergänzen sich auch Meerrettich und Brokkoli bzw. Brokkolisamen.

Meerrettich-Wurzel kann frisch oder getrocknet und in Pulverform eingesetzt werden. Für eine innere Anwendung können Sie die frische Wurzel fein gerieben mit der gleichen Menge Honig oder Joghurt versetzen. Von dieser Mischung sollten Sie dann dreimal täglich einen Teelöffel einnehmen. Für einen heilenden Umschlag verteilen Sie einfach frisch geriebene Meerrettichwurzel auf einem Leintuch und legen dieses auf die schmerzende Stelle. Aus Meerrettichpulver können Sie neben der Verwendung in der Küche zur äußerlichen Anwendung eine Paste herstellen.

Quelle Bild: © NHV Theophrastus

Älter werden und VITAL bleiben, aber wie? - 30.04.2021


Eine pflanzliche Ernährung ist auch im Alter sinnvoll! Ältere Menschen stehen häufig vor gesundheitlichen Herausforderungen.
Viele kämpfen mit sinkenden Energieleveln, Kraftverlust, verminderter Appetit und Nebenwirkungen durch Medikamenteneinnahme. Eine Ernährung mit hohem Pflanzenanteil sichert eine optimale Versorgung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen sowie antioxidativen Schutzstoffen und wirkt präventiv auf viele ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten, welche sich im Alter manifestieren (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall). Wer jeden Tag verschiedene Obst- und Gemüsesorten, ursprüngliche Getreidesorten, Nüsse und Saaten, kaltgepresste Öle sowie fermentierte Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, ist in der Regel ausreichend mit essentiellen Nährstoffen versorgt. Ältere Menschen leiden jedoch vermehrt unter Calcium-, Vitamin B12- und D-Mangel und können eventuelle Defizite gezielt mit Nahrungsergänzungsmitteln aufbessern.

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In Deutschland liegt bei 80 – 90% aller Menschen ein Vitamin D3 Mangel vor, betroffen sind auch etliche Senioren. Für langfristige Gesundheit streben Sie einen Vitamin D-Spiegel von 75 ng/ml an. Diesen optimalen Wert erreichen Sie mit hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln (empfohlene Verzehrmenge = 1 000 I.E. pro Tag). Vitamin D sollte im Idealfall immer mit Vitamin K2 kombiniert werden.

Bereits ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Calciumresorption im Darm stetig ab – gleichzeitig sinken Mineralisierungsgrad der Knochen sowie Knochendichte. Jeder vierte 50-Jährige und jeder zweite 75-Jährige leidet unter porösen Knochen und ist einem erhöhten Knochenbruchrisiko ausgesetzt. Während der Verzehr tierischer Produkte die Calciumausscheidung erhöht, fördert ein hoher Vitamin D-Spiegel die Calciumeinlagerung in Knochen und Gelenken.

Mehr als 20 % aller Menschen leiden unter einem B12-Mangel. Mit steigendem Alter sinkt die Fähigkeit des Körpers, Vitamin B12 aufzunehmen. Bei einer Unterversorgung sinkt der Homocysteinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten steigt. Vitamin B12 ist in Fermentprodukten enthalten (z.B. Miso) und kann über eine Nahrungsergänzung eingenommen werden.Cultavit-Vitamin-B12

Übrigens schützt eine tiereiweißreiche Ernährung nicht vor Nährstoffmängeln – im Gegenteil. Wer viel Fleisch und tierische Produkte konsumiert, riskiert auf Dauer Müdigkeit, eine schlechte Verdauung, entzündliche Erkrankungen im Darm und den Gelenken und viele weitere Probleme die sich im Alter häufen. 100 % vegan werden ist nicht nötig um die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung zu genießen. Bereits die Umstellung auf mehr pflanzliche Frischkost kann viel bewirken und Ihrer Vitalität deutlich auf die Sprünge helfen. Besonders wichtig: Pflanzen liefern reichlich Ballaststoffe und füttern die nützlichen Darmbakterien, welche entzündungshemmende kurzkettige Fettsäuren produzieren. Ältere Menschen brauchen eine genauso ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise wie jüngere Erwachsene. Der Bedarf an Eiweißen, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch unverändert, in manchen Bereichen sogar erhöht. Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte sollten deshalb bevorzugt werden.

Außerdem enthalten vollwertige pflanzliche Lebensmittel viele lebenswichtige Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) und sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Antioxidantien, Bitterstoffe, ätherische Öle). Auf Dauer stabilisieren sie das Immunsystem, verbessern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel, normalisieren den Blutdruck, machen die Gefäße elastisch, regulieren den Blutzucker, senken die Entzündungswerte, verhindern Gewichtszunahme und reduzieren ganz allgemein das Risiko für viele der weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten. Im Alter sollte auch auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren geachtet werden. Wichtige Lieferanten für diese wertvollen Fettsäuren sind Nüsse und hochwertige Pflanzenöle, wie beispielsweise Leinöl.

Eine vegetarische oder vegane Ernährung mit einer Vielzahl an naturreinen und vitalstoffreichen Lebensmitteln deckt auch im Alter zuverlässig den Nährstoffbedarf. Pflanzliche Mahlzeiten sind nicht restriktiv, sondern die Rezepte sind abwechslungsreich, lecker und dabei einfach und schnell zubereitet. Noch Zweifel? Eine Studie aus 2020 der Universität Madrid kam zu dem Ergebnis, dass ein erhöhter Verzehr pflanzlicher Lebensmittel – wenn gleichzeitig tierische Proteine & Fette reduziert werden – dem gesunden Altern zuträglich ist. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von fast 2000 über 60-Jährigen und analysierten über einen Zeitraum von mehreren Jahren ihre Ernährungsgewohnheiten sowie Gesundheitsdefizite. Damit liegt nun endlich ein Beweis vor, dass ein pflanzenbasierter Speiseplan auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter sehr empfehlenswert ist.

Darum sollten sind mehr Ballaststoffe zu sich nehmen - 09.04.2021


Immer mehr Studien zeigen die Notwendigkeit von ausreichendem Ballaststoff-Verzehr. Ballaststoffe sättigen und fördern eine zügige Darmpassage der Nahrung und sie ernähren unsere besten "Gesundheitsarbeiter" - unsere Darmbakterien. Eine aktuelle Studie zeigt einmal mehr die überragende Bedeutung von Ballaststoffen für unsere Gesundheit. Menschen mit hoher Ballaststoffzufuhr leiden seltener unter einer posttraumatischen Belastungsstörung als solche, die nur wenig Ballaststoffe zu sich nehmen. Es handelt sich dabei um eine schwerwiegende psychische Erkrankung die immer öfter auftritt. Sie erfordert oft eine langwierige Behandlung. In der Studie werden Zehntausende Menschen über mindestens zwanzig Jahre beobachtet. Dabei werden verschiedene Einflussfaktoren auf den Alterungsprozess und die Gesundheit untersucht.Bio-Flohsamenschalen-gemahlen

Die Studienautoren führen Argumente an, die für einen Kausalzusammenhang zwischen Ballaststoffzufuhr und PTBS sprechen. Als Ursache für den positiven Einfluss von Ballaststoffen sieht man einmal mehr die Darmflora und die hiervon gebildeten «kurzkettige Fettsäuren». Diese Verbindungen werden von den Bakterien im Dickdarm bei der Zersetzung von Ballaststoffen gebildet. Diese Fettsäuren haben im Hirnstoffwechsel wichtige Funktionen, das hat man bereits in anderen Untersuchungen gesehen, die auf einen Zusammenhang zwischen Darmflora und Psyche hingedeutet haben.

Auch diese Studie zeigt, dass eine verbesserte Versorgung mit Ballaststoffen und Mikronährstoffen unter Präventions-Gesichtspunkten enorm wichtig ist.Empfohlen werden 40-60g Ballastsoffe (lösliche und unlösliche) pro Tag. Vor 100 Jahren lag der Konsum bei über 100g pro Tag. Heute erreichen viele Bürger noch nicht einmal eine Minimalmenge von 20g am Tag. Unter diesen Bedingungen verhungern die für unsere Gesundheit wichtigen Bakterien im Dickdarm, auch wenn wir ab und an ein Yoghurt essen! Bedingt ist der Mangel an Ballaststoffen durch den Verzehr von zu viel Fleisch, Wurst, Molkereiprodukten und anderen ballaststofffreien-- oder armen Lebensmitteln. Viel Ballaststoffe finden wir pflanzlichen Lebensmitteln wie in Gemüse, Vollkorngetreide, Saaten oder Hülsenfrüchte.

Vielfach sind die Einflüsse bestimmter Substanzen für unseren Stoffwechsel derart erstaunlich dass, sie kaum für möglich gehalten werden. Besonders wenn es sich um banale Stoffe wie Ballaststoffe handelt die man noch vor wenigen Jahrzehnten als nutzlose, weil angeblich unverdauliche Nahrungsbestandteile betrachtet hat. Weitere Untersuchungen zeigen die enorme Bedeutung von Ballaststoffe für unser Immunsystem. Wissenschaftliche Studien haben etwa gezeigt, das nur 7 Gramm an Ballaststoffen zusätzlich jeden Tag, das Risiko eines Schlaganfalls um 7% senken kann. Die Wirkmechanismen sind überwiegend dieselben und haben immer mit einer gesunden Darmflora und geregelten Verdauung zu tun, welche durch die Ballaststoffzufuhr günstig beeinflusst wird. 

Dabei ist alles ganz einfach. Man gibt seinem Körper mit einer vitalen Ernährung nur das, was er braucht, damit alle Stoffwechsel- Schutz- und Reparaturprozesse optimal ablaufen können. Und hier können auch recht unscheinbare, oder aus Unwissenheit als bedeutungslos eingeschätzte Stoffe, wie eben Ballaststoffe eine große Rolle spielen. Eine naturnahe, überwiegend pflanzen basierte Ernährung mit gering verarbeiteten, vollwertigen Lebensmitteln ist das Beste was wir für unsere Gesundheit tun können. Sie liefert  in der Regel alles, was wir brauchen.

Mit diesen 13 Tipps verlieren Sie dauerhaft Gewicht - garantiert! - 10.03.2021


Der Frühling steht vor der Tür: Genau die richtige Zeit um sich über überflüssige Funde und mehr Energie für die nächsten Monate Gedanken zu machen. Nur gesund, schmerzfrei und mit Lust am Leben können Sie den Frühling richtig genießen. Fasten oder noch besser eine dauerhafte Ernährungsoptimierung sind dazu das richtige Mittel. Beim Fasten schalten unsere Zellen in einen anderen Stoffwechselmodus, was einem Selbstreinigungsprozess gleichkommt. Fasten reduziert die ständige Insulinausschüttung und entlastet unsere Verdauung und Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die Leber und Galle. Das Immunsystem wird gestärkt, die innere Reinigung und Regeneration aktiviert. Der Geist wird klarer und Sie haben mehr Energie.

Beim Fasten greift unser Stoffwechsel auf seine Energiespeicher zurück. Zuerst wird der Zuckerspeicher gelehrt, bevor nach 24 Stunden die Protein- und später die Fettspeicher an der Reihe sind. Besonders interessant für unsere Gesundheit ist der Fett (Keto)-Stoffwechsel, der sich verstärkt ab dem 4 Tag einstellt, ja nach Art um Umfang der konsumierten Nährstoffe. Wenn Sie Fasten um dauerhaft Gewicht zu verlieren und damit bereits mehrfach gescheitert sind, dann sollten Sie sich über eine Umstellung auf eine Low Carb Ernährung mit vielen gesunden Fetten informieren (LCHF). Sehr zu empfehlen ist eine Fastenkur als Übergang zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung.

Für den dauerhaften Erfolg zum persönlichen Wohlfühlgewicht reicht eine kurze Fastenzeit nicht aus, nach der viele wieder in ihre alten schlechten Gewohnheiten zurückfallen. Nachhaltiger ist es, wenn Sie neue, bessere Gewohnheiten im Hinblick auf Ernährung und Bewegungsverhalten etablieren. Dazu haben wir Ihnen unten einige bewährte Tipps die zuverlässig funktionieren und zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme beitragen.

Mit diesen 13 Tipps verlieren Sie dauerhaft Gewicht und Sie halten Ihr Wunschgewicht - garantiert!

  1. Führen Sie einige Tage ein Ernährungstagebuch um ein Gefühl dafür zu bekommen, was Sie so den lieben langen Tag essen und wie viel Kalorien Sie insgesamt aufnehmen.
  2. Essen Sie weniger Zuckerhaltige Lebensmittel und Weißmehlprodukt. Keine Fertignahrungsmittel!  Sie liefern dir nichts was deiner Gesundheit dienlich sein könnte.
  3. Essen Sie MEHR gesunde Fette besonders aus Nüssen und Saaten wie Hanf, Chia, oder Leinsamen.
  4. Essen Sie viel ballaststoffreiche Lebensmittel, die viel Volumen aber wenig Energie und wenig Kohlenhydrate enthalten (Gemüse, Salate)
  5. Schlingen Sie Essen nicht hinunter, Kauen Sie ausreichend lange und genussvoll.
  6. Trinken Sie viel Wasser, (gerne auch mit einem Schuss Zitronensaft) oder ungesüßte Kräutertees. Am besten 1 Std. vor dem Essen 1 - 2 große Gläser.
  7. Schluss mit ständigen Snacks und Zwischenmahlzeiten!  Mit den richtigen Lebensmittel wird sich Ihre Blutzuckerkurve beruhigen und das Verlangen zu Snacken wird sich beruhigen.
  8. Essen Sie nur noch 2 Mahlzeiten am Tag. Lassen Sie Frühstück oder Abendessen ausfallen. 18:6 Intervallfasten etwa schränkt die Zeit der Nahrungsaufnahme auf 6 Stunden ein.  Mit den richtigen Lebensmitteln ist das problemlos und leichter durchzuhalten als man denkt.
  9. Sehen Sie Essen nicht als Hobby oder Freizeitbeschäftigung.
  10. Versuchen Sie nicht Ärger, Stress oder emotionale Tiefs durch Essen zu kompensieren, sondern lösen Sie die Probleme :-)
  11. Bewegen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde so, dass Sie dabei Schnaufen müssen. Am besten  im Bereich von 60-70% Ihrer (Puls) Maximalleistung. Bewegung verbraucht nicht nur Kalorien, sondern bringt Ihren Kreislauf in Schwung und sorgt für einen besseren Stoffwechsel und eine bessere Sauerstoffversorgung der Zellen.
  12. Geben Sie sich Zeit und erwarten Sie nicht in kurzer Zeit zu viel. Entscheiden ist neue Gewohnheiten zu etablieren und die Dauerhaftigkeit Ihres Erfolges!
  13. Sind Sie stolz auf sich und auf jeden kleinen Erfolg, den Sie erreichen, das wird Sie weiter motivieren.

Wenn Sie diese Tipps bei Ihren Bemühungen beherzigen dann ist es so gut wie sicher, dass Sie langsam aber DAUERHAFT Gewicht verlieren - und dieses Gewicht auch halten. Beobachten Sie was dabei passiert und profitieren Sie von den vielen positiven Veränderungen, die Sie bemerken werden.  In Bezug auf Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem, aber auch in Bezug auf ihr tägliches Lebensgefühl.  Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen gerne mit, wir freuen uns darauf.

Stichwort Intermittierendes Fasten - auch das ist bereits eine gute Idee. Eine Studie unter der Leitung von Valter Longo, von der University of Southern California mit Mäuse zeigte enorm positive Veränderungen selbst bei Kurzzeitfasten. Die Mäuse DNA entspricht weitestgehend der Menschlichen. Im Abstand von zwei Monaten reduzierte er bei den Versuchstieren nur an wenigen Tagen die Kalorienzufuhr. Am ersten Tag um 50 % und an den nächsten beiden Tagen um 90 %. Trotzdem verloren die Mäuse dabei 15 % ihres Körpergewichts. Insulinwert und IGF-1 sanken deutlich. Ein hoher IGF-1 Wert wird unter anderem mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Außerdem sank der Blutzucker um 40 %, während die Ketonkörper um das 9-fache anstiegen. Ketonkörper entstehen, wenn der Stoffwechsel auf Fettverbrennung umstellt, was vielfältige positive Effekte hat. Im Laufe ihres Lebens hatten die Fasten-Mäuse 45 % weniger Krebserkrankungen als ihre Artgenossen.

Topfruits Extra-Tipp: Während einer Saft-Fastenkur sollen max. 300-400 kcal Kalorien aufgenommen werden. Dabei verwendet man idealerweise fermentierte Gemüsesäfte, etwa aus Rote Beete, Möhren oder Sauerkraut.So unterstützen Sie Ihre Darmflora. Pflanzliche milchsaure Produkte wie Kanne Brotdrunk, Milchsaures Gemüse oder fermentierte Spezialitäten wie Miso, Ume Su sind idealerweise ganzjährig Bestandteil ihres Speisezettels.

Keine Angst vor Fetten - 25.02.2021


Fette haben in der Gesundheitsküche traditionell eher einen schlechten Ruf. Vor allem für den Cholesterinspiegel und die Gefäßgesundheit wurde bisher ein geringer Fettanteil, der insgesamt kokosspeisefett_goerg_1000tx6aEOJOy0q30zugeführten Kalorien empfohlen. Doch zu Unrecht, wie man zwischenzeitlich gesehen hat. Man muss das Thema Fette differenzierter betrachtet, genauso wie man bei Kohlenhydrate die Art und Quelle der KH unterscheiden muss.  Dean Ornish hat Fette ja als die Ursache allen Übels, in Bezug auf Stenosen der Herzkranzgefäße gesehen. Ungünstig ist aber wohl nur ein Übermaß an gesättigten und vor allem chemisch gehärteten Fetten wie man sie in Backwaren, oder vielen Fertignahrungsmittel findet.

Außerdem kommen Fette aus Nüssen und Saaten zusammen mit Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffen. Besonders Walnusskerne zeichnen sich durch einige ganz besondere Inhaltsstoffe aus, die in anderen Lebensmitteln nur selten vorkommen, die aber wichtig sind.  Etwa Gamma Tocopherole oder das Spurenelement Bor. Das führt zusammengenommen zu einem völlig anderen Wert und Effekt solcher Fette im Stoffwechsel, als durch Fette aus Fleisch, Süßigkeiten oder Fertignahrungsmitteln.

Die aktuellen Erkenntnisse aus Studien zur Keto Ernährung zeigen, dass eine Ernährungsweise die viel gesunde Fette enthält, in vielerlei Weise eher günstig ist. Bei einer High Fat Ernährungsweise (LCHF) handelt es sich um eine spezielle Form der Low Carb Ernährung. Hier werden Kohlenhydrate nicht durch Proteine ersetzt, sondern durch mehr Fette.

Diese Spielart wird auch ketogene Ernährung genannt. Idealerweise reduziert man dabei nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch die Eiweißzufuhr und erhöht den Fettanteil in der Ernährung. Insgesamt sollten dabei weniger Kalorien täglich konsumiert als mit einer meist KH reichen "Normal-Ernährung". Das ist mit einer fettreichen Ernährung einfacher möglich, weil die Blutzuckerschwankungen und Insulinausschüttung bei dieser Ernährung verringert sind, was zu reduziertem Hungergefühl führt. Der Sättigungseffekt einer fettreichen Ernährungsweise ist besser und nachhaltiger.

Das Besondere bei dieser Ernährung, insbesondere wenn man diese mit Sport / Bewegung verbindet, ist eine tief greifende Veränderung im Stoffwechsel.  Dieser "schaltet" nach einigen Tagen, und nachdem der Glykogenspeicher geleert ist, langsam auf Fettstoffwechsel für die Energiegewinnung um. Für unseren Organismus ist dies  eine normale Energieversorgung für Hungerzeiten, wenn nämlich Depotfett zur Energiegewinnung herangezogen wird. Dabei entstehenden Ketonkörper die unser Organismus als alternativen Brennstoff verwerten kann. Ketone sind eine besonders saubere Form der Energiegewinnung, es entsteht dadurch keine Säurelast wie beim Zuckerstoffwechsel. In den letzten Jahren hat man noch weitere günstige Effekte der "ketogenen Ernährung" gesehen.
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Im Folgenden ein kurzer Überblick über Eigenschaften einer Low Carb Ernährung basieren auf Fetten als Hauptenergieträger.

  • Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Geringe Insulinantwort und Entlastung der Gefäße von ständig starken Blutzuckerschwankungen
  • Langsame aber nachhaltige Gewichtsreduktion ohne Jojo Effekt
  • Steigert die Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Optimale Versorgung der Gehirnzellen
  • Verminderung der Entzündungswerte im Blut
  • Fett wird verbrannt statt eingelagert
  • Verbessert die Gefäßgesundheit, erhöht Redoxpotenzial und Sauerstoffversorgung der Zelle
  • Dadurch möglicherweise reduzierte Proliferation latenter Tumorzellen
  • Verbesserung der Mitochondrienfunktion in den Zellen
  • Die Energieversorgung aus Ketonkörpern ist metabolisch besonders effektiv

Die klassische Keto Ernährung geht allerdings normalerweise mit einem hohen Konsum an Eiern, Fleisch und Molkereiprodukten einher. Aus Sicht der Herzgesundheit und auch zur Verringerung des Krebsrisikos scheint mir diese Art der ketogenen Ernährung aber langfristig nicht optimal.

Untersuchungen zeigen, dass ein hoher Konsum von Milch, Käse oder Fleisch als Fettlieferant den so genannten IGF-1 Faktor erhöht, was zu einem höheren Krebsrisiko führt, auch die Entzündungsfaktoren im Blut nehmen durch einen hohen Verzehr dieser Lebensmittel zu. Aus dem Grund sind natürliche pflanzliche Fette aus Nüssen und Saaten als Fettquelle bei dieser Art der Ernährung insgesamt günstiger.

Bei einer ketogenen Ernährung, empfiehlt es sich ca. 60-70% der Kalorien über Fett aufzunehmen und nur 10-20 % über KH den Rest über Proteine. Wichtig ist, dass man das Verhältnis den persönlichen Bedürfnissen anpasst, es sollte einem nach einer gewissen Anpassungsphase gut gehen mit dieser Ernährung. Insgesamt sollte man ein tägliches Kaloriendefizit haben, jedoch ausgerichtet am persönlichen Wohlbefinden. Dieses Defizit kann in der Startphase höher sein dann kommt man schneller in den Fettstoffwechsel. Persönlich habe ich die beste Erfahrung damit gemacht von einer Fastenphase von vielleicht einer Woche, in eine ketogene Ernährung zu wechseln und diese dann längere Zeit aufrechtzuerhalten.Salat-Mix585d2ed83e1fb

Es gibt verschiedene Messmethoden, mit denen man Zuhause recht einfach prüfen kann, ob man im Fettstoffwechsel (in der Ketose) ist. Die fettreiche Keto Ernährung wird nicht dauerhaft empfohlen, auch wenn man die Art der Lebensmittel optimiert wie vorgeschlagen. Der Grund ist, damit die Regulationsfähigkeit unseres Organismus und das Hin- und Herschalten zwischen Zucker- und Fettstoffwechsel gut erhalten bleibt. Wenn man sein Krebs- und Herzinfarktrisiko niedrig halten und von den Vorteilen einer Keto Ernährung besonders profitieren will, sollte der Fettanteil der Nahrung überwiegend aus Nüssen und Saaten stammen, besonders solchen die wenig gesättigte Fette enthalten. Besonders gut geeignet um den Fettbedarf bei einer Keto Ernährung zu decken, sind Walnusskerne, Pecankerne, Mandeln, Kokosöl, Kürbiskerne, Hanfsamen, Chiasamen.

Der Kohlenhydratanteil sollte aus besonders wertigen, antioxidantienreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salate, Kräuter, Sprossen, Gewürze, Algen etc. stammen. Oft und gerne werden bei einer pflanzen basierten Keto Ernährung auch Avocados in jeder Art konsumiert. Zusätzlicher Vorteil bei diesen Fettquellen, der Eiweißanteil in Summe ist dabei nicht zu hoch. Denn bei normal ernährten und nicht Untergewichtigen "Nichtsportlern" reichen 0,8g/kg Körpergewicht Protein. Mehr ist nicht nötig und aus gesundheitlicher Sicht meist eher von Nachteil. Studien zeigen, dass das Krebs- und Herzinfarktrisiko bei niedrigem Proteinkonsum geringer ist als bei hohem.

Lesetipp: Einen umfassenden Überblick über die Vorteile und was in Bezug auf eine Keto Ernährung zu beachten ist bietet "der Keto Kompass" von Ulrike Gonder. Hier wird das Thema Keto Ernährung umfassend und mit allen Aspekten dargestellt, mit aktuellen Studien und vielen wissenschaftlichen Quellen. Pflichtlektüre, für jeden, der sich für die Keto Ernährung interessiert und der sich aus gesundheitlichen Gründen ketogen Ernähren möchte.

Linktipp: https://www.topfruits.de/aktuell/antientzuendliche-kost-als-schutzschild-gegen-chronische-entzuendsherde/
https://www.topfruits.de/aktuell/fastenarten-welche-art-zu-fasten-ist-fuer-mich-am-besten-geeignet/

Gene weniger wichtig als Ernährung und Livestyle - 15.02.2021


Unsere Lebenserwartung hat vermutlich weniger - mit unseren Genen zu tun als bisher angenommen. Wie uns die Forschungsergebnisse der Epigenetik zeigen ist unsere Lebenserwartung nicht von vorneherein festgelegt. Vieles für ein langes und vitales Leben haben wir selbst in der Hand. 

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Lange wurde angenommen, dass die Lebensdauer eines Menschen durch die Gene festgelegt wird und somit so gut wie vorherbestimmt ist. Den meisten Menschen kommt diese Sicht der Dinge gerade recht, so können sie gesundheitliche Probleme auf ihre Gene und das Schicksal abwälzen. So hat man eine Begründung nicht selbst die Verantwortung übernehmen zu müssen und man muss keine unliebsamen Veränderung vornehmen, die bei den meisten Menschen wenig beliebt sind ;-).

Neuere Untersuchungen konnten jedoch zeigen, dass das was viele heute noch glauben, tatsächlich nur sehr selten der Fall ist. Im Rahmen einer  Studie aus den USA wurden Daten aus Familien-Stammbäumen von Millionen Menschen über lange Zeiträume analysiert. Das Ziel der Forscher: Man wollte endgültig herausfinden, ob ein langes Leben durch Vererbung weitergegeben werden kann oder nicht.

Dabei kam zwar heraus, dass die Lebensdauer bei genetisch verwandten Personen zu einem gewissen Grad übereinstimmt. Aber dieselben Korrelationen wurden auch bei nicht blutsverwandten Familienangehörigen festgestellt!

Der Grund dafür, dass eine hohe Lebenserwartung in der Familie liegt, kann daher laut den Forschern nicht ausschließlich mit den Genen erklärt werden. Die Erblichkeit eines langen Lebens lag bei den untersuchten Probanden bei weniger als 10 %.

Aber wenn nicht die Gene für ein langes Leben verantwortlich gemacht werden können, was ist es dann? Die Antwort liegt auf der Hand: Nicht die Gene bestimmen überwiegend, ob wir Krebs, oder einen Herzinfarkt bekommen und damit über unsere Lebensdauer, sondern unser Lebensstil und unsere Ernährungsweise. Die Gene liefern ein "Basisprogramm", aber der Livestyle und Umweltfaktoren können Gene quasi an und abschalten, wie uns die Epigenetik sagt. Es steht deshalb eher zu vermuten, dass es weniger die Gene, sondern vielmehr übernommene und in der Familie weiter gegebene Gewohnheiten sind, die über unser gesundheitliches Wohlbefinden entscheiden. 

Das haben auch bereits vor Jahren Untersuchungen mit eineiigen Zwillingen gezeigt, deren Krebsrisiko etwa sehr unterschiedlich war, je nachdem in welcher Kultur sie später gelebt hatten. Und welche Ernährungs- und Lifestylefaktoren auf ihre Gene eingewirkt haben.gefuelltes_gemuese

Das sind gute Nachrichten für gesundheitsbewusste Menschen, die sich gemäß der Topfruits-Philosophie ernähren. Schlechte Nachrichten aber für diejenigen, denen ihre Gesundheit egal ist und die sich entsprechend unbewusst und schlecht ernähren, sowie einen schlechten Lebenswandel führen.

Dies bestätigt auch eine global angelegte Gesundheitsstudie aus dem Jahre 2016. Die Studie zeigt, dass in diesem Jahr bei 10 Millionen Menschen – das entspricht jeder fünften Person – eine falsche Ernährung der wichtigste Faktor für einen frühzeitigen Tod war.

Diese Ernährung bestand aus raffinierten Mehl- und Zuckerprodukten, wenig Nüssen und Hülsenfrüchten sowieso wenig Obst, Gemüse und Fisch. Im Gegensatz dazu war der Fleischkonsum und der Verzehr tierischer Produkte dabei enorm hoch. Eine solche Ernährungsweise begünstigt, wie wir alle wissen, starke Blutzuckerschwankungen, einen hohen Blutdruck und Entzündungsprozesse – schlechte Voraussetzungen für ein langes Leben.

Beide Studienergebnisse machen klar, dass unsere Lebensdauer kein unausweichliches, durch die Genetik vorbestimmtes Schicksal ist. Im Gegenteil: Langlebigkeit und vor allem auch Gesundheit wird durch eine gute Ernährungsweise und einen gesunden Lebensstil stark positiv beeinflusst.

Und noch etwas muss klar gesagt werden, eine gesund erhaltende Lebens- und Ernährungsweise hat nicht unbedingt etwas mit einem hohen Einkommen zu tun, sondern vielmehr mit den Prioritäten, die man setzt und wofür man sein Geld ausgibt. Außerdem ist eine überwiegend pflanzliche Ernährung, wie es aus gesundheitlicher Sicht wünschenswert ist, nicht teurer, sondern billiger als eine Gemischt-Kost mit viel Fleisch oder verarbeiteten Lebensmitteln. Und zwar selbst dann, wenn der Gesundheitsbewusste Bio Lebensmittel bevorzugt. 

 

Gute Nährstoffversorgung bei Kindern die vegan essen - 05.02.2021


Studie: Kinder, die vegetarisch essen, sind gut versorgt - Immer wieder wird behauptet die Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen, wäre bei Vegan, oder vegetarisch lebenden Menschen problematisch. Diese Befürchtung hält einer praktischen Überprüfung jedoch nicht stand, wie eine von der DGE initiierte Studie „Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern und Jugendlichen“ (VeChi-Youth-Studie) zeigt. Fazit der Studie: "Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl bei veganer und vegetarischer Ernährung als auch bei einer Mischkost mit Fleisch die Versorgung mit den Hauptnährstoffen sowie den meisten Vitaminen und Mineralstoffen bei der überwiegenden Anzahl der Studienteilnehmer ausreichend ist", sagen die Studienleiter Dr. Ute Alexy von der Universität Bonn und Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (Ifane).gemuesetopfr9C5LtQQH77cW
 
Die Studie verglich das Ernährungsverhalten sowie die Nährstoffzufuhr und -versorgung bei veganer, vegetarischer und omnivorer Ernährungsweise bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren. Die Daten wurden von Oktober 2017 bis Januar 2019 erhoben. Von den 401 Probanden ernährten sich 150 vegetarisch, 114 vegan und 137 gemischt. Die Kinder die sich vegetarisch und vegan ernährten zeigten ein insgesamt gesundheitsförderndes Lebensmittelmuster. Sie verzehrten mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse. Insbesondere Veganer hatten den geringsten Verzehr an Süßwaren, Knabberartikeln und Fertiggerichten.
 
Kinder und Jugendliche, die sich vegan ernährten, hatten eine besonders hohe Ballaststoffzufuhr und aßen weniger zugesetzten Zucker sowie gesättigte Fettsäuren. Dies bedeutet nach derzeitigen Erkenntnissen eine deutliche Risikominimierung für viele chronischen Krankheiten, der bei Erwachsenen verbreitet sind. Die Proteinzufuhr der Veganer war niedriger als bei vegetarischer oder omnivorer Ernährung. Sie lag im Mittel aber noch im Bereich der D-A-CH-Referenzwerte. Blutuntersuchungen zeigten bei Veganern und Vegetariern eine niedrigere Eisenversorgung.
 
Die Blutkonzentrationen von Folat (Folsäure) lag bei den Veganern signifikant über den Werten der beiden anderen Gruppen, was als eher günstig bewertet wird. Wer sich vegan ernährt, sollte eine ausreichende B12 und Jodzufuhr im Blick behalten. Insgesamt litten Kinder, die vegetarisch oder vegan essen, aber nicht an einem Mangel. Die Versorgung war bei allen Ernährungsformen überwiegend im Normbereich.
 
Die ausreichende Vitamin-B12-Versorgung ist bei Veganern darauf zurückzuführen, dass über 80 Prozent das Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Da Vegetarier tendenziell schlechter mit Vitamin B12 versorgt sind, empfehlen die Autoren hier eine gelegentliche Supplementierung. Unabhängig von der Ernährungsform sollte bei allen Kindern und Jugendlichen die Versorgung mit Jod und Calcium verbessert werden. Unser Tipp: Hierbei können Meeresalgen und bestimmte Vollkorngetreide einen sinnvollen Beitrag leisten.

Wissenswertes zu Vitamin C - 29.01.2021


Vitamin C kann mehr, als nur unser Immunsystem stärken

Vitamin C (= Ascorbinsäure) ist eines der bekanntesten Vitamine und es ist ein echtes Multitalent. Trotzdem wird dessen Bedeutung oft unterschätzt. Über die Eigenschaften und  Wirkungen des lebenswichtigen, essenziellen Mikronährstoffs wurden mittlerweile zahlreiche Studien und Fachartikel veröffentlicht. Die regelmäßige und ausreichende Zufuhr von Vitamin C ist überlebensnotwendig für uns. Da unser Körper, im Gegensatz zu vielen Säugetieren, die das Vitamin C im Grammbereich selbst herstellen, ist der Mensch auf die Zufuhr über die tägliche Ernährung angewiesen. Reich an Vitamin C sind etwa Beeren (Hagebutten, Sanddorn, Acerola-Kirsche, Camu Camu), aber auch Früchte, bestimmte Gemüse und Kräuter (schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Paprika, grüner Kohl, Brennnessel, Petersilie).

Die Entdeckung von Vitamin CZitrusfrüchte

Das Vitamin C wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt. Nachdem Seefahrer auf langen Schiffsreisen häufig an einer schlimmen Krankheit Namens Skorbut litten und oft wie die Fliegen gestorben sind, machte man eine erstaunliche Entdeckung. Das Mitführen und der Verzehr von Sauerkraut auf den langen Reisen, konnte die Erkrankung verhindern. So vermutete man, dass der Auslöser für die Krankheit ein Mangel an irgendeinem Stoff sein musste. Experimentell weiter untersucht wurde die Sache im Jahr 1752 vom schottischen Schiffsarzt James Lind. Indem der Arzt den Seeleuten Zitronensaft verabreichte, konnte er das Ausbrechen der Krankheit verhindern.

In den 1920er Jahren gelang es Forschern dann erstmals, Ascorbinsäure aus Obst und Gemüse zu isolieren. Der ungarische Wissenschaftler Albert Szent-György erkannte sie als diejenige Substanz, deren Mangel Skorbut auslöste. Der Name Ascorbinsäure bedeutet übrigens wörtlich „Säure gegen Skorbut“.

Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit

  • Vitamin C & Immunsystem: Vitamin C erhöht die Bereitschaft der Immunabwehr, indem es die Aktivität von Leukozyten und Antikörpern anregt. (Leukozyten sind weiße Blutkörperchen die Krankheitserreger abwehren)
  • Vitamin C als Antioxidans: Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans. Durch negative Gedanken, Umwelteinflüsse, Mangelernährung oder den Lebensstil sind wir ständig dem Einfluss von freien Radikalen ausgesetzt. Antioxidantien wie Vitamin C binden freie Radikale und verhindern, dass diese unsere Zellen oder unsere DNA schädigen. Vitamin C ist überdies in der Lage andere Antioxidantien zu "regenerieren". Dies macht deutlich dass die Kombination verschiedener Antioxidantien oft besser ist wie die Zufuhr von isolierten Einzelsubstanzen.
  • Vitamin C kann die Aufnahme anderer Mikronährstoffe günstig beeinflussen, wie etwa Eisen.
  • Vitamin C & Kollagen: Unser Körper benötigt Vitamin C für die Synthese von Kollagen. Nicht nur unsere Haut, sondern auch Blutgefäße, Haare, Zähne und Knochen sind aus Kollagenfasern aufgebaut.
  • Vitamin C & Blutgefäße: Vitamin C verleiht unseren Blutgefäßen Stabilität und macht sie elastisch. Das Innere der Gefäße wird durch Endothelzellen ausgekleidet, und diese werden durch eine Basalmembran „befestigt“. Vitamin C sorgt dafür, dass diese ihre dickflüssige Konsistenz behält und keine undichten Stellen entstehen.
  • Vitamin C & Psyche: Konzentriert liegt Vitamin C auch in unserem Gehirn vor. Dort reguliert es die Aussendung von Stresshormonen.

Tägliche Aufnahme von Vitamin C

SanddornJeder Mensch benötigt laut DGE täglich etwa 100 mg Vitamin C pro Tag. Wissenschaftler die sich lange mit den Wirkungen und dem Bedarf von Vitamin C beschäftigt haben, sehen einen weit höheren Bedarf. Vor allem dann, wenn man maximal von Vitamin C profitieren will.

Um ihren Vitamin C Bedarf auf natürliche Weise zu decken, essen Sie vor allem ausreichend pflanzliche Frischkost. In besonderen Situationen (z.B. Anzeichen eines überforderten Immunsystems, Leistungssport, Stress, auf Reisen) kann die Vitamin C-Supplementierung sinnvoll und hilfreich sein. Die Überdosierung ist nahezu unmöglich, da Vitamin C über den Urin ausgeschieden wird, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen.

Im Sommer sind frische Vitamin C-Lieferanten leicht zu finden, da es Frisches in Hülle und Fülle gibt und die Lust auf Frischkost zu einem höheren Verzehr führt. In den kälteren Jahreszeiten sind Paprika, Kohlsorten, Sauergemüse und schonend verarbeitete Fruchtpulver eine brauchbare Vitamin C Quelle. Achtung: Vitamin C ist ein recht empfindliches Vitamin. Durch Sauerstoff und Hitze wird das Vitamin leicht zerstört. Beim Kochen und Erhitzen geht, je nach Verarbeitungsdauer ein großer Teil davon verloren. Beim Kochen mit viele Flüssigkeit geht ein Teil des Vitamin C auch ins Kochwasser, weshalb dieses mit verwendet werden sollte. Günstig für den Erhalt des Vitamin C sind Dampfgaren oder das kurze Andünsten im Wok, am besten so, dass das Gemüse noch Biss hat.

Vitamin C haltige Lebensmittel sollten also unbedingt frisch verzehrt oder in Rohkostqualität verarbeitet werden, wenn sie unserem Körper tatsächlich Vitamin C liefern sollen. Eine gute Ergänzung zu Vitamin C, um sein Immunsystem zu  stärken, sind die Spurenelemente Zink und Selen, sowie Vitamin D.  Lesen Sie hierzu auch in unserer Infothek: https://www.topfruits.de/aktuell/so-schuetzen-sie-sich-und-ueberstehen-infekte-viel-besser/

So beeinflusst unser Darm die Gesundheit - 14.01.2021


Haben Sie häufiger im Jahr einen Infekt, wenig Energie und oft schwankende Stimmungen? Dann sollten Sie dringend einen Blick auf Ihre Verdauung richten. 70 % unserer Immunzellen befinden sich im Darm. Reizdarm, Verstopfung oder Durchfall sind Zeichen, das etwas nicht stimmt. Ein alter Spruch lautet "der Tod sitzt im Darm".  Kein Wunder, wenn man sich die Ernährung der meisten Menschen ansieht . In der modernen Ernährung fehlen vor allem drei Dinge: Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel damit Enzyme und Bitterstoffe.

