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5 Tipps gegen Kopfschmerzen - 01.07.2022


Kopfschmerzen sind heute weit verbreitet. Sie stellen nach den Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzform dar und sowohl Erwachsene als auch Kinder sind davon betroffen. Die Ursachen für Kopfschmerzen können recht unterschiedlich sein. Stress, Flüssigkeitsmangel, Arbeit am Bildschirm, Rauchen, Bluthochdruck, Virusinfekte, Entzündungen und Kopfverletzungen können Auslöser für Kopfweh sein. Meistens sind Kopfschmerzen nur vorübergehend und harmlos. Ist dies der Fall, kann bereits mit einfachen Mitteln eine Besserung möglich sein.

Tipp 1: Trinken Sie ausreichend. Das erste und einfachste "Wunderelixier" ist stilles Wasser trinken. Trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter davon. Wie neuere Studien zeigen, ist Flüssigkeitsmangel eine häufige Ursache von Kopfweh. Dadurch kommt es zu Austrocknungserscheinungen im Gehirn, die letztlich zu den Schmerzen führen. Trinken Sie einen bis zwei Liter stilles Wasser und nach 1 bis 3 Stunden sollten die Kopfschmerzen weg oder deutlich gebessert sein, wenn Flüssigkeitsmangel die Ursache ist. Untersuchungen in einer englischen Migräne-Klinik haben gezeigt, dass über 60 % der Patienten 1,5 Stunden nach dem Trinken von 1,5l Wasser beschwerdefrei waren. Bei einem Drittel der Studienteilnehmer dauerte es bis zu 3 Stunden, bis die positive Wirkung eintrat.

Tipp 2: Reduzieren Sie Stress und achten Sie auf bewusste Erholungspausen in Ihrem Tagesablauf. Einfach möglich ist dies, indem man für wenige Minuten die Augen schließt. Man kann dabei den Atem beobachten oder sich schöne Naturbilder vorstellen. Auch ein kurzer Spaziergang oder ein paar Minuten an der frischen Luft erfüllen diesen Zweck.Aroniabeeren Saftkonzentrat

Tipp 3: Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Mineralien und Antioxidantien. Wenn Sie die ersten beiden Tipps bereits beherzigen und noch keine Erfolge verzeichnen, könnte ein Mangel an Mineralien oder Antioxidantien der Fall sein. Ein Glas eines roten Beerensaftes, etwa aus Aronia, Kirschen oder Heidelbeeren, gemischt mit Wasser und einem Esslöffel Basenpulver liefert wertvolle Mineralien in ausgewogenem Verhältnis sowie effektive Mikronährstoffe, wie sie in roten Früchten vermehrt vorkommen. Auch von Koffein hat man einen positiven Effekt gesehen, etwa aus einem Espresso oder einem Matcha bzw. Grüntee.
Koffein kann die Freisetzung von Prostaglandinen vermindern. Eine Substanzgruppe, welche an der Weiterleitung der Schmerzempfindungen beteiligt ist. Auch Heilkräutertees zeigen teilweise verblüffende Wirkungsweisen. In dem Zusammenhang sollten Sie einen Versuch mit Melisse, Lavendelblüten, Waldmeisterkraut und geschnittener Weidenrinde machen. In manchen Fällen wirken auch ätherische Öle wie Pfefferminz- oder Eukalyptusöl sehr effektiv. Meist in einem Trägeröl gemischt, reichen davon wenige Tropfen, die man sanft an den Schläfen einmassiert, um den Kopfschmerz zu bessern.

Tipp 4: Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum. Gerade bei hartnäckigen Kopfschmerzen, kann es hilfreich sein, den Zuckerkonsum stark einzuschränken. Versuchen Sie testweise auch den völligen Verzicht auf Getreidemehlprodukte, hauptsächlich Weizenmehl. Viele Kopfschmerz- und Migränepatienten berichten von deutlichen Verbesserungen der Symptome durch ein derartiges Ernährungsregime. Eine weitere Option wäre der Verzicht auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte.

Tipp 5: Führen Sie Wechselduschen durch. Als letzten Tipp, wenn alles zuvor Beschriebene noch nicht dauerhaft zum Erfolg geführt hat, sollten Sie äußerliche Anwendungen von kaltem Wasser probieren. Bereits Pfarrer Kneipp hat damit vielfältige und beachtliche Erfolge erzielt. Wie man heute weiß, aktiviert kaltes Wasser, regelmäßig angewendet, in besonderer Weise verschiedene immunstimulierende Prozesse in unserem Organismus. Erreicht wird dies durch Wechselduschen mit kaltem und warmem Wasser. Entweder als Ganzkörperdusche oder auch nur an Beinen und Armen angewendet.

Mit den vorgestellten Maßnahmen sollten nach allen Erfahrungen in den allermeisten Fällen gute Erfolge erzielt werden. Was bedeutet, dass die Kopfschmerzen verschwinden oder stark gebessert werden. Und das auch ohne nebenwirkungsreiche Schmerzmedikamente. Halten sich die Kopfschmerzen trotz aller ursächlicher Verbesserungen weiterhin, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die möglichen Ursachen weiter abklären lassen.