Leider ist das Büchlein von Dr. Johannes Kuhl "Das milchsaure Getreideschrot-Müsli, Komplexer milchsaurer
Getreideschimmel - ein Strahlenschutz und Zellregenerationsmittel" nicht mehr im Handel erhältlich. Auch antiquarisch
kaum noch zu finden. Aus diesem Grund und weil wir immer wieder von Kunden gefragt werden, ob wir Informationen dazu
haben wie man den milchsauren Getreideschimmel bzw. dieses Müsli herstellt, möchte ich hier ein paar Informationen aus
besagtem Büchlein weiter geben.
Nach Kuhl´s Erfahrungen stellt der Brot- und Getreideschimmel das grösste zellatmungsschützende und
zellamtmungsregenerierende Mittel dar, welches uns die Natur schenkt. Bereits die alten Ägypter heilten
bereits vor 5000 Jahren viele Krankheiten damit. Zur Information, Dr. med. Johannnes Kuhl war in den 1950er und 1960er
Jahren ein bekannter Krebsarzt, der mit seiner Kostform basierend auf gesunder Vollwertkost und einem hohen Anteil
milchsauer fermentierter Lebensmittel, erstaunliche und nicht für möglich gehaltene Heilungserfolge erzielte. Er hat
sich zeitlebens der Beobachtung und Beweisführung gewidmet die zu diesen Erfolgen geführt haben. Laut Kuhl und auch
anderer ganzheitlicher Krebsmediziner, ist Krebs eine Zellatmungsstörung, welche zur grenzenlosen Wucherung von
Krebszellen führt. Als Basistherapie muss deshalb mit allen Mitteln die Zellatmung im Organismus verbessert werden.
Alle Massnahmen welche dazu in der Lage sind haben bei Krebs eine hilfreiche und heilende Wirkung und sind überdies in
der Prävention von Krebserkrankungen von unschätzbarem Wert.
Die Herstellung des milchsauren Schimmelschrot-Müslis (Das milchsaure Getreideschrot-Müsli S.29)
Möglichst gesund gewachsenes, vollwertiges Getreide aus biologischem Anbau, wird in einer Getreidemühle grob
geschrotet und dann mit 30% ungekochtem handwarmen Trinkwasser (zB 100g Schrot + 30ccm Wasser) überschüttet und
gründlich mit einer Gabel durchmischt.
Die zu verwendende Menge Getreideschrot richtet sich nach dem Appetit des Einzelnen, ich empfehle im Allgemeinen 60g
täglich pro Person.
Dieser Schrotbrei wird in einer Glasschale angesetzt und diese unbedeckt an einem warmen (20-25Grad), möglichst
staubfreien Ort gestellt. Anmerk MM: Ich würde zum Schutz vor Fliegen udgl die Schale mit einem dünnen Küchenhandtuch
oder einem Stück Gaze abdecken.
Der Schrot bleibt je nach Temp. so für 5 Tage stehen. Nach dieser Zeit der Gärungs- und Verpilzungsvorgänge wird der
Schrot, der wieder trocken geworden und leicht zusammen gebacken ist, mit einer Gabel zerdrückt.
Nun beginnt man mit der Zubereitung des vergorenen (Anmerk. MM fermentierten) und verpilzten Schrotes zu einem
appetitlichen, tafelfertigen Müsli. Dem Geschmack und der Zubereitungsart wird dabei breiter Spielraum gelassen.
Allgemein ist ein Anrichten mit Wasser oder Buttermilch erwünscht. Auch naturreine ungezuckerte Frucht- oder
Gemüsesäfte können als Flüssigkeit verwendet werden. Geschmackliche Variationen erreicht man mit Zusätzen von
Nüssen, geriebenen Äpfeln oder anderem zerkleinertem Obst. Beim Anrichten mit Obstsäften, oder geriebenem Apfel ist
zu beachten dass der Genuss sofort nach dem Anrichten erfolgen soll, um das Entstehen unerwünschter Verbindungen zu
vermeiden, welche Geschmack und Bekömmlichkeit beeinträchtigen. Zum Süssen ist Rübensyrup oder Bienenhonig
empfehlenswert (Anm. MM: Agaven- oder Apfeldicksaft gilt auch
Dieses Müsli wind in bezug auf seinen universellen Wirkstoff- und Vitalstoffreichtum von keinem pharmazeutischen oder
biologischen Nährpräparat oder irgendeiner Speise übertroffen. Als vollwertige und qualitätserhöhte, alle Nähr-
und Vitalstoffe enthaltende Gesundheits- und Krankenkost, kann sein täglicher Genuss nicht dringend genug empfohlen
werden.
Das Kuhl Müsli kann als Frühstück oder Abendmahlzeit genossen werden, oder als Vorspeise vor dem Mittag- oder
Abendessen.
