Lignane: Unterschätzter Pflanzenstoff mit enormem Gesundheitspotenzial
Die aktuelle Forschung rückt die Wirkung von Leinsamen-Lignanen stärker in den Fokus der Prävention. Lange standen Lignane im Schatten bekannter Pflanzenstoffe wie Polyphenole. Aktuelle Studien zeigen, dass Lignane eine zentrale Rolle bei der Prävention chronischer Erkrankungen spielen und signifikante Effekte im Bereich der Krebsvorbeugung zeigen.
Was sind Lignane?
Lignane gehören zur Gruppe der Polyphenole und zählen zu den Phytoöstrogenen – das bedeutet, sie weisen strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Hormon Östrogen auf und können an Östrogenrezeptoren binden. Die reichhaltigste Quelle ist Leinsamen, wobei Leinsamenmehl eine noch höhere Konzentration aufweist als ganze Leinsamen
Darmflora als Schlüssel zur Wirksamkeit
Lignane sind zunächst Vorstufen, die erst durch Mikroorganismen im Dickdarm in die biologisch aktiven Metaboliten Enterolacton und Enterodiol umgewandelt werden. Dabei spielt die Qualität der Darmflora eine entscheidende Rolle – etwa kann die Einnahme von Antibiotika diese Umwandlung stark einschränken. Mechanisch aufgebrochenes Leinsamenmehl bietet den Darmbakterien eine optimale Angriffsfläche für diese Umwandlung.
Herzgesundheit, Blutzucker und Entzündungen
Klinische Studien zeigen, dass eine Supplementierung mit Leinsamen-Lignanen den systolischen Blutdruck signifikant senken, das LDL-Cholesterin reduzieren und gleichzeitig das „gute" HDL-Cholesterin erhöhen kann. Darüber hinaus verbessern Lignane die Insulinreaktivität und regulieren den Blutzuckerspiegel – bei Typ-2-Diabetikern führte eine Lignanzufuhr zu einer nachweisbaren Senkung des HbA1C-Werts.
Schutzwirkung bei Krebs – für Frauen und Männer
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) konnten nachweisen, dass Frauen nach den Wechseljahren mit hohen Enterolacton-Spiegeln im Blut ein um 40 Prozent geringeres Sterblichkeitsrisiko bei Brustkrebs aufweisen. Auch für Männer sind Lignane relevant: Das aus Leinsamen gebildete Enterolacton steht in einer inversen Korrelation zur Wachstumsrate von Tumorzellen bei Männern mit lokalisiertem Prostatakarzinom.
Natürliche Unterstützung in den Wechseljahren
Für Frauen in den Wechseljahren bieten Lignane eine natürliche Alternative zur Hormonersatztherapie: Sie können Hitzewallungen lindern und schützen gleichzeitig die Knochendichte, indem sie den Knochenabbau hemmen und die Aktivität knochenaufbauender Zellen fördern.
Fazit: Ein Esslöffel Leinsamenmehl täglich liefert eine wissenschaftlich gut belegte Basis für eine präventive Ernährung – mit messbarem Nutzen für Herz, Stoffwechsel und Zellschutz.
