Grippezeit nicht für Sie

Naßkaltes Schmuddelwetter und wenig Sonne, eine gute Basis für grippale Infekte. Wer die Grippezeit fit anders als die breite Masse und voller Elan überstehen will, der kümmert sich jetzt besonders um ein starkes Immunsystem. Günstig sind wärmende Getränke wie Ingwerwasser, Grüntee, oder einen Beerenvitaltee. Geniessen Sie dabei zusätzlich zu den wertvollen pflanzlichen Inhaltsstoffen, die wohltuende Wärme.

Eine Ernährung reich an Antioxidantien, Vitaminen und Enzymen ist jetzt besonders empfehlenswert. Besonders viele solcher Pflanzenstoffe kommen in farbigen Früchten/ Beeren, oder beispielsweise in frischen Äpfeln,  Ananas, Papayas, Kiwis sowie grünen Gemüsen und Salaten vor. Im Winter liefern Kraut und Grünkohl, oder grüne Pflanzenpulver aber mehr wertvolles Chlorophyll wie etwa mit wenig Sonne her gewachsene Treibhaussalate.

Zistrosen-Polyphenole wirken günstig bei der Reduktion von Erkältungssymptomen (z. B. Cistus Konzentrat Kapseln oder Tee ). Antioxidative Schutzsubstanzen wie z.B. Vitamin C oder Polyphenole aus vornehmlich farbigen Früchten, wie Aronia, Cranberry und Granatapfel stärken auch die Aktivität von Immunzellen.


Auch die Spurenelemente Zink und Selen sind für das Immunsystem von großer Bedeutung.

Dabei verbessert Zink die Reaktionslage des Immunsystemes bei Erkältungen und Infektionserkrankungen, auch bei Kindern. Vermeiden Sie aber eine Überdosierung.

Bei Selenmangel ist die Infektanfälligkeit höher, die Krankheitsverläufe sind gravierender.

Beachten Sie ausserdem, die geringere Sonneneinstrahlung im Winter lässt den Vitamin-D-Blutspiegel in den Keller sinken.

Das Sonnenvitamin ist derart wirkungsvoll gegen Krankheitserreger, dass man in neueren Studien vom „antibiotischen Vitamin“ spricht. In klinischen Studien hat Vitamin D die Häufigkeit von Grippeinfektionen drastisch gesenkt.

Entsäuerung durch basische Kost,  Bitterkräuter oder Basen bildende Mineralstoffe können unseren Organismus entlasten und ihm die nötige Power zur Infektabwehr geben.

Um der Grippe aus dem Weg zu gehen, gibt es viele Möglichkeiten. Am besten ist es jedoch, wenn man die gesamte Ernährungs- und Lebensweise so optimiert, dass einzelne Maßnahmen gar nicht mehr erforderlich sind.
Eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf, Sonnenlicht für die Vitamin-D-Zufuhr und ab und zu ein Saunabesuch zur allgemeinen Abhärtung versetzt den Organismus in einen derart ausgeglichenen und stabilen Zustand, dass eine ernsthafte Infektion so gut wie unmöglich ist.

Es ist wichtig, dass sich der Körper selbst gegen schädliche Mikroorganismen schützt. Es ist bekannt, dass die Darmflora für die Immun-Abwehr von großer Bedeutung ist. Milchsäurebakterien bilden Substanzen, welche die Schleimhäute anregen und gleichzeitig schädliche Bakterien abhalten. Milchsäurebakterien sorgen im Dickdarm für ein „Fermentationsmilieu“ im Gegensatz zum dort oft anzutreffenden „Fäulnissmilieu“.
 
Unsere wichtigste Aufgabe zur Entgiftung und zur Unterstützung unseres Immun-Systems muss es also sein, das Dickdarmmilieu hin zum Positiven zu beinflussen. Dies geschieht durch die regelmäßige Zufuhr von dort erwünschten Bakterienkulturen, beispielsweise durch den Verzehr von Fermentprodukten oder von speziellen probiotischen Bakterienkulturen. Aber auch – und das wird nur allzu häufig vergessen – durch die gezielte Versorgung der erwünschten Mikroorganismen mit Energie und Nahrung.
 
Also geht es bei der Grippe-Prävention in allererster Linie darum, Darmflora und Darmschleimhaut in einen 1A-Zustand zu versetzen und damit die Kapazitäten des Immunsystems merklich nach oben zu schrauben. Dies gelingt u. a. mit der Einnahme hochwertiger Probiotika.
Eine ausgeglichene Darmflora hat überdies die Fähigkeit, schädliche Mikroorganismen im Darm direkt abzutöten, so dass diese gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangen; einige Milchsäurebakterien verfügen sogar über eine antivirale Wirkung.
Es wird in den Abwehrzellen der Darmschleimhaut die Produktion von Immunglobulin A angekurbelt. Dieser Antikörper bekämpft Krankheitserreger – und zwar ganz besonders Viren.
Sehr wichtig ist die Zufuhr von Vitamin D. Da im Winter die Tage kürzer sind und die Sonne nicht mehr so oft und lange zu sehen ist, sollte Vitamin D eingenommen werden.
Vitamin D spielt in Hinblick auf das Immunsystem eine essenzielle Rolle; ein Mangel erhöht somit die Infektanfälligkeit.
Es gibt jede Menge Heilpflanzen, die eine antivirale Wirkung haben und sich somit dazu eignen, der Grippe vorzubeugen.
Eine sehr gute ist die Zistrose.
Im Zentrum der  Molekular Virologie der Universität Münster wurde 2007 eine Studie veröffentlicht, die den Cistrosen Extrakt als wirksames Grippemittel bestätigt.
Sein Wirkmechanismus ist völlig neu, denn die Cistus-Wirkstoffe binden direkt die Membranproteine des Virus.  So wird verhindert, dass sich die Grippeviren an eine Zelle andocken können. Zur Vorbeugung einer Grippe oder eines heftigen Schnupfens bietet sich Zistrose direkt an.
Bis heute wird die Zistrose bei vielen naturheilkundlichen Ärzten oder Heilpraktikern wegen seiner keimtötenden Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt. Bei unterschiedlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen, Akne, Neurodermitis, Mandelentzündungen, bei bakteriellen Magen-oder Darmerkrankungen und bei verschiedenen Pilzerkrankungen ist die Cistus Incanus sehr hilfreich.

So bereiten Sie sich einen Zistrosen - Vital-Tee:
1 TL Kraut pro Tasse, bzw. 3 Esslöffel pro Liter, mit kochendem Wasser überbrühen und nach 5 Min abseihen, da sich sonst ein bitterer Geschmack entwickelt. Sie können aus Gründen der Geschmacksverbesserung das Teekraut auch mit einem anderen Vitaltee wie Mistel, Papaya oder Schachtelhalm mischen. Ein Spritzer Zitronensaft verbessert die Wirkung der Polyphenole. Die Zugabe von Milch dagegen ist nicht empfehlenswert. 
Der Tee ist sehr ergiebig.
 
 
Die Heilpflanze Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) ist ein fester Bestandteil der asiatischen Volksmedizin. Sie wurde 1978 erstmals wissenschaftlich analysiert und wird im asiatischen Raum hauptsächlich als Tee, Salat oder Gewürz eingenommen.
Jiaogulan aktiviert im Körper die Produktion eines bestimmten Enzyms, Superoxide-Dismutase (SOD), das auf natürliche Weise im Körper produziert wird.
Dadurch werden freie Radikale aufgespürt und aus dem Körper ausgeschieden.
Jiaogulan stärkt überdies das Immunsystem durch die Anregung der Lymphozytenbildung. Lymphozyten sind weisse Blutkörperchen und damit die Abwehrpolizei des Körpers.

Antioxidantien können aber nicht nur in Form von Nahrungsmitteln aufgenommen werden, sondern auch durch Getränke. Trinken Sie deshalb besonders in der kalten Jahreszeit viel Kräutertee oder auch Grüntee.Dem grünen Tee kommt hinsichtlich der Grippevorbeugung eine besondere Bedeutung zu, da er neben hochwirksamen Antioxidantien auch antivirale und antimikrobielle Eigenschaften aufweist.
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche und möglichst rohe Kost kann sehr viel dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und wirkt somit auch vorbeugend gegen Grippe.

Achten Sie auf sich und Ihre Ernährung, dann können Sie den Winter genießen!
In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und geniessen Sie so viel wie möglich, frische Luft und Sonne an schönen Spätherbst und Wintertagen. Dies wir sich auch positiv auf Ihre Stimmunslage auswirken :-)
 


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