Man erschrecke nicht, wenn man auf, oder in dem 5 Tage alten angesetzten Getreideschrot einen massiven, buntfarbigen
Schimmel vorfindet. Diese Schimmelbildung ist erstrebt und somit erwünscht und das Produkt genießbar, wenn kein
fauliger Geruch vorhanden ist. Ein fauliger Geruch beruht immer auf einer bakteriellen Zersetzung. Schimmelpilze sind
nie Fäulniserreger. Das fertige Ergebnis muss vielmehr einen mosig-pilzigen Waldboden Geruch haben.
Um täglich einen genussfertigen Brei herstellen zu können, muss man täglich, möglichst zur selben Zeit frisches
Schrot ansetzen, damit man immer 6 Tage alten, fertig fermentierten Schrot hat. Auch ist es möglich, eine grössere
Menge milchsauren Getreideschimmelschrot herzustellen und diesen nach Fertigstellung vollständig zu trocknen. Dies
geschieht indem man den unten noch feuchten Schimmelkuchen wendet, und so von beiden Seiten an einem trockenen und
luftigen Platz gut durchtrocknen lässt, ggf. auf einem Kuchendraht. Zerbrochen und in dicht schliessenden Behältern,
kühl und dunkel kann dieser dann monatelang aufbewahrt und verwendet werden, ohne dass seine Wirkung geschmälert
wird.
Zur Herstellung des milchsauren Müslis kann jeder frisch gemahlene Getreideschrot aus ganzen keimfähigen Körnern
verwendet werden. Nicht geeignet sind industriell vorgefertigte Flocken, da sich auf dieser Basis keine einwandfreie
Fermentierung und Schimmelbildung vollzieht.
Die drei häufigsten Fehler, welche die Schimmelbildung beeinträchtigen:
1. Anstatt grob geschrotetes Korn wird zu fein gemahlenes Material verwendet. Unter diesen Umständen bildet sich beim
Zusetzen des Wasser ein "Mehlpapp" welcher die falsche Ausgangsbasis für den milchsauren Getreideschimmel ist. Ein
einwandfreies Ergebnis ist nur zu erwarten, wenn der Schrot so grob ist dass Durch und Durch ausreichend Luft und
Sauerstoff auf die Masse einwirken kann.
2. Die Schimmelbildung wird durch Zufuhr von frischer Luft gefördert aber durch Zugluft gehemmt oder unterbunden.Die
Schrotschalen sind also am Ort der Aufstellung vor Zugluft zu schützen.
3. Die vorgeschriebene Flüssigkeitsmenge ist genau einzuhalten. Es darf nicht eine beliebige, nach Gutdünken gewählte
Wassermenge hinzugegeben werden. Die Schimmelbildung geht sonst, insbesondere bei zuviel Wasser, in Fäulnis und
Zersetzung über und der Ansatz ist dann verdorben.
Ist Schimmel giftig? - eine Stellungnahme:
Der dauerhafte Genuss von verschimmelten Hülsenfrüchten (Erdnüsse, Soja) und Nüssen ist in vielen
Entwicklungsländern die Ursache für das gehäufte Auftreten von Leberkrebs bei Tieren und Menschen. Der dort
entstehende Schimmelpilz Aspergillus flavus erzeugt Aflatoxine, welche krebserregend sind (zumindest wenn der Verzehr
mit einem dauerhaft hohen Konsum an vornehmlich tierischen Einweis einhergeht (Quelle: Die China Study).
Entscheidend für die Wirkung des Schimmels bzw. der eventuell vorkommenden "Aflatoxine" ist jedoch das Milieu.
In einem milchsauren Milieu, wie es bei der Erzeugung, des nach Anweisung hergestellten Getreideschimmels
entsteht, ist Aflatoxin nie giftig. Ebenso wenig wie bei den in oder auf milchsaurem Milieu wachsenden
Edelschimmeln von Schimmelkäsesorten wie Camembert, Roquefort oder Gorgonzola.
Kuhl schreibt weiter: In der 10jährigen Praxiserfahrung an tausenden von Patienten und Hilfesuchenden haben wir mit der
komplexen Getreideschimmel-Therapie selbst bei krebskranken grosse Heilerfolge, aber niemals Gesundheitsschädigungen
gesehen.
Wer mehr lesen will zu den Erfahrungen und Therapievorschlägen von Dr. Johannes Kuhl, liest am Besten sein Hauptwerk
"Eine
erfolgreiche Arznei - und Ernährungsbehandlung gut- und bösartiger Geschwülste" Obwohl im Stil der 1960er Jahre
geschrieben, enthält das Buch eine Fülle hilfreicher Informationen an denen sich der Krebskranke, oder um Prävention
bemühte orientieren kann.
Ausserdem möchte ich auf den Buchauszug
"Gibt es eine Krebsdiät" aus dem Titel "Dichtung und Wahrheit in der Krebsfrage" hinweisen.
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