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Gute Verdauung - so gehts - 20.10.2018


Statt  Fett- Protein- und Zucker, von dem heute allgemein zu viel konsumiert wird, richtet der gesundheitsbewusste Mensch 4009_Yaconpulver585d2fdac2ba4den Blick auf Ballaststoffe und auf Mikronährstoffe, wie Antioxidantien, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Dies ist der beste Weg  für ein stabiles Immunsystem und einen klaren frischen Geist, die Quelle von Energie und dauerhafter Lebensfreude!

Der Mensch braucht zwingend Probiotika UND Präbiotika für eine gesunde Verdauung.

Probiotika sind Mikroorganismen die für die gesunde Zusammensetzung unserer Darmflora und unsere Verdauung eine wichtige Bedeutung haben. Präbiotika umfassen Stoffe, die diesen erwünschten und positiven Darmbakterien als Nahrung dienen. Überwiegend handelt es sich dabei um Milchsäurebakterien die am Ende des Dünndarms und am Anfang des Dickdarms angesiedelt sind und die dort ihre Arbeit verrichten.

Wenn nicht ausreichend Bakteriennahrung in Form von präbiotischen Ballaststoffen verzehrt werden, ist der Nutzen einer Probiotika-Einnahme folglich zweifelhaft bis sinnlos. Eine gesunde und ausgeglichene Darmflora kann sich nur entwickeln und Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend lösliche und unlösliche Ballaststoffe (Präbiotika) enthält.

Präbiotika (auch Prebiotika) sind nach Gibson und Roberfroid (1995). Zitat: „Nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“.  Die meisten potentiellen Präbiotika sind (komplexe) Kohlenhydrate. Sie stellen eine selektive Nahrungsgrundlage für Darmbakterien-Arten wie Laktobazillen und Bifidobakterien dar und können auf diese Weise die Zusammensetzung der Darmflora beeinflussen. (Quelle: Wikipedia)Inulin löslicher Ballaststoff

In bestimmten Lebensmitteln sind mehr Präbiotika enthalten als in anderen. Dabei handelt es sich etwa um Stoffe wie z. B. Inulin. Inulin ist besonders reich in Löwenzahnwurzeln oder dem verwanden Chicorree enthalten. Aber auch in anderen pflanzlichen Lebensmitteln  wie Pastinaken, Schwarzwurzeln, Topinambur, Yacon, und anderen sind Präbiotika natürlicherweise in größerer Menge vorhanden. Tierische Lebensmittel enthalten dagegen nur selten bzw. wenig Präbiotika.

Aus solchen Ausgangsstoffen können Präbiotika auch isoliert werden, sodass man ein Pulver bekommt mit dem man Gerichte, oder andere Lebensmittel anreichern kann. Dabei wird aus der Wurzelzichorie (Chicorée) vorwiegend Inulin und Oligofructose gewonnen. Andere anerkannte Präbiotika werden aus Lactose (Milchzucker) hergestellt bzw. aus Milch isoliert.

Ein zu viel an Industriezucker und isolierten Kohlenhydraten (Weißmehl) und zu wenig Präbiotika lässt unsere gesunden Darmbakterien hungern. So gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, der Darm kann seine normale Funktion, der Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen sowie seinen Entgiftungsaufgaben nicht mehr nach kommen  und der Mensch wird letztlich krank.

Präbiotika in der täglchen Ernährung pflegen also dauerhaft ein gesundes Darmmilieu, indem sie den nützlichen Mikroorganismen ausreichend Nahrung zur Verfügung stellen. Eine gesunde und ausgeglichene Darmflora kann nur dann Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend solcher Präbiotika enthält. Man sollte daher mehr Präbiotika zu sich nehmen in dem man durch die Verwendung vollwertiger Lebensmittel ballastsoffreicher isst.