Bio Leinsamenmehl – teilentölt – Rohkost-Qualität – viele Ballaststoffe & Proteine – glutenfrei
Topfruits Leinsamenmehl ist eine äußerst preiswerte Möglichkeit, die Zufuhr an wertvollen Ballaststoffen und Lignanen (sekundäre Pflanzenstoffe) zu steigern! Durch den geringen Restölgehalt von 12 % ist das Mehl kalorienärmer als die ganze Saat. Das Leinsamenmehl ist dadurch auch besser haltbar als geschroteter ganzer Leinsamen. Leinsamenmehl ist glutenfrei, ballaststoffreich, und stark quellfähig (Wasserbindefähigkeit). Das feine Pulver aus dem entölten Leinsamen eignet sich besonders bei Darmträgheit als Ergänzung der täglichen Ernährung. In Rohkostqualität und ohne Hitze hergestellt liefert das Leinsamenmehl verwertbares pflanzliches Eiweiß und gesunde Fettsäuren (insbesondere Omega 3). Zudem enthält Leinsamen (und damit auch das Leinsamenmehl) eine Vielzahl an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen aus der vollen Saat (z.B. Phytoöstrogene, Lignane). Aus ernährungsphysiologischer Sicht wertet Leinsamenmehl als Zutat, jede Backware, jedes Müsli oder Smoothie sehr gut auf. Ballaststoffe, wie dieses Mehl aus Leinsamen sind ideal um ihre Blutzuckerkurve abzuflachen und allzu große und ungesunde Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Dazu und zur Verbesserung der Verdauung einfach einen EL Leinsamenmehl in Glas Wasser rühren und am besten vor jeder Mahlzeit Trinken.
Vorteile von Leinmehl auf einen Blick
100 % natürliches Leinsamenmehl aus braunen Leinsamen
aus kontrolliert biologischem Anbau
teilentölt, weniger Fett und kalorienärmer als ganzer Lein
kohlenhydratarm
hoher Proteingehalt
liefert ungesättigte Fettsäuren (Omega 3)
enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Phytoöstrogene, Lignane)
Was ist das Besondere an unserem Leinsamenmehl?Topfruits Bio Leinsamenmehl ist die ideale Nahrungsergänzung für gesundheitsbewusste Menschen, Veganer und Sportler. Teilentöltes Leinsamenmehl ist kalorienärmer als ganze Leinsamen oder geschrotete Leinsamen und daher auch ideal für eine Diät im Rahmen einer kalorienreduzierten Ernährung. Die enthaltenen Ballast- und Schleimstoffe bewirken ein starkes Quellvermögen, schützen die Magenschleimhaut, erhöhen das Stuhlvolumen, verbessern die Darmperistaltik und regen die Verdauung an. Der hohe Gehalt von rund 30 % pflanzlichem Eiweiß sorgt für ein längeres Sättigungsgefühl und versorgt insbesondere sportlich aktive oder vegan lebende Menschen mit essentiellen Aminosäuren. Trotz Teilentölung liefert das Lein-Mehl wertvolle, mehrfach ungesättigte Omega 3-Fettsäuren. Unser Körper kann das essentielle Omega 3 nicht selbst bilden, wir müssen es regelmäßig über die Ernährung aufnehmen. Zu den sekundären Pflanzenstoffe des Leinkuchens zählen Phytoöstrogene und Lignane.Wie kann Bio Leinsamenmehl verwendet werden?Das Topfruits Leinsamenmehl kann sehr gut als verdauungsfördernde, ballast- und nährstoffreiche Beigabe zum Müsli oder Frischkornbrei verwendet werden. Auch selbstgemachte Backwaren (z.B. Brote, Kuchen) lassen sich damit ernährungsphysiologisch sinnvoll verfeinern (ideal auch als Zutat für glutenfreies Gebäck). So kann Leinsamen Mehl beim Backen zu einem Anteil von ca 10 – 20 % auch Weizenmehl ersetzen. Leinsamenmehl immer in Verbindung mit viel Wasser verwenden, das Granulat nimmt viel Flüssigkeit auf. Wenn Sie den Teig mit gemahlenen Leinsamen aufwerten, sollten sie entsprechend auch die Wassermenge erhöhen. Prima auch zum Binden von veganen Soßen. Einem fruchtigen Smoothie verleiht Leinmehl den