Einkorn, Bio Urgetreide, ganzes Korn

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Einkorn, Bio Urgetreide, ganzes Korn

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Bio Einkorn Urgetreide – ganzes Urkorn – ursprüngliche und unveränderte Getreidesorte – ballaststoffreich & mit essentiellen Aminosäuren – Alternative für Weizenallergiker

100 % naturreiner und ursprünglicher Bio Einkorn als ganzes Urgetreide. Der Urweizen stammt von wildem Weizen ab und gehört zu den ältesten kultivierten Getreidesorten der Menschheit. Qualitativ hochwertiger Einkorn zeichnet sich durch ein intensiv-aromatisches, nussiges und leicht süßliches Aroma aus. Das ballaststoffreiche Urkorn bietet ein breites Spektrum an Mineralstoffen, liefert essentielle Aminosäuren und enthält das Carotinoid Lutein. Da Einkorn unter allen Getreidesorten den geringsten Anteil an unverträglichen Eiweißen wie Gluten oder Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren besitzt, ist er in der Regel auch für Weizenallergiker gut verdaulich. Ein Hoch auf unveränderte und ursprüngliche Getreidesorten!

Vorteile von Einkorn Urgetreide

  • 100 % naturreiner Einkorn als ganzes Urkorn
  • ursprüngliche und unverzüchtete Getreidesorte
  • aus kontrolliert biologischem Anbau
  • hoher Gehalt an Mineralstoffen und Lutein
  • ballaststoffreich
  • enthält essentielle Aminosäuren
  • feines, nussiges Aroma
  • für süße und herzhafte Backwaren
  • mögliche Alternative für Weizenallergiker

Topfruits Bio Einkorn kaufen – weshalb lohnt es sich?

Einkorn steckt voller natürlicher Pflanzeninhaltsstoffe und ist eine gute Wahl, wenn Sie auf Weizen sensibel bzw. mit Beschwerden reagieren. Wer sich am Backen mit Einkorn versucht, wird bemerken, dass die Körner Brote auf natürliche Art und Weise appetitlich gelb färben. Die kräftige Farbe lässt sich auf den besonders hohen Carotinoid-Gehalt des Urkorns zurückführen, allen voran das Carotinoid Lutein. Der sekundäre Pflanzenstoff ist im Einkorn sechs- bis zehnmal häufiger enthalten als in herkömmlichem Winterweizen. Damit ist Einkorn eine echte Alternative zum umstrittenen, gentechnisch veränderten „Golden Rice“, welcher so bearbeitet wurde, dass er mehr Beta-Carotin enthält. Weiterhin hat das Urgetreide Einkorn einen höheren Gehalt an natürlichem und hochwertigem pflanzlichen Eiweiß als gezüchtete Weizenarten. Unter anderem liefert er viele essentielle Aminosäuren wie z.B. Phenylalanin und Tyrosin. Auch sein Gehalt an wertvollen natürlichen Mineralstoffen und Vitamin E ist höher als der von Kulturgetreide (z.B. Magnesium, Zink und Eisen). Wie alle Urgetreidesorten enthält er außerdem mehr hochwertige Öle bzw. ungesättigte Fettsäuren. Auch sein Ballaststoffgehalt von rund 8 % ist für gesundheitsbewusste Menschen interessant. Die gute Backfähigkeit von Einkorn wird durch seinen Kleberanteil gewährleistet. Dieses Klebereiweiß hat jedoch eine andere und ursprünglichere Struktur als das von Zuchtweizen und ist in der Regel besser verdaulich. Abgesehen vom Gluten gibt es noch einen anderen Faktor für die Verträglichkeit von Weizen: Die enthaltenen Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren. ATI-Eiweiße dienen Weizenkörnern als Schutz vor Fressfeinden, indem sie deren Verdauungsenzyme hemmen. Aus diesem Grund sind sie auch für Menschen nur schlecht verträglich. Weil der Anteil dieser unverträglichen Eiweiße im Einkorn besonders gering ist, können viele Menschen ihn besser verdauen als andere Weizenarten.

