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Blasenentzündung: Wie die richtige Ernährung helfen und vorbeugen kann

News Beitrag vom 19.05.2023

Von einer Blasenentzündung sind meistens Frauen betroffen, bei Männern ist die Infektionskrankheit eher selten. Statistisch gesehen leidet jede 2. Frau einmal in ihrem Leben unter einer solchen Erkrankung. Vor allem junge Frauen, Schwangere und Frauen in den Wechseljahren sind von Entzündungen der Blase betroffen. Hilfreich bei solchen Beschwerden kann eine darmgesunde und antientzündliche Ernährung sein. Das Ziel der Ernährungsumstellung ist in diesem Fall, Entzündungen zu bekämpfen und das Immunsystem zu stärken. Gemüse, Obst, Gewürze sowie gute Öle sollten in der Küche regelmäßig verwendet werden. Fleisch, in erster Linie Schweinefleisch, sollte wenn überhaupt nur vereinzelt gegessen werden, da es Entzündungen im Körper fördern kann.

Mit einer Ernährungsumstellung und dem Beachten einiger Verhaltensweisen können Sie einer Blasenentzündung auf natürliche Weise begegnen:

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  • Stärken Sie Ihr Immunsystem mit guten Ölen: Hanföl kann Entzündungen hemmen, Schwarzkümmelöl den Darm unterstützen und Algenöl die Zellen schützen.
  • Vermeiden Sie Zucker und Fertigprodukte und bevorzugen Sie ballaststoffreiche Kohlenhydrate: Einfache Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehl können Entzündungen fördern und das Immunsystem belasten. Vollkornprodukte sind dagegen gut für den Darm und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. In Fertiggerichten und Fertigprodukten verstecken sich meist zu viel Zucker und Emulgatoren.
  • Unterstützen Sie Ihre Darmflora: Mithilfe von Probiotika, etwa Milchsäurebakterien wie beispielsweise in Sauerkrautsaft, Miso oder Kefir, und Präbiotika (Ballaststoffe) können Sie Ihrer Darmflora helfen und damit auch dem Immunsystem. Vor allem, wenn die Darmflora durch Antibiotika-Einnahmen geschädigt ist, sollten mehr Pro- und Präbiotika in die Ernährung eingebaut werden. Auch spezielle Präparate zur Nahrungsergänzung können hierbei hilfreich sein.
  • Viel trinken! Während einer akuten Blasenentzündung sollten es 2 Liter pro Tag sein. Schachtelhalmtee ist hierbei besonders empfehlenswert. Auch eine Teemischung für die Blase aus Birkenblätter, Petersilienwurzel, Katzenkralle, Goldrutenkraut und Rosmarin kann helfen. Auf Kuhmilch sollte für einige Wochen verzichtet werden.
  • Pflanzliche Mittel bei Entzündungen: Bei einem akuten Harnwegsinfekt können laut Studien Senfölglykoside bei der Bekämpfung der Entzündung helfen. Bewährt haben sich hierbei Präparate aus Meerrettich und Kapuzinerkresse.
  • Setzen Sie auf Cranberries: Laut einer Metaanalyse in Cochrane Database of Systematic Reviews schützt Cranberry-Saft vor Harnwegsinfekten. Cranberries enthalten Proanthocyanidine (PACs), welche verhindern können, dass sich Bakterien an den Wänden der Blase festsetzen. Dies kann zur Vorbeugung von Infektionen beitragen.
  • Wenig Snacks essen: Wenn Sie überhaupt einen Snack benötigen, dann setzen Sie auf grüne Smoothies, Nüsse, zuckerarmes Obst und dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil bzw. andere Roh-Kakaoprodukte.
  • Halten Sie Unterleib und Füße warm.
  • Regelmäßige Bewegung im Freien: Vitamin D ist wichtig für eine starke Immunabwehr. Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten an der frischen Luft spazieren. Regelmäßige Bewegung stärkt zudem den gesamten Organismus. Pro Tag sollten Sie zwischen 8.000 und 10.000 Schritte erreichen.

Weitere Informationen zum Thema Blasengesundheit erfahren Sie hier in unserem Infothek-Beitrag „Blasenentzündung natürlich begegnen“.

Dies ist ein Ausdruck von www.Topfruits.de - 20.04.2024.

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