Pflegen Sie Ihren Darm, ein enormer Hebel für mehr Gesundheit. Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig, dass sich die Gesamtheit aller Darmbakterien eines jeden Menschen nahezu so verhalten wie ein eigener Organismus. Ist unser Mikrobiom „gesund“, geht es uns meist in jeder Hinsicht gut. Unter anderem unterstützt unsere Darmflora die Verdauung, das Immunsystem, das Nervensystem und den Muskelaufbau.

Exotikmischung-BiopsD7WK4nqsIzFDie vorherrschende westliche Ernährungsweise ist jedoch alles andere als "darmgesund". Die Zivilisationskost ist geprägt von einem deutlich zu hohen Verzehr an vitalstoffarmen, „leeren“, oft industriell stark verarbeiteten Nahrungsmitteln. Einhergehen mit zu viel raffiniertem Zucker, Auszugsmehlen und Transfetten. Dem gegenüber steht ein deutlicher Ballast- und Vitalstoffmangel in der täglichen Kost. Dies drückt sich in der Zunahme jeder Art von Zivilisationskrankheiten aus, sehr oft stoffwechselbedingte. Wer langfristige Gesundheit, Lebensenergie und Lebensfreude anstrebt, richtet seinen Blick daher auf Ballaststoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, im Rahmen einer vollwertigen Pflanzenkost.

Experten empfehlen, für eine optimale Darmflora 20 – 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen! Das geht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass nicht nur Obst und Gemüse, sondern jede Nusssorte, jede Saat und jedes Gewürz eine andere Pflanzenart ist und ein ganz eigenes Spektrum an Mikro- und Phytonährstoffen in sich trägt. Außerdem empfehlen viele Wissenschaftler und Ernährungsexperten, jeden Tag lebende Milchsäurebakterien zu verzehren.

Mehr Ballaststoffe für eine aktive Verdauung. Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate, die im Magen aufquellen. Eine Ernährung mit hohem Ballaststoffanteil hält länger satt, reguliert den Blutzuckerspiegel und regt die Darmtätigkeit an. Für eine gesunde Verdauung essen Sie mehr vollwertige, ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide und Pseudogetreide. Präbiotische Ballaststoffe wie Inulin dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Lebensmittel wie Sauerkraut, Miso oder Sauerteigbrot sind durch einen Gärungsprozess milchsauer fermentiert. Die dabei reichlich entstehenden Milchsäurebakterien stabilisieren das leicht saure Darmmilieu, stärken die Barrierefunktion der Darmschleimhaut und sorgen für ein optimales Darmmilieu. Unerhitzte fermentierte Lebensmittel enthalten zudem wertvolle Enzyme.

Eine gesunde Darmflora verhindert altersbedingten Muskelschwund. Eine schwedische Studie des Karolinska-Institut in Stockholm zeigte an Versuchen mit Mäusen, dass deren Darmbakterien auch einen Einfluss auf die Muskulatur haben. Tiere ohne ausgeprägtes Mikrobiom zeigten Zeichen von Muskelschwund. Die Wissenschaftler begründen dies mit einem geringeren Cholin-Spiegel im Blut und einem Mangel an durch die Darmbakterien produzierten kurzkettigen Fettsäuren (z.B. Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure). Wurden diesen Mäusen Darmbakterien von anderen Mäusen übertragen, zeigten sich wieder Verbesserungen bezüglich Muskelmasse und -funktion. Wer seine Muskeln aufbauen möchte, sollte also nicht nur darauf achten, genug Sport zu machen und Proteine zu sich zu nehmen, sondern auch auf eine ausreichende Versorgung der Darmflora mit Präbiotika. Bei Menschen kann die Darmflora zum Beispiel durch Antibiotikaeinsatz oder eine ballaststoffarme Ernährung leiden.

Mit Darmbakterien gegen Allergien. Bereits seit Längerem wird vermutet, dass Allergien auch durch eine gestörte Darmflora verursacht sein könnten. Eine Studie der Universität Chicago aus 2014 konnte nun belegen, dass Darmbakterien tatsächlich vor bestimmten Lebensmittelallergien schützen. Die Studie wurde an Mäusen durchgeführt, die Forscher gehen jedoch davon aus, dass ihre Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind. Im Rahmen der Analyse wurden Mäuse mit gesunder und zerstörter Darmflora mit verschiedenen Allergenen konfrontiert (z.B. Erdnüsse). Die Mäuse mit den Darmproblemen zeigten stärkere Reaktionen auf die Allergene als Mäuse mit normaler, gesunder Darmflora. Bestimmte Bakterien die Bestandteil einer gesunden Darmflora sind bringen Immunzellen dazu, vermehrt Interleukin-22 produzieren. Dies ist ein Signalstoff, der die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verringert, sodass weniger Allergene in den Blutkreislauf gelangen. Wer an Allergien leidet, sollte diese Erkenntnis in Erwägung ziehen und vermehrt fermentierte und probiotische Lebensmittel verzehren um gegen das Allergiegeschehen auf natürliche Weise anzugehen.Yacon-KakaonibsuI2n2riuKwX7c

Auch unsere Psyche ist eng mit dem Geschehen im Darm verknüpft.  Wissenschaftlich bewiesen ist, dass das Gehirn ständig mit dem Darm Informationen austauscht. So gibt es tatsächlich ein „Bauchgehirn“ mit ähnlich strukturierten Zellen wie die des Gehirns in unserem Kopf. Das sogenannte GAP-Syndrom (Gut and Psyche Syndrom, zu Deutsch: „Darm-Psyche-Syndrom“) beschreibt das Zusammenspiel beider Aspekte. So wirken sich beispielsweise psychische Belastungen wie Ängste oder Stress direkt auf unseren Darm aus. Denn in psychisch belastenden Situationen schütten die Nervenzellen im Darm entzündungsfördernde Botenstoffe aus, in ihrem Versuch die Anspannungen zu kompensieren. Forscher bringen eine gestörte Darmflora, zum Beispiel durch mangelhafte Ernährung oder Antibiotika, mittlerweile mit verschiedenen neurologischen Störungen wie Konzentrationsschwäche, ADHS, Depressionen und Autismus in Zusammenhang.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen für uns haben, melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei uns. Wir freuen uns. Alles gute, bleiben Sie gesund und gut gelaunt!

Wir wünschen viel Gesundheit und Lebensfreude für 2021 - 01.01.2021


Wir wünschen allen Kunden und Freunden viel Gesundheit und Glück fürs 2021

Wir freuen uns sehr, dass wir auch inmitarbeitertkRAFpubgw8iB diesem Jahr einen wertvollen Beitrag für unsere Kunden leisten konnten. Und wir freuen uns auf die Herausforderungen und Erlebnisse, die das neue Jahr mit sich bringen wird. Ihr könnt sicher sein, dass wir am Ball bleiben und uns weiterhin anstrengen werden!
 
Für diejenigen, bei denen das Jahr nicht so toll gelaufen ist, haltet Rückschau und sucht nach der Botschaft in dem was geschehen ist. Wer nach dieser Botschaft sucht wird Antworten und dabei wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Wer diese Erkenntnisse nimmt und dann voller Zuversicht in die Zukunft blickt, der wird weiter kommen, wie jeder andere, der sich als Opfer der Umstände sieht.
 
Auch wenn es in manchen Fällen nicht leicht fällt, ist Zuversicht und die persönliche Einstellung zu den Geschehnissen oft das Einzige, was wir selbst in der Hand haben und beeinflussen können. Und ganz oft ist es auch unsere Einstellung zu den Dingen, die unsere Zukunft am meisten beeinflusst.
 

Zuversicht ist besser als Angst

Derzeit haben viele Menschen Angst vor Krankheit und einer unsicheren Zukunft. Angst ist oft eine Folge davon, dass Sie sich von Dritten die eigene Ohnmacht einreden lassen, das habe ich selbst vor langer Zeit bei der schweren Erkrankung meiner Frau erfahren. Glücklicherweise haben wir bereits damals, vor 18 Jahren, erkannt, dass der Mensch selbst oft mehr zu seiner Gesundheit beiträgt, wie jeder Arzt, oder jedes Medikament.
 
Das beginnt bereits bei den Gedanken, die Sie jeden Tag denken. Oft sind diese Gedanken leider negativer Natur, beeinflusst durch die Medien! Geben Sie deshalb Acht, auf sich und ihre Gedanken. Denn, wenn Sie sich von der Angst und einer Weltuntergangsstimmung gefangen nehmen lassen, dann kann es wirklich gefährlich werden! Angst und das Gefühl von Ohnmacht schadet Ihrer Psyche und schwächt das Immunsystem - nachgewiesenermaßen. Wer chronisch, unterschwellig Angst hat, kann außerdem leicht in eine Depression rutschen. Angst lähmt und hält ab notwendige und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.
 
Und nur diese Maßnahmen werden sie schützen und werden Ihnen zu einer besseren Zukunft verhelfen, mit mehr Energie und Lebensfreude. Wenn Sie die aktuelle Situation nutzen, um etwa durch positive Affirmationen und durch besonders vitale Ernährungsweise physische und psychische Stärke aufzubauen, werden Sie langfristig davon profitieren. 
 
Herzliche Grüsse, alles Liebe und Gute für euch und eure Familie

Mehr Gesundheit durch Ernährungskompetenz - 08.12.2020


Den Deutschen fehlt es an Wissen und Bewusstsein über gesunde Ernährung. Zu diesem Ergebnis kam der STADA Gesundheitsreport 2019 mit 18 000 befragten Personen. Angeblich achten 53 % aller Deutschen darauf, sich gesund zu ernähren. Dennoch geben nur 46 % an, jeden Tag mit frischen Zutaten zu kochen. Diesen Wert unterbieten europaweit nur die Briten. Die Diskrepanz dieser Angaben macht deutlich, dass viele Menschen eine verzerrte Vorstellung von gesunder Ernährung haben. Eine „gesunde“ Ernährung hängt mit vielen Komponenten zusammen und sollte in erster Linie pflanzen basiert, naturbelassen, ursprünglich und vitalstoffreich sein.

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Moderne Lebensstile zeigen immer weniger Verständnis für die Notwendigkeit einer naturnahen, Ballaststoff- und Vitalstoff-

reichen Ernährung. Das könnte einerseits an unzureichender Aufklärung von Seiten der Öffentlichkeit liegen, ist möglicherweise aber auch eine Ausprägung persönlicher Bequemlichkeit. In unserer schnelllebigen Zeit bevorzugen viele Menschen Fast- und Convenience Food. Dieses ist allerdings in der Regel stark verarbeitet, enthält viele Transfettsäuren, raffinierten Zucker und künstliche Zusatzstoffe. Langfristig gesehen führt eine solche „bequeme“ Ernährung meistens zu Übergewicht, chronischer Übersäuerung, einer dysbalancierten Darmflora, einem schwachen Immunsystem und stillen Entzündungen. Auf dieser Basis können Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme und sogar Krebs entstehen.

Eine überwiegend pflanzen basierte Ernährung ist eine sinnvolle Lebensentscheidung mit vielfältigen gesundheitlichen Vorzügen.

Obwohl diese Tatsachen wissenschaftlich mittlerweile mehrfach bewiesen sind, ist die Akzeptanz einer rein pflanzlichen Ernährungsweise erschrecken gering. Nur 1 % aller Europäer lebt aktuell vegan und weitere 4 % sind Vegetarier. Mehr als 40 % der Deutschen geben hingegen an, dass sie eine pflanzen basierte Ernährung nicht nachvollziehen können. Davon glauben 24 %, dass eine vegane Ernährung Unsinn wäre und 17 % sind der Meinung, dass es sich dabei lediglich um einen temporären Trend handelt. Eine völlig verzerrte Vorstellung der Realität!

Fakt ist, Fast Food begünstigt Darmkrebs. Eine Studie der American Cancer Society kam kürzlich zu dem Schluss, dass die Darmkrebsrate bei Menschen unter 50 Jahren deutlich gestiegen ist – und zwar vor allem in Industrieländern wie Deutschland! Untersucht wurden die Neuerkrankungen bei 20 – 49-Jährigen aus 43 verschiedenen Ländern.

Auch der Ernährungsexperte Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bewertet die Ergebnisse der Studie als besorgniserregend. Als Ursache für diese Entwicklung vermuten die Wissenschaftler einen gestiegenen Konsum von Fast Food und Fertigprodukten im Zuge einer westlichen Ernährungsweise sowie das häufig damit einhergehende Übergewicht. Der weltweite Anstieg lässt sich damit erklären, dass immer mehr Kulturen diesen Lebensstil adaptieren. Aber auch eine steigende Anzahl an potentiell überflüssigen Antibiotikabehandlungen im Kindesalter wird als Ursache diskutiert.

Gesunde Ernährung funktioniert auch ohne Verzicht und mit geringem Zeitaufwand.

In unserem Sortiment finden Sie eine breite Auswahl an Trockenfrüchten und Nüssen, die industrielle Snacks sinnvoll ersetzen. Unsere diversen Smoothiezutaten werten ihre Ernährung schnell auf, ohne dafür zusätzliche Zeit in Anspruch zu nehmen. Ballaststoffreiche Urgetreide halten lange satt und liefern lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Kaltgepresste Öle versorgen Ihre Zellen mit ungesättigten Fettsäuren (insbesondere Omega 3). Und fermentierte Lebensmittel sowie Präbiotika bringen Ihre Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Wenn Sie zudem auf einen ausreichend hohen Frischkost-Anteil in Ihrem täglichen Speiseplan achten, ebnen Sie sich den Weg zu mehr Wohlbefinden und langfristiger Gesundheit.

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Neu 2021 - ImmunityEating - Zusammen mit 3 ausgewiesenen Ernährungsexperten wollen wir ab 2021 interessierte Menschen gezielt unterstützen ihre Ernährungskompetenz zu steigern und dabei neue gesundheitsfördernde Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln.

Mit dem Wissen über gesunde Ernährung und dessen Anwendung, machen Sie sich unabhängig von unserem kranken "Gesundheitswesen".

Unter dem Label "ImmunityEating" haben wir ein Programm für Sie konzipiert, welches Sie dabei unterstützt ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Entwickeln Sie neue Ernährungsgewohnheiten und verbessern Sie nachhaltig Ihre Gesundheit! Das Programm ist perfekt geeignet zur Umsetzung auch im stressigen Alltag und Sie können auch Ihre Familie auf die „Entdeckungsreise“ mitnehmen.

Wir vermitteln leicht verständliches Wissen über Ihr Immunsystem und wovon es abhängt, wie gut es funktioniert. Wissen ist Macht! Wer die Zusammenhänge von Darmflora, Zellkraftwerken (Mitochondrien), Schaltstellen im Erbgut und Immunsystem kennt und versteht, ist kompetent und in der Lage, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Erste Erfolge werden Sie motivieren die neuen Erkenntnisse konsequent umzusetzen. Und bereits in wenigen Monaten werden Sie ein Immunsystem und eine Lebensenergie Ihr Eigen nennen, wie Sie es bisher noch nicht gekannt hatten! Bei den Themen knüpfen wir an weit verbreitete Gesundheitsprobleme unserer Zeit an. Wir machen Ihnen die Stoffwechsel-Zusammenhänge deutlich, die zu den Problemen führen und zeigen Ihnen, wie Sie durch intelligente und vitale Ernährung Beschwerden auf natürliche und ursächliche Weise beseitigen!

Wenn Sie Interesse an unserem ImmunityEating Programm haben, welches wir in Kürze anbieten wollen, schreiben Sie uns eine Mail an healthclub@topfruits.de. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie Anregungen und eigene Ideen haben die Sie uns mitteilen möchten.

Topfruits Nusskerne immer in Top-Qualität - 22.11.2020


Auf Topfruits-Qualität können Sie sich verlassen - bei jeder Bestellung!

Qualität ist bei Topfruits kein Lippenbekenntnis und leeres Versprechen! Besonders für Nusskerne, aber auch andere empfindlichere Produkte sind klimatisierte Lagerräume und Kühlhäuser unabdingbar, um die Produkte vor einer Verschlechterung zu schützen! Diesen Aufwand betreiben nur wenige Anbieter. Viele scheuen die Kosten, andere haben keine Ahnung von den optimalen Lagerbedingungen für die Produkte die sie anbieten, das Zeigen unsere Testkäufe im stationären Handel, wie auch bei anderen Versandhändlern immer wieder ;-)

Bei uns werden alle empfindlichen Produkte wie Frischware behandelt und in Kühlhäusern gelagert.  Bei einer gleichbleibenden Temperatur zwischen 8 und 12 Grad können wir so, in Verbindung mit unseren qualifizierten Beschaffungs- und mehrstufigen Qualitätssicherung ganzjährig maximale Produktqualität garantieren. Das zahlt sich für Sie aus, denn Sie können sich verlassen, dass sie bei jeder Bestellung Top-Qualität geliefert bekommen, das bestätigen uns langjährige Kunden immer wieder. https://www.topfruits.de/kundenstimmen . So haben Sie bei jeder Lieferung mit unseren Produkten Spass - und den gesundheitlichen Nutzen, den vollwertige Lebensmittel liefern.

Mit diesen Maßnahmen sichern wir bei Topfruits eine optimale Qualität über unser ganzes Sortiment.

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  • Qualifizierter Einkauf und Qualitätssicherung durch Mitarbeiter mit jahrelanger Erfahrung
  • Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Importeuren und Erzeugern und Herstellern
  • Optimale Lagerung empfindlicher Produkte temperaturgesteuert in Kühlhäusern
  • Alle Lager / Versand und Produktionsräume klimatisiert.
  • Mehrstufige Qualitätskontrolle (3 Stufen) vom Wareneingang bis die Ware unser Haus wieder verlässt.
  • Abpackung Großteils halbautomatisch oder in aufwändiger Handarbeit
  • Mehrstufiges Schädlingsmonitoring und Vermeidungsstrategien
  • Erstklassige Hygiene, alle Prozesse nach HACCP und "Good Food Manufactoring"

Sie sehen, der Aufwand der hinter Top-Qualität steht, ist gar nicht so gering und übers Jahr eine ziemliche Herausforderung.  Aber die Zufriedenheit unserer Kunden und unser guter Ruf ist es uns wert :-)  Bei Topfruits sind wird   seit nun 18 Jahren gewohnt zu halten, was wir zuvor versprechen.

Wir führen bei vielen Produkten regelmäßig Testkäufe, bei Wettbewerbern im Onlinehandel, aber auch im stationären Lebensmittelhandel durch, um zu sehen, wo wir stehen mit unserer eigenen Qualität.kuehlhaus_1

Dabei sehen wir bei der im Handel gebotenen Ware häufiger Qualitätsmängel und eine erschreckende Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Nämlich zwischen dem was Anbieter, oder Produkttexte in den Shops versprechen und dem was geliefert wird. Über diverse Details will ich gar nicht reden, da kann man alles Mögliche erleben, was die Begeisterung doch erheblich trübt :-) Besonders manche Nusskerne verlangen nach optimaler Lagerung, wenn sie frisch schmecken und ein Genuss sein sollen.

Gerade bei Mandeln, Paranuss- Pekan- Walnuss- und anderen Nusskernen ist Vorsicht geboten. Hier werden von Verarbeitern, von Im- und Exporteuren, bei Billigangeboten oft alte und frische Kerne vermischt.

Zusätzlich unsachgemäße, sowie zu warme Lagerung sorgen dann dafür, dass ein derartiges Naturprodukt schnell an Qualität verliert. Sie schmecken bei Nusskernen ziemlich deutlich, ob es sich um frische, optimal gelagerte Qualitäten handelt, oder ob die Ware wochenlang irgendwo in einem unklimatisierten Lager, oder einem Verkaufsregal herumgestanden hat, oder gar noch aus der vorjährigen Ernte ist.

