Die Inkakost aus den Powerkörnern Amaranth und Quinoa. Denn sie transportiert Glücksstoffe ins Gehirn – weit mehr als jede herkömmliche Ernährung.
Die Inkakost aus den Powerkörnern Amaranth und Quinoa ist wie kaum eine andere Nahrung in der Lage, die Serotonin-Speicher im Körper und vor allem im Gehirn wieder aufzufüllen. Serotonin gehört zu den lebensnotwendigen Botenstoffen, die wir brauchen, um einen Zustand der Gelassenheit, Ausgeglichenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit zu erlangen. So ist es auch an unserem Appetit und Essverhalten, dem Gefühl der Sättigung und der Angstfreiheit beteiligt. Die Nahrung der Inkas mit den den Samen von Amaranth und Quinoa als Grundlage, scheint imstande zu sein, alle Müdigkeit aus der Seele fortzublasen und sie durch Frische im Denken und Fühlen zu ersetzen.
Quinoa und Amaranth sind Pflanzen, die den Inkas heilig waren. Es müssen schon besondere Pflanzen gewesen sein, in denen man göttliche Eigenschaften und Kräfte erkannte – kein Wunder, dass diese Art Lebensmittel den Einwohnern Südamerikas Jahrhunderte lang als Hauptnahrungsquelle diente. Als „Speise der Götter“ schrieb man der überwiegend pflanzlichen Nahrung aus Amaranth und Quinoa sogar magische Wirkung zu.
Quinoa sollte man vor der Zubereitung gut gewaschen, um die anhaftende Bitterstoffe zu entfernen. Gekocht, quillt Quinoa um das Dreifache auf. Quinoa schmeckt sehr gut als Beilage in Suppen, Eintöpfen, oder als Zutat in Gemüse-Bratlingen.
Rezeptideen mit Quinoa
Rohkost Quinoa-Küchlein
Zutaten:
2 Stangen Sellerie
1 große Rote Beete
2 Tassen Quinoa, 8 Stunden vorgekeimt
1 Tasse Zedernusskerne, 4-6 Stunden eingeweicht
¼ Tasse frische oder eingeweichte Feigen
1 rote Paprika
1 Roma-Tomate
Saft von 1 Zitrone
2 TL Chilipulver
1 TL Stein-Salz
Zubereitung:
Quinoa und Zedernusskerne abspülen und abtropfen lassen. Wenn Sie eingeweichte Feigen verwenden, auch diese abtropfen lassen. Selleriestangen und Rote Beete entsaften. Saft und Trester zusammen mit Zedernusskerne, Feigen, roter Paprika, Zitronensaft, Chilipulver, Tomate und Himalaya-Salz in der Küchenmaschine mit dem s-förmigen Messer pürieren. Quinoa hinzufügen und zu einer dicken, körnigen Masse verarbeiten. Mit einem Eislöffel Kugeln ausheben und mit etwas Abstand auf Backpapier legen. Jede Kugel etwas flach drücken, sodass gut 1 cm dicke Küchlein entstehen.
Bei ca 45 °C 8-10 Stunden trocknen
Entnommen aus dem „Rohkost - Himmlische Vitalrezepte“ von Doreen Virtue & Jenny Ross
Quinoa-Bratlinge
Zutaten:
Gemüse nach Geschmack, z. B.:
1 Möhre
1 Lauchstange
1 Zwiebel
Außerdem:
200 g Quinoa
2 EL Butter
½ TL Curry
½ TL Kurkuma
500 ml Gemüsebrühe
1 EL Sojamehl
2 EL Wasser
100 g Sonnenblumenkerne je zur Hälfte gehackt bzw. gemahlen
4 EL Vollkorn-Haferflocken
Salz, Pfeffer zum Würzen
Zubereitung:
Zwiebel fein würfeln und mit Curry und Kurkuma in heißem Fett andünsten. Dann den mit heißem Wasser gespülten und abgetropften Quinoa zugeben. Alles kurz anbraten, mit Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen. Masse zehn Minuten quellen lassen. Dann das geputzte und klein geschnittene Gemüse beimischen und nochmals fünf Minuten garen lassen. Danach muss die Masse abkühlen. Nun Haferflocken, Sojamehl, Wasser und die Sonnenblumenkerne untermengen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Kleine Bratlinge formen und in heißem Fett – z. B. Olivenöl- Kokos oder Rapsöl – ausbacken
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