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Wissenswertes zu Vitamin C

Vitamin C kann mehr, als nur unser Immunsystem stärken

Vitamin C (= Ascorbinsäure) ist eines der bekanntesten Vitamine und es ist ein echtes Multitalent. Trotzdem wird dessen Bedeutung oft unterschätzt. Über die Eigenschaften und  Wirkungen des lebenswichtigen, essenziellen Mikronährstoffs wurden mittlerweile zahlreiche Studien und Fachartikel veröffentlicht. Die regelmäßige und ausreichende Zufuhr von Vitamin C ist überlebensnotwendig für uns. Da unser Körper, im Gegensatz zu vielen Säugetieren, die das Vitamin C im Grammbereich selbst herstellen, ist der Mensch auf die Zufuhr über die tägliche Ernährung angewiesen. Reich an Vitamin C sind etwa Beeren (Hagebutten, Sanddorn, Acerola-Kirsche, Camu Camu), aber auch Früchte, bestimmte Gemüse und Kräuter (schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Paprika, grüner Kohl, Brennnessel, Petersilie).

Die Entdeckung von Vitamin CZitrusfrüchte

Das Vitamin C wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt. Nachdem Seefahrer auf langen Schiffsreisen häufig an einer schlimmen Krankheit Namens Skorbut litten und oft wie die Fliegen gestorben sind, machte man eine erstaunliche Entdeckung. Das Mitführen und der Verzehr von Sauerkraut auf den langen Reisen, konnte die Erkrankung verhindern. So vermutete man, dass der Auslöser für die Krankheit ein Mangel an irgendeinem Stoff sein musste. Experimentell weiter untersucht wurde die Sache im Jahr 1752 vom schottischen Schiffsarzt James Lind. Indem der Arzt den Seeleuten Zitronensaft verabreichte, konnte er das Ausbrechen der Krankheit verhindern.

In den 1920er Jahren gelang es Forschern dann erstmals, Ascorbinsäure aus Obst und Gemüse zu isolieren. Der ungarische Wissenschaftler Albert Szent-György erkannte sie als diejenige Substanz, deren Mangel Skorbut auslöste. Der Name Ascorbinsäure bedeutet übrigens wörtlich „Säure gegen Skorbut“.

Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit

  • Vitamin C & Immunsystem: Vitamin C erhöht die Bereitschaft der Immunabwehr, indem es die Aktivität von Leukozyten und Antikörpern anregt. (Leukozyten sind weiße Blutkörperchen die Krankheitserreger abwehren)
  • Vitamin C als Antioxidans: Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans. Durch negative Gedanken, Umwelteinflüsse, Mangelernährung oder den Lebensstil sind wir ständig dem Einfluss von freien Radikalen ausgesetzt. Antioxidantien wie Vitamin C binden freie Radikale und verhindern, dass diese unsere Zellen oder unsere DNA schädigen. Vitamin C ist überdies in der Lage andere Antioxidantien zu "regenerieren". Dies macht deutlich dass die Kombination verschiedener Antioxidantien oft besser ist wie die Zufuhr von isolierten Einzelsubstanzen.
  • Vitamin C kann die Aufnahme anderer Mikronährstoffe günstig beeinflussen, wie etwa Eisen.
  • Vitamin C & Kollagen: Unser Körper benötigt Vitamin C für die Synthese von Kollagen. Nicht nur unsere Haut, sondern auch Blutgefäße, Haare, Zähne und Knochen sind aus Kollagenfasern aufgebaut.
  • Vitamin C & Blutgefäße: Vitamin C verleiht unseren Blutgefäßen Stabilität und macht sie elastisch. Das Innere der Gefäße wird durch Endothelzellen ausgekleidet, und diese werden durch eine Basalmembran „befestigt“. Vitamin C sorgt dafür, dass diese ihre dickflüssige Konsistenz behält und keine undichten Stellen entstehen.
  • Vitamin C & Psyche: Konzentriert liegt Vitamin C auch in unserem Gehirn vor. Dort reguliert es die Aussendung von Stresshormonen.

Tägliche Aufnahme von Vitamin C

SanddornJeder Mensch benötigt laut DGE täglich etwa 100 mg Vitamin C pro Tag. Wissenschaftler die sich lange mit den Wirkungen und dem Bedarf von Vitamin C beschäftigt haben, sehen einen weit höheren Bedarf. Vor allem dann, wenn man maximal von Vitamin C profitieren will.

Um ihren Vitamin C Bedarf auf natürliche Weise zu decken, essen Sie vor allem ausreichend pflanzliche Frischkost. In besonderen Situationen (z.B. Anzeichen eines überforderten Immunsystems, Leistungssport, Stress, auf Reisen) kann die Vitamin C-Supplementierung sinnvoll und hilfreich sein. Die Überdosierung ist nahezu unmöglich, da Vitamin C über den Urin ausgeschieden wird, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen.

Im Sommer sind frische Vitamin C-Lieferanten leicht zu finden, da es Frisches in Hülle und Fülle gibt und die Lust auf Frischkost zu einem höheren Verzehr führt. In den kälteren Jahreszeiten sind Paprika, Kohlsorten, Sauergemüse und schonend verarbeitete Fruchtpulver eine brauchbare Vitamin C Quelle. Achtung: Vitamin C ist ein recht empfindliches Vitamin. Durch Sauerstoff und Hitze wird das Vitamin leicht zerstört. Beim Kochen und Erhitzen geht, je nach Verarbeitungsdauer ein großer Teil davon verloren. Beim Kochen mit viele Flüssigkeit geht ein Teil des Vitamin C auch ins Kochwasser, weshalb dieses mit verwendet werden sollte. Günstig für den Erhalt des Vitamin C sind Dampfgaren oder das kurze Andünsten im Wok, am besten so, dass das Gemüse noch Biss hat.

Vitamin C haltige Lebensmittel sollten also unbedingt frisch verzehrt oder in Rohkostqualität verarbeitet werden, wenn sie unserem Körper tatsächlich Vitamin C liefern sollen. Eine gute Ergänzung zu Vitamin C, um sein Immunsystem zu  stärken, sind die Spurenelemente Zink und Selen, sowie Vitamin D.  Lesen Sie hierzu auch in unserer Infothek: https://www.topfruits.de/aktuell/so-schuetzen-sie-sich-und-ueberstehen-infekte-viel-besser/

Dies ist ein Rezept-Ausdruck von www.Topfruits.de - 02.03.2021.

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