Bei allen unseren Vergleichen und Produkttests sehen wir, Topfruits muss sich mit seiner Qualität im Wettbewerb nicht zu verstecken und ist ganz vorne mit dabei. Und das sagen auch unsere Kunden. Dafür tun wir viel! Wir kaufen nur die besten am Markt erhältlichen Qualitäten, lagern diese Optimal und packen die Produkte zeitnah und immer frisch ab. So bekommen unsere Kunden keine überalterte Ware, die nicht schmeckt und über die sie sich ärgern.

Viel Spaß mit unseren Produkten und allzeit viel Gesundheit!

So schützen Sie sich und überstehen Infekte viel besser ... - 09.11.2020


Wer fitter als die breite Masse, die Zeit überstehen will, in der Infektionskrankheiten mit unterschiedlichen Erregern häufiger auftreten, der kümmert sich besonders jetzt um ein starkes Immunsystem. Immer wieder wird zwar die Wirksamkeit einer optimierten Versorgung mit Mikronährstoffen angezweifelt. Doch was die Natur- und Erfahrungsheilkunde bereits lange weis, kann jetzt auch von  der Medizin kaum noch ignoriert werden.  Am besten ist es, dass sich Ihr Körper und Ihre Immunabwehr selbst gegen Bakterien und Viren wappnet. Nachfolgend haben wir Ihnen einige Einflussfaktoren zusammen gestellt.

Wissenschaftler der Oregon-State-Universität in Corvallis/USA versorgten 42 Freiwillige (Alter: 55 bis 75 Jahre) zwölf Wochen lang mit einem Multi-Vitalstoff-Präparat. Eine gleich große Kontrollgruppe erhielt lediglich ein wirkstoffreiches Placebo. Man beobachtete in der Folge die Auswirkungen auf das Immunsystem. Zwar war die Anzahl der Erkältungen in beiden Gruppen gleich, doch in der "Vitalstoff-Gruppe" waren die Symptome drei- bis sechsmal schwächer.

Die Probanden aus der Vitalstoff-Gruppe litten während der Studiendauer durchschnittlich drei Tage an Erkältungssymptomen, in der Placebo-Gruppe waren es sechs Tage und damit doppelt so lange.  Der Kalauer - "ein Infekt dauert ohne Behandlung 7 Tage und mit Behandlung eine Woche" stimmt also nicht, wenn man nur das richtige macht :-). Vielmehr zeigt eine gute Mikronährstoffversorgung echte und signifikante Effekte für unsere Immunabwehr. Andere Studien haben gezeigt dass auch das Risiko eines Infektes generell sinkt, durch eine verbesserte Versorgung mit Antioxidantien. Das in der Studie verwendete Präparat enthielt folgende Vitalstoffe (Tagesdosis): Vitamin A (700 µg), Vitamin D (400 Internationale Einheiten), Vitamin E (45 mg), Vitamin C (1.000 mg), Vitamin B6 (6,6 mg), Vitamin B12 (9,6 µg), Folsäure (400 µg), Eisen (5 mg), Kupfer (0,9 mg), Zink (10 mg) und Selen (110 µg). Eine  immun-stärkende Versorgung sollte also im Wesentlichen diese Mikronährstoffe enthalten. Auf eine exakte Übereinstimmung kommt es nicht an, denn die Insgesamt Versorgung hängt natürlich auch von Ihrem Ernährungsverhalten ab. Wer Salate, Gemüse, Vollkornprodukte und Nusskerne konsumiert kann einen nennenswerten Teil der genannten Vitalstoffe bereits mit der Ernährung zu sich nehmen.

Wie man an diesem Beispiel wieder sieht, bestehen gute Chancen, dass eine optimierte Versorgung mit Mikronährstoffen nicht nur Erkältungen abschwächt, sondern Ihr Immunsystem sich damit auch besser gegen Bakterien und Viren verteidigen kann. In China wurde während dem dortigen Corona Ausbruch Vitamin C und Zink hochdosiert eingesetzt. Kein Wunder, diese beiden Mikronährstoffe sind schon sehr viel länger dafür bekannt unser Immunsystem gegen Infekte durch Bakterien und Viren zu stärken.

Eine Ernährung reich an Antioxidantien, Vitaminen und Enzymen ist jetzt besonders empfehlenswert. Besonders viele dieser wertvollen und lange gering geschätzten Pflanzenstoffe kommen in grünem Gemüse und in farbigen Früchten/ Beeren vor. Aber beispielsweise auch in frischen Äpfeln,  Ananas, Papayas, Kiwis sowie in Möhren, Rote Beete, grünen Salaten vor. Im Winter liefern Kraut, Sauerkraut und Grünkohl, oder grüne Pflanzenpulver viel mehr wertvolle Inhahltsstoffe, wie etwa ein mit wenig Sonne herangewachsener Treibhaussalate. Antioxidative Schutzsubstanzen wie z.B. Vitamin C und Polyphenole aus Grüntee oder farbigen Früchten, wie Aronia, Cranberry und Granatapfel stärken ebenfalls die Aktivität von Immunzellen.Vitamin D Barometer

Auch die Spurenelemente Zink und Selen sind für das Immunsystem von großer Bedeutung. Bei Selenmangel ist die Infektanfälligkeit nachweislich höher und die Krankheitsverläufe sind gravierender. Zink verbessert die Reaktionslage des Immunsystemes bei Erkältungen und Infektionserkrankungen. Besonders empfehlenswert ist es Zink in verbindung mit Vitamin C einzusetzen.

Sehr wichtig für unser Immunsystem ist ein ausreichender  Vitamin D Spiegel

Die geringere Sonneneinstrahlung im Winter lässt den Vitamin-D-Blutspiegel schnell in den Keller sinken.  Bei vielen Menschen ist der Spieegel bereits im Sommer nicht auf einem optimalen Niveau.

Dabei spielt Vitamin D im Hinblick auf unser Immunsystem eine essenzielle Rolle; ein Mangel erhöht somit die Infektanfälligkeit. Das Sonnenvitamin ist derart wirkungsvoll gegen Krankheitserreger, dass man in neueren Studien vom „antibiotischen Vitamin“ spricht. In klinischen Studien hat Vitamin D die Häufigkeit von Grippeinfektionen drastisch gesenkt. Aber 91% der Frauen und 82% der Männer im Alter zwischen 14 und 80 Jahren haben laut DGE eine zu geringe Versorgung mit Vitamin D. Siehe hierzu auch unseren Infothek Artikel: https://www.topfruits.de/aktuell/deshalb-muessen-sie-zwingend-ihren-vitamin-d-spiegel-kennen/ 

Entsäuerung durch basische Kost,  Bitterkräuter oder Basen bildende Mineralstoffe können unseren Organismus entlasten und ihm die nötige Power zur Infektabwehr geben.  Am besten für unser Immunsystem ist es, wenn man die gesamte Ernährungs- und Lebensweise optimiert. Eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Entspannung und Schlaf, Sonnenlicht für die Vitamin-D-Zufuhr. Im Winter kommt man bei Vitamin D kaum um eine Substitution herum, wenn man einen ausreichend hohen Spiegel halten will. Auch ab und zu ein Saunabesuch oder Kalt- Warme Wechselduschen, zur allgemeinen Abhärtung, versetzt den Organismus in einen derart ausgeglichenen und stabilen Zustand, dass eine ernsthafte Infektion so gut wie unmöglich ist.

Auch die Darmflora ist für unsere Immun-Abwehr von großer Bedeutung. Milchsäurebakterien bilden Substanzen, welche die Schleimhäute anregen und gleichzeitig schädliche Bakterien abhalten. Milchsäurebakterien sorgen im Dickdarm für ein „Fermentationsmilieu“ im Gegensatz zum dort oft anzutreffenden „Fäulnissmilieu“.
 
Unsere wichtigste Aufgabe zur Entgiftung und zur Unterstützung unseres Immun-Systems muss es also sein, unser Darmmilieu hin zum Positiven zu beinflussen. Dies geschieht durch die regelmäßige Zufuhr von dort erwünschten Bakterienkulturen, beispielsweise durch den Verzehr von Fermentprodukten oder von speziellen probiotischen Bakterienkulturen. Aber auch – und das wird nur allzu häufig vergessen – durch die gezielte Versorgung der erwünschten Mikroorganismen mit Energie und Nahrung.
 
Eine ausgeglichene Darmflora hat überdies die Fähigkeit, schädliche Mikroorganismen im Darm direkt abzutöten, so dass diese gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangen; einige Milchsäurebakterien verfügen sogar über eine antivirale Wirkung. Es wird in den Abwehrzellen der Darmschleimhaut die Produktion von Immunglobulin A angekurbelt. Dieser Antikörper bekämpft Krankheitserreger – und zwar ganz besonders Viren.

Es gibt auch einge Pflanzen, die eine antivirale Wirkung haben und die sich als Bollwerk gegen Grippe eignen. Eine davon ist die Zistrose.
Im Zentrum der  Molekular Virologie der Universität Münster wurde 2007 eine Studie veröffentlicht, die den Cistrosen Extrakt als wirksam bestätigt. Der Wirkmechanismus ist völlig neu, denn die Cistus-Wirkstoffe binden direkt die Membranproteine des Virus. So wird verhindert, dass sich die Grippeviren an eine Zelle andocken können.

Bis heute wird die Zistrose bei vielen naturheilkundlichen Ärzten oder Heilpraktikern wegen seiner keimtötenden Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt. Bei unterschiedlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen, Akne, Neurodermitis, Mandelentzündungen, bei bakteriellen Magen-oder Darmerkrankungen und bei verschiedenen Pilzerkrankungen ist die Cistus Incanus sehr hilfreich. Gleichwohl die Zistrose in der Volksheilkunde der Ursprungsländer seit langer Zeit bekannt und seit Jahrhunderten im Einsatz ist, haben unsere regelungswütigen BÜROKRATEN  die Zistrose als etwas ausgemacht vor dem man die Menschen hierzulande erst einmal schützen muss. Man hat sie als sogenanntes Novell Food klassifiziert, was bedeutet dass diese Pflanze einen kostspieligen Genehmigungsprozess durchlaufen muss bevor sie wie bisher als Teekraut verkauft werden darf. Aktuell bieten wir das Zistrosenkraut nur zur Herstellung eines Auszuges und zur äußerlichen Anwendung an.

Sollte die Zistrose künftig nicht mehr als Novell Food angesehen werden, oder eine Zulassung erhalten, dann bereiten Sie sich so einen Zistrosen - Tee:
1 TL Citrosen Kraut pro Tasse, bzw. 3 Esslöffel pro Liter, mit kochendem Wasser überbrühen und nach 5 Min abseihen, da sich sonst ein bitterer Geschmack entwickelt. Sie können aus Gründen der Geschmacksverbesserung das Teekraut auch mit einem anderen Vitaltee wie Mistel, Papaya oder Schachtelhalm mischen. Ein Spritzer Zitronensaft verbessert die Wirkung der Polyphenole. Die Zugabe von Milch dagegen ist nicht empfehlenswert. Der Tee ist sehr ergiebig.

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche und möglichst rohe Kost kann sehr viel dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und wirkt somit auch vorbeugend gegen Grippe. Achten Sie auf sich und Ihre Ernährung, dann können Sie auch das Winterhalbjahr genießen!

Die Frage nach wissenschaftlichen Studien - 27.10.2020


Immer wieder erreichen uns Fragen von Kunden, die nach wissenschaftlichen Studien zu bestimmten Pflanzenstoffen oder vitalen Lebensmitteln fragen oft verbunden mit der Frage nach einer genauen "Zufuhrmenge".  Dazu möchten wir die folgenden Überlegungen ausführen. Wir müssen uns darüber klar sein, dass wir bei reinen Naturprodukten nicht über Medikamente oder pharmzeutische Wirkstoffe reden.

Eine optimierte Ernährung soll die Versorgung des Körpers mit bestimmten Schutz- und Reparaturstoffen verbessern, damit dieser in die Lage versetzt wird sich selbst zu helfen. Der menschliche Körper soll sich einfach normal regenerieren, indem man ihm alles gibt was er dazu braucht. Durch unsere moderne Ernährungs- und Lebensweise ist dies nur allzu häufig nicht mehr der Fall, und das trotz üppiger Kalorienzufuhr.

SauergemueseDiese "Selbsermächtigungs- oder Selbstheilungs-Ansatz" ist ein völlig anderer, wie der Allopathische, den unser Medizinsystem idR verfolgt. Wissenschaftliche und medizinische Studien, in der Art wie bei patentierten Medikamenten, werden wir bei reinen und damit nicht patentierbaren Naturprodukten vergeblich suchen!  In aller Regel hat niemand Interesse an derartigen, immer kostspieligen Studien. Verständlich, wenn man weiß dass sich Natur-Substanzen nicht patentieren und schützen lassen. So kann  man später kein Geld damit verdienen, was die teuren Studien rechtfertigen und bezahlen würde. 
 
Außerdem stellen sich uns grundsätzliche Fragen. Wozu sollten solche Studien gut sein? Könnte in solchen Studien die komplexen Zusammenhänge aller Einflussfaktoren abgebildet werden? Braucht man überhaupt eine Studie um einen Versuch mit einer Optimierung der Mikronährstoff- Versorgung zu machen?

Der einfachste Weg für den mündigen Menschen ist doch, Natursubstanzen die ein Spektrum an relevanten Inhaltsstoffen enthalten einfach auszuprobieren und einige Zeit in die Ernährung einzubauen! Ein derartiger Versuch ist in aller Regel billig. Nebenwirkungen wie bei Medikamenten sind nicht zu erwarten, eher noch günstige Auswirkungen auf andere Bereiche in denen eine gute Vitalstoffversorgung eine Rolle spielt. Verspürt man einen Nutzen, was bei schlechter vorheriger Versorgung häufig er Fall sein wird, freut man sich und bleibt dabei. Hat man keinen erkennbaren Nutzen davon, lässt man es wieder bleiben. Eigentlich ganz einfach.

Man sollte aber bedenken, dass Prävention oder ein Besserung von Problemen über Ernährung und Vitalstoffversorgung ein ursächlicher Ansatz ist. Es ist nicht mit einer "Wirkung" wie bei einer Kopfschmerztablette zu rechnen. Gewöhnlich dauert es etwas bis die verbesserte Nährstoffversorgung ihre Wirkung entfaltet. Mikronährstoffe oder Lebensmittel sind auch nicht als Patentrezept zu sehen, das in jedem Fall reproduzierbare Ergebnisse liefert. Nach solchen Patentrezepten sucht viele ;-) Auch bei Medikamenten gibt es dies nicht. Nur dass dort oft trotz fehlender Wirkung oft mit Nebenwirkungen zu rechnen ist. Machen Sie sich klar, der Mensch ist kein Reagenzglas. Es gibt derart viele Einflussfaktoren dass nicht alles vorhergesehen werden kann, wie etwa bei einem chemischen Versuch, wo man einige Substanzen  in ein Reagenzglas gibt und dann ein bestimmtes Ergebnis zwingend erwarten kann.
 
Zu guter Letzt sei gesagt, dass eine optimierte Vitalstoffversorgung nur dann ihren Nutzen entfalten kann, wenn der Mensch nicht durch sein sonstiges Ernährungsverhalten und einen negativen Livestyle dagegen arbeitet!  Wer viel Fleisch, Wurst, tierische Fette, viel Milch und Zucker (Fertignahrung und industrielle Süssigkeiten) konsumiert, dabei vielleicht raucht und die Freizeit auf der Couch vor dem Fernseher oder Computer verbringt, wird durch eine Ergänzung  bestimmter Mikronährstoffe sicher nicht seine Gesundheitsprobleme lösen ;-) 

Medikamentenkonsum gaukelt durch Symptombeseitigung, dem Patienten oft eine Besserung vor wo keine ist und wiegt ihn in trügerische Sicherheit, sodass er keine Veranlassung sieht an seiner Ernährung oder der Lebensweise etwas zu ändern. Leider rächt sich dieses wenig vorrausschauende Verhalten nur allzu oft, was bedeutet dass die Gesundheitsprobleme damit auf Dauer nur immer größer werden.

Interessantes über Mikronährstoffe, eine vitalen Ernährung und über bestimmten Ernährungsweisen finden Sie etwa in den folgenden Büchern:
 
Linktipps:
Heilen mit der Kraft der Natur: Meine Erfahrung aus Praxis und Forschung - was wirklich hilft. Andreas Michalsen
Leitzmann: Ernährung in Prävention und Therapie
https://www.topfruits.de/aktuell/3-natuerliche-massnahmen-gegen-entzuendungen/

Gesünder mit Mikronährstoffen: Schützen Sie Ihre Zellen vor "Freien Radikalen"

Natürliche Hilfe bei Gelenkschmerzen - 13.10.2020


Volksleiden Gelenkschmerzen, das muss nicht sein

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Kräuter und Gewürze werden oft auf das Aromatisieren von Speisen reduziert. Dabei können Gewürze Gerichte nicht nur geschmacklich aufwerten, sondern sie liefern auch eine Fülle gesundheitlich wertvoller Pflanzenstoffe, die wir so mit keinem anderen Lebensmittel bekommen. Das Gesundheitspotenzial von Kräutern und Gewürzen hat in der Naturheilkunde eine lange Tradition.

Kräuter und Gewürze packen die Probleme bei der Wurzel, denn sie wirken antioxidativ, antibakteriell, entzündungshemmend, oft auch positiv auf den Blutzuckerspiegel. Jetzt in der feuchten Jahreszeit haben viele Menschen mit Arthrose und Gelenkbeschwerden wieder verstärkt Schmerzen. Das muss nicht sein und vielen könnte einfach geholfen werden.

Die Topfruits Gewürzmischung „No Pain“, das ist Kreuzkümmel, Koriandersamen und Muskatnuss, in Kombination, basiert auf traditionellen Überlieferungen des Ayurveda. Diese Gewürzkombination wurden vor einigen Jahren an der Chariete in Berlin, in einer Studie mit Artrosepatienten untersucht. Die Erfolge in Form einer Besserung der Symtome war dabei ganz außergewöhnlich. Über 80% der Teilnehmer konnten oft bereits nach 2 Wochen über eine deutliche Schmerzreduktion berichten. Teilweise waren die Schmerzen, über die Tagebuch zu führen war, nach einigen Wochen vollständig verschwunden!

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Die Inhaltsstoffe von „No Pain“ wirken effektiv gegen entzündliche Prozessen, wie etwa auch bei Kurkuma beobachtet. Entzündungen sind in aller Regel Ursache für die Gelenkschmerzen und nicht die Degeneration alleine. Menschen welche bildgebend den selben Befund haben, was die Schädigung des Gelenkes angeht, können ganz unterschiedliche Symptome haben. Oft hängt es am Ernährungs- und Bewegungsverhalten, ob Menschen mit Arthrose Schmerzen haben und wie stark diese sind.

Sehr ungünstig und entzündungsfördernd sind ein hoher Fleisch- und Wurstkonsum, vor allem vom Schwein, tierische/gesättigte Fettsäuren und zu viel süße Milch. Auch zu wenig Bewegung ist Gift für die Gelenke. Positiv gegen Schmerzen wirken Bewegung, gesunde Fette (OMEGA 3), etwa aus Raps, Hanf oder Leinsamen, ein hoher Vitamin D Spiegel, eine gesunde Darmflora und ein hoher Verzehr von natürlichen Antioxidantien aus Obst und Gemüse. Oder eben aus Kräutern und Gewürzen.

Bei Bedarf empfehlen wir unbedingt einen Versuch. Wir haben in den letzten Jahren soviel positives und begeistertes Feedback bekommen, dass ein Zufall oder ein Placeboeffekt ausgeschlossen werden kann. Und das bei teilweise schwersten und bereits lange anhaltenden Schmerzen. Zweimal täglich eine Messerspitze der Gewürzmischung nehmen und möglicherweise schon nach 2 Wochen werden Sie eine Besserung feststellen. Wer den Geschmack dieser Gewürzmischung nicht mag greift auf die Einnahme in Kapseln zurück. https://www.topfruits.de/wissen/arthrose Statt

Würzen mit viel Salz, sollten Sie in Zukunft mehr Kräuter und Gewürze verwenden, wie es die Asiaten traditionelle machen. Ihr Blutdruck und ihre Blutgefäße werden es Ihnen danken! Und sie arbeiten damit auf natürliche Weise gegen allgegenwärtige Entzündungsfaktoren, was nicht nur gegen Gelenkschmerzen hilft, sondern auch Ihr Immunsystem unterstützt. Und das ist in diesen Zeiten besonders wichtig, wichtiger als alles andre was man sonst so tun kann. Bleiben Sie gesund, gut informiert und guter Dinge. lassen Sie sich keine unbegründete Angst einjagen. Angst macht krank, das ist wissenschaftlich erwiesen.

