Aktuelle Topfruits-News

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was die Darmflora mit MS zu tun hat? - 14.07.2018


Die Ernährungs Doc´s immer wieder interessant was auf natürlichem Weg möglich ist. Die Themen der Sendung am Montag, 16. Juli waren die folgenden. 

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Heino L. hat eine Herzmuskelverdickung. Die häufigste Ursache dafür ist ein zu hoher Blutdruck. Ernährungs-Doc Jörn Klasen verordnet eine spezielle Herz-Diät. Dass der Kunsthandwerker schon oft den Kuchen durch ein belegtes Brötchen ersetzt hat, reicht bei Weitem nicht: Heino L. soll es mit Intervallfasten versuchen: nur zwei Mahlzeiten am Tag, und dabei auf ausreichend Eiweiß achten, sonst hält er die langen Pausen nicht durch. Und ganz wichtig: salzarm essen. Wird er so seinen Bluthochdruck in den Griff kriegen und sein Herz entlasten können? Mal sehen!

Daniela B. hat Multiple Sklerose. Fast alle Medikamente hat sie bereits ausprobiert. Jetzt bliebe der 30-Jährigen als letzte Möglichkeit eine Chemotherapie. Internist Matthias Riedl wählt einen fast unglaublichen Ansatz, der gerade erst erforscht wird: "Wir wollen mit gezielter Ernährung Ihre guten Darmbakterien stärken und so eine gesunde Nervenfunktion fördern." Kann die neue Ernährung tatsächlich eine Verbesserung bringen?

Klaus F. hat erhöhte Blutfette, es besteht die Gefahr einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung. Mit einer auf pflanzlichem Eiweiß basierten Ernährung und guten Fetten soll er seinen Cholesterinspiegel senken, dabei helfen auch fetter Seefisch und Nüsse. Und auch Bewegung ist wichtig. Wird das Maßnahmenbündel helfen, die Blutfette wieder zu senken?

 Die Sendung finden Sie auch hier bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=rkZyhO1KFD0

Auf unserer Seite haben wir eine Rubrik eingerichtet in der wir euch immer zu den Themen passende Naturprodukte anzeigen: https://www.topfruits.de/wissen/ernaehrungs-docs

Ernährungstipps, Videos und Rezepte zur Sendung - findet ihr wie gewohnt auf der Internetseite ndr.de/e-docs.

Bedeutung von Kalium für die Herzfunktion - 10.07.2018


Wieso Sie auf genug Kalium in ihrer Ernährung achten sollten !

Kalium ist ein Mineralstoff und gehört zu den Elektrolyten. Elektrolyte sind verantwortlich für die Regulation des Wasserhaushalts und des Stoffwechsels. Kalium ist der wichtigste Elektrolyt und mit 140g eines der häufigsten Elemente im menschlichen Körper. Leider wird in den letzten Jahrzehnten verhältnismäßig zu wenig Kalium und Magnesium aufgenommen. Stattdessen ist die Natriumzufuhr vielfach deutlich zu hoch. Dieser Umstand ist einer der Gründe für den weit verbreiteten Bluthochdruck! Lest zu dem Thema auch den folgenden Artikel dann bekommt ihr euren Blutdruck in den Griff. https://www.topfruits.de/…/blutdruck-im-auge-behalten-ganz…/exotikmixLYs53JMvraVDE

Kalium spielt eine wichtige Rolle für die Muskeln und das Herz-Kreislauf-System. Das meiste Kalium (98 %) wird in den Zellen gespeichert, davon 80 % in der Muskulatur. Kalium ist daher besonders wichtig für die Flüssigkeitsregulation in den Zellen, weil es dort den osmotischen Druck aufrechterhält. Außerdem wird es für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und die Muskelkontraktion benötigt. Zusätzlich hilft Kalium dabei, das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalt sicherzustellen. Da es ein Bestandteil von Enzymen ist, wird es auch für Glykogen- und Proteinbildung benötigt.

