Parasiten – unterschätzte Gefahr für die Gesundheit

Man kann es kaum glauben, aber bei 50% aller Erwachsenen sind Parasiten zu finden. Als Parasiten bezeichnet man lebende Organismen, wie Einzeller (z.B. Amöben, Giardien, Neospora, Toxoplasmen, Kryptosporidien, Sarcocystis) und Darmwürmer (z.B. Bandwürmer, Madenwürmer, Hakenwürmer, Fadenwürmer, Spulwürmer), vor allem im Verdauungstrakt. Sie meinen dass Sie sich diese „Bewohner“ in exotischen, fernen Ländern „eingefangen“ können? Erstaunlich ist, dazu ist keine Fernreise notwendig.

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Eine beträchtliche Risikoquelle sind bestimmte rohe Nahrungsmittel, die prädestiniert sind, Eier und Larven von Parasiten zu übertragen. Hierzu gehören etwa rohes oder nicht ausreichend durchgegartem Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch und Schalentieren. Aber auch „Spezialitäten“ wie Rohwurst, Mettbrötchen, Fleisch- und Fisch-Carpaccio, sowie Rohmilcherzeugnisse, bspw. Rohmilchkäse. Auch das Risiko beim Verkosten roher Hackfleischteige, beim Bereiten von Maultaschen, Ravioli dergleichen bergen ein Risiko.

Unklare Beschwerden im Darm und Bauchraum, chronische Erschöpfung, Allergien, Gelenkschmerzen und viele weitere, oftmals von der Schulmedizin als „psychosomatisch“ abgekanzelte Leiden, beruhen nicht selten auf einem Befall mit Parasiten. Parasiten werden als Ursache aber meist nicht erkannt, weil das keiner mehr auf dem Schirm hat.

Parasiten entziehen unserem Körper wichtige Nährstoffe, stören und behindern Lebensprozesse und belasten den Organismus durch ihre Stoffwechselprodukte. Die Schulmedizin hat dieses Thema jedoch nicht auf ihrem Radar, so dass die Betroffenen oftmals einen langen Leidensweg hinter sich haben. Es drängen sich Fragen auf: Wie kann ich mich vor Parasiten schützen? Und was muss ich tun, um Parasiten wieder loszuwerden? Eine Antwort lautet, wie so oft: Ein gesunder und gestärkter Organismus kommt mit „Eindringlingen“ besser zurecht bzw. sorgt dafür dass verzehrte Parasiten-Dauerformen den Verdauungstrakt erst gar nicht passieren können. Einer der wichtigsten Schutzfaktoren sind ausreichend Magensäure und ein gesunder Darm. Ist hier alles optimal, wird Parasiten Einnisten, Überleben und die Vermehrung erschwert oder verunmöglicht.

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Die Natur stellt uns hierfür eine Vielzahl an geeigneten Hilfsmitteln zur Verfügung. Das Ziel sollte dabei eine basische, vital- und ballaststoffreiche Kost sein! Vollwertköstler und Vegetarier etwa entwickeln einen deutlich saureren Magensaft, der viel aggressiver gegenüber unerwünschten Eindringlingen wirkt. Lebensmittel mit gesunden Bakterienkulturen und fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Miso., Ume, Gemüsemoste etc) stärken die Darmflora im Kampf gegen Eindringlinge. Ausreichend Ballaststoffe, etwa mit Chia-, Lein- Flohsamen sorgen in Verbindung mit überwiegend pflanzlicher Kost für eine schnelle Darmpassage, so dass den Parasiten wenig Zeit zum „Einnisten“ bleibt.

Parasiten lieben Kohlenhydrate und Zucker. Sie wachsen und vermehren sich mit viel Zucker besonders gut, ähnlich wie Krebszellen! Wer wenig Zucker konsumiert macht es unerwünschten Bewohnern im wahrsten Sinne ungemütlich.

Ganz wichtig, überdenkt Sie Ihren Fleisch und Wurstkonsum! Müssen Fleisch und Wurst wirklich so häufig auf dem Speiseplan stehen? Ein reduzierter Fleischkonsum vermindert, neben dem Risiko, sich „Bewohner“ einzufangen, auch das Risiko für andere zivilisatorische Krankheiten, das zeigen viele Untersuchungen.

Auch die Kräuterheilkunde kann einen wichtigen Beitrag gegen Parasiten leisten. Besonders effizient wirken Erzeugnisse auf Basis von Wermut, Enzianwurzel und Olivenblattextrakt. Der Olivenbaum, besonders die Blätter enthält Gerbstoffe, die ihn vor Schädlingen schützen. Das Wissen über die parasitenfeindliche Wirkung des Olivenbaums wurde bereit im alten Ägypten genutzt.  

In Südostasien seit langem bekannt sind die Kerne und Blätter von Papayas. Ätherische Öle von Ingwer, Wacholderbeeren, Oregano, Nelken und Eukalyptus oder Schwarznuss sind hoch wirksame Bestandteile von Parasitenkuren (nach Hulda Clark) und daher von Zeit zu Zeit, im Rahmen einer kleinen Kur, ideal auch zur Prophylaxe geeignet.

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Wahre Parasitenbekämpfer sind auch schwefelhaltige Gemüse wie Knoblauch und Zwiebeln. Auch Zitrone und Kokosöl wirken antiparasitär. Bauen Sie diese Lebensmittel regelmäßig in Ihre Ernährung ein!

Bestimmte Hygienemaßnahmen helfen, das Parasiten-Risiko klein zu halten. Reinigen Sie nach dem Kochen gründlich Hände und Arbeitsmittel (Schneidebretter, Messer etc.) besonders nach der Fleischverarbeitung. Gemüse, Obst, Kräuter und Sprossen sollten gut gewaschen und unter Umständen kurz heiß abgespült oder kurze Zeit in Salzwasser gelegt werden. In der Literatur findet ihr einige interessante Artikel, wer sich mit diesem Thema weiter befassen will. Ein Buchtipp wäre: Die verborgene Ursache vieler Erkrankungen von Alan E. Baklayan.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und stärken Sie ihren Organismus, im Kampf gegen diese nicht ungefährlichen und in mancherlei Hinsicht unterschätzen, vor allem aber meist übersehenen „Bewohner“.


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