Als Extratipp: knorpelstabilisierende Kieselsäure. https://www.topfruits.de/search?sSearch=braunhirse

Wenn Sie ECHTE Lebensmittel für ein gesundes Leben braucht, bei Topfuits finden Sie was Sie brauchen. Siehe auch https://www.topfruits.de/info/themen

Gesünder und besser drauf, durch Ernährungs-Knowhow - 05.09.2020


Wer mehr Informationen hat über ein gesundes Ernährungsverhalten mit den richtigen Lebensmitteln, ist vitaler und hat ein geringeres Risiko für eine chronische Krankheit. Und das Allerbeste er hat deutlich besseres Lebensgefühl. Topfruits bemüht sich nicht nur um ein tolles Sortiment, besonderer Lebensmittel, sonder auch darum aktuelles Ernährungswissen an seine Kunden weiter zu geben.  Man kann schon sagen, Topfruits Kunden und Besucher unserer Seite sind besser informiert was Ernährungswissen angeht als die große Masse der Bevölkerung un der Konsumenten. Mit einer Lebensmittelampel und einer Nährwerttabelle auf der Packung ist es bei weitem nicht getan ;-) Auch wenn das manche glauben.

Späte Mahlzeiten als Risiko für Brust- und Prostatakrebs

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Eine neue Studie zeigt: Späte Mahlzeiten erhöhen das Risiko für Brust- und Prostatakrebs. Forscher des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) untersuchten 1205 Teilnehmerinnen mit Brustkrebs und 621 Teilnehmer mit Prostatakrebs. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe mit gesunden Menschen befragt. Alle Probanden beantworteten Fragen bezüglich ihrer Ess- und Schlafgewohnheiten sowie ihres Chronotyps. Chronotypen teilen Menschen in Kategorien ein, die auf ihrer biologischen Uhr sowie ihrem Leistungsvermögen zu unterschiedlichen Tageszeiten basieren. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Wer mindestens 2 Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit zu sich nahm, hatte ein um 26 % reduziertes Risiko für Prostatakrebs. Das Brustkrebsrisiko der Frauen war um 16 % niedriger. Damit zeigten die frühen Esser viel bessere Ergebnisse als Probanden, die kurz vor dem Schlafen noch aßen. Menschen, die dem Chronotyp nach zu den Morgenmenschen zählen, hatten übrigens einen ähnlichen Vorteil.

Wieder einmal Zucker - Industrie-Zucker schädigt nicht nur unsere Gefäße, sondern auch das Gehirn. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam eine Studie der australischen University of New South Wales unter der Leitung der Engländerin Margaret Morris. Sie untersuchte Ratten, die sich eine Woche lang nur von zucker- und fettreicher, stark verarbeiteter Nahrung ernährten – also typischem Cafeteria-Essen. Danach wurde anhand von Knobelaufgaben ihr Erinnerungsvermögen auf die Probe gestellt. Die normalerweise gut orientierten Ratten zeigten jedoch große Verwirrung und konnten die Aufgaben nicht lösen. Als die Ratten danach untersucht wurden, fand man großflächige Entzündungen in ihrem Hippocampus – dem Teil des Gehirns, in welchem die Erinnerungen gespeichert sind. Zucker ist also nicht die oft deklarierte „Nervennahrung“, sondern schadet unseren grauen Zellen und schränkt unsere kognitive Leistung ein. Umgekehrt folgerten die Wissenschaftler, dass Zuckerverzicht das Gedächtnis stärkt.

Vitamin D fördert die Gesundheit der Darmschleimhaut und hilft bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Dieses Fazit konnten chinesische Forscher in ihrer 2018 im Fachjournal Medicine veröffentlichten Studie ziehen, nachdem sie mehr als 900 Probanden untersucht hatten. In Europa leiden etwa drei Millionen Menschen an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Wissenschaftler fanden heraus, dass  ausreichend mit Vitamin D versorgte Menschen im Durchschnitt weniger krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut aufwiesen. Bei bereits erkrankten Menschen linderte das „Sonnenvitamin“ nicht nur Beschwerden und Symptome, sondern besserte auch die Ursachen der chronischen Krankheit. Somit sorgte eine hohe Dosierung der Vitamin D Präparate dafür, dass die Patienten weniger oft Krankheits-Rückfälle erlitten.

Vitamin D Mangel steht in Zusammenhang mit Häufigkeit und Intensität von Clusterkopfschmerzen. Eine 2018 im The Journal of Headache and Pain veröffentliche Studie kontrollierte über einen Zeitraum von 1,5 Jahren regelmäßig den Vitamin D-Spiegel von Probanden mit Kopfschmerzattacken. Die Cluster-Kopfschmerz-Patienten hatten einen durchschnittlichen Vitamin D Spiegel von 14 ng/ml. Mehr als 90 % von ihnen hatten Level unter 20 ng/ml und kein einziger hatte Level von mehr als 30 ng/ml. Da die Patienten von saisonal schwankenden Beschwerden berichten, gingen die Wissenschaftler davon aus, dass der Vitamin D-Spiegel für die auftretenden Schmerzen eine Rolle spielt. Wer an chronischen Kopfschmerzen leidet, sollte laut Vitamin D Council 5.000-10.000 IE Vitamin D3 pro Tag einnehmen, um einen gesunden Vitamin D-Spiegel von 40 – 80 ng/ml aufrecht zu erhalten.

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Eine ballaststoffreiche Pflanzenkost verbessert nicht nur die Verdauung, sondern senkt auch das Risiko für Herz-Kreislauf- Krankheiten. Offizielle Empfehlungen der DGE geben als optimale Ballaststoffzufuhr eine Minimal-Menge von 30g pro Tag fest. Ein Forschungsteam des kanadischen St. Michael's Hospital zeigte hingegen, was passiert, wenn wir täglich 150g Ballaststoffe zu uns nehmen – also deutlich mehr, als hierzulande von offizieller Seite empfohlen. Im Rahmen der Studie aßen die Teilnehmer hauptsächlich Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Nüsse. Diese Ernährungsweise machte die Probanden satt und regte ihre Darmtätigkeit an, wodurch Gewichtsverlust vorprogrammiert war. Außerdem verringerte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Probanden innerhalb von zwei Wochen um 33%.

Online-Kongress Lichtblicke für Krebspatienten startet am 6. April

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. hat den Online-Kongress für integrative Krebsmedizin als kleinen Pilotkongress für unsere große Kongressveranstaltung im Mai in Heidelberg mitinitiiert. Der Online-Kongress „Lichtblicke für Krebspatienten“ ist eine vielfältige  Informationsquelle rund um das Thema biologische und ganzheitliche Krebsmedizin, den Sie zu Hause verfolgen können. Denise Rudolph hat mit einem riesen Engagement in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Expert*innen zu diesem Thema vor Ort interviewt. Als Expert*innen kommen nicht nur therapeutisch oder beratend Tätige zu Wort, sondern auch Menschen, die selbst an Krebs erkrankt sind oder waren. Gewinnen Sie aus dem zehnminütigen Trailer auf der Startseite des Kongresses einen Eindruck von der Vielfalt und der Komplexizität des Angebotes und melden Sie sich ohne irgendeine Verpflichtung an.

Ab kommenden Samstag, 6. April, bis Sonntag, 14. April 2019, können Sie jeweils täglich 2 oder 3 Interviews 2 Tage lang kostenfrei anschauen. Die Initiatorin  möchte inspirieren und Mut machen, eigene Entscheidungen auf einer guten Informationsbasis zu treffen und zu einem mündigen Patienten zu werden. Der Online-Kongress richtet sich nicht nur an Patienten, sondern auch an Ärzte, Therapeuten, Angehörige  und andere Interessierte.  Mehrere der interviewten Sprecher werden auch live beim GfBK-Kongress am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg sein.

Nüsse halbieren das Sterberisiko bei Darmkrebs - 02.09.2020


 

Ab dem 7.9. werden wieder neue Folgen der Ernährungs-Docs ausgestrahlt – jeden Montag um 21 Uhr auf dem Fernsehsender NDR. Immer wieder zeigen die Ernährungs Docs bei den unterschiedlichsten Beschwerden was alleine mit einer vitalstoffreichen und angepassten Ernährung und etwas Bewegung möglich ist. In diesem einzigartigen Fernsehformat wird Patienten geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungs-Strategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Für die meisten Menschen fast unglaubliche Verbesserungen von teils jahrelangen Beschwerden wurden bisher schon dokumentiert. 

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In der neuen Folge behandeln die Ernährungs-Docs einen übergewichtigen Mann mit der Diagnose Schlaf-Apnoe, eine Frau mit chronischem Nasenherpes und drohender Gehirnentzündung sowie einen Mann mit entzündlichen Ausstülpungen der Darmwand (Divertikulose).

Hier auch ein Link zu früheren Beiträgen der Ernährungsdocs

Viel Spaß bei der Sendung und mit neuen Erkenntnissen!

Bleiben Sie gesund und gut gelaunt, durch intelligente, vollwertige und damit vitalstoffreiche Kost!

Hier eine Information der GfbK in Heidelberg. Mit dem Essen von Nüssen können Sie Ihr Rückfallrisiko deutlich verringern. Ein erhöhter Konsum verbessert sogar die Überlebenschancen – und zwar in einem Ausmaß, das den Effekten einer Chemotherapie entspricht! Zu dieser Erkenntnis kam eine Studie mit 826 Patienten im Stadium III (Fadelu T, Niedzwiecki D, Zhang S et al. / Journal of Clinical Oncology 2017). Patienten, die mehr als zwei Portionen Nüsse (60 Gramm) pro Woche verzehrten, hatten ein um 42% geringeres Rezidivrisiko. Ihr statistisches Sterberisiko war nicht einmal halb so hoch wie das der Probanden ohne Nusskonsum. pecan_walnussmix

Es ist verblüffend, dass derart einfach umzusetzende Maßnahmen einen solchen Nutzen haben, wie der Genuss von zwei Handvoll Walnüssen in der Woche. Daher empfehlen wir, Nüsse regelmäßig auf den Speisenplan zu setzen. Ein Laborexperiment an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena unterstreicht die Bedeutung von Nüssen in diesem Zusammenhang (Schlörmann W et al. / Molecular Carcinogenesis 2017). Hier wurde die Wirkung verschiedener Nusssorten (Macadamia-, Hasel und Walnuss, Mandeln und Pistazien) auf Darmkrebszellen untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass Nüsse die Aktivität der beiden Enzyme Katalase und Superoxiddismutase steigerten, wodurch sie die natürliche Entgiftung in Körperzellen ankurbelten. Außerdem bewirkten Nüsse in diesem Experiment, dass Darmkrebszellen ihr natürliches Selbstzerstörungsprogramm einleiten (Apoptose).
Die Wirkung war in den Untersuchungen auf die Baumnussarten beschränkt: Cashew-, Pecan-, Hasel- und Walnüsse sowie Mandeln. Erdnüsse und Erdnussbutter zeigten keinen positiven Effekt auf die Gesundheit. Botanisch gesehen zählen Erdnüsse auch nicht zu den Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten.

Mehr Infos zum Thema Darmkreb finden Sie unter dem folgenden Link.

Vitalstoffe für eine gesunde Lunge - 13.07.2020


Wir atmen rund um die Uhr – meistens unbewusst. Mit zunehmendem Alter benötigt die Lunge Unterstützung. Zusätzlich strapazieren Fast Food, Rauchen oder Feinstaub langfristig die Atemwege. Wenn selbst bei Alltagsaktivitäten wie Treppensteigen oder Einkaufen die Puste ausgeht, wird jeder Atemzug zum Kraftakt und Infekte haben leichtes Spiel. Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 100 000 Menschen an Atemwegserkrankungen. Weil sich fortgeschrittene Lungenschäden nur schwer behandeln lassen, ist ein präventiver Lebensstil umso wichtiger. Denn mit einer zielgerichteten Vitalstoffversorgung über eine naturbelassene und vollwertige Ernährung lässt sich die Lungenfunktion effektiv verbessern.Bio-Goji-Beeren

Farbige Beeren halten die Lunge fit. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Johns-Hopkins-Universität. Ihre Ergebnisse begründen die Wissenschaftler mit dem Reichtum an Anthocyanen roter und blauer Beeren. Bei Probanden mit anthocyanarmer Ernährung verringerte sich die Leistungsfähigkeit der Lunge jährlich um 22 ml. Bei ausreichend mit den Antioxidantien versorgten Teilnehmern waren die Verluste mit 10 ml pro Jahr um 50 % geringer. Während freie Radikale oxidativen Stress begünstigen und die Lunge schneller altern lassen, bewahren Anthocyane die Zellen des Lungengewebes vor entzündungsbedingten Schäden. Essen Sie täglich mindestens eine Portion anthocyanreicher Lebensmittel wie z.B. Aroniabeeren, Kirschen, Acai, Heidelbeeren oder Hibiskusblüten.

Ballaststoffe schützen die Atemwege. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind nicht nur gut für Verdauung, Herz und Blutzuckerspiegel, sondern auch für die Lunge. Eine Studie aus 2016 überprüfte den Zusammenhang von Ballaststoffaufnahme und Lungenfunktion. Das Ergebnis: 70 % der Ballaststoffesser hatten eine gesunde Lunge, während bei einer ballaststoffarmen Ernährung nur 30 % der Teilnehmer eine optimale Lungenfunktion aufwiesen. Verantwortlich dafür machen die Experten die entzündungshemmende Wirkung von Ballaststoffen. da diese im Darm von Milchsäurebakterien zu kurzkettigen Fettsäuren verarbeitet werden.

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Omega 3 beruhigt die Bronchien. Im Rahmen einer dänischen Studie aus 2017 erhielten schwangere Mütter im letzten Schwangerschaftsdrittel rund 2,5 g Omega 3-Fettsäuren. In ihrer Analyse schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass diese Omega 3-Supplementation das zukünftige Asthmarisiko bei den Kindern um 50 % verringern kann. Wichtig sind dank hervorragender Bioverfügbarkeit insbesondere die aktiven Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA. Diese nehmen Sie am besten in Form von natürlichen Omega 3 Algenkapseln auf.

Vitamin C erleichtert Asthmatiker das Atmen. Während einer Asthmaattacke wird in besonderem Maße Histamin freigesetzt, welches die Atemfunktion deutlich einschränkt. Vitamin C ist daran beteiligt, dieses Gewebshormon abzubauen. Eine Studie der Environmental Protection Agency in Washington D.C. konnte beweisen, dass eine hochdosierte Vitamin C Einnahme von 500 – 2000 mg mit besseren Lungenfunktionsparametern bei Asthmatikern korreliert. Unser Körper kann Vitamin C nicht speichern, deswegen müssen wir es täglich über Frischkost oder ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen.

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Weniger Medikamente dank Magnesium. Der Mineralstoff trägt zu einer normalen Nerven- und Muskelfunktion bei und wirkt entspannend auf die Bronchien. Brasilianische Wissenschaftler fanden heraus, dass eine Unterversorgung mit Magnesium mit einem 50 % höheren Risiko für asthmatische Entzündungsreaktionen einhergeht. 300 mg Magnesium täglich können den Medikamentenbedarf von Asthmatikern hingegen um 40 % senken.

Sulforaphan wirkt antientzündliche auf die Atemwege. Das Senföl aktiviert die Produktion von Entgiftungsenzymen in der Lunge und erhöht damit den Antioxidantienstatus unseres Körpers. Das Senföl ist besonders in verschiedenen Kohlsorten, Brokkoli, Kresse, Rettich, Radieschen, Rucola und Senf enthalten. Setzten Sie diese Gemüsearten mindestens 3 – 4 x pro Woche auf Ihren Speiseplan!

Gute Verdauung für jeden, so gehts - 31.05.2020


Statt auf Fette, Proteine und Zucker, von dem heute allgemein zu viel konsumiert wird, richtet der gesundheitsbewusste Mensch den Blick auf Ballaststoffe und Mikronährstoffe, wie Antioxidantien, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Dies ist der beste Weg für ein stabiles Immunsystem und einen klaren frischen Geist, die Quelle von Energie und dauerhafter Lebensfreude!

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Der Mensch braucht zwingend Probiotika UND Präbiotika für eine gesunde Verdauung.

Probiotika sind Mikroorganismen, die für die gesunde Zusammensetzung unserer Darmflora und unsere Verdauung eine wichtige Bedeutung haben. Präbiotika umfassen Stoffe, die diesen erwünschten und positiven Darmbakterien als Nahrung dienen. Überwiegend handelt es sich dabei um Milchsäurebakterien, die am Ende des Dünndarms und am Anfang des Dickdarms angesiedelt sind und dort ihre Arbeit verrichten.

Wenn nicht ausreichend Bakteriennahrung in Form von präbiotischen Ballaststoffen verzehrt wird, ist der Nutzen einer Probiotika-Einnahme folglich zweifelhaft bis sinnlos. Eine gesunde und ausgeglichene Darmflora kann sich nur entwickeln und Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend lösliche und unlösliche Ballaststoffe (Präbiotika) enthält.

Präbiotika (auch Prebiotika) sind nach einem Zitat von Gibson und Roberfroid (1995): „Nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“. Die meisten potentiellen Präbiotika sind (komplexe) Kohlenhydrate. Sie stellen eine selektive Nahrungsgrundlage für Darmbakterien-Arten wie Laktobazillen und Bifidobakterien dar und können auf diese Weise die Zusammensetzung der Darmflora beeinflussen. (Quelle: Wikipedia)Inulin löslicher Ballaststoff

In bestimmten Lebensmitteln sind mehr Präbiotika enthalten als in anderen. Dabei handelt es sich etwa um Stoffe wie z. B. Inulin. Inulin ist besonders reich in Löwenzahnwurzeln oder dem verwanden Chicorree enthalten. Aber auch in anderen pflanzlichen Lebensmitteln wie Pastinaken, Schwarzwurzeln, Topinambur, Yacon, und anderen sind Präbiotika natürlicherweise in größerer Menge vorhanden. Tierische Lebensmittel enthalten dagegen nur selten bzw. wenig Präbiotika.

Aus solchen Ausgangsstoffen können Präbiotika auch isoliert werden, sodass man ein Pulver bekommt, mit dem man Gerichte oder andere Lebensmittel anreichern kann. Dabei wird aus der Wurzelzichorie (Chicorée) vorwiegend Inulin und Oligofructose gewonnen. Andere anerkannte Präbiotika werden aus Lactose (Milchzucker) hergestellt bzw. aus Milch isoliert.

Ein zu viel an Industriezucker und isolierten Kohlenhydraten (Weißmehl) und zu wenigen Präbiotika lässt unsere gesunden Darmbakterien hungern. So gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, der Darm kann seiner normale Funktion, der Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen sowie seinen Entgiftungsaufgaben, nicht mehr nach kommen und der Mensch wird letztlich krank.

Präbiotika in der täglichen Ernährung pflegen also dauerhaft ein gesundes Darmmilieu, indem sie den nützlichen Mikroorganismen ausreichend Nahrung zur Verfügung stellen. Eine gesunde und ausgeglichene Darmflora kann nur dann Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend solcher Präbiotika enthält. Man sollte daher mehr Präbiotika zu sich nehmen in dem man durch die Verwendung vollwertiger Lebensmittel ballaststoffreicher isst.Tobinambur-Chips

Topinambur schützt den Darm und verbessert die Verdauung. Die Topinamburknolle ist reich an den wasserlöslichen Ballaststoffen Inulin und Oligofructose (FOS). Diese haben eine präbiotische Wirkung und dienen unseren nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Die beiden wertvollen Präbiotika unterstützen die Darmflora bei der Produktion entzündungshemmender kurzkettiger Fettsäuren und verbessern die Verdauung. Laut einer Studie der University of Toronto führt die Einnahme dieser Substanzen innerhalb weniger Tage zu einem signifikanten Anstieg der Bifidobakterien in unserem Darm. Ideal sind neben den ganzen Wurzel auch 100 % naturbelassene Topinambur Chips, die getrocknet statt frittiert werden.

