Meeresalgen und Jod

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Was ist bei der Angabe von Gehalten an Mineralien und Spurenelementen in pflanzlichen Naturproduken zu bedenken?

Bei der Angabe von Spurenelementmengen in Naturprodukten wie Gräsern, Saaten oder Kernen muss man bedenken, dass die Werte starken Schwankungen unterliegen können. Je nach Boden, auf dem diese wachsen. So enthalten Paranusskerne, die für ihren natürlichen Selengehalt bekannt sind, von nahezu 0 mg Selen, bei Herkünften aus Peru oft gesehen werden, bis zu sehr hohen Werten von bis zu 1000mcg aus bestimmten Regionen Boliviens. 

Bei Meersalgen und Jod ist dies anders. Da die Zusammensetzung des Meerwassers, bis auf geringe Schwankungen, auf der ganzen Erde gleich ist, sind auch die Gehalte der verschiedenen Meeresalgen, abhängig von der Art, immer ziemlich ähnlich. Wer also zuverlässig Jod aufnehmen möchte, der greift besser zu Meeresalgen als natürlichen Jodlieferant.

Wer eine Jodallergie hat, sollte Meeresalgen jedoch nicht verzehren. Alle anderen aber müssen wissen, dass die von der DGE genannten Jodzufuhrmengen unter Umständen zu niedrig sind. In Japan und weiten Bereichen Südostasiens werden regelmäßig und unbeschadet Meeresalgen verzehrt die einer zigfachen Jodzufuhr, der bei uns empfohlenen entsprechen.


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