Topfruits Kolumne

Solche und ähnliche Headlines, die man immer wieder im WEB oder in den Medien findet, sind leider nur Anreißer damit der Link geklickt wird und die entsprechenden Seiten, wie focus.de oder die Huffington Post Besucher gewinnen. Aktuell kommen immer wieder Fragen auf nach den Beeren des australischen Blushwood Tree. Wenn man der Sache nachgeht, stellt man fest dass Therapie-Versuche, mit einem speziellen, nicht näher beschriebenen Extrakt aus der Pflanze durchgeführt wurden. Noch dazu wurde dieser direkt in den Tumor gespritzt. Dabei sind die Tumoren in vielen Fällen "eingeschmolzen" so kann man lesen.

Was nicht gesagt wird. In der Vergangenheit gab es bereits zig Pflanzenextrakte, die in den Tumor gespritzt (meist im Tierversuch), oder in Zellkulturen, diesen Effekt hatten.
Meist hat sich jedoch in weiter führenden Untersuchungen gezeigt, daß es später entweder unerwünschte Nebenwirkungen gab, oder die Antitumor Eigenschaften des Pflanzenwirkstoffes alleine nicht zu einem längeren Überleben des "Versuchsobjektes" geführt haben. Aber nur das ist es worauf es dem Krebspatienten ankommt, er will länger leben und das bei guter Lebensqualität. Daß temporär der Tumor oder eine Metastase verschwindet ist zwar erfreulich, aber letztlich nicht das Hauptziel.

Gesundheitsbrief[1]

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