Verwendungshinweise für Bio Einkorn

Einkorn kann ganz einfach wie Reis mit der Quellmethode zubereitet werden. Dafür sollten sie als erstes die ganzen Körner waschen und anschließend über Nacht mit der zwei- bis dreifachen Menge Wasser einweichen. Durch das Einweichen wird die Phytase aktiviert, sodass die im Getreide enthaltenen Mineralien gut bioverfügbar werden. Am nächsten Tag kochen Sie das Urgetreide ca. 20 Minuten lang im Einweichwasser und gießen es in einem Sieb ab. Wie Sie sehen, ist die Zubereitung von Einkorn nicht aufwändiger als die von herkömmlichem Weizen. Wer mag, kann das gekochte Einkorn noch kurz in einer Pfanne mit Öl oder Ghee schwenken. Gekocht wird aus Einkorn eine leckere Beilage zu vielen Gerichten oder als Zutat für eine etwas ausgefallenere "Risotto"-Variante.
Tipp: Kochen Sie das Einkorn ohne Salz, da dieses auf Getreide mineralisierend wirkt. Das bedeutet, dass auf diese Weise zu viel Natrium mit eingebunden wird. Stattdessen empfehlen wir, Salz und getrocknete Kräuter erst beim Nachquellen hinzufügen. Gewürzsamen wie Kümmel, Anis oder Fenchel können Sie allerdings schon beim Kochen hinzufügen, um sicherzustellen, dass diese ebenfalls ausreichend aufquellen.
Einkorn lässt sich sowohl für süße als auch für herzhafte Backwaren verwenden. Wenn Sie das Urkorn als Backzutat verwenden wollen, können Sie die Körner einfach vermahlen. Dank seinem nussigen und leicht süßlichen Geschmack eignet sich das Urgetreide Mehl besonders gut für Waffeln, Pfannkuchen und Brote. Beim Brotbacken sorgt es für eine schöne knusprige Kruste. Gut gelingen auch Teige aus Einkorn-Mehl, die nicht aufgehen müssen, wie zum Beispiel Rühr-, Biskuit- oder Mürbteige. Hefeteig hingegen gelingt aus reinem Einkornmehl nicht oder nur schlecht, da hierfür die Glutenine benötigt werden. Die gelbliche Farbe des Mehls verleiht allen Gebäckstücken eine schöne Nuance. Übrigens sind Einkornflocken auch eine leckere Müsli Zutat. Wer das Handwerk beherrscht, kann aus Einkorn sogar ein würziges Bier herstellen.

Botanische Informationen zum Einkorn

Einkorn ist kein Massenprodukt, sondern ein hochwertiges und wertvolles Lebensmittel. Beim Triticum monococcum handelt sich um ein sehr zartes und feines Getreide, das sich optisch durch relativ lange Halme und eine geringe Standfestigkeit auszeichnet. Seinen Namen verdankt Einkorn der Tatsache, dass aus jedem Absatz der Ähre nur ein Korn wächst. Zuchtweizen wurde hingegen so transformiert, dass er pro Ährenspindel mindestens vier oder sogar mehr Körner trägt. Der Ertrag fällt bei Kulturweizen deshalb deutlich höher aus als bei diesem seltenen Urgetreide. Seine Weizenkörner sind recht weich und außerdem kleiner, länglicher und kantiger als ihre gezüchteten Verwandten. Da Einkorn zu den Spelzgetreiden gehört, ist das Urkorn von einer Spelze umgeben, die es vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.