Als Gegenspieler zu Natrium kann Kalium den Blutdruck senken. Das Department of Nutrition for Health and Development der WHO in Genf wertete im Jahre 2013 mehrere Studien mit insgesamt mehr als 100 000 Teilnehmern aus. Dabei wurde die blutdrucksenkende Wirkung von Kalium eindeutig nachgewiesen. Der Grund für dieses Phänomen ist die natürliche Natrium-Kalium-Pumpe des Körpers. Diese pumpt Natrium aus den Zellen und Kalium in die Zellen. Wer sicher gehen will, dass dieser Mechanismus einwandfrei funktioniert, sollte daher möglichst viele kaliumreiche Lebensmittel konsumieren und gleichzeitig seine Salzaufnahme stark einschränken.

Viel Kalium ist in vollwertigen, pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Pilzen, Hülsenfrüchten oder Vollkorngetreide. Sehr gute natürliche Kaliumquellen sind Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Äpfel, Erdbeeren, Melonen, Feigen, grünes Gemüse, Kartoffeln und Weizenkeime, aber auch Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Aprikosen) und Nusskerne.Aprikosen-5091585d30830bf5b

Wie viel Kalium sollten wir täglich zu uns nehmen? Die empfohlene Kaliumzufuhr wurde erst 2016 erhöht. Mittlerweile rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen zu einer Kaliumzufuhr von etwa 4 000 mg täglich. Stillende Frauen und Sportler haben einen höheren Bedarf. Ein Kaliummangel kann Herzrhythmusstörungen, Muskelzuckungen oder Gefühlsstörungen zur Folge haben. Ebenso gravierend ist ein verschobenes Natrium-Kalium Verhältnis. Kalium und Natrium sollten immer im Gleichgewicht sein, möglichst im Verhältnis 1:1. Im Zuge der westlichen Ernährungsweise dominieren im Alltag jedoch stark verarbeitete industrielle Nahrungsmittel. Diese sind meistens kaliumarm, dafür aber salzreich – und Kochsalz besteht zu großen Teilen aus Natriumchlorid. Wir nehmen daher meist viel mehr Natrium als Kalium auf mit all seinen negativen Aspekten.

Der Tipp konsumiert generell mehr Lebensmittel die viel Kalium UND Magnesium enthalten. Wer zu wenig Kalium und Magnesium mit der täglichen Ernährung zu sich nimmt, sollte auf ein gutes Basenpulver zurück greifen, bevor sich Probleme aus einem Ungleichgewicht ergeben. In diesem Sinne bleiben Sie gesund und gut informiert und verwenden Sie statt Kochsalz (Natrium) mehr gesunde Kräuter und Gewürze :-)

Grüne Kürbiskerne, Mikronährstoffe für den Mann - 03.07.2018


Der steirische Medizinalkürbis Curcubita Pepo steckt voller gesundheitlich wertvoller Stoffe. Aus diesem Grund sollten Sie Kürbiskerne, Kürbiskernöl oder Kürbiskernmehl in Ihre abwechslungsreiche Vitalküche einbauen. Der Medizinalkürbis liefert eine Kombination an Nähr- und Vitalstoffe wie sie sonst in keinem anderen Lebensmittel zu finden sind. Und es handelt sich dabei um ein echtes und ursprüngliches Lebensmittel, von denen es immer weniger gibt.

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Beim sogenannten steirischen Ölkürbis stecken die meisten Vitalstoffe nicht im Fleisch der Kürbise, sondern in den schalenlosen Kürbiskernen. Die getrockneten Kürbiskerne haben eigentlich eine dunkelgrüne weiche Schale, sie werden aber als Schalenlos bezeichnet, weil diese Weich ist und bei den Knabberkernen mit gegessen werden kann. Bei den großen Speisekürbisen haben die Kerne dagegen harte Schalen und der essbare Kern muss zuerst aus dieser Schale gepult werden.