Mit Milchsäurebakterien auf natürliche Weise Allergien loswerden. Ursache für die Zunahme an Allergien in Industrieländern können eine gestörte Darmflora durch Antibiotika oder eine vitalstoffarme Ernährung sein. Eine Studie der Universität Chicago aus 2014 zeigt, dass bestimmte Darmbakterien vor Allergien schützen können. Bei mit Allergenen konfrontierten Mäusen führten Bakterien der Sorte „Clostridia“ zu einer Hemmung der Übertragung allergieauslösender Substanzen im Blut. Die Forscher begründen ihre Ergebnisse damit, dass die Clostrida-Bakterien unsere Immunzellen dazu bringen, vermehrt Interleukin-22 zu produzieren – einen Signalstoff, welcher die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verringert. Durch diesen Mechanismus gelangen weniger Allergene in den Blutkreislauf. So könnten probiotische Behandlungen in Zukunft möglicherweise die Sensibilität bei Lebensmittelallergien verringern.

Andreas Michalsen: Heilen mit der Kraft der Natur - 26.05.2020


69 Prozent der Deutschen halten eine gesunde Ernährung für den wichtigsten Faktor für ein langes, gesundes Leben. Bei den Frauen sind sogar 75,0 Prozent dieser Meinung. Allerdings geht für mehr als die Hälfte der Konsumenten beim Essen Geschmack vor Gesundheit, das zeigt eine andere Umfrage der Apothekenumschau. Für viele Männer (63,8 Prozent) zählt in erster Linie der Genuss, bei den Frauen sieht es mit 43,9 Prozent etwas besser aus. Darauf dass die eigene Ernährung möglichst gesund ist, achten nur die wenigsten. Nur beschämende 18,4 Prozent der Männer und 34,1 Prozent der Frauen legen wert auf diesen Aspekt. Dieser Umstand wird auch an den folgenden Zahlen deutlich:gemuesetopfr9C5LtQQH77cW

Deutschland steht, laut offizieller Daten der OECD, was den Obst und Gemüseverzehr angeht im Vergleich besonders schlecht da. Gerade 40% der Männer und 57% der Frauen essen täglich einmal Obst. Beim Gemüseverzehr nimmt DE Platz 26 ein, von 28 OECD Vergleichsländern.  Nur 42% der Frauen und gerade einmal 24% der Männer essen täglich eine Portion Gemüse.  Die Fachgesellschaften empfehlen aus Präventionsgesichtspunkten jedoch eine tägliche Obst und Gemüse Menge die 7 kleinen Portionen entspricht. An dieser Untersuchung von 2016 sieht man wie ungünstig sich die Deutschen tatsächlich ernähren. Die Masse der Konsumenten hat ein Ernährungsverhalten das chronische Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Demenz oder andere degenerative Erkrankungen geradezu provoziert !

Männer sind eine besondere Risikogruppe, denn sie essen doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Ein Irrtum ist es zu glauben, dass Bio Fleisch aus gesundheitlicher Sicht nennenswerte Vorteile hat. Dies ist leider nicht der Fall. Die wenigsten Männer wissen auch, dass der Testosteronspiegel durch häufigen Fleischverzehr sinkt und die Schadwirkung von krebserregenden Substanzen durch zu hohen Proteinkonsum drastisch steigt.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einige interessante wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Ernährungsmedizin zur Kenntnis bringen, die der renomierte Naturheilkundler Prof. Dr. Andreas Michalsen in seinem Buch "Heilen mit der Kraft der Natur" zusammen getragen hat. Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Sohn eines Kneipp-Arztes, ist Internist, Ernährungsmediziner und Fastenarzt. Als Professor für Klinische Naturheilkunde der Charité Berlin und Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin forscht, lehrt und behandelt er mit den Schwerpunkten der Ernährungsmedizin, des Heilfastens und der Mind-Body-Medizin.obstteller_ananas

Eine ganz wichtige Botschaft - Michalsen räumt mit einem weit verbreiteten Irrtum auf, dass schlank machende, Low Carb, oder Vegane Ernährung mit gesunder Ernährung gleichgesetzt werden kann. Es ist zwar richtig, dass Übergewicht das Risiko für viele Chronische Krankheiten fördert. Allerdings ist die Frage, wenn es um Krankheitsprävention und Lebensverlängerung geht, auf welche Weise, mit welcher Ernährung und welchen Lebensmitteln man zum Normal- oder Idealgewicht zurück findet. Und hier sind Empfehlungen wie in der Atkins (Low Carb) und der Paleo Diät absolut kontraproduktiv, da längerfristig definitiv krank machend. Diese Ernährungsformen enthalten viel gesätigte Fette und zu viel Eiweiß, vor allem auch tierisches.

Wer aber glaubt, dass er besser dran ist wenn er dem derzeitigen Hype nach veganen Burgern oder veganem Fleischersatz aus Soja folgt, der ist leider schief gewickelt. Denn gesund ist nicht alleine mit Vegan gleichzusetzen, sondern ausschlaggebend ist dass ausreichend antioxidative Substanzen aus Obst und Gemüse, genügen Ballaststoffe und hinlängliche gesunde pflanzliche Fette aufgenommen werden. Außerdem sollte der Frischkost Anteil hoch genug sein und möglichst bei 60-80% liegen. Dies alles ist mit veganen Convenience Produkten nicht möglich.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass in erster Linie Kalorienreduktion und eine überwiegend pflanzliche, mikronährstoff- und ballaststoffreiche Ernährung, die nur wenig gesättigte und mehr ungesättigte Fette enthält ideal ist.

Fertiggerichte und industrielle Süssigkeiten und Süßgetränke sind zu meiden. Weißmehlprodukte wirken völlig anders wie solche aus Vollkorn mit einem ausreichend hohen Ballaststoffgehalt. Ein bestimmter Anteil Kohlenhydrate aus Gemüse, Hülsenfrüchten und aus Vollkornprodukten sind notwendig und erwünscht. Obst nach Herzenslust ist kein Problem.

Pflanzliche Proteine sind nicht schlechter als tierische, sondern vorteilhafter. Grundsätzlich wird von der Mehrzahl der Bevölkerung zu viel Eiweiß konsumiert, und wenn es sich um tierisches Eiweiß handelt meist einhergehend mit einem zu hohen Konsum gesättigter Fette, welche sehr ungünstig sind.

Fisch ist nicht notwendig um seine Omega 3 Zufuhr zu verbessern und aus unterschiedlichen Gründen sogar nachteilig, aus gesundheitlicher Sicht. Die Meinung, dass die langkettigen Omega Fettsäuren EPA und DHA, für Gefässchutz und Entzündungshemmung, unbedingt aus Fisch sein müssen haben sich als falsch erwiesen. Es ist nachgewiesen dass Alpha Linolensäure etwa aus Leinsamen zu langkettigen Omega Fetten umgebaut wird, wenn man genug davon isst. Fisch ist auch nicht der ausschlagebende Faktor bei der als besonders gesund geltenden Mittelmeerdiät. Die Lyon- und die Predimed Studie haben gezeigt , dass die Gesundheitseffekte von Olivenöl, Gemüse und Nüssen ausgehen!

 

Natürliche Gesundheit und Eigenverantwortung wenig beliebt bei der Politik. - 17.05.2020


Traurig aber wahr: Die traditionelle und komplementäre Medizin hat gegen die moderne Arznei- und Apparatemedizin nur geringe Chancen. Das zeigt ein Bericht der WHO über die Anerkennung alternativmedizinischer Methoden in ihren Mitgliedsstaaten. Im weltweiten Vergleich steht Deutschland besonders schlecht da. Hierzulande gibt es weder nationale Programme, noch ein Expertenkomitee oder Forschungsinstitute bzw. Ämter für Alternativmedizin.

Auch der Rest Europas schneidet nicht viel besser ab. Nur jedes fünfte europäische Land verfügt über ein Regierungsprogramm zur Komplementärmedizin. In Nord- und Südamerika sind es hingegen 30 % der Länder und in Afrika sogar 80 %. Scheinbar haben europäische Regierungen wenig Interesse daran, Bürger über natürliche und effektive Ansätze für langfristige Gesundheit aufzuklären? Wer ganzheitlich informiert sein will, muss seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen und auf eigene Faust recherchieren.Aroniapulver Kombi

Obwohl viele bioaktive Pflanzenstoffe mittlerweile sehr gut erforscht wurden, sind zu ihren positiven Effekten auf den menschlichen Organismus keine Angaben zugelassen. Somit eliminiert eine Verordnung, die dem Gesundheitsschutz der Verbraucher dienen soll, groteskerweise das Recht auf eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge und Prävention. Die gesundheitlichen Nachteile für die Konsumenten, die durch diese Einschränkung der Informationsfreiheit entsteht, sind nach Einschätzung mancher Experten zwischenzeitlich enorm.

Wer mehr Informationen über ein gesundes Ernährungsverhalten mit den richtigen Lebensmitteln hat, hat ein geringeres Risiko für chronische Beschwerden und profitiert von mehr Lebensqualität. Topfruits bemüht sich nicht nur um ein tolles Sortiment besonderer Lebensmittel, sondern auch darum, aktuelles Ernährungswissen an seine Kunden weiter zu geben. Man kann schon sagen, Topfruits Kunden und Besucher unserer Seite sind besser informiert was Ernährungswissen angeht als die große Masse der Bevölkerung und Konsumenten. Denn auch wenn das manche glauben: Mit einer Lebensmittelampel und einer Nährwerttabelle auf der Packung ist es bei weitem nicht getan ;-)pecan walnuss mix

Nüsse unterstützen das Herz-Kreislauf-System. Zu diesem Ergebnis kam die Adventist Health Study aus den 70er Jahren an 30 000 Probanden. Wer mehrmals pro Woche Nüsse aß, hatte ein um 24 % reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme als Probanden, die weniger als einmal wöchentlich Nüsse knabberten. Fünf Portionen Nüsse gingen mit einem 48 % verringerten Risiko einher. Männer, die regelmäßig Nüsse essen, freuen sich über 5,6 zusätzliche Lebensjahre. Bei Frauen sind es immerhin 4,7 Jahre. Diese Ergebnisse wurden durch die Iowa Womens Health Study in den 80ern und die Nurses Health Study in den 90ern bestätigt. Grund für diese erfreulichen Effekte ist, dass sich der hohe Fettgehalt von Nüssen zum Großteil aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammensetzt. Neben dem günstigen Fettsäuremuster bewerten die Experten den hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt der verschiedenen Nusssorten als ausschlaggebend.

Tee und Kaffee besser ohne Milch trinken. Die natürlichen Polyphenole in Kaffee und Tee wirken entzündungshemmend, verbessern die Insulinsensivität und regulieren den Blutdruck. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass der klassische Café Latte keine gute Idee ist. Eine Studie der Charité-Universitätsmedizin Berlin aus 2007 beweist, dass die Zugabe von Milch im Schwarztee die schützenden Effekte der Polyphenole vernichten kann. Die Wissenschaftler begründen dies mit dem Kasein in der Milch. Das Milchprotein bindet die Antioxidantien in Tee und Kaffee (übrigens auch in Beeren, Kakao etc.) und macht sie unwirksam. Eine Studie aus 2005 der CSIC Ciudad Universitaria in Madrid konnte beweisen, dass nur 17 % Milch (= ein Schluck) im Kaffee seine antioxidative Wirkung um mehr als die Hälfte reduziert. 100 ml Milch bewirkten sogar einen um 95 % reduzierten Antioxidantiengehalt. Dieser Bindemechanismus gilt nicht nur für Milchprotein, sondern auch für andere tierische Proteine (z.B. Ei).brokkolisamen raabe

Brokkoli-Inhaltsstoffe reparieren unsere DNA. Eine 2010-er Studie der Universität Mailand/Italien untersuchte für einen Zeitraum von 30 Tagen eine Gruppe Raucher. Eine Hälfte der Probanden nahm sechs Mal mehr Brokkoli zu sich als die durchschnittlichen Konsumenten aus der Kontrollgruppe. Bei den Brokkoli-Probanden konnten am Ende des Untersuchungszeitraums 30 % weniger DNA-Schäden nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler begründen ihre Entdeckung damit, dass der hohe Sulforaphangehalt in Brokkoli die Entgiftungsenzyme in der Leber aktiviert. Die DNA-schädigenden Giftstoffe können dadurch gar nicht erst in die Leber gelangen. Daher ist die DNA der Brokkoli-Esser auf einem subzellulären Level resistenter. Da nicht nur Raucher oxidativem Stress ausgesetzt sind, ist die Sulforaphan-Einnahme auch für andere Personengruppen sinnvoll.

Gutes Immunsystem besonders wichtig als Krisenvorsorge - 25.03.2020


Die Debatte um die Empfehlungen hinsichtlich einer Krisenvorsorge haben die meisten mitbekommen. Mindestens ebenso sinnvoll wie ein paar Lebensmittel oder Wasser zu horten, erscheint uns jedoch für eine gute Widerstandsfähigkeit und eine robuste Gesundheit zu sorgen. Und mehr als die meisten glauben kann man hier selbst dazu tun.

Die Bedeutung eines stabilen Immunsystems

In früheren Krisenzeiten hat sich gezeigt, dass die hygienischen Bedingungen sich schnell verschlechtern können. Etwa durch eingeschränkte oder verschlechterte Wasserversorgung, längere Stromausfälle und andere Störungen der Infrastruktur, die sich heute keiner vorstellen mag.

Ebenso verletztlich wie die Versorgungsinfrastruktur, ist der heutige empfindliche und wenig robuste Zivilisationsmensch. Oft ein Häufchen Elend, das bereits in normalen Zeiten mit allerlei Immunschwächen, Unverträglichkeiten und Medikamentenabhängigkeiten zu kämpfen hat. Im Falle einer größeren Krise ist dieser Zeitgenosse schnell aufgeschmissen.

Ein bereits geschwächtes Immunsystem ist unter verschlechterten hygienischen Bedingungen und bei mangelhafter Versorgungslage vollends überfordert. Körperliche Schwäche, Krankheit - und damit Abhängigkeit - sind dann die Folge. Alles Umstände, die man in schwierigen Zeiten am allerwenigsten brauchen kann.

Als wichtigste Krisenvorsorge erscheint uns deshalb, ein stabiles Immunsystem aufzubauen, durch eine optimierte, besonders vitalstoffreiche und vollwertige Ernährungsweise. Dies ist Dreh und Angelpunkt der eigenen Handlungsfähigkeit unter deutlich verschlechterten Rahmenbedingungen. Und man kann nicht früh genug damit anfangen. Sehr wichtig für ein robustes Immunsystem sind auch ausreichende Blutspiegel wichtiger Mikronährstoffe, wie Vitamin D, Selen oder Magnesium. Lassen Sie regelmäßig Ihre Werte im Vollblut bestimmen und sorgen Sie durch geeignete Ernährung oder sinnvolle Nahrungsergänzung für optimale Werte.  Siehe dazu auch:https://www.topfruits.de/aktuell/deshalb-muessen-sie-zwingend-ihren-vitamin-d-spiegel-kennen/

Ebenso schlecht wie ein schwaches Immunsystem ist die Abhängigkeit von Medikamenten. Hier kann in Krisenzeiten die Versorgung schnell zum Erliegen kommen. Wer dann in einer Abhängigkeit ist, mag sich ausmalen was passiert. Drum ist jedem zu raten, mit allen zur Verfügung stehenden natürlichen Methoden eine solche Abhängigkeit zu verhindern bzw. wieder davon los zu kommen.

Es gibt eine Vielzahl von Indikationen, in denen die Menschen heute als zeitlebens medikamentenpflichtig "deklariert" werden. Auch dort, wo natürliche und ursächliche Lösungsansätze eher sinnvoll wären und ebenso funktionieren würden.  In normalen Zeiten mag das alles kein Problem sein, regelmäßig seine Blutdrucksenker, Betablocker oder sein Kortison zu nehmen. Aber was, wenn es das Medikament auf einmal nicht mehr gibt? Dann wird's bei denen schnell düster, die sich auf eine trügerische Versorgungssicherheit verlassen haben.

Weitere wichtige Vorsorge-Aspekte sind gut ausgebildete persönliche Kenntnisse und Fertigkeiten. Diese ermöglichen dir, auch in einer Krise für dich selbst zu sorgen. Sie sind etwa die Basis dafür auch in schwierigen Zeiten Arbeit zu bekommen, oder Leistung erbringen zu können, die anderen etwas wert ist. Die 2 oder 3 oben genannten Aspekte sollten beileibe nicht den Teufel an die Wand malen, aber einen wichtigen Denkanstoß liefern.  Mehr dazu finden Sie in unserem Infothek Artikel

So überstehen Sie Fasching und starten optimal in die Fastenzeit - 17.02.2020


Wer die tollen Tage gut übersteht, der achtet schon vorher auf eine ideale Vitalstoffversorgung.Rotes-Glas
Das bedeutet viele Mineralien und Antioxidantien. Alkoholgenuss oder zu wenig Schlaf haben dieselben Effekte wie Stress oder Leistungssport. Es entstehen dabei „freie Radikale“, welche unserem Immunsystem und den Zellen zusetzen. Antioxidative Mikronährstoffe wie Vitamin E, Vitamin C, Vitamin D, Selen, Beta-Carotin und Zink schützen vor deren negativen Auswirkungen.

Antioxidantien unterstützen Immunsystem und Leber bei der Entgiftung. Außerdem beschleunigt Zink den Alkoholabbau in der Leber, unserem wichtigsten Entgiftungsorgan. Die Verstoffwechselung von Alkohol belastet sie stark und beschränkt ihre Kapazitäten für den Energiestoffwechsel. Auch Lecitin gilt als effektive Natursubstanz zur Regeneration der Leber.

Elektrolyte, das sind Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium, regulieren den Wasserhaushalt im menschlichen Körper. Durch Alkoholkonsum, Schwitzen und Schlafentzug gehen mehr Elektrolyte als sonst verloren – das Gleichgewicht gerät durcheinander. Der Mangel macht sich durch Kopf- und Muskelschmerzen bemerkbar. Auch ist bei Alkoholkonsum der Magnesiumbedarf besonders hoch. Das ist der Grund, weshalb vorab eingenommene Mineralien oder der Verzehr mineralienreicher Lebensmittel die Regenerationszeit nach Alkoholkonsum beschleunigen. Wichtig ist, die genannten Wirkstoffe oder Lebensmittel, die diese enthalten, bereits vor der Fete zu konsumieren, nur das hilft gegen den „dicken Kopf“ am nächsten Morgen. Auch sollten Sie schon vorab und während der Veranstaltung immer genügend Wasser trinken und nicht nur Alkoholisches.Basenpulver_Dr-Jacobs_vegannI4frNzmlOE37

Die „German Hangover Study“ der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz konnte aufzeigen, dass oxidativer Stress der Hauptverantwortliche für einen Kater ist. 250 Probanden wurden dazu aufgefordert, sich zu betrinken. Eine Gruppe wurde davor und danach mit antioxidativ wirkenden Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt, die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Direkt nach der Aktion und weitere 10 Stunden später wurden Sie auf wichtige Körperfunktionen untersucht. Es stellte sich heraus, dass die ausreichend mit Elektrolyten und Antioxidantien versorgte Gruppe am nächsten Tag weniger Beschwerden hatte und schneller wieder fit war.

Wie gute Fette der Gesundheit nützen - 10.02.2020


Ungesunde Fette mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, werden heute leider viel zu viel konsumiert. Sie sind der Grund für den schlechten Ruf von Fetten. In modernen Nahrungsmitteln sind sie allgegenwärtig.