Herkunft und Tradition von Einkorn Urgetreide

Archäologische Funde verraten uns, dass Einkorn bereits seit rund 8 000 Jahren zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen gehört. Bei unseren Vorfahren markierte der Anbau von Urgetreiden wie Einkorn, Emmer oder Khorasan den Übergang von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern. Während der Bronzezeit war Einkorn das wichtigste Getreide der Menschheit. Bereits „Ötzi“ ernährte sich nachweislich von dieser ursprünglichen Getreidesorte. Als Heimat des Urkorns identifizierten Wissenschaftler die Region um Euphrat und Tigris in Vorderasien, im heutigen Syrien und Irak. Bereits während der Jungsteinzeit verbreitete sich das Urgetreide über weitere westasiatische Gebiete bis hin nach Nordafrika und Europa. Heute sorgen einige wenige ökologische Landwirte dafür, dass das Urkorn nicht in Vergessenheit gerät und wir noch immer von seinen wertvollen Inhaltsstoffen profitieren können.

Anbau, Ernte & Verarbeitung unseres Bio Einkorns

Der Anbau von Einkorn ist sehr aufwändig und geht mit wenig Ertrag des hochwertigen Korns einher. So liegt der durchschnittliche Ernteertrag nur bei 1200 – 2100 kg pro Hektar. Beim Winterweizen sind es im Vergleich 78 kg je Hektar. Wegen des geringen Ertrags galt diese Weizenart lange Zeit als unrentabel. Gerade erfährt das weiche, goldgelbe Korn aber erneut wachsende Aufmerksamkeit. Insbesondere ökologisch arbeitende Landwirte besinnen sich auf den Anbau dieses ursprünglichen Korns zurück. Denn Einkorn bringt neben seinen ernährungsphysiologischen Vorzügen auch landwirtschaftliche Vorteile mit sich. Als Spelzgetreide verfügt er über eine natürliche Umhüllung, die ihn beispielsweise vor Schädlingen schützt. Weil das Korn deshalb sehr robust ist, sind für einen erfolgreichen Anbau keine Schädlingsbekämpfungsmittel oder Pestizide nötig. Auch sonst ist der Urweizen sehr anspruchslos und wächst auch auf mageren Böden in ausgezeichneter Qualität heran. Auch seine geringe züchterische Veränderung ist von besonderer Bedeutung für den ökologischen Landbau. Dennoch wird das Urkorn noch immer nur auf wenigen Hektar in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Ungarn angebaut. Nach der Ernte muss Einkorn zunächst entspelzt werden, so wie das unter anderem bei Dinkel der Fall ist. Danach folgen keine weiteren Verarbeitungsschritte und er ist bereit für den Verkauf und den Verzehr.

Allgemeine Hinweise zu Topfruits Einkorn

Inhalt: Erhältlich in der 1 kg oder 3 kg Packung.
Lagerung: Dunkel und trocken, vor Hitze schützen.
Haltbarkeit: Bei richtiger Lagerung mindestens 12 Monate.

Die Nährwerte des Bio Einkorns unterliegen natürlichen Schwankungen.

Lagerabholung/Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
Adresse: 76698 Ubstadt-Weiher, Großer Sand 23, Tel. 07251-387628

MEGERLE Online GmbH | Topfruits Naturprodukte · Großer Sand 23 · 76698 Ubstadt-Weiher
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Einkorn, Bio Urgetreide, ganzes Korn wird unter folgenden Themen gelistet:
Die Nährwerte des Bio Einkorns unterliegen natürlichen... mehr
Die Nährwerte des Bio Einkorns unterliegen natürlichen Schwankungen.
Einkorn-Gemüse-Pfanne Für 2 Personen – Dauer: ca. 45... mehr

Einkorn-Gemüse-Pfanne

Für 2 Personen – Dauer: ca. 45 Minuten

Zutaten:

  • 150 g Einkorn
  • 250 Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 250 g Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika
  • 2 EL Öl zum Anbraten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Weißwein
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter nach Wahl (z.B. Oregano, Rosmarin, Thymian)

Zubereitung:
1. Die Zwiebel schälen und würfeln, den Knoblauch fein hacken. Mit einem EL Öl in der Pfanne andünsten.
2. Den Einkorn ebenfalls in die Pfanne geben und leicht anschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein ablöschen.
3. Lassen Sie die Flüssigkeit unter ständigem Rühren einkochen und schmecken Sie den Einkorn zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab.
4. Den Kürbis, die Karotten und den Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden.
5. Das Gemüse in einer anderen Pfanne mit 1 EL Öl anbraten und zum gekochten Einkorn in die Pfanne geben.
6. Das Gericht nochmals mit Salz und Pfeffer sowie mit den Kräutern abschmecken und warm servieren. Guten Appetit!