extra Lignane-Kick und eine nussige Note. Auch äußerlich für Umschläge kann das Leinsamenmehl verwendet werden, das hatte bereits Hildegard von Bingen beschrieben.Tipp: Wer sich etwas mehr Abwechslung wünscht: Bei Topfruits können Sie nicht nur Leinsamenmehl kaufen - in unserem Sortiment führen wir auch den ganzen Leinsamen (sowohl die braune als auch gelbe Variante), kaltgepresstes Leinöl und Rohkost-Brote mit Lein.In welchen Inhaltsstoffen unterscheiden sich Leinöl und Leinsamenmehl?Das Bio-Leinsamenmehl ist genau genommen das Gegenstück zum Öl, denn es ist der gemahlene Presskuchen aus der Ölgewinnung. Somit enthält das Leinmehl kaum mehr Öl, also Omega-3-Fettsäuren. Das ist auch ein Vorteil, denn somit ist das Mehl deutlich länger haltbar. Wer hingegen von den Omega-3-Fettsäuren profitieren möchte, sollte auf das Leinsamenöl setzen. Dafür enthält das Leinmehl andere, mindestens genauso wertvolle Inhaltsstoffe. Nahezu 100 % der Lignane verbleiben im Presskuchen. Hierbei handelt es sich um spezielle sekundäre Pflanzenstoffe, die eine ähnliche Struktur wie körpereigenes Östrogen aufweisen und zu den Antioxidantien zählen. Lignane sind weitestgehend hitzestabil (bis etwa 180°C), somit gehen die wertvollen Inhaltsstoffe auch beim Backen nicht verloren. Zudem enthält das Leinsamenmehl hochwertiges pflanzliches Eiweiß, das reine Öl ist hingegen frei von Proteinen. Ebenso sieht es mit den Mineralstoffen Magnesium und Eisen aus. Sie verbleiben im Presskuchen, sprich dem Leinsamenmehl.
Wissenswertes zur braunen Leinsaat – die Basis unseres Leinmehls
Braune Leinsamen (Linum usitatissimum) sind auch unter der Bezeichnung Flachs geläufig und haben als Nutzpflanze weltweit Tradition. Ursprünglich kommt Saat-Lein aus Indien und der Region um den fruchtbaren Halbmond. Die Samen werden heutzutage vor allem wegen ihrer wertvollen ernährungsphysiologischen Eigenschaften und Pflanzeninhaltsstoffe angebaut. Früher wurden die Pflanzenfasern als Rohstoff für Naturtextilien verwendet. Die einjährige, krautige Pflanze wächst ca. einen halben Meter hoch, besitzt kurze, filigrane Blätter und Stängel mit hohem Zellulose- bzw. Fasergehalt. Zur Blütezeit zwischen Mai und August blüht der Gemeine Lein in kräftigem Blau. Aus den Blüten bilden sich Kapselfrüchte, in denen jeweils etwa 10 Leinsamen heranwachsen. Die Leinsamen Ernte erfolgt im September. Aus den braunen Leinsamen wird unser entöltes Leinsamenmehl hergestellt.
Verarbeitung von teilentöltem Leinsamenmehl
Leinsamenmehl wird aus erntefrischer, ungerösteter brauner Bio Leinsaat durch kalte Pressung gewonnen. Beim Pressen des Leinsamens erhält man natives Leinöl. Dabei fällt ein Presskuchen an, welcher nur noch einen geringen Teils dieses Öls enthält. Dieser Presskuchen wird möglichst schonend und ohne Hitzeeinwirkung fein vermahlen und kann in Ihrer Küche als rohes Leinsamenmehl vielfältig genutzt werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe von Leinsamenmehl können besser aufgenommen werden als die ganzer Leinsamen, und im Gegensatz zur geschroteten Saat ist das teilentölte Mehl kalorienärmer und länger haltbar.
Allgemeine Hinweise zum Leinsamenmehl entölt
Zutaten: 100% Bio LeinsamenmehlLagerung: Kühl, trocken und dunkel, in dicht schließendem Behälter. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit verklumpt das Mehl und es kann schimmeln. Durch Lagerung bei Temperaturen über 20°C können Aflatoxine entstehen.Verpackung: Vakuumbeutel
Für noch mehr Informationen über Leinsamenmehl können wir diese Seite empfehlen.