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Dagegen ist die Aufnahme von wertvollen ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bei den meisten Konsumenten viel zu gering, wie Verzehrstudien zeigen. Besonders die mehrfach ungesättigten Omega 3 Fettsäuren sind wichtig und essentiell - vor allem für gesunde Blutgefäße. So versorgen und schützen sie besonders Herz und Gehirn mit Nahrung und wertvollen Antioxidantien.  Wer mehr über die gesundheitlichen Vorteile von guten Fetten und einer besseren Omega-3 Versorgung erfahren möchte, findet dazu weitere Artikel in unserer Infothek.

Industriell gehärtete Fette schaden der Gesundheit in hohem Maße. Trotzdem kommen sie in der Lebensmittelindustrie ständig zum Einsatz. Der Grund: Sie werden in Massen billig produziert und sie sind lange haltbar. Leider entstehen bei der Fetthärtung so genannte Transfette die ziemlich schädlich sind. Wissenschaftler aus Kanada haben 2015 bewiesen, dass Industriefette das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gefäßverschlüsse extrem ansteigen lassen. In einer anderen Studie von 2017 fanden spanische Forscher heraus, dass der Verzehr von Transfetten im Zusammenhang mit Depressionen steht. 

Kurz gesagt: Transfette machen nicht nur krank, sondern auch unglücklich! Wer ein langes, gesundes Leben anstrebt, sollte sie daher vermeiden. Der schlaue Konsument setzt stattdessen auf gesunde Fette mit einem hohen Gehalt an Omega 3 Fettsäuren. Unser Tipp: reduzieren Sie raffinierte Öle (z.B. das weit verbreitete Sonnenblumenöl), tierische Fette wie Schmalz und hydrierte Fette, wie das bekannte Frittenfett. Auch Margarine hat nichts wirklich Gutes in sich auch, wenn es die Werbung seit Jahrzehnten glauben machen will. Die meisten Fertignahrungsmittel enthalten nur ungesunde Fette. Verwendet werden diese einzig und alleine weil sie billig und lange haltbar sind.Algenoel-Kapseln_6880585d3159100d4

Gesunde Omega 3 Fettsäuren findet man in fettem Fisch, aber auch in den Samen vieler Pflanzen. Gute Quellen sind etwa Leinsamen, Hanf, Chia, Kürbiskernen, Walnüssen, Oliven- oder Rapsöl. Pflanzliche Omega-3 Quellen enthalten hauptsächlich Alpha-Linolensäure (ALA). Unser Insidertipp: Besonders hochwertige Omega-3 Lieferanten sind bestimmte Algen. Sie sind reich an den seltenen Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA. 

Pflanzenöle sind in der kalten Küche vielseitig verwendbar. Ob im Salat, Smoothie, Müsli, in einer Kaltschale oder ein Schuss Kürbiskernöl über die herbstliche Kürbissuppe, überall kann man wertvolle Pflanzenöle in die tägliche Ernährung integrieren. Ebenso vielseitig lassen sich die Öl-Saaten selbst verwenden. Walnüsse knabbern ist gesunder Genuss ohne Reue, der verglichen mit anderem Knabberzeug nicht dick macht :-) Vorsicht: Ungesättigte Fettsäuren sind empfindlich. Sie sollten nicht erhitzt werden. Kühle und dunkle, sowie nicht allzu lange Lagerung bewahrt den gesundheitlichen Wert dieser Öle.

Ungesättigte Fettsäuren aus Walnüssen senken den Blutdruck und reduzieren Stress. Menschen mit hohem Stressempfinden haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Laut einer Studie aus 2010 der Pennsylvania State University reichen eine Handvoll Walnüsse und 1 EL Walnussöl pro Tag aus, um den stressbedingten Anstieg des diastolischen Blutdrucks zu senken. Bei den Probanden zeigten sich die positiven Effekte bereits innerhalb weniger Wochen. Die Wissenschaftler erklären ihre Ergebnisse damit, dass die in den Nüssen enthaltenen Omega 3-Fettsäuren die kardiovaskuläre Stressantwort dämpfen. Eine Ernährung reich an guten Fetten ist deshalb ideal, um den Körper effizient gegen stressige Phasen zu wappnen.

Mikronährstoffe Schlüssel zur Gesundheit - 03.02.2020


Zufuhrmengen unter der LupeVitamin C hochdosiert

Die offiziell empfohlenen Zufuhrmengen für Mikronährstoffen reichen vielfach nicht aus. Viele bekannte Einrichtungen wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geben zu niedrige Angaben für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus. Vermeintliche „Experten“ vertreten die Meinung, dass eine Vitamin C-Zufuhr von rund 100 mg täglich ausreichend sei, weil sie einen Skorbut verhindert. Autoritäten mit dieser Sichtweise setzen das Fehlen von Krankheit mit Gesundheit gleich – ein fataler Fehler. Schon Szent-Györgyi, der Entdecker des lebenswichtigen Vitamins, kritisierte ironisch diese Einstellung: „Ohne Ascorbinsäure bekommt der Mensch Skorbut – bekommt er keinen Skorbut, ist alles in Ordnung.“ Der Wissenschaftler bezeichnet diese Entwicklung als „Irreführung der Öffentlichkeit“ und empfiehlt mindestens 1000 mg des Vitamins pro Tag. Studien zufolge richtet hochdosiertes Vitamin C bis 10 g täglich keinen Schaden an, sondern wird bei Nichtgebrauch wieder ausgeschieden – und der Nutzen für Ihren Organismus überwiegt um Weiten.

Für optimale Gesundheit sollten Sie nicht nur minimale Zufuhrmengen anstreben, die gerade so einen Mangel verhindern. Häufig macht es Sinn höhere Werte als die Normalwerte anzustreben. Die DGE argumentiert: „Bei den Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr handelt es sich um Mengen, die nahezu alle gesunden Personen einer Bevölkerungsgruppe vor mangelbedingten Gesundheitsschäden schützen“. Problematisch: Nach dieser Definition tritt ein Mangel erst ein, wenn man bereits gesundheitliche Schäden davonträgt. Einrichtungen wie die DGE vernachlässigen die Tatsache, dass sich viele Krankheitsbilder über Jahre hinweg entwickeln, bevor sie sich als chronische Beschwerden manifestieren. Denn Skorbut ist keine Krankheit, sondern ein Symptom des baldigen Ablebens aufgrund einer mangelnden Vitamin C-Versorgung. Viele komplexe, biochemische Prozesse im Körper können nur optimal funktionieren, wenn unser Organismus bestmöglich mit allen für ihn wichtigen Substanzen versorgt ist – und nicht nur gerade so einem Mangel entgeht. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen längst, dass viele Mikronährstoffe (nicht nur Vitamin C) in hoher Dosierung eine therapeutische Wirkung entfalten. Zu Vitamin D gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, welche die Bedeutung einer hochdosierten Vitamin D-Zufuhr für Knochen, Darm, Insulinsensivität, Herz und Gehirn aufzeigen. Vitamin D3 K2

Einig ist sich die DGE über die mangelhafte Vitamin D-Versorgung – allerdings sind auch hier die Werte zu niedrig angesetzt. Dasselbe Phänomen der Verleugnung angemessener Zufuhrmengen, wie es heute beispielsweise bei Vitamin C der Fall ist, konnte man vor einigen Jahren beim Vitamin D beobachten. Hier wurden zunächst 200 IE täglich empfohlen, weil unter 100 IE eine Mangelkrankheit auftrat, und man die doppelte Menge für ausreichend hielt. 2010 wurden die Zufuhrmengen auf 600 IE erhöht, weil damit ein damals als wünschenswert erachteter Vitamin D-Spiegel von 20 ng/ml erreicht wurde. Heutzutage gehen Wissenschaftler davon aus, dass für optimale Gesundheit mindestens 75 ng/ml nötig sind, dafür bräuchte man mehrere tausend internationale Einheiten pro Tag! Skeptikern stellt sich die Frage, wie unser Körper von Natur aus solche hohen Dosen Vitamin D benötigen kann, wenn wir sie auf natürliche Weise – über die Sonne – gar nicht aufnehmen können? Die Antwort liegt auf der Hand, unser Lebensstil hat sich im Vergleich zu unseren Vorfahren in den letzten Jahrtausenden extrem gewandelt: Wir tragen Kleidung und halten uns überwiegend in geschlossenen Räumen auf. Bei unseren Vorfahren wären sogar Vitamin D-Level von ca. 100 ng/ml normal gewesen.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand und informieren Sie sich über angemessene Dosierungen. Erfahrungsgemäß dauert es Jahrzehnte, bis ernährungsbezogenes Wissen von der Öffentlichkeit anerkannt und einer breiteren Masse zugänglich gemacht wird. Dieses Schema wiederholt sich immer wieder und ist bei einer Vielzahl an Substanzen zu beobachten. Sogar zu Verrboten ist es bereits gekommen, wie unlängst an den Aprikosenkernen zu sehen. Die DGE deklariert Deutschland als „kein Vitaminmangelland“ – diese Einschätzung ist kein Wunder, weil viele Zufuhrmengen so niedrig angesetzt sind, dass sie jeder spielend erreicht. Deutschland ist kein Mangelland, aber der typische Zivilisationsmensch auch weit entfernt von optimaler Versorgung. Noch nie gab es so viele kranke Menschen wie heutzutage. Mittlerweile ist bewiesen, dass Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Krebs oft die Folge einer stark verarbeiteten und vitalstoffarmen Ernährung sind. Wir raten Ihnen zu einer Vitamin C-Plus Ernährung, d.h. einem Speiseplan voll mit Vitamin C-reicher Frischkost, natürlichen Fruchtpulvern oder entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln. Neben reichlich Salat, Gemüse und Obst empfehlen wir Ihnen deshalb naturreines Hagebuttenpulver, Acerolapulver, Camu Camu Pulver oder hochdosierte Vitamin C Tabletten ohne künstliche bzw. fragwürdige Zusatzstoffe.

Neue Folge der Ernährungs-Docs

Die Ernährungs-Docs zeigen, wie Sie durch vollwertige und vitalstoffreiche Lebensmittel chronische Krankheiten lindern und dauerhaft loswerden können. Die meisten Teilnehmer kämpfen bereits seit Jahren oder Jahrzehnten mit ihren Beschwerden und sind überrascht, wie viel eine bewusste Ernährungsumstellung bewirken kann.

Die Message der Ernährungs-Docs: Essen Sie sich gesund! Die Kandidaten haben typische ernährungsbedingte Zivilisationserkrankungen, unter denen auch viele weitere Deutsche leiden: Psoriasis-Arthritis, Metabolisches Syndrom und Darmkrebs. Freuen Sie sich jeden Montag auf neue Erkenntnisse und praktische Beispiele, wie jeder einen gesunden Lebensstil umsetzen kann. Die Ernährungs-Docs können Sie immer montags um 21 Uhr auf dem NRD verfolgen. Sie haben mal eine Folge verpasst? Kein Problem, dann schauen Sie sich diese einfach in der Mediathek an! Klicken Sie einfach auf diesen Link, um zur aktuellsten Folge zu gelangen. Haben Sie die Ernährungs-Docs im Fernsehen verpasst? Hier geht's direkt zur Mediathek. Wenn Sie den unten aufgeführten Links folgen, können Sie den Chat mit Dr. Silja Schäfer nachlesen, sich zu den Krankheiten eingehender informieren und die Fallvideos anschauen. Außerdem können Sie unsere Ernährungstipps im DIN-A4-Format herunterladen, und wir leiten Sie direkt zu den passenden Rezepten weiter.

Neue Kandidaten gesucht! Bewerbungsphase läuft: Für die siebte E-Docs-Staffel suchen wir wieder Menschen, die mit uns den Versuch starten, durch eine gezielte Ernährungsumstellung gesund zu werden. mehr

Gute Laune auch im Winter, kein Problem - 02.01.2020


Gute Laune auch im Winter!

Die Laune und die Stimmung der Menschen schwankt oft mit den Jahreszeiten. Dabei haben viele von uns im Winter mehr Probleme mit depressiven Verstimmungen. Dies hängt zum einen daran, dass wir weniger Licht bekommen und uns in der Regel schlechter ernähren. Beides sind Faktoren, die nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen die Stimmungslage des Menschen wesentlich beeinflussen. Was wenig bekannt ist – Vitalstoffe und eine gesunde Darmflora haben einen ganz wesentlichen Einfluss auf unsere Gemütslage.

Das Wetter und die Jahreszeiten können wir nicht beeinflussen (glücklicherweise), aber auf unsere Ernährung und dafür, dass wir unserem Körper die Vitalstoffe geben die er braucht, haben wir sehr wohl einen Einfluss. Wer sich für das Thema interessiert, findet dazu einen kleinen Artikel in unserer Infothek.

Jetzt unbedingt den Vitamin D Spiegel checken und ausreichende Versorgung sicher 6863-Vitamin-D3-Olstellen

Kaum ein Bundesbürger erreicht im Winterhalbjahr auch nur eine halbwegs ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Dabei ist das „Sonnenvitamin“ D nicht nur gut für Knochen, wie man früher annahm. Als hormonähnlicher Schlüsselstoff ist Vitamin D in vielen Bereichen wichtig. Vor allem in der Prävention – wie neue Studien belegen: Es unterstützt das Immunsystem sowie Herz und Kreislauf und natürlich stabile Knochen und Gelenke, in Verbindung mit Magnesium. Auch ist ausreichend Vitamin D (mindestens 40 ng/ml Blut) die Basis für ein sonniges Gemüt.

In den letzten Jahren haben viele wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass Werte von MINDESTENS 30 ng/ml wünschenswert sind, um diverse Gesundheitsrisiken zu minimieren. Präventionsexperten wie Prof. Spitz setzen die Untergrenze für eine ausreichende Versorgung bei 40 ng/ml an. Nach den in neuerer Zeit am häufigsten vertretenen Meinungen, sind Werte zwischen 40 und 80 ng/ml optimal. Teilweise werden in Untersuchungen gar höhere Werte als noch günstiger eingestuft.

In einem früheren Beitrag hatte ich auch mal geschrieben, dass ich nicht schlecht gestaunt habe, als im Spätherbst bei mir ein Wert von unter 20ng/ml auf dem Laborbefund stand. Und das nach ziemlich vielen herbstlichen Freizeitaktivitäten im Freien! Aber die nur mäßige "Sonnenexposition" der Haut, bei üblichen Freizeitaktivitäten, reicht in unseren Breiten augenscheinlich nicht, um ausreichend Vitamin D aufzubauen. Und bereits wenige sonnenarme Wochen später ist der Vitamin D Spiegel im absoluten Mangel. Siehe hierzu auch: https://www.topfruits.de/aktuell/deshalb-muessen-sie-zwingend-ihren-vitamin-d-spiegel-kennen/

Krebserkrankungen nehmen weiter zu - 11.10.2019


Das sind die traurigen Fakten beim Thema Krebs und Krebsheilung?Welt-ohne-Krebs-8250585d3350e5296

Realistisch betrachtet sind wir weiter denn je davon entfernt das Krebsproblem im Griff zu haben! Pro Jahr sehen wir alleine in Deutschland 500.000 Neuerkranungen und 230000 Todesfälle. Und das bei massiv ausgeweiteten Früherkennungsprogrammen. Jeder zweite stirbt zwischenzeitlich an Krebs. Das ist genau die Voraussage die Naturheilkundler bereits vor 50 Jahren gemacht haben.  Das ist genau die Voraussage welche die Naturheilkundler bereits vor 50 Jahren gemacht haben. Dafür und für ihre Sicht dass Krebs ein Problem ist, dem nur ganzheitlich begegnet werden kann, wurden und werden sie nach wie vor ausgelacht. Bei solchen Todeszahlen, wie bei Krebs erscheint aber jedes andere Risiko, zu Tode zu kommen, lächerlich. Die große Diskussion sollte über die bisherigen Erfolge der Medizin bei Krebs und nicht über Stickoxide geführt werden!

Dabei ist zum Leidwesen der Krebskranken fest zu stellen dass Krebs als Krankheit nach wie vor nicht verstanden ist. Die heutige Krebstherapie ist, so wissenschaftlich sie sich gibt, ein einziges Herumexperimentieren mit ungewissem Ausgang. Bei den meisten Krebsarten, im fortgeschrittenen Stadium, hat sich in den letzten Jahrzehnten so gut wie keine Verbesserung der Heilungsraten ergeben.  Hier wird von der Medizin das eigene Unvermögen damit vertuscht dass von Zeit zu Zeit immer wieder vollmundige Aussagen gemacht werden, man stünde mit einer neuen Therapie kurz vor dem Durchbruch. Dabei sind über die Zeit Milliarden an Forschungsgeldern in die Krebsforschung geflossen. Dass damit keine wirklichen Erfolge erzielt wurden macht deutlich, dass die Schulmedizin mit ihren einseitigen und zu engen Therapieansätzen auf dem Holzweg ist!

Die Chance mit einem ganzheitlichen Therapie-Ansatz bessere Erfolge zu erzielen, wie es Kuhl. Issels und andere vorgemacht haben, wird nach wie vor vertan! Es ist von allen Beteiligten KEIN Wille in diese Richtung erkennbar. Unter Berücksichtigung des ganzen Menschen, dessen Psyche, des Ernährungsverhaltens und anderer Livestylfaktoren, wäre es möglich weit bessere Erfolge zu erzielen als heute. Leider wird die Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin, mit Ihrer ganzheitlichen Sicht auf die Krankheit seit Jahrzehnten als unwissenschaftlich und gar riskant für die Betroffenen hingestellt. Und das während die orthodoxe Medizin seit Jahrzehnten Millionen Krebs-Tote zu verantworten hat und selbst vielfach keine reproduzierbaren Therapieerfolge erzielt.

Dieser Hochmut von Medizinsystem und Politik ist nur schwer erträglich. Aus unserer Sicht wird es Zeit für eine Revolution der Patienten und deren Partner geben ein unmenschliches Medizinsystem was hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt ist. Patienten dürfen sich autoritäres Gehabe einfach nicht mehr bieten lassen. Betroffene müssen ihre Eigenverantwortung wieder wahrnehmen und rigoros nach ganzheitlicher Behandlung der Krankheit verlangen, sonst wird sich in 50 Jahren immer noch nichts verbessert haben.  Onkologen die diesem Wunsch nicht nachkommen und die kein Verständnis zeigen, müssen abgelehnt werden. Sie sollten spüren dass ihr dogmatisches Verhalten, ohne Therapieerfolge, bei gleichzeitiger Ablehnung von ergänzenden oder komplementären Ansätzen inakzeptabel und nicht hinnehmbar ist.

Politik und mit dieser verbandelten wissenschaflichen Gremien, stecken mit den Krankenkassen und den Standesorganisationen der Ärzte unter einer Decke, um den Status Quo zu bewahren. Dieser Zustand wie wir ihn heute haben ist für alle Beteiligten sehr erwünscht sichert  es doch deren Existenz und Macht. Gesunde Menschen und geheilte Krebskranke sind keine Basis für den Fortbestand dieses kranken Systemes. Für die Pharma- und Apparateindustrie ist die ganze Sache sowieso ein höchst einträgliches Geschäft mit gutem Wachstum, wie man schnell fest stellt, wenn man sich etwas mit den Details beschäftigt.

Früherkennung im Rahmen von Screenings ist im übrigen ein Holzweg in Bezug auf eine Verbesserung der Gesamtsituation - gleichwohl diese von der Medizin stark propagiert wird. Screenings haben noch keinen einzigen Krebsfall verhindert, sie haben für die Medizin nur ein Ziel Mit vielen Frühfällen, die man durch Screenings finden kann, wird die Gesamt-Statistik verbessert! Da die Heilungsraten bei fortgeschrittenen Stadien kaum oder gar nicht verbessert wurden, kann man durch eine ausreichende Anzahl Frühfällen in der Statistik, im Durchschnitt ein deutlich positiveres Bild der Heilungsraten zeigen, als dies realistisch betrachtet der Fall ist. Aus diesem Grund kommen dann Ärzte und Politiker zu der Aussage "mehr als jeder zweite Krebskranke kann zwischenzeitlich geheilt werden", was an der wirklichen Realität aber vorbei geht. Denn die 5 Jahres Überlebensrate, eines an Bauchspeicheldrüsenkrebs Erkrankten, liegt nach wie vor deutlich unter 5%.vitalvesper

Informieren Sie sich möglichst Beizeiten, wie Sie Prävention betreiben können, besonders wenn Sie eine erbliche Disposition haben, oder einer Risikogruppe angehören. Die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr in Heidelberg etwa hat eine Fülle an Material erarbeitet mit dem man sich ein breites Bild machen kann um was es bei Krebs geht und was man selbst dazu tun kann um das Risiko zu minimieren.