Was  ist das besondere am Kern des Medizinalkürbis? Neben Ballaststoffen liefern sie zuverlässig verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente: Eine Portion Kürbiskerne (30g) deckt beispielsweise etwa 30 % des Eisen-, Magnesium- und Kupferbedarfs. Außerdem enthalten sie zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenolsäuren, Lignane, Phytosterole und Carotinoide. Diese wirken antioxidativ und schützen somit unsere Zellen vor Entzündungsprozessen.

Daher gelten Kürbiskerne auch schon lange Zeit in der Naturheilkunde als hilfreich bei Blasen- und Prostataproblemen. Eine Studie der Kurpark Klinik in Bad Nauheim aus 2016 beweist, dass Kürbiskerne einer Prostatavergrößerung vorbeugen oder bestehende Beschwerden lindern können. Es stellte sich dabei auch heraus, dass Kürbiskerne viel effektiver sind als Kürbiskernextrakte. 

Kürbiskerne liefern hochwertige pflanzliche Proteine. Bemerkenswert kuerbiskernmehl084AymXWTUJwBAist vor allem ihr hoher Anteil an der Aminosäure Arginin. Sie macht 18 % der gesamten Eiweißmenge der Kerne aus. Arginin ist semi-essentiell, das heißt der Körper kann es nur eingeschränkt selbst herstellen. Besonders bei körperlicher Anstrengung, gesundheitlicher Belastung oder im Alter sollte die körpereigene Versorgung mit argininreichen Lebensmitteln unterstützt werden. Die biologische Wertigkeit der Kürbiskernproteine ist übrigens höher als die von tierischen Produkten.

Kürbiskerne aus dem steirischen Medizinalkürbis haben außerdem ein optimales Fettsäuremuster. Sie bestehen zu 80 % aus ungesättigten Fettsäuren und davon zu 45 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der essentiellen Alpha-Linolensäure zu. Sie gehört zu den Omega-3 Fettsäuren und kann nachweislich die Herzgesundheit verbessern. Unser Kürbiskernöl wird selbstverständlich schonend kaltgepresst und hat somit Rohkostqualität, denn nur so bleibt der gesundheitliche Wert der empfindlichen Fettsäuren enthalten. Das im Handel angebotene Kürbiskernöl ist dagegen überwiegend nach "steirischer Art" hergestellt, was nichts andres bedeutet wie dass die Saat vor dem Pressen geröstet wird. Für den Gourmet vielleicht eine geschmackliche Offenbarung, aus Vitalstoffsicht natürlich ein NoGo ! Kürbiskernöl lässt sich wunderbar für die Zubereitung von Salatdressings oder das Verfeinern von Suppen verwenden auch in Kombination mit anderen hochwertigen Ölen, wie etwa Raps- Hanf- Oliven- oder Leinöl.

Die Kerne des steirischen Ölkürbis bieten unterschiedliche Verzehrmöglichkeiten.  Besonders gehaltvoll und dabei kalorienärmer als der ganze Kern oder das Öl, ist das teilentölte Mehl welches aus dem Presskuchen bei der Ölpressung gewonnen wird.  Früher wurden solche "Reststoffe" ans Vieh verfüttert, bis man erkannte, dass das Mehl aus dem Presskuchen einer Ölsaat oder eines Nusskernes mindestens genauso wertvoll, wenn nicht wertvoller ist wie das Öl. Und dazu mindestens ebenso vielseitig verwendbar.

Kürbiskernmehl eignet sich zum Backen oder Panieren und lässt sich auch als Proteinpulver verwenden. Sportler versorgt es mit hochwertigem pflanzlichen Eiweiß und unterstützt sie bei Muskelaufbau und Regeneration. Kürbiskerne passen perfekt zu Müsli, Brot, Salaten und Suppen. Als Knabberei für Zwischendurch stillen sie auch den kleinen Hunger. Probiert euch doch mal durch unsere diversen Mischungen – so wird es garantiert nicht langweilig. Übrigens: Im Gegensatz zu Kürbiskernen aus industrieller Massenproduktion sind unsere Kerne weder geröstet noch gesalzen. So bleiben alle Vitalstoffe erhalten und der gesundheitliche Nutzen wird nicht geschmälert.