Bio Leinsamen braun – spezialgereinigte Top-Qualität – Rohkostqualität – aus kontrolliert biologischem Anbau
Rohe, braune Leinsamen in Bioqualität – der ballaststoffreiche Omega 3 Lieferant für eine Top-Verdauung. Leinsamen ist eine wertvolle Ergänzung für den täglichen Speiseplan. Bei Topfruits kaufen Sie nur Bio Leinsamen in allerbester Qualität. Besonders geschätzt ist der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren in den Samen, aber auch die reichlich vorhandenen verdauungsfördernden Schleimstoffe. Durch ihren wunderbar mild-nussigen Geschmack eignen Sie sich perfekt als Zugabe in vielen tollen Rezepten!
Bio Leinsamen – kleine Kraftpakete zur Aufwertung der täglichen Nahrung
Leinsamen versorgen uns mit einer optimalen Kombination aus ungesättigten Fettsäuren, essentiellen Aminosäuren, Ballaststoffen und verschiedenen Mikronährstoffen. Der wichtigste ernährungsphysiologische Aspekt von Leinsamen ist ihr hoher Gehalt an mehrfach ungesättigten und essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Leinsamen braun enthalten etwa 30 % Leinöl. Den Hauptanteil hat daran die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure - die Alpha Linolensäure. Somit sind Leinsamen eine der besten pflanzlichen Quellen für diese essentielle Fettsäure. Die Proteinversorgung sichern unsere Leinsamen dank ihrer vielen essentiellen Aminosäuren (z.B. Tryptophan, Lysin und Methionin). Zudem enthalten sie wichtige Schleim- und Ballaststoffe, die sich positiv auf die Darmaktivität auswirken können. Weitere wichtige natürliche Inhaltsstoffe sind Linamarin, Lecithin, Lignane und B-Vitamine.
Die Vorteile unserer Bio Leinsamen
schöne, ausgereifte und gut gereinigte Samen
100 % natürlich, ohne Gentechnik und nicht bestrahlt
Anbau nach kontrolliert biologischen Richtlinien und Rohkostqualität
hoher Anteil an essentiellen Fettsäuren (z.B. Alpha-Linolensäure)
ideale pflanzliche Proteinquelle
ballaststoffreich
Verwendungstipps zu Bio Leinsamen braun
Bio Leinsaat: vielfältig verwendbar
Bio Leinsamen sind in ihrer Handhabung sehr flexibel und lassen Sie sich in nahezu in jeder Mahlzeit verarbeiten. Geschmacklich sind sie relativ neutral und verleihen süßen und herzhaften Speisen eine leicht nussige Note. Sie können beispielsweise täglich einfach einen Esslöffel Leinsamen, entweder ganz oder frisch geschrotet, über Ihr Müsli oder Ihren Frischkornbrei geben. Selbstverständlich können Sie unsere Leinsaat ebenso über den Salat streuen, in Smoothies verarbeiten, im oder auf dem Brot verwenden oder die unterschiedlichsten Gemüsezubereitungen damit kreieren. Auch ideal als gehaltvolle Zutat für Backwaren. Passt sehr gut zu Broten, Kuchen oder Müsliriegeln und erhöht ganz einfach ihren Ballaststoffgehalt. Aber Achtung: Ungesättigten Fettsäuren vertragen keine Hitze, sollte man die Leinsamen also wegen ihres Omega 3-Gehalts essen, dann lieber nicht erhitzen und stattdessen roh essen. Tipp: Unter "Rezepte" finden Sie entsprechende Anregungen rund um unsere spezialgereinigte Bio Leinsaat.Rezepttipp mit Bio Leinsamen: GemüsefrikadellenZutaten:½ Sellerieknolle½ Kohlrabi½ Zucchini1 Möhre1 rote Paprikaschote50 g Leinsamen1 EL Senf1 EL Hefeflocken oder KonjakmehlPrise Salz und PfefferZubereitung:Das Gemüse waschen und klein raspeln. Alles in eine große Schüssel geben und Leinsamen, Senf, Hefeflocken oder Konjakmehl zum Gemüse hinzufügen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und alles ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Gemüsesaft auspressen und aus der Masse kleine Frikadellen formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gemüsefrikadellen jeweils von beiden Seiten rund 10 Minuten gar braten.