Vermeiden Sie den Konsum industrieller Fertignahrung, von zu viel Zucker, Weißmehl, Fleisch, sowie tierischem Eiweiß und Fett. Vermeiden Sie wegen jeder Kleinigkeit Antibiotika oder andere Medikamente zu nehmen und versuchen Sie immer zuerst Ihre Selbstheilungskräfte zu stärken.

Ernähren Sie sich vollwertig, vernünftig mit überwiegend pflanzlicher Kost und unter Verwendung gesunder Öle und Fette. Konsumieren Sie regelmäßig fermentierte Lebensmittell und achten Sie auf eine gute verdauung und eine gesunde Darflora. Schenken Sie einer guten Versorgung mit wichtigen, präventiven Mikronährstoffen wie Selen, Vitamin D etc. größte Bedeutung.

Vermeiden Sie Übergewicht und treiben Sie moderat Sport. Eignen Sie sich eine Praxis an, mit deren Hilfe Sie sich entspannen und Stress abschütteln können. Schlafen Sie ausreichend.

Gehen Sie Patentrezepten aus dem Weg, die Sie glauben machen wollen, es gäbe eine einfache Lösung für ein komplexes Problem. Das gibt es nicht!  Im Falle einer Krebserkrankung haben wir die größten Heilungserfolge dort gesehen wo der Therapieansatz am breitesten war und möglichst alle bedeutenden Einflussfaktoren berücksichtigt wurden.

Im Falle einer Krankheit, holen Sie sich mehrere Meinungen ein, besonders auch von einem oderer mehreren erfahrenen Naturheilkundlern oder bei Organistaionen wie der GfbK - siehe https://www.biokrebs.de/. Lassen Sie sich nicht zu überhasteten Therapie-Entscheidungen drängen!   In diesem Sinne bleiben Sie gesund und gut informiert.

 

Käthe Golücke auf der Rohvolution Speyer - 02.10.2019


Am Wochenende fand die Rohvolution in Speyer statt, eine Messe, die seit Jahren an Zuspruch gewinnt und die die sich mit kaetheihrem Angebot an ernährungsbewusste Konsumenten, vor allem an Rohköstler wendet. Am Rande der Messe haben wir Käthe Golücke getroffen, die die vor einigen Jahren eine schwere Krebserkrankung hatte und die durch eine konsequent optimierte Ernährung und andere Lifestyle Änderungen auf einen guten Weg gekommen ist. Ihre Geschichte findet ihr hier auf der Seite der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr:  https://www.biokrebs.de/patientenberichte/momentum-1-2019-kaethe-goluecke-mein-alternativer-weg

Käthe hat auf uns einen sehr vitalen und lebensfrohen Eindruck gemacht und hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt. Hier finden Sie auch ein Interview mit Käthe. https://www.youtube.com/watch?v=xoHGr__1zzE

Für jeden, der die Entwicklung hinsichtlich der Zunahme bei Krebserkrankungen länger verfolgt, ist sonnenklar, dass die Zunahme der Erkrankungs- und Krebssterbefälle nicht alleine mit dem zunehmenden Lebensalter zu tun hat. Als Ursache ebenso auf der Hand liegen andere Veränderungen, die sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Lebens- und Ernährungsweise ergeben haben. Wir konsumieren zu wenig Lebensmittel, die reich sind an natürlichen Schutz- und Reparaturstoffen, wir bewegen uns zu wenig, vor allem zu wenig ander frischen Luft und an der Sonne. Und viele von uns haben beständig ungesunden, negativen Stress oder negative Bilder und Zukunftserwartungen vor Augen. In unserem Shop-Angebot haben wir einiges an Lektüre, die einem Orientierung bieten kann.drkuhl_buch585d32e4a0bef

Ganz besonders wichtig erscheint mit allen Möglichkeiten, die Zellatmung wieder zu verbessern, denn nach Warburg und Kuhl ist die Krebszelle eine Körperzelle, deren Atmung darnieder liegt und die sich in einem Gährungsstoffwechsel befindet. Krebsgewebe sind übersäuert und die Übersäuerung stabilisiert die Agressivität dieser Zellen. Während der extreme Stoffwechsel der Krebszellen zu einer massiven Überflutung des Organismus mit linksdrehender Milchsäure und einer einhergehenden Immunsupression führt. Nach Dr. Johannes Kuhl sind milchsauer fermentierte pflanzliche Lebensmittel die ideale Basis um die Links-Milchsäure aus den gestörten Krebszellen auszuleiten.  Dies funktioniert nach dem "Isophatischen" Prinzip, wie er es bezeichnet.  In Verbindung mit einer basenreichen Ernährung und einem Livestyle der weitere Übersäuerung vermeidet, wird unser Organismus so in die Lage versetzt das Milijö wieder zu normalisieren, so lange der Körper noch ausreichend reaktionsfähig ist. Die Zell-Atmung kann so wieder verbessert und das Immunsystem mobilisiert werden, sodass die körpereigenen Abwehrkräfte in die Lage versetzt werden das geschehen wirder zu kontrollieren.

Entscheidend und das haben wir beim Gespräch mit Käthe einmal mehr wahr genommen. Krank machende Ernährungs- und Verhaltensweisen müssen erkannt und verändert werden. Eine breite Informationsbasis auch jenseits der Schulmedizin und Konsequentes Vorgehen sind die Basis für außergewöhnliche Erfolge.

Länger leben.. 4 einfache Tipps - 13.09.2019


Viele Menschen verbinden mit dem Älterwerden verminderte körperliche und geistige Fitness, mangelnde Lebenslust und Krankheiten. Angst vor dem Altern und vor den damit einhergehenden Gebrechen nutzt nix und schadet mehr. Wer sich aber vollwertig ernährt, in Bewegung bleibt, regelmäßig Sonne tankt und nach einem Lebenssinn strebt, lebt länger und kann auch im Alter sein Dasein genießen :-)

1. Naturbelassene, vitalstoffreiche Pflanzenkost verlängert das Leben. Forscher der Harvard Chan School of Public Health bestätigten in einer aktuellen Studie erneut, dass eine Ernährungsumstellung zusätzliche Lebensjahre schenkt. Die Experten analysierten die Gesundheitsdaten von 47 000 Frauen und 25 000 Männern und konnten bestätigen, dass eine pflanzenbasierte Ernährung ein um 10 % verringertes Sterberisiko mit sich führt. Für die positiven Auswirkungen ist es übrigens nicht nötig, strikt vegan zu leben. Wichtig sei nur, sich hauptsächlich von naturbelassener, mikronährstoffreicher Pflanzenkost wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten zu ernähren und gleichzeitig seinen Verzehr an industriell verarbeiteten Produkten sowie tierischen Produkten stark einzuschränken. Übrigens zahlt sich laut der Harvard-Wissenschaftler auch eine Ernährungsumstellung ab Mitte 50 noch aus – es ist nie zu spät, gesünder zu leben
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2. Körperliche Aktivität im Alter erhöht die Chance, den 90. Geburtstag zu feiern. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie der Universität Maastricht in den Niederlanden. Für ihre Analyse werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 120 000 Teilnehmern aus. Dabei kam heraus, dass Männer mit nur 90 Minuten körperlicher Aktivität pro Tag ihre Chance auf den 90. Geburtstag um 39 % steigern können. Bei Frauen lag der Wert immerhin bei 21 %, und das bei nur 30 Minuten Bewegung. Sportliche Höchstleistungen sind dafür auf keinen Fall nötig – einfache Aktivitäten wie strammes Spazierengehen oder Fahrradfahren sind bereits ausreichend.

3. Genießen Sie die Sonne und tanken Sie Vitamin D3. In erster Linie ist Vitamin D bekannt dafür, die Knochen zu stärken und das Osteoporose-Risiko zu mindern. Mittlerweile beweisen viele Studien, dass ein hoher Vitamin D-Spiegel viele weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Eine Studie der Ost-Finnland Universität in Kuopio beweist, dass ein Vitamin D-Mangel mit einem erhöhten Sterberisiko verknüpft ist. Über 9 Jahre lang beobachteten die Wissenschaftler bei mehr als 1000 Probanden die Serum-25-OHD-Konzentrationen im Blut. Die Probanden wurden je nach Vitamin D-Status in drei Gruppen eingeteilt: Werte von unter 14 ng/ml, Werte zwischen 14 – 20 ng/ml und Werte bis zu 45 ng/ml. Verglichen mit den Probanden mit dem höchsten Wert war das Sterberisiko der Mangelkandidaten um mehr als das Doppelte erhöht!

4. Wer seinem Leben Sinn gibt, lebt länger. Amerikanische Wissenschaftler der University of Michigan fanden in einer neuen Studie heraus, dass Lebenssinn die psychische und physische Gesundheit beeinflussen kann. Die Forscher untersuchten 7 000 Probanden im Alter zwischen 51 und 61 Jahren. Auf einer Skala von 1 – 6 sollten die Probanden bewerten, ob und wie stark sie ihr Leben als sinnvoll und zielgerichtet einschätzen. Vier Jahre später folgte die Analyse der Angaben. Bei denjenigen Probanden, die den geringsten Sinn in ihrem Dasein sahen, war das Sterberisiko mehr als doppelt so hoch wie das der Menschen mit dem größten Sinnempfinden. Die Ergebnisse beziehen sich vor allem auf die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu sterben. Die Forscher begründen ihre Ergebnisse mit der Tatsache, dass ein sinnvolles Leben häufig mit psychischem Wohlbefinden einhergeht, welches stressdämpfende und entzündungshemmende Effekte hat. Dies legt die Vermutung nahe dass es auch einen starken Zusammenhang mit einer gesunden Darmflora gibt, welche man ebenfalls mehr und mehr verantwortlich macht für das psychische Befinden.

Linktipp: https://www.topfruits.de/aktuell/ernaehrung-im-alter-teil-2-was-ist-ein-muss-in-der-kueche-aelterer-menschen/

Osteoporose natürlich vorbeugen - 25.07.2019


Was ist der wahre Grund für das in der westlichen Welt häufige Auftreten von Osteoporose mit zunehmendem Alter? Besonders anfällig für die Entmineralisierung der Knochen sind Frauen nach der Menopause. Osteoporose und damit instabile Knochen, das bedeutet eine starke Einschränkung der Lebensqualität bei vielen älteren Menschen und erhöht das Risiko von Brüchen bei Stürzen drastisch.gruenkohlsamen_tuete3yso8mwZzKHbS

In Ländern, in denen viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte verzehrt werden, dagegen wenig tierische Proteine und wenig Molkereiprodukte, kommt Osteoporose ziemlich selten vor. Wie kann das sein ? Und das, obwohl nach Untersuchungen die Kalziumzufuhr teilweise deutlich geringer ist als hierzulande.

Der Körper regelt seinen Mineralhaushalt im Blut normalerweise ziemlich genau. Kalzium bzw. Magnesiummangel entsteht dabei aus zwei Ursachen, entweder es wird zu wenig der Mineralien aufgenommen, oder der Körper scheidet zu viele der Mineralien mit dem Urin wieder aus. In beiden Fällen greift der Organismus auf die Mineraliendepots in den Knochen und Gelenken zurück. Im Laufe der Zeit entkalken durch jede der beiden Ursachen also die Knochen.

An der Universität Texas hat man schon vor langer Zeit den wahren Grund für die zunehmende Knochenentmineralisierung bei Menschen in Industrieländern ermittelt. Die dort gewonnene Erkenntnis macht deutlich, dass es auch nicht ausreicht Kalzium einfach zu substituieren, wenn die anderen Aspekte aus der Ernährung nicht berücksichtigt werden. Die Studie zeigt auch sehr schön den großen Unterschied von pflanzlichen und tierischen Proteinen für unsere Gesundheit. Die Wissenschaftler verglichen zwei Gruppen von Menschen. Die eine erhielt eine Diät, welche ausschließliche pflanzliche Proteine enthielt. Die andere Gruppe nahm ausschließlich tierische Proteine zu sich. Beide Ernährungsweisen enthielten ansonsten die selben Mengen an Proteinen, anderen Nährstoffen und Mineralien. Bei den Teilnehmern, deren Nahrung nur tierische Proteine enthielt, war die Kalziumausscheidung über den Urin um 50% erhöht, gegenüber der Gruppe die pflanzliche Proteine konsumierte. Alleine durch diesen Unterschied.

In einer anderen Studie mit 1600 Frauen, die sich seit mindestens 20 Jahren vegetarisch ernährt hatten, maß man die Mineraldichte der Knochen. Dabei hatten nur 18 % der 80 Jahre alten Studienteilnehmerinnen einen Mineralverlust in den Knochen zu verzeichnen. Und das während bei 35% der Frauen, die sich wie der amerikanische Durchschnittsbürger ernährten, eine Entmineralisierung der Knochen festzustellen war. Das entspricht nahezu einer Halbierung des Risikos für Osteoporose, alleine durch die vornehmlich oder ausschließlich pflanzliche Ernährungsweise.

MilchartikelMMsep13

In einer Studie, die Dr. Colin Campbell an 6500 Chinesen durchführte, stellte sich heraus, dass Osteoporose in China nur wenig verbreitet ist, obwohl die meisten Chinesen keine Milchprodukte zu sich nehmen. Wo in der westlichen Welt ja noch der Mythos vorherrscht, dass Milch der Garant ist für eine gute Kalziumversorgung und starke Knochen.

Campbell meinte, paradoxerweise tritt Osteoporose ausgerechnet in den Ländern verstärkt auf wo die Menschen die höchste Kalziumzufuhr haben und wo der größte Teil des Kalzium aus Molkerei- und anderen tierischen Produkten stammt. Letzteres sorgt dafür, dass der Körper mehr Kalzium verliert als er bei dieser Lebensweise aufnehmen kann! Eine vollwertige vegetarische Ernährungsweise sorgt dafür, dass ein größerer Teil der aufgenommen Mineralien, respektive Kalzium, aufgenommen und nicht wieder mit dem Urin ausgeschieden wird.

Das sollten Sie sich gut merken: Für stabile Knochen im Alter kommt es nicht darauf an wieviel Kalzium sie insgesamt aufnehmen, sondern aus welchen Quellen es stammt und wie Ihre sonstige Ernährungsweise aussieht. 

Lesen Sie auch was Sie sonst noch tun können um Knochenbrüche im Alter zu vermeiden.

Einen weiteren Artikel mit Tipps für gesunde Knochen & Gelenke finden Sie unter diesem Link.

 

Wie gesund sind hippe neue Trinkmahlzeiten? - 19.06.2019


Keine Zeit für gesundes Essen?  Fastfood hat einen schlechten Ruf, macht fett und träge. Der erfolgreiche, viel beschäftigte Youngster der keine Zeit zum Essen hat, oder sich keine Zeit dafür nehmen mag, findet in den neuesten Lifestyle Lebensmitteln wie YFood, Mana und ähnlichen Produkten eine vermeintliche Alternative. Schnell solls gehen das Essen und trotzdem soll der Körper mit allem versorgt sein. Trinkmahlzeit | Ernährung der neuen Generation‎ wirbt beispielsweie die Firma YFood.yfood

Was kann man zu diesem neueste Ernährungstrend aus gesundheitlicher Sicht sagen ?  Welche Aspekte spielen überhaupt eine Rolle für eine gesunde Ernährung?

Wie schon gesagt sind die meisten dieser Lifestyle Produkte flüssig, oder als Pulver welches in einer Flüssigkeit aufgelöst werden muss und sie sind damit schnell zu verzehren. Der Vorteil der schnellen Bedürfnisbefriedigung wird damit erfüllt, ohne dass dafür aus klassiches Fastfood zurück gegriffen werden muss.

Sieht man sich die Rezepturen der Produkte an, so stellt man fest dass versucht wird alle Makro- und Mikronährstoffe für eine gute Basisversorgung zu liefern. So weit so gut. Die Frage die man sich stellen darf ist - reicht das für dauerhafte Gesundheit und gute körperliche wie geistige Leistungsfähigkeit? 

Als Basis für die Produkte dient oft  Soja, bei YFood ist die Basis fettarme Milch.  Beide Produkte sind aus ernährungsheilkundlicher Sicht dafür bekannt dass Sie die Entzündungsneigung im Körper fördern können. Soja wird oft dauf Dauer nicht gut vertragen und Milch ist stark Schleim bildend.

Wenn wir uns die weiteren Aspekt ansehen, stellen wir fest dass die Produkte nur wenig Ballaststoffe enthalten. Ob es sich bei den zugesetzten Mikronährstoffen wie Vitamine und Mineralien um solche aus natürlichen Quellen handelt bleibt unklar, spielt jedoch für den Nutzen dieser Substanzen eine große Rolle.fruehlingssalat

Was bei "Mana und Co." sehr zu kurz kommt sind sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Das sind Phytonährstoffe, wie Anthocyane, Betacarotine und andere Substanzen, wie sie in vitalen natürlichen pflanzlichen Lebensmitteln in Hülle und Fülle vorhanden sind. Von diesen Stoffen gibt es tausende und nur ein kleiner Teil davon ist bisher erforscht. Für eine mit Obst und Gemüse vergleichbaren Schutzwirkung braucht es meist das  Zusammenspiel der unterschiedlichen Substanzen, in Verbindung mit Enzymen aus der "lebendigen"  Pflanze. Dazu kommen unter Umständen "Lichtquanten", wie Sie etwa Prof. Popp entdeckt und untersucht hat, die nur in gering verarbeiteten und möglichst frischen Lebensmitteln in nennenswerte Menge zu finden sind. 

Aus dem Grund wird, aus gesundheitlicher Sicht, auch ein ausreichend hoher Frischkostanteil bei der täglichen Ernährung gefordert. Die international empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag erreicht zwar kaum jemand, aber wer  glaubt ganz auf vollwertige flanzliche Lebensmittel ganz verzichten zu können ist auf lange Sicht sicherlich auf dem Holzweg. Mit einer der neuen Trinkmahlzeiten vollständig mit allem versorgt zu sein ist sicherlich eine Illusion.

Andererseits macht es sicher nichts aus, wenn man einen Zeit lang, oder gelegentlich, auf eine solche "flüssigen Mahlzeit" zurück greift, wenn man grad wenig Zeit hat. Besonders dann, wenn man diesen im Tagesverlauf durch das eine oder andere Stück Obst, Beeren, oder das zusätzliche Knabbern  von Nusskernen ergänzt. 

Dauerhaft und etwa im ABO konsumiert - und ohne sinnvolle Ergänzung durch vollwertige natürliche Lebensmittel, dürfte eine solche Ernährungsweise sich aus unserer Sicht aber eher nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Obwohl sie rein chemisch gesehen nahezu alles enthält was der Körper benötigt. Damit sind diese Lifestyle Nahrungsmittel zwar sicherlich besser, wie Schnitzel mit Pommes, Pizza oder anderem Junk Food, aber immer noch weit weg von einer vollwertigen, frischkostreichen Ernährung, wie sie als optimal gilt für den Erhalt einer robusten Gesundheit und Körperfunktion.

In dem Zusammenhang möchten wir auch auf unsere folgenden Infothek Artikel verweisen die sich mit dem Thema auseinander setzen, was eine gesunde Ernährung kennzeichnet, bzw. was es zu kritischen Lebensmitteln zu sagen gibt.

https://www.topfruits.de/aktuell/wichtige-kennzeichen-einer-gesunden-ernaehrung/

https://www.topfruits.de/aktuell/die-kraft-einer-gesunden-ernaehrung/

https://www.topfruits.de/aktuell/natuerliche-hilfe-fuer-eine-gesunde-prostata/

https://www.topfruits.de/aktuell/milch-und-molkereiprodukte-risikofaktor-fuer-ihre-gesundheit/

 

 

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