Einkorn Nudeln

Zutaten:

  • 350 g Einkorn gemahlen
  • 2 Eier
  • 50 ml Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • eine Prise Salz

Zubereitung:
1. Alle Zutaten außer das Mehl mit einem Schneebesen verquirlen.
2. Nun das Mehl dazugeben und kneten, bis ein Teig entsteht.
3. In einer Nudelmaschine zu frischer Pasta verarbeiten.

Nachfolgende Informationen sind allgemeiner Natur und gelten nicht für jedes Produkt. mehr

Gesetzlicher Hinweis zu Nahrungsergänzungsmitteln.
Bei Nahrungsergänzungsmitteln die tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. Nahrungsergänzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung. Nahrungsergänzungen sollten ausserhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden. Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungen sind aus Sicht des Gesetzgebers nicht in der Lage Krankheiten zu heilen, zu lindern oder diesen vorzubeugen.


Lagerbedingungen für Trockenfrüchte und Nusskerne:
Lagerung am besten kühl (< 15 Grad C), trocken und dunkel - in gut verschlossenem Behälter.  Im Sommer und zur längeren Lagerung ohne Qualitätsverlust und Ungezieferbefall, lagern Sie Trockenfrüchte am Besten im Kühlschrank.


Fremdkörper in Trockenfrüchten und Nusskernen:
Unsere naturrein Trockenfrüchte werden von vielen fleißigen Händen geerntet, sortiert und so schonend als möglich verarbeitet.  Trotz Verlesen und mehrfachem Waschen vor dem Trocknungsprozess und schärfster Kontrolle bei jedem Verarbeitungsschritt, ist es bei solchen Produkten nicht zu 100% auszuschliessen, dass vereinzelt Pflanzenteile, wie bei Beeren kleine Blättchen oder Stielchen, bei geknackten Aprikosenkernen einzelne Schalenreste, oder bei Naturtrocknung auch mal ein Sandkörnchen im Endprodukt zu finden sind.
Der Versuch Naturprodukte in der beschriebenen Art 100% frei zu halten von jeglichen Fremdkörpern ist illusorisch und würde die Produkte dabei unbezahlbar machen.
Vor dem Verzehr von solchen naturnah und wenig verarbeiteten Lebensmitteln ist der Konsument vielmehr aufgefordert hinzuschauen um eventuell vorhandene Dinge, wie oben genannt zu entfernen.


Allergiehinweise:
Die Produkte werden bei uns überwiegend in Handarbeit verwogen und verpackt, sodass nur das reine, oben bezeichnete Produkt in die Verpackung kommt und Vermischungen, etwa durch Reste anderer (allergener) Substanzen, in Verpackungsanlagen bei uns nicht vorkommen.
Trotzdem können wir Kreuzkontaminationen mit Allergenen wie Nüssen,  Erdnüssen, Sesam, Sellerie, Soja und Weizen nicht gänzlich ausschliessen, da solche Produkte bei uns im Betrieb und bei unseren Herstellern und Lieferanten verarbeitet werden.

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Kundenbewertungen für "Einkorn, Bio Urgetreide, ganzes Korn"

Energie mit Mehrwert

Ich versuche keine leeren Kohlenhydrate mehr zu essen. Zuerst bin ich auf Vollkornmehl umgestiegen, dann auf Urgetreide. Denn Vollkorn ist zwar immer noch besser als raffinierte Auszugsmehle, aber Weizen ist von Natur aus durch vielfältige Züchtungen einfach nicht mehr besonders nährstoffreich. Nun bevorzuge ich Emmer, Waldstaudenroggen und ganz neu auch Einkorn und kann es nur empfehlen!