Leinsamen keimen – Leinsamensprossen
Leinsamen bildet beim Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit eine Schleimschicht. Wenn die Samen zu dicht beieinander liegen, verhindert diese Schicht das Keimen. Daher empfehlen wir Ihnen hierzu unsere Bio Leinsamen ganz flach auf eine ausreichend großen Fläche auszubreiten (ähnlich wie beim Kresse keimen). Sehr gut eignet sich hierfür eine Keimschale. Eine solche finden Sie hier bei uns im Shop: https://www.topfruits.de/keimschale-aus-glas-mit-edelstahl-gitter. Leinsamen sollte vor dem Keimen nicht eingeweicht, sondern immer nur gut gespült werden. Besser und einfacher als Leinsamen eignen sich für Sprossen jedoch unsere Bio-Rucolasamen, Bio-Grünkohlsamen und Bio-Brokkolisamen.
Wissenswertes zu Leinsamen braun
Unterschied zwischen braunem und gelbem Leinsamen
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Varietäten von Leinsamen – die bekanntesten sind brauner und gelber Lein. Grundsätzlich sind sich die beiden Leinsamen sehr ähnlich. Ihre größten Unterschiede liegen im Fettsäuremuster sowie ihrer Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Goldleinsamen enthält mehr Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und weniger alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) als der braune Leinsamen. Zudem besitzt der gelbe Leinsamen ein etwas höheres Quellvermögen.
Botanische Informationen zum Leinsamen
Leinsamen und Leinöle werden aus der Flachs Pflanze gewonnen, auch "Gemeiner Lein" oder "Saat-Lein" genannt. Die Pflanze, auch als Linum usitatissimum bekannt, wird seit Jahrtausenden in verschiedenen Teilen der Welt angebaut. Es handelt sich dabei um ein einjähriges Gewächs mit Pfahlwurzel, das zwischen 0,2 und 1 Meter hoch wird. Die Pflanze besteht aus langen, dünnen Stängeln, an denen kleine, spitzzulaufende Blätter wachsen. Zur Blütezeit von Juni bis August wird sie von blauen Blüten geschmückt.
Leinsamen braun – eine beeindruckende Geschichte
Flachs ist eine der ältesten und bedeutendsten Kulturpflanzen der Welt. Der Ursprung der heute bekannten Leinsamen kann bis in das Jahr 7000 v. Chr. zurückverfolgt werden. Zwischen den Jahren um 5700-4100 v. Chr. wurde die Flachs Pflanze erstmalig nach Mitteleuropa transportiert. Die alten Ägypter verwendeten Lein nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch zur Herstellung von Textilien, darunter die berühmten Leinentücher der Pharaonen. Heute wächst die Flachs Pflanze nahezu in allen Regionen auf der Erde. Sie wird nach wie vor zur Faser- und Ölgewinnung angebaut und im Alltag in zwei Sorten, Faserlein und Öllein, aufgeteilt. Die Bezeichnung Flachs leitet sich übrigens von flechten ab und gibt Hinweise auf die traditionelle Verarbeitung. In der modernen Pflanzenheilkunde verwendet man hauptsächlich die reifen Leinsamen, weil diese wohltuend auf den Magen-Darm-Bereich wirken.
