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Osteoporose natürlich vorbeugen - 25.07.2019


Was ist der wahre Grund für das in der westlichen Welt häufige Auftreten von Osteoporose mit zunehmendem Alter? Besonders anfällig für die Entmineralisierung der Knochen sind Frauen nach der Menopause. Osteoporose und damit instabile Knochen, das bedeutet eine starke Einschränkung der Lebensqualität bei vielen älteren Menschen und erhöht das Risiko von Brüchen bei Stürzen drastisch.gruenkohlsamen_tuete3yso8mwZzKHbS

In Ländern, in denen viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte verzehrt werden, dagegen wenig tierische Proteine und wenig Molkereiprodukte, kommt Osteoporose ziemlich selten vor. Wie kann das sein ? Und das, obwohl nach Untersuchungen die Kalziumzufuhr teilweise deutlich geringer ist als hierzulande.

Der Körper regelt seinen Mineralhaushalt im Blut normalerweise ziemlich genau. Kalzium bzw. Magnesiummangel entsteht dabei aus zwei Ursachen, entweder es wird zu wenig der Mineralien aufgenommen, oder der Körper scheidet zu viele der Mineralien mit dem Urin wieder aus. In beiden Fällen greift der Organismus auf die Mineraliendepots in den Knochen und Gelenken zurück. Im Laufe der Zeit entkalken durch jede der beiden Ursachen also die Knochen.

An der Universität Texas hat man schon vor langer Zeit den wahren Grund für die zunehmende Knochenentmineralisierung bei Menschen in Industrieländern ermittelt. Die dort gewonnene Erkenntnis macht deutlich, dass es auch nicht ausreicht Kalzium einfach zu substituieren, wenn die anderen Aspekte aus der Ernährung nicht berücksichtigt werden. Die Studie zeigt auch sehr schön den großen Unterschied von pflanzlichen und tierischen Proteinen für unsere Gesundheit. Die Wissenschaftler verglichen zwei Gruppen von Menschen. Die eine erhielt eine Diät, welche ausschließliche pflanzliche Proteine enthielt. Die andere Gruppe nahm ausschließlich tierische Proteine zu sich. Beide Ernährungsweisen enthielten ansonsten die selben Mengen an Proteinen, anderen Nährstoffen und Mineralien. Bei den Teilnehmern, deren Nahrung nur tierische Proteine enthielt, war die Kalziumausscheidung über den Urin um 50% erhöht, gegenüber der Gruppe die pflanzliche Proteine konsumierte. Alleine durch diesen Unterschied.

In einer anderen Studie mit 1600 Frauen, die sich seit mindestens 20 Jahren vegetarisch ernährt hatten, maß man die Mineraldichte der Knochen. Dabei hatten nur 18 % der 80 Jahre alten Studienteilnehmerinnen einen Mineralverlust in den Knochen zu verzeichnen. Und das während bei 35% der Frauen, die sich wie der amerikanische Durchschnittsbürger ernährten, eine Entmineralisierung der Knochen festzustellen war. Das entspricht nahezu einer Halbierung des Risikos für Osteoporose, alleine durch die vornehmlich oder ausschließlich pflanzliche Ernährungsweise.

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In einer Studie, die Dr. Colin Campbell an 6500 Chinesen durchführte, stellte sich heraus, dass Osteoporose in China nur wenig verbreitet ist, obwohl die meisten Chinesen keine Milchprodukte zu sich nehmen. Wo in der westlichen Welt ja noch der Mythos vorherrscht, dass Milch der Garant ist für eine gute Kalziumversorgung und starke Knochen.

Campbell meinte, paradoxerweise tritt Osteoporose ausgerechnet in den Ländern verstärkt auf wo die Menschen die höchste Kalziumzufuhr haben und wo der größte Teil des Kalzium aus Molkerei- und anderen tierischen Produkten stammt. Letzteres sorgt dafür, dass der Körper mehr Kalzium verliert als er bei dieser Lebensweise aufnehmen kann! Eine vollwertige vegetarische Ernährungsweise sorgt dafür, dass ein größerer Teil der aufgenommen Mineralien, respektive Kalzium, aufgenommen und nicht wieder mit dem Urin ausgeschieden wird.

Das sollten Sie sich gut merken: Für stabile Knochen im Alter kommt es nicht darauf an wieviel Kalzium sie insgesamt aufnehmen, sondern aus welchen Quellen es stammt und wie Ihre sonstige Ernährungsweise aussieht. 

Lesen Sie auch was Sie sonst noch tun können um Knochenbrüche im Alter zu vermeiden.

Einen weiteren Artikel mit Tipps für gesunde Knochen & Gelenke finden Sie unter diesem Link.