Tolle Weizen-Alternative

Sehr zartes Getreide, leckerer Geschmack, schmeckt dezent nussig. Ich backe daraus Brötchen oder esse es als nährstoffreiche und kraftspendende Beilage. Super fände ich noch, wenn das Getreide aus einem Demeter Hof stammen würde. Vielleicht als Anregung für zukünftige Produkte :) ansonsten bin ich sehr zufrieden und bedanke mich für die schnelle Lieferung und die gewohnt gute Qualität!

Nicht nur lecker, sondern auch gesund!

Hatte eigentlich gar nicht vor bei euch Einkorn zu bestellen, da ich aufgrund einer Unverträglichkeit eher selten Getreide esse. Auch Dinkel ist für mich leider nicht bekömmlich. Nun habe ich das Urgetreide doch probiert und bin absolut begeistert. Ich habe keine Probleme bei der Verdauung und fühle mich hinterher genauso gut wie zuvor. Ich werde bei der nächsten Bestellung auf jeden Fall nochmal euren Einkorn kaufen!

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Fragen & Antworten

Fragen und Antworten

Warum sollte ich anstelle von herkömmlichem Weizen lieber Einkorn kaufen?

Bei unserem Urweizen handelt es sich um das ursprünglichere Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Insbesondere der hohe Gehalt an Carotinoiden wie Lutein sticht hervor. Außerdem ist Einkorn besser verträglich, da das enthaltene Gluten eine andere Struktur hat als das von Winterweizen. Zudem enthält es kaum bis keine Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI). Zu guter Letzt liefert es auch mehr pflanzliche Proteine als die gezüchtete Version.

Ist Einkorn besser als andere ursprüngliche Getreidearten?

Wir würden nicht unbedingt sagen „besser“, denn jedes Urgetreide hat seine Vorteile und ist dem Kulturweizen aus gesundheitlicher Sicht immer zu bevorzugen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass Einkorn unter allen Getreidesorten den geringsten Anteil an unverdaulichen Eiweißen hat. Dazu gehören zum Beispiel Gluten und die sogenannten Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren. Es handelt sich deshalb um ein besonders bekömmliches Getreide und ist auch für Menschen einen Versuch wert, die eigentlich keinen Weizen vertragen.

Kann ich mit Einkorn auch backen?

Selbstverständlich! Das Urkorn Urgetreide eignet sich optimal zum selbstbacken. Allerdings lohnt es sich für einen gelungen Teig, einige Dinge zu beachten. Einkorn hat einen recht festen, griesigen Teig, da seine Körner Flüssigkeit nur schlecht binden. Deshalb klappt Brot backen am besten mit Sauerteig, oder wenn Sie noch eine andere Urgetreide Sorten dazu mischen. Sehr gut gelingen auch Pfannkuchen, Waffeln, Rührteige für Kuchen oder Mürbegebäck. Der Variation sind keine Grenzen gesetzt – seien Sie kreativ und probieren Sie es selbst aus!

Was ist der Unterschied zwischen einem Urkorn und „normalem“ Getreide?

Bei Urgetreide handelt es sich um besonders ursprüngliche Sorten, die in dieser Form schon vor 10.000 Jahren von unseren Vorfahren angebaut wurden. Sie zeichnen sich durch ihren höheren Ballast- und Mineralstoffgehalt aus und enthalten weniger unverträgliche Proteine, wie das beim bekannteren Weizen oder Roggen der Fall ist. Urkörner schmecken vollmundig, intensiv und haben einen leckeren, nussigen Geschmack.

Ist es möglich, mit dem Einkorn Pasta zu machen?

Klar, Sie können mit dem Urkorn auch Nudeln herstellen. Dafür müssen Sie jedoch zunächst das ganze Korn mahlen. Das ist zwar etwas aufwändig, lohnt sich aber. Schauen Sie doch mal in unseren Rezepten vorbei!

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