Leinsamen und die Naturheilkunde
Schon Hildegard von Bingen betonte die besondere Wirkung des Leins. Als Kräuterkundige und naturheilkundliche Expertin wandte sie Umschläge mit gemahlenem Leinsamen (Leinsamenmehl) an. In der Öl-Eiweiß-Kost von Dr. Johanna Budwig spielen Leinsamen und kalt gepresstes, frisches Leinsamenöl eine ganz besondere Rolle. Nähere Informationen finden Sie in unserem speziell für Sie ausgewähltem Buchangebot im Shop. Sehen Sie hierzu folgenden Link -> https://www.topfruits.de/search?sSearch=budwig
Anbau, Ernte und Verarbeitung der braunen Leinsamen
Topfruits Leinsamen in Bio-Qualität kommen vom Feld direkt in Ihre Küche. Die größten Anbaugebiete finden sich heutzutage in Ungarn, Kanada, USA, Argentinien und Indien. Unsere Samen werden in der Regel in europäischen Ländern angebaut und sind somit auch EU bio-zertifiziert. Die Ernte erfolgt zwischen September und Oktober. Sobald die Körner in der Kapsel raspeln, kann die Mähdruschemte mit optimaler Schneidwerkseinstellung beginnen. Der Stängel ist zu diesem Zeitpunkt gelb, 90 % sind aber dunkelbraun, die Kapsel braun und die Blätter abgefallen. Nach der Ernte werden unsere Bio-Leinsamen gereinigt, sortiert und verpackt. Dabei werden sie weder erhitzt noch anderweitig behandelt – sie erhalten ein reines Naturprodukt!
Kleine Warenkunde zu Leinsamen
Bitte beachten: Da Leinsamen ein hohes Quellvermögen haben, sollten Sie immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Sonst könnte es möglicherweise zu Magen- und/oder Darmbeschwerden kommen. Leinsamen braun am besten in einem gut verschließbaren Glas kühl und dunkel lagern. Geschrotete Leinsamen werden schneller ranzig als ganze Samen, daher in dieser Form nur in kleinen Portionen herstellen bzw. kaufen und schnellstmöglich verbrauchen.
Allgemeine Informationen zu Topfruits Bio Leinsamen braun
Zutaten: 100% Leinsaat braunLagerung: kühl, dunkel und trocken lagern, in einem dicht schließenden BehälterVerpackung: 500 g und 1 kg in einem VakuumbeutelLeckere Rezepte mit Bio Leinsamen von TopfruitsSaaten-Cracker mit Leinsamen braunZutaten:100 g Mandelmehl1 TL Kokosöl150 ml Wasser50 g Bio Leinsamen geschrotet10 g Bio Flohsamenschalen gemahlen50 g Kürbiskerne50 g Sonnenblumenkerne1 TL SalzZubereitung:Geschroteter Bio Leinsamen und Flohsamenschalen mit dem Wasser vermischen und kurz ziehen lassen. Inzwischen Mandelmehl mit den Kürbis- und Sonnenblumenkernen sowie dem Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Leinsamen-/Flohsamen-Mischung hinzugeben und alles mit einem Rührgerät miteinander vermengen. Den entstandenen Teig noch einmal mit den Händen durchkneten und zu einer kompakten Kugel formen. Den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf ein Backpapier geben und mit einer Lage Frischhaltefolie oder einem weiteren Backpapier abdecken. Anschließend den Teig 2 bis 3 Millimeter dick ausrollen. Frischhaltefolie bzw. oberes Backpapier entfernen und den Teig mit dem unteren Backpapier auf ein Blech ziehen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Das Blech in den Backofen geben und ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Danach gut auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen die große Platte in kleinere Cracker (ca. 6-8 cm große Stücke) brechen. Die fertigen Cracker sollten in einer Papiertüte an einem trockenen Ort gelagert werden. Sie halten sich ca. 1 bis 2 Wochen. Je nach Geschmack kann der Teig auch noch mit Sesam, Mohn oder Kräuter verfeinert werden.
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