Brokkolisamen und Sprossen

Krebs ist die seit Jahrzehnten unbesiegte Geisel der modernen Zivilisation. Jeder kennt sicher Menschen in seinem Umfeld die davon betroffen, oder daran gestorben sind. Das augenscheinliche Potenzial von senfölreichen Lebensmitteln aus diversen Kohlarten (u.A. Brokkoli) für die Krebsprävention und Therapie, wird derzeit in einer Studie im Krebsforschungszentrum Heidelberg untersucht. Bisher teilweise mit ermutigenden Ergebnissen. Siehe https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fuer-Patienten.11168…
Unter anderem scheint der Pflanzenstoff Sulforaphan wie er in Brokkoli, aber auch in anderen Kohlsorten vorkommt, für positive Effekte verantwortlich zu sein.
Leider ist der Sulforaphange
halt in der grünen Pflanze nur gering und er wird außerdem auch noch beim Kochen zerstört wenn Sie daraus ein Gemüse bereiten. Es gibt trotzdem mehrere Möglichkeiten den Stoff in einer Menge, wie er von den Forschern vorgeschlagen wird aufzunehmen.

1. Brokkolisamen bestimmter Sorten enthalten ein Vielfaches an Sulforaphan gegenüber der ganzen Pflanze, oder den Brokkoliröschen. Man kann den Samen einfach so, etwa in einen Smoothie oder in ein Müsli geben. 

2. Sie können aus den Samen mit einem Mixer einen leckeren veganen Brotaufstrich herstellen. Mixen Sie dabei die Samen zusammen mit einigen Cashewkernen, etwas Pfeffer, Salz und Kurkuma und Sie haben damit schnell und einfach einen unübertroffenen "Vitalstoffcocktail"

3. Brokkoli-Sprossen keimen. Aus den Samen kann man in 2-3 Tagen auch Sprossen keimen, die man dann über einen Salat geben oder auf einem Brot essen kann. Schmeckt würzig lecker. Allerdings verursacht das Keimen etwas Aufwand und man muss
richtig und sauber vorgehen, damit ein erwünschtes Ergebniss dabei heraus kommt. Man kann dabei auch einiges falsch machen.
Auf dem Bild seht ihr 3 Tage alte Sprossen, bei ca. 20-25 Grad gekeimt. Wichtig ist dass die Samen nicht wie Weizen stundenlang eingeweicht werden, man sollte sie nur gut abspülen und dann in einem Sieb oder Keimgefäß mit einem Tuch abgedeckt hin stellen. Brokkolisamen sind Dunkelkeimer. Außerdem darf der Samen während der gesamten Keimzeit NIEMALS austrocknen,
sonst ist er kaputt. Täglich mindestens einmal ist zu spülen.

3. Was wir zuletzt ausprobiert haben. Streuen Sie etwas von dem zuvor kurz abgewaschenen, sulforaphanreichen Brokkolisamen einfach über ein fertiges Brokkoligemüse oder über eine Brokkolisuppe. Man kann damit das gekochte Gemüse ganz erheblich aufwerten und Geschmack und Biss bekommen dadurch den letzten Pfiff. Die Brokkolisamen sind weich und lassen sich leicht zerbeißen un
d sie schmecken zusammen mit dem Gemüse vorzüglich würzig. Probierts wenn ihr Lust habt einfach mal aus.
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