 

Das ist der beste Sonnenschutz - 11.07.2019


Sonnenbrand ist Zellstress und sollte vermieden werden. Aber es ist möglich einen besseren natürlichen Schutz gegen schädliche Strahlung aufzubauen, denn Sonne ist vor allem Lebenselixier und sollte genossen werden. Sonne regt die Vitamin D-Produktion an, stimuliert das Immunsystem und stärkt die Psyche.

Durch übermäßige Sonneneinstrahlung entstehen in der Haut sogenannte „freie Radikale“. Diese schädigen oder zerstören auch umliegende Zellen nach dem Zufallsprinzip. So entsteht ein Sonnenbrand. Die gute Botschaft, es gibt auch natürliche Abwehrmechanismen gegen Sonnenbrand. Durch besonders vitale Ernährung kann man seinen Lichtschutzfaktor in der Haut deutlich erhöhen. Erfahrungen und Untersuchungen zeigen dass Menschen, auch hellhäutige, die gut mit Antioxidantien versorgt sind, bedeuten unempfindlicher gegen Sonneneinstrahlung werden und nicht so schnell einen Sonnenbrand bekommen wie solche die sich vitalstoffarm ernähren. Aroniabeere_am_Zweig58f1f1bdc67dcDie Natur liefert die Schutzstoffe gegen zellschädigende freie Radikale, wie sie durch UV Strahlen entstehen, die Antioxidantien. Mit diesen fast ausschließlich pflanzlichen Mikronährstoffe, wie sie in vielen farbigen, und besonders in ursprünglichen pflanzlichen Lebensmitteln zu finden sind, müssen wir unseren Körper jederzeit gut versorgen.
 
Gute Radikalenfänger sind Carotinoide und Anthocyane in roten Beeren, Kirschen, Pflaumen und mit Salvestrolen und den Proanthocyanidinen in Schalen von roten Trauben und in Traubenkernen.  Einen hohen Gehalt an schützenden Antioxidantien haben auch Wildkräuter, dunkelgrüne Gemüse- oder Salatsorten, sowie Algen.
 
Ein besonders effektiver roter Pflanzenfarbstoff ist Astaxanthin. Astaxanthin kommt natürlicherweise in Algen vor und schützt diese vor UV-Strahlung. Eine Studie des US-Warentestlabors kam zu dem Ergebnis, dass Astaxanthin die Haut von innen heraus vor Sonnenbrand schützen kann. Untersucht wurden 21 Teilnehmer mit empfindlicher bis normaler Haut. Jeder Teilnehmer bekam zwei Wochen lang täglich 4 mg Astaxanthin. Zu Beginn und am Ende der Studie wurde ihre Sonnenbrandempfindlichkeit gemessen. Bei einem Großteil der Teilnehmer war eine um 50 % stärkere UV-Strahlung nötig, um einen Sonnenbrand auszulösen. Da sich Astaxanthin in die Hautzellen einlagert, lässt sich der UV-Schutz mit einer langfristigen Einnahme noch steigern. Ähnliche Effekte hat man auch mit anderen Carotinoiden gesehen.
 
Viele Pflanzeninhaltsstoffe die sich in neueren Studien als zellschützend erwiesen haben sind in modernen pflanzlichen Lebensmitteln leider nur in SEHR geringem Maße enthalten. Bei der Auswahl von Lebensmitteln für Ihre tägliche Ernährungsweise sollten Sie dies bedenken. Wenig Potenzial haben etwa Früchte wie kernlose helle Trauben und andere Früchte die nur wenig Farb- Bitter- oder Aromastoffe enthalten - und oft nur noch süß sind. Ebenso steht es um blasse und Aroma arme Gemüse. Modernen Hybridsorten sind hauptsächlich auf Ertragsmaximierung ausgelegt aber nicht um den Menschen gut mit allen notwendigen Stoffen zu versorgen.aloeverageel3585d30add26af
 
Messungen zeigen, dass der Gehalt an antioxidativen Substanzen, welche die Pflanzen selbst zum Schutz vor Fraßfeinden bilden, bei modernen Sorten teilweise nur noch 10% von denen erreicht, den frühere "Ursorten" aufzuweisen hatten. Der Grund dafür ist auch, dass die Pflanzen die Eigenschaft verlieren, solche Substanzen zu bilden, wenn sie durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel nicht mehr von Fraßfeinden angegangen werden.
 
Wenn Sie also Obst und Gemüse bekommen können die noch richtig Farbe, Kerne und einen charakterstarken Geschmack haben und die auch Gerb- oder Bitterstoffe enthalten, dann wissen Sie,  Sie sind auf dem richtigen Weg, was den gesundheitlichen Wert derselben angeht.
Mehr über den Kampf gegen freie Radikale mit pflanzlichen Mikronährstoffen könnt ihr auch in unserer Infothek lesen: https://www.topfruits.de/aktuell/sekundaere-